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Abkürzung für "Wireless Application Protocol" WAP ist eine von Ericsson, Motorola, Nokia und Unwired Planet
initiierte Spezifikation für den Internet-Zugriff mit Handys und PDAs. WAP definiert u.a.
Eckwerte für sogenannte Micro-Browser, mit denen Web-Inhalte auf dem Handy-Display
dargestellt werden. Eines der ersten Handys, das WAP unterstützt(e),
ist das "Media-Handy" Nokia 7110, das im zweiten Quartal 1999
erscheint/erschien:
Für die Darstellung im Handy-Display wurde zudem WML
entwickelt, die "Wireless Markup Language". Da Bilder und umfangreiche Grafiken
im WAP nicht darstellbar sind, müssen entsprechende Inhalte im WML-Format bereitgestellt
werden. Außerdem wollen / haben die Netzbetreiber (Telekom, Mannesmann und Co.) spezielle
WAP-Gateways einrichten, die Bilder aus
üblichen HTML-formatierten Internet-Inhalten herausfiltern bzw. die HTML-Daten in WML-Dokumente
konvertieren.
Das jeweilige Gerät (Handy oder Palmtop) benötigt einen speziellen Browser, um WAP-Inhalte
darstellen zu können. Die Firmen Nokia und Ericsson arbeiten derzeit (Mitte 1999) mit
eigenen Browsern. Die anderen Gerätehersteller greifen bislang auf den Browser von
Phone.Com (ehem. Unwired Planet) zurück. Dieser Browser scheint sich in Zukunft
durchzusetzen.
siehe auch:
WAP-Beitritt: Microsoft will
Micro-Browser für Handys anbieten
(Meldung vom 10.5.1999)
Microsoft ist dem Wireless Application Protocol Forum beigetreten und will den
Handy-Herstellern seinen ersten Micro-Browser Ende 1999 anbieten. WAP genießt inzwischen
den Zuspruch aller bedeutenden Handy-Hersteller und GSM-Netzbetreiber. Viele
Handy-Hersteller arbeiten an eigenen WAP-Implementationen, und erste Prototypen mit dem
Micro-Browser von Unwired Planet gab es bereits auf der CeBIT 99 zu sehen. |
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