Werben im INTERNETWerben im INTERNET, Internetwerbung, Online-Werbung, Banner, Visits, Hits, CTR, Mausklicks, AdClicks, Werbeträgerleistung, Werbekontakte, AdImpressions, PageImpressions

      
 


Bücher zum Thema:
naechst.gif (256 Byte)

 

http://www.archmatic.com/glossar/z_werbetraegerleistung.htm

AdClick
AdClick Rate
AdImpressions
AdRequest
Clickstream
Click-Through
CPT (Cost per Thousand)
CTR (Click-Through-Rate)
Hits
(Page-)Impressions (ürsprünglich "PageViews")
TKP (Tausend-Kontakt-Preis)
Unique Visitor
Visits
Werbeträgerleistung

siehe auch (auf anderen Seiten):

Banner, Bannerwerbung
Internet

      
 


 

 
AdClick

Die Zahl der Klicks auf ein werbetragendes Objekt (Banner oder Button). Banner sind mit einem Link ausgestattet und führen zu einer weiterführenden Information des Werbetreibenden, z.B. auf dessen Homepage.

Ad Clicks indizieren die Anzahl der tatsächlich realisierten Werbemittelkontakte. Während Page Views und Visits die Attraktivität des Werbeträgers widerspiegeln, läßt sich mit den Direktkontakten die Effizienz des Werbemittels bestimmen. Ad Clicks sind aber - auch wenn dies in der Öffentlichkeit zum Teil anders dargestellt - im Unterschied zu den (Media-) Planungsgrößen Page Views und Visits keine Währung, sondern ein Preismodel (Abrechnung primär nach "Pay-per-Click" und nicht nach den Page Views für die Seite, auf die ein Advertising Banner geschaltet wurde).

AdClickRate

Verhältnis von AdClicks zu PageViews: Gibt an, wie viele Nutzer eine Online-Werbung tatsächlich angeklickt haben.
 

 


 

AdImpressions

Die AdImpressions weisen die Anzahl der Kontakte von Internet-Nutzern mit einem Werbemittel aus. Anders als bei den bisher herangezogenen Meßeinheiten "Visits" (Anzahl der Besuche eines Nutzers bei einem Online-Angebot) und "PageImpressions" (Anzahl der Abrufe einzelner Seiten eines Online-Angebotes) können die AdImpressions auch bei dynamischen, d.h. für jeden Nutzer individuell zusammengestellten Angeboten, die Zahl der Werbekontakte erfassen.
Auch neue dynamische Formen der Internetwerbung, die nicht mehr statisch in eine Seite eingebunden sind, sondern ihren Adressaten zu bestimmten Tageszeiten oder in Abhängigkeit vom Nutzerverhalten erreichen, sind mit der neuen Einheit meßbar. Damit sind AdImpressions die einzige Werbeeinheit, mit der verläßlich auf die Zahl der erzielten Werbemittelkontakte in Online-Angeboten geschlossen werden kann.

Seit Ende 1997 weist die von den Werbeträgern getragene Informationsgesellschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) für Online-Angebote die erzielten Visits und PageImpressions aus. Diese haben sich als vergleichbare und valide Kenngrößen zur Online-Werbeplanung entwickelt. Mit der Entwicklung eines einheitlichen Standards für "AdImpressions" tragen die Werbeträger nun den neuen technischen und werblichen Entwicklungen Rechnung. Sie schaffen damit ein wichtiges Instrument zur Bestimmung des Werbedrucks und zur Abrechnung der Werbemittel mit dem Werbeträger. Durch die Standardisierung lassen sich AdImpressions von verschiedenen Online-Angeboten zukünftig über den vereinbarten Kontaktpreis einfach in Werbekosten umsetzen. Die Budgetplanung der Agenturen wird damit erheblich vereinfacht.

Technisch wird das Zählverfahren ähnlich wie bei dem bewährten IVW-Zählverfahren zur Ermittlung der PageImpressions realisiert. Während bei den PageImpressions ein einzelner Bildpunkt (Pixel) zur Messung in die Seite integriert wird, geschieht dies bei den AdImpressions durch das Einfügen eines Pixels direkt in das Werbemittel. Der Server zählt und protokolliert die eingehenden Abfragen dieses Pixels.

Medienverbände standardisieren "AdReporting" und "AdImpressions"

Die wichtigsten Medienverbände

  • der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV),
  • Deutscher Multimedia Verband (dmmv)
  • der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und
  • der Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT)

haben sich am 10. November 1998 in Bonn auf eine Empfehlung zum sogenannten "AdReporting" geeinigt.

