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Bei der asynchronen Datenübertragung über den SCSI-Bus sendet der Initiator eine
Datenanforderung (REQ, request) und wartet auf eine Bestätigung (ACK, acknowledgement).
Dann wird die Verbindung zwischen den Geräten aufgenommen.
Die synchrone Übertragung verbessert den Datendurchsatz durch Aneinanderreihung mehrerer
Anfrage-Impulse (die Anzahl ist allerdings begrenzt), ohne auf die Bestätigung (ACK) zu
warten.
Abkürzung für "Logical Unit Number" Jedes SCSI-Gerät (Festplatte,
CD-Roms, Controller,...) hat mindestens eine, maximal bis zu acht Logical Unit
Numbers. Eine SCSI-ID wird dabei in mehrere Unterkomponenten unterteilt: Ein
SCSI-Controller beispielsweise, an dem etwa drei Laufwerke hängen, erhält drei LUNs.
Andererseits lassen sich so auch mehrere Geräte unter einer ID zusammenfassen, etwa in RAID-Systemen.
Parität bedeutet zunächst "Geradheit" In der EDV versteht man unter
"Parität" Prüfverfahren auf einem (SCSI-)Bus, um etwaige Fehler zu entdecken.
Dazu wird bei der (in der Regel asynchronen) Datenübertragung mit Hilfe des
sogenannten "Paritätsbits" vorab geklärt, ob die Summe der Bits gerade oder
ungerade ist. Das Paritätsbit ist ein zusätzlich zu den acht Datenbits übertragenes
Bit, das zur einfachen Kontrolle der Integrität der Daten dient. Bei der ungeraden
Parität errechnet der Sender eines Bytes die Quersumme der Bits und setzt das
Paritätsbit. Der Empfänger gleicht die Quersumme der empfangene Daten mittels des
Paritätsbits ab. Ist sie gleich, dann war die Datenübertragung in Ordnung.
Abkürzung für "SCSI Configured Automatically" Was in der
Windows-Welt mit dem Namen Pug-and-Play (PNP)
ausgedrückt wird, sind Konzepte, die es in der SCSI-Welt bereits seit Anfang der 80er
Jahre gibt.
Unter SCAM versteht man die automatisch/magische Konfigurierung beim Einschalten der
Geräte:
- Dazu wer alle Adressen abgefragt.
- Sofern Geräte an den Adressen vorhanden sind, werden diese konfliktfrei mit
Identitätsadressen und anderen Zuweisungen belegt.
Im SCSI-Konzept waren von Anfang an Mechanismen zur Abfrage und zur Einstellung der
Betriebsparameter der Geräte vorgesehen. Diese Funktion wurde aber lange Zeit nur zur
Abfrage des Hersteller- und Modellnamens verwendet. Schaltbare Abschlußwiderstände (Terminatoren) und andere benötigte Funktionen wurden
früher, weil zu teuer nicht eingebaut. Das eigentliche Hemmnis für die Anwendung von PNP
war aber das Fehlen entsprechender Funktionen in den Betriebssystemen der Rechner. Heute
sind diese Funktionen in den neueren Windows-Versionen
eingebaut.
Abkürzung für "Small Computer System Interface" Standard für
Schnittstellen und Bussysteme mit hohen Übertragungsraten. Die Peripheriegeräte, die
diesen Standard unterstützen, können an einer einzigen Erweiterungskarte angeschlossen
werden und benötigen auch nur einen Treiber (siehe ASPI-Treiber).
SCSI-Bussysteme gibt es für verschiedene Busbreiten und -typen.
Im Gegensatz zu IDE, mit der pro Kanal nur zwei Geräte betrieben werden können,
lassen sich an einen SCSI-Bus - abhängig vom SCSI-Standard - bis zu 15 Geräte
gleichzeitig ansteuern. So lange es sich dabei um Geräte handelt, die nicht gleichzeitig
betrieben werden - wie Scanner, CD-ROM und Bandlaufwerk - ist die Leistungsfähigkeit von
Fast-SCSI meist schon ausreichend. Beim zusätzlichen Betrieb von Festplatten macht
hingegen, angesichts der steigenden Geschwindigkeit der Harddisks, Wide- oder Ultra-SCSI
Sinn. Richtig ausgelastet wird ein SCSI-Bus aber erst dann, wenn mehrere schnelle
Komponenten den Kanal gleichzeitig benutzen. Ein gutes Beispiel dafür ist ein Stripe-Set
(RAID 0) aus mehreren Festplatten, wie man es
häufig in Servern findet. Hier können bereits einige High-Performance-Festplatten die
bislang maximalen 40 MByte/s eines Wide-Ultra-SCSI-Systems übertreffen. Eine Erweiterung
ist also dringend nötig. Aktueller Stand ist 1998 Ultra2-SCSI.
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