RAMRAM, DRAM, EDO, RDRAM, Rambus-DRAM, SDRAM, SLDRAM, SRAM, Random Access Memory, RAMs, RAM-Chips

      
 


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http://www.archmatic.com/glossar/z_ram.htm

siehe auch (auf anderen Glossar-Seiten):

Arbeitsspeicher
Rambus
SLDRAM

      
 


   
Abkürzung für "Random Access Memory" • Der Arbeitsspeicher eines Computers heißt RAM, weil man auf jede Speicherzelle wahlfrei zugreifen kann. RAMs sind in der Regel flüchtige Speicher - sie verlieren ihre Inhalte, wenn kein Strom mehr fließt.(Vielleicht) wichtig zu wissen:
 
 


 
  • DRAM (Dynamic RAM)
    Beim dynamischen Schreib-/Lesespeicher (DRAM) müssen die Ladungen zyklisch mit einem sogenannten Refresh-Impuls immer wieder aufgefrischt werden, um die Daten in den Speicherzellen zu halten. Der Nachteil: Die Zugriffszeit durch Refresh-Vorgang und Wartezeiten des Prozessors liegt höher als beim SDRAM. Der Vorteil: DRAM ist kostengünstig, erwärmt sich weniger und hat durch seine einfachere Struktur eine höhere Integrationsdichte.
    Hochfliegende Pläne hat Samsung: Das Unternehmen will mit 0,13-Mikron-Technik 4-GBit-DRAM-Chips fertigen. Die Chips mit 500 MB Speicherkapazität gehen zwar erst in zehn Jahren in die Massenproduktion. Die Technik läßt sich laut Hersteller jedoch auch bei bestehenden Produkten - etwa den preisgünstigen 16-MBit-DRAM-Chips einsetzen.
     
  • FeRAM
    siehe MRAM
     
  • FPM (Fast Page Mode) DRAM
    FPM war lange der DRAM-Standard, ist aber mittlerweile veraltet und von EDO übertroffen. FPM DRAM optimiert den Zugriff auf Daten: Fragt der Prozessor nach Daten, die in derselben Reihe einer Seite wie die der zuletzt angeforderten liegen, muß der Speichercontroller nur noch die Spaltenposition adressieren.
     
  • EDO (Extended Data-Out) DRAM
    Der EDO DRAM (oder Hyper PageMode DRAM) arbeitet ähnlich wie der FPM-Speicher, ist aber schneller dank Änderungen des CAS (Column Address Signal) und des verlängerten Data-Outputs. Diese Chips können Datenwerte noch zum Auslesen bereit halten, während bereits die nächste Adresse angelegt wird. Das beschleunigt Lesevorgänge.
     
  • MRAM (Speicherchips hoher Packungsdichte auf Magnetbasis)
    Bevor das Silizium Einzug in die Speichermedien gehalten hat, basierten diese auf magnetisierbaren Eisenkernen - mit dem Vorteil, daß auch bei einer Stromunterbrechung gespeicherte Informationen nicht verlorengingen; das Booten war dadurch überflüssig und wird durch MRAMs - auch FeRAMs genannt - wieder überflüssig werden, da sich das gesamte System immer im Hauptspeicher befindet. Außerdem könnten diese Speicherchips für wesentlich leichtere Notebooks sorgen, denn die heute (1999) verwendeten RAMs benötigen in bestimmten Abständen energieaufwendige Refresh-Spannungsstöße (siehe DRAM), um fit zu bleiben; diese entfallen bei den MRAMs.
    Bis es soweit ist, wird allerdings noch etwas Zeit vergehen. Prof. Burkhard Hillebrands von der Uni Kaiserslautern entwickelt diese Chips in Zusammenarbeit mit Siemens. Er glaubt, dass serienreife MRAMs frühestens im Jahr 2005 auf den Markt kommen werden; siehe auch:
  • RDRAM (Rambus DRAM)
    Dieser Speicher der Firma Rambus soll rund zehnmal schneller als ein herkömmlicher DRAM sein, setzt jedoch Veränderungen im Speichercontroller und der Hauptplatine voraus.
     