Kurz zuvor hatten sich BDZV, VDZ und VPRT am 29. Oktober 1998 auch auf eine Standardisierung der Online-Werbewährung "AdImpressions" geeinigt. Damit kommen die Medienverbände den Forderungen der Agenturen und Werbungtreibenden nach, der bereits im Markt etablierten Abrechnungsgröße AdImpression eine einheitliche Definition zugrunde zu legen. Die nun erfolgte Standardisierung soll die Kalkulierbarkeit und Transparenz von Online-Angeboten als Werbeträger fördern und den Einsatz der Online-Medien in Ergänzung zum klassischen Mediamix für Agenturen verläßlich.

AdReporting

... charakterisiert einen standardisierten Bericht, der die jeweils erbrachte Leistung des Werbeträgers umfassend und übersichtlich dokumentiert. Der Bericht beinhaltet unter anderem Angaben über die im Kampagnenzeitraum pro Belegungseinheit und Werbemotiv erzielte Werbeträgerleistung. Erfaßt werden insgesamt 24 Datenfelder, die den Werbeagenturen das Controlling der Kampagne erleichtern.
 

 


 

AdRequest

Neuer Vorschlag einer Expertenrunde aus dem November 1998: "Wenn ein Werbemittel von einem Werbeträgerserver oder dem Server seines Agenten angefordert wird, so wird diese Abfrage in einem Log-File des Werbeträgerserves oder dem seines Agenten protokolliert und somit als "Ad Request" gezählt."

Der "Ad Request" soll demnach auf Seiten des Werbeträgers gemessen werden. Erforderlich dazu ist die Entwicklung eines Moduls, das auf Seiten der Werbeträger installiert wird. Dieses Modul erfaßt den Abruf des Werbemittels, unabhängig davon, ob sich dieses direkt beim Werbeträger befindet oder auf einem nachgeschalteten Ad Server gelagert ist.

Der Charme dieser potentiellen neuen Online-Mediawährung besteht darin, daß in Unterschied zum VDZ-Vorschlag (siehe) auf einengende Layout-Vorschriften oder die Nutzung von oftmals problematischen Java Skript-Konstrukten vollkommen verzichtet werden kann. Auf dieser Basis können die abgerufenen Werbemittel präzise, einfach und kompatibel ausgewiesen werden.

Clickstream

Ein Besuch auf einer Website (Visit), der aus einer Folge von Seitenaufrufen besteht. Jeder Clickstream repräsentiert genau einen Besuch und muß immer von einem Aufruf von außerhalb der Site gestartet werden.

Click-Through

Das Anklicken eines Werbebanners und der daraus resultierende Besuch auf der Website des Anzeigenkunden.

CPT (Cost per Thousand)

In Deutschland wird dieser Wert als TKP (Tausend-Kontakt-Preis) bezeichnet. Der Betrag, der für 1000 Site-Besuche (Click-Throughs) oder Bannerdarstellungen (Impressions) gezahlt wird. Ein CPM von 10 Mark bedeutet beispielsweise, daß pro Klick auf das Werbebanner ein Pfennig vergütet wird.

CTR (Click-Through-Rate)

Das Verhältnis von Click-Throughs zu Page-lmpressions. Üblicherweise liegt die CTR ohne besondere Optimierung im Bereich von einem halben Prozent. Bei 200 Seitendarstellungen wird also höchstens einmal das Werbebanner angeklickt.

Hits

Englische Bezeichnung für "Zugriffe" • Ein Eintrag in eine Protokolldatei (Log-File) eines Web-Servers wird als Hit bezeichnet. Aus der Anzahl der Hits lassen sich allerdings keine verläßlichen Schlußfolgerungen bezüglich der Anzahl der Benutzer, der Besuche oder der abgerufenen Seiten ziehen - weil

  • Proxy- und andere Cache-Mechanismen die anzahl der registrierten Hits nach unten drücken,
  • und umfangreiche Multimedia-Elemente, Bilder und Icons die Einträge in der Protokolldatei nach oben schieben. Seiten mit vielen grafischen Elementen erzeugen also bei gleicher Page-lmpression mehr Hits als einfach gestaltete Seiten - alleine diese Seite erzeugt mehr als 10 Hits im Log-File.

