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Freeware-Web-Server, der allen davon surft: rund die
Hälfte aller WWW-Server im Internet sind Apache-Server, stellte die britische Firma
Netcraft 1998 in ihrem Juli-Report "Web Surfer Survey" fest. Doch nicht nur bei
der absoluten Zahl eingesetzter Webserver-Software liegt Apache vorn, auch die höchste
Zuwachsrate im Vergleich zum Vormonat kann der Freeware-Server mit 0,64 Prozent für sich
verbuchen. Mit 22,36 Prozent Anteil folgt der MS Information Server und die
Netscape-Serverprodukte machen immerhin noch 4,94 Prozent aus. (Quelle: Netcraft, http://www.netcraft.com/survey)
... von "to serve" (dienen, jemanden versorgen) abgeleitet: zentraler Rechner
in einem Netzwerk, der den Arbeitsstationen / Clients Daten, Speicher und Ressourcen zur Verfügung
stellt. Auf dem Server ist das Netzwerk- Betriebssystem installiert, und vom Server wird
das Netzwerk verwaltet. Im WWW sind Server Knotenpunkte
des Netzes.
Ein Server kann aus einem Rechner mit zugehörigem Betriebssystem und einem
Dienstprogramm bestehen. Gleichermaßen kann aber auch nur ein Programm gemeint sein, das
einen bestimmten Dienst wie einen Domain-Name-Service (DNS)
oder Web-Service bereitstellt. Aber diese Dienstprogramme sollen hier keine Rolle spielen,
sind sie doch im Endeffekt nur als Anwendung agieren.
Vielmehr gilt es, die unterschiedlichen Server-Klassen und die spezifischen Anforderungen
zu beleuchten. "Server-Klasse" bezieht sich in diesem Kontext nicht auf die
Größe des Servers - Workgroup- oder Enterprise-Server - sondern ausschließlich auf die
Aufgabengebiete, welche die abzudecken sind. Bei einer Klassifizierung nach dem
Einsatzbereich ergeben sich sechs verschiedene Server-Klassen mit jeweils eigenem
Anforderungsprofil:
- Ein File-Server stellt seinen Clients Dateien
und Platz auf dem Dateisystem bereit. Zusätzlich übernimmt er die Sicherung der
Benutzerdateien.
- Ein Application-Server ermöglicht den Anwendern den Zugriff auf ein oder mehrere
Anwendungsprogramme.
- Auf einem Datenbank-Server läuft eine mehr oder weniger große Datenbank. Die Aufgabe
des Servers ist die Verwaltung und Organisation der Daten, die schnelle Suche, das
Einfügen und das Sortieren von Datensätzen.
- Ein Compute-Server bietet möglichst viel Rechenleistung. Typische Beispiele für
Compute-Server sind Supercomputer à la Cray in Kernforschungsanstalten.
- Ein Internet-Server stellt Internet- und Intranet-Dienste bereit. Typische Dienste
umfassen das World Wide Web, den Domain Name-Service, FTP sowie E-Mail.
- (Streaming) Media-Server stellen Multimedia-Daten (z.B. Audio- und Video-Clips) in
Echtzeit und höchster Dienstqualität zur Verfügung.
Server, der HTML-Dokumente und andere Internet /
Intranet-Ressourcen speichert und über HTTP
versendet bzw. entgegennimmt (auch HTTP-Server genannt).
Mini
Web-Server: So groß wie eine Aspirin-Tablette
Der wohl kleinste Web-Server ist so groß wie eine Aspirin-Tablette und kostet nicht
mal einen Dollar. Entwickelt hat ihn ein 33-jähriger Student aus den USA, wie die
Nachrichtenagentur AP am Dienstag meldete.
Der Server, der als vollwertiger Computer seine Daten ins Internet schickt,
enthält einen Vier-Megahertz-Prozessor und einen 32-Kilobyte-Speicher. Die
Herstellungkosten liegen nach Angaben seines Erfinders Shrikumar unter einem Dollar.
Das Gerät verkraftet bis zu 7200 Zugriffe in der Stunde. Eingesetzt werden soll es vor
allem bei Haushaltsgeräten wie Kaffeemaschinen, Videogeräten oder digitalen Kameras, die
aus dem Internet gesteuert werden sollen. Der Hersteller des Servers, der an der
Universität von Massachusetts in Amherst studiert, schwärmt von den Möglichkeiten eines
vernetzten Hauses: Es könne "unser Leben sehr viel einfacher machen".
siehe auch http://www-ccs.cs.umass.edu/~shri/iPic.html |
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