  • SDRAM (Synchronous DRAM)
    Der Nachfolger von EDO synchronisiert sich mit dem Systemtakt, der den Prozessor kontrolliert. Das verhindert Zeitverzögerungen beim Zugriff. Eine Datenserie (Burst) wird zügig übertragen. Bislang nur in wenigen Computersystemen eingesetzt.
     
  • SLDRAM (Synchronous Link DRAM)
    Im September 1998 will Mosaid erste Muster seiner Synchronous-Link-DRAM-Chips an Compaq, Hewlett Packard und IBM ausliefern. Diese 64-MBit-Chips schaffen laut Hersteller Datenraten von bis zu 800 MB/s. SLDRAM soll hauptsächlich in High-End-PCs und Servern eingesetzt werden (siehe auch www.sldram.com).
     
  • SRAM (Static RAM)
    Im statischen Schreib-und-Lesespeicher erhält ein ständig fliegender Ruhestrom die gespeicherte Informationen aufrecht. Vorteil: SRAM braucht keinen Refresh, ist daher um einiges schneller als DRAM und läßt sich einfacher ansteuern. Nachteile: Höhere Leistungsaufnahme und stärkere Erwärmung.
     
 


   


Bild: PC-Welt 8/97

je nach Speichersockel auf dem Motherboard müssen 30-, 72- oder 168polige Module verwendet werden.

Die meisten 386-Systeme brauchen 30polige Simms (Single Inline Memory Module, die 9,7 cm lang sind) - wenn sie nicht gar "Tausendfüßler" erfordern. Verlangt ein Rechner diese alten Bausteine, sollte man ihn nicht mehr mit weiterem Speicher aufstocken - es sei denn, man bekommt eine Handvoll gebrauchter Chips geschenkt. Auch 486-PCs mit bis zu 66 MHz internem Prozessortakt benötigen 30polige Module. Rechner mit höherer ProzessorLeistung unterstützen dagegen meist 30- und 72polige PS/2-Module (10,7 cm lang), wenn sie nicht schon komplett für PS/2-Varianten ausgelegt sind. Pentium und Pentium-Pro- Hauptplatinen erfordern PS/2-Simms - außer sie sind relativ neu (maximal ein Jahr). Dann haben sie neben PS/2- womöglich auch Dimm-Sockel (Dual Inline Memory Moduls). In diese gehören die 168poligen SDRAMs (13,3 cm lang). Hauptplatinen nur mit Dimm-Steckplätzen sind selten. Vorsicht: Dimms gibt es für 3,3 und 5 Volt.
 

 


 

Des Guten zu viel? Gibt es "Zuviel Speicher"?

Wer keine Spezialanwendungen wie Bild- und Tonbearbeitung vorhat, kann auch des Guten zu viel tun: Windows 3.x und Windows 95 zeigen bis 32 MByte einen erfreulichen Geschwindigkeitszuwachs; bei einem weiteren Speicherausbau schrumpft der Performancegewinn aber auf wenige Prozent. Manche Anwendungen werden sogar wieder etwas langsamer bei sehr viel Speicher, wie z.B. Corel Draw bei 64 MByte.

Bei einem Speicherausbau oberhalb der 64 MByte sollte man zusätzlich darauf achten, daß das Motherboard auch sinnvoll damit umgehen kann. So wird z.B. bei den weitverbreiteten INTEL-Triton-Boards der Cache nur bis 64 MByte aktiv - oberhalb dieser Grenze greift die CPU ohne Cache auf den Hauptspeicher zu, wodurch das System wieder langsamer wird. (Wer hier auf Nummer Sicher gehen will, sollte über einen Pentium Pro nachdenken, hier arbeitet der Cache auch noch mit mehreren Gigabyte.) Trotz günstiger RAM-Preise kann das Geld für einen überdimensionierten Speicherausbau eventuell sinnvoller in andere PC-Komponenten investiert werden, die dem Rechner dann einen merkbaren Leistungsschub bringen.

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