(Page-)Impressions (ürsprünglich "PageViews")

... bezeichnen die Anzahl der Sichtkontakte beliebiger Benutzer mit einer potentiell werbeführenden HTML-Seite. Sie liefern ein Maß für die Nutzung einzelner Seiten eines Angebotes. PageImpressions sind damit eine Kenngröße der IVW  zur Messung der Werbeträgerleistung. ("IVW" ist die Abkürzung für   "Informationsgemeinschaft zur Festlegung der Verbreitung von Werbeträgern e.V." - siehe auch www.ivw.de).

Liegt dem Web-Angebot ein Layout zugrunde, das Werbeanteil und Inhalt (Content) einer Seite technisch trennt, so zählt jeder Sichtkontakt mit einer Content-Seite zusätzlich als PageView für den zugehörigen Werbeanteil. Als Content-Seiten gelten alle Seiten, bei denen es sich nicht um reine Werbe- oder Navigationsseiten handelt. Die Summe aller PageViews gibt Aufschluß über die Attraktivität des Angebots.

Enthält ein Angebot Bildschirmseiten, die sich aus mehreren Frames zusammensetzen (Frameset), so gilt jeweils nur der Inhalt eines Frames als Content. Der Erstabruf eines Framesets zählt daher nur als ein PageImpression, ebenso wie jede weitere nutzerinduzierte Veränderung des entsprechenden Content-Frames.
Zur definitionsgerechten Erfassung der PageImpressions verpflichtet sich der Anbieter, gekennzeichneten Content jeweils nur in einen Frame pro Frameset zu laden.
 

 


 

TKP (Tausend-Kontakt-Preis)

siehe CPM

Unique Visitor

Der einzelne erfaßte Besucher, also kein Mehrfachnutzer oder Dauerklicker

Visits

Englische Bezeichnung für Besuche. Ein Visit bezeichnet einen zusammenhängenden Nutzungsvorgang (Besuch) eines WWW-Angebots. Er definiert den Werbeträgerkontakt  in Online-Diensten. Als Nutzungsvorgang zählt ein technisch erfolgreicher Seitenzugriff eines Internet-Browsers auf das aktuelle Angebot, wenn er von außerhalb des Angebotes erfolgt. Nach den Richtlinien der deutschen Werbeindustrie gilt ein Visit als beendet, wenn 30 Minuten lang kein Zugriff erfolgt ist.

Der Begriff Nutzer entspricht dabei nicht dem 'Leser' oder 'Zuschauer' aus Print und TV, weil sich "echte Personen" ('unique users') aus datenschutzrechtlichen Gründen nur sehr schwierig den einzelnen Nutzungsvorgängen zuordnen lassen. Wollte ein Online-Dienst tatsächlich seine 'Leser' zählen, so müßten sich diese registrieren lassen und sich bei jedem Nutzungsvorgang über ein Passwort anmelden. Erfahrungen diverser Anbieter aus dem letzten Jahr haben gezeigt, daß die große Mehrheit der Internet-Nutzer nicht bereit ist, derartige Anmeldeprozeduren zu akzeptieren.

Werbeträgerleistung

Die Werbeträgerleistung in Online-Medien läßt sich grundsätzlich genau ermitteln. Online- Datensysteme, welche Inhalte und Werbung an den Nutzer liefern, zeichnen in der Regel einen umfangreichen Satz von Verbindungsdaten auf, der Rückschlüsse auf das Nutzerverhalten zuläßt. Besonders Webserver, die Multimedia-Dokumente über das World Wide Web senden, protokollieren abgerufene Dokumente und Nutzerdaten in sogenannten Log-Dateien.

In der Anfangszeit der Webwerbung zählten viele Anbieter schlicht die Zeilen ihrer Logfiles, die dazugehörige Größe heißt Hits (deutsch auch oft mit "Abrufe" übersetzt). Hits taugen aber in keiner Weise zur vergleichenden Berurteilung von Werbeträgerleistung. Eine (Bildschirm-) Seite im Web-Format HTML kann sich neben dem Textkörper aus diversen Multimedia-Elementen (in der Regel Grafiken) zusammensetzen. Der Abruf dieser Elemente taucht aber ebenso im Logfile auf wie der Abruf der eigentlichen Seite. Die Messung von Hits verschafft also einem Angebot mit vielen grafischen Elementen stets höhere Zugriffszahlen gegenüber einem Angebot mit schlichterem Design.

Wegen derartiger Verfälschungen bedarf es zur Leistungsmessung eines Seitenbegriffs, der vom Layout und der grafischen Opulenz unabhängig ist. Hier bietet sich die HTML-Seite selbst an, unabhängig von der Anzahl der Zusatzelemente, die sie enthält. Die Anforderung einer (potentiell werbeführenden) HTML-Seite trägt die Bezeichnung PageImpression (früher: PageView).

Leider beseitigt diese Kennzahl noch nicht alle Probleme des Seitenbegriffs. Mit der Einführung der "Frame-Technik" durch den Browserhersteller Netscape besteht die Möglichkeit, eine Bildschirmseite aus mehreren HTML-Einzelseiten aufzubauen. Jeder dieser Frames schlägt sich auch als HTML-Seite im Log des Servers nieder, auch wenn sie vielleicht nur ein Bildelement enthält. Da die Größe PageImpression sich aber immer auf eine konkrete Seite bezieht, stört dies zunächst nicht: der Werbetreibende ist in der Regel ohnehin nur an den PageImpressions interessiert, welche die Seite mit seiner Werbung erzeugt hat.

Etwas schwieriger wird die Erfassung bei den PageImpressions für einen reinen Werbeframe. Bleibt dieser statisch auf der Bildschirmseite stehen, so zählt die Änderung des Contents auf dieser Bildschirmseite als zusätzlicher PageImpression für den Werbeframe. Ein Nutzer, der also durch das Content-Angebot blättert, erzeugt für den Werbeframe pro neuer Contentseite eine PageImpression für den Werbeframe.

Zur Einschätzung der Attraktivität eines Gesamt-Angebots dient die Summe der PageImpressions. Zusammen mit der Zahl der Visits vermittelt sie einen Eindruck von der Intensität und Dauer, mit der ein redaktionelles Angebot genutzt wird.

PageImpressions taugen zwar als Kennengröße für statische Seiten, aber schon die Einführung von Frames stellt diese auf eine harte Probe. Für animierte oder dynamisch wechselnde Inhalte bietet sich statt einer seitenbasierten eher eine zeitbasierte Kennengröße an. Eine solche Kennengröße mißt den Zeitraum, in der ein bestimmter dynamischer Inhalt für eine bestimmte Zahl von Nutzern sichtbar war (Nutzerminuten). Die Beratung zur Einführung einer zeitbasierten Messgröße wurden in den IVW-Gremien unter Beteiligung der Online-Anbieter, der Werbungtreibenden und der Werbeagenturen aufgenommen.
 

  Bücher zum Thema:
 


Bestellungen aus Deutschland werden von unserem Partner AMAZON.de versandkostenfrei
und ohne Mindestbestellwert bearbeitet!

Noch mehr ausgewählte Bücher gibt es bei BAUBUCH.de.

    
Infos / BestellungBanner- Werbung
Gezielt und kostengünstig werben im Internet.

Alexandra D. U. Fuzinski, Christian Meyer

April 1999. Taschenbuch. 120 Seiten
Metropolitan Vlg. - ISBN: 3896231642'
Preis: DM 29,90 (EUR 15,29)


Infos / Bestellungkoenig.kunde.com
Patricia Seybold, Ronni T. Marshak

1999. Gebundene Ausgabe. 367 Seiten
Econ - ISBN: 3430183774
Preis: DM 58,00 (EUR 29,65)

Wie kaum jemand sonst auf die Verbindung von Technologie und Business-Strategie spezialisiert, zeigt dieses Buch anhand von Fallstudien aus der Beratungspraxis, wie Firmen durch den Einsatz neuer Technologien mehr Kundennähe erreichen können:

  • Warum sind Kundenbeziehungen so wichtig?
  • Wer sind eigentlich meine Kunden?
  • Wie schaffe ich eine kundenzentrierte Organisation?
  • Wie lassen sich moderne Technologien nutzen, um Loyalität und Zufriedenheit meiner Kunden zu sichern?

Auf Basis dieser Fragen entwickelt Patricia Seybold entscheidende Erfolgsfaktoren wie z.B. die umfassende Nutzung von Kundenerfahrungen, die Schaffung von Angeboten zur Selbsthilfe und zur Unterstützung der Arbeit des Kunden, personalisierten Service oder Förderung von 'Kundengemeinschaften'.

      

  (zurück) zum Glossar:

  
Copyright: Alfons Oebbeke, Neustadt 1997 bis 1999
Navigation ohne Frames:
 
l-aecweb.gif (761 Byte)- glossar-
# A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z