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Bücher zum Thema:
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http://www.archmatic.com/glossar/z_mpeg.htm

MP3 / MPEG-3
MP4
MPEG / MPG

siehe auch (auf anderen Seiten):

Video-Auflösung
Video-Bearbeitung
Video-Digitalisierung
Video-Kompression
AVI - Audio Video Interleave
Quicktime von Apple
digitales Video
DVD
Samplen
Soundkarte
WAV-Datei

   
 


 

 

 
MP3 / MPEG-3

Entwicklung zur effektiven Komprimierung von Sound / Musik • Zum Beispiel wird ein 3½ Minuten langes Musikstück (44Khz/Stereo) unkomprimiert ca. 35MB groß - MP3 komprimiert genügen ca. 1.5 MB.

Wenn es nach dem Willen engagierter Programmierer geht, wird sich die Sound-Komprimierung mit dem psychoakustischen Verfahren MPEG Layer 3 bald allgemein durchsetzen - so die Einschätzung Oktober 1997.
Bisher scheiterte die MP3-Codierung vor allem an den hohen Kosten: Wer die von der deutschen Fraunhofer-Gesellschaft entwickelten MP3-Komprimierungsfunktionen in seinen Programmen anwenden will, wird mit 5-stelligen Dollarbeträgen zur Kasse gebeten. Das könnte sich bald ändern, wenn weitere Anbieter MP3-Komprimierungsprogramme offerieren. Ganz umsonst wird MP3 wohl nie sein: Sowohl für kommerziell vertriebene MP3-Sounds als auch für jeden verkauften MP3-Encoder müssen für die Nutzung des Standards Lizenzgebühren an Thomson Multimedia gezahlt werden.

Die offizielle Web-Seite für MP3-Audio-Dateien und -Programme sowie Encodierprogramme: www.mp3.com

siehe auch

  • Alternative von Microsoft: MSAudio 4
  • SDMI (Secure Digital Music Initiative)
     
 


 

FIREBALL eröffnet neue MP3-Plattform
MP3 JUKEBOX bietet Musikstücke von jungen Bands als MP3-Files an

Ab Mitte August 1999 lädt die Suchmaschine FIREBALL mit der neuen MP3 JUKEBOX zum Herunterladen und Anhören von Musikstücken ein.

In Kooperation mit dem Internet-Musikkanal LAUT (www.laut.de) werden Songs von Bands aus verschiedenen Stilrichtungen unter der Web-Adresse www.fireball.de/musik/ kostenlos bereitgestellt. Musikgruppen haben damit die Möglichkeit, auf einer der größten deutschen Websites ihre Songs in prominenter Weise zu präsentieren. Dabei werden die teilnehmenden Bands von der LAUT-Redaktion ausgewählt und in der JUKEBOX zusätzlich mit Text und Bild vorgestellt.

Damit positioniert sich die führende deutschsprachige Suchmaschine noch stärker im Musik-Bereich, der sich durch MP3 zu einem der meist genutzten Interessensgebiete im Internet entwickelt hat. FIREBALL-Projektleiter Dr. Detlev Kalb will über die MP3 JUKEBOX insbesondere Bands aus dem semi-professionellen Bereich fördern: "Es gibt zahlreiche Gruppen, die professionell produzierte Songs eingespielt haben und diese auf Ihren Homepages veröffentlichen. Diesen Bands wollen wir mit der MP3 JUKEBOX die Möglichkeit geben, sich über FIREBALL einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen. So können wir jungen oder unbekannten Bands zum Durchbruch verhelfen und unseren Usern musikalische Neuheiten und Spezialitäten bieten."

Die MP3 JUKEBOX wird im Rahmen der "Popkomm" in Köln vorgestellt.

Streit über Online-Musik beigelegt
(New York Times, 5. August 1999)

Die US-amerikanische Tonträger-Industrie hat Anfang August offiziell angekündigt, alle juristischen Schritte im Zusammenhang mit dem von Diamond Multimedia angebotenen tragbaren MP3-Abspielgerät "Rio" für Internet-Musik einzustellen. Vertreter der Industrie hatten gehofft, die weitere Vermarktung von "Rio" verhindern zu können. Im Juni hatte ein US-amerikanisches Berufungsgericht jedoch entschieden, daß die 1992 verabschiedeten US-amerikanischen Bundesgesetze zum Schutz vor Raubkopien auf das Musik-Abspielgerät nicht anwendbar sind. Zur Zeit sind Vertreter der Tonträger-Industrie damit beschäftigt, gemeinsam mit den Anbietern von MP3-Abspielgeräten Richtlinien für Internet-Musik auszuarbeiten, die bis zum Ende des Jahres formuliert sein sollen.

Internet-Musik immer erfolgreicher
(Meldung der Washington Post - Washington Business, 28. Juni 1999)

"MP3", die Bezeichnung für ein Audiodatenformat, das hochwertige Klangqualität bei vergleichsweise geringen Dateigrößen ermöglicht, hat das Wort "Sex" als häufigsten Internet-Suchbegriff abgelöst. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben der Vereinigung der US-amerikanischen Schallplattenindustrie erstmals weniger konventionelle Tonträger an Kunden im Alter zwischen 14 und 24 Jahren abgesetzt als zuvor. Die Vereinigung führt die rückläufigen Verkaufszahlen auf Musik-Downloads aus dem Internet zurück. Auf dem in diesem Monat in San Diego veranstalteten MP3-"Gipfeltreffen" wurden 15 Geräte vorgestellt, mit denen digitale Internet-Musik abgespielt werden kann. Das "Gipfeltreffen" zog eine Mischung von Künstlern und Firmengründern an, die alle ein Stück des 72 Milliarden DM schweren Tonträger-Geschäfts für sich sichern wollen. John Perry Barlow, ein ehemaliger Texter der Gruppe Grateful Dead, kündigte in einer programmatischen Rede an, dass die Band ihren Fans den Download tausender älterer Konzertaufnahmen über das Internet erlauben werde. Barlow kritisierte die großen Plattenlabel für den Versuch, die Musik-Vertriebskanäle kontrollieren zu wollen und provozierte so ein Streitgespräch mit einem Anwalt, der ihm als Redner folgte.

siehe auch:

Diamond vor dem Kadi
(Meldung der PC-Magazin-News vom 12.10.1998)

MP3-Player bereitet Musikbranche Kopfschmerzen Amerikanischer Musik-Verband verklagt Diamond Multimedia wegen Unterstützung von Musik-Piraterie im Internet.

Wie das Wall-Street-Journal heute berichtet, wurde Diamond Multimedia Systems am Freitag von der "Recording Industry Association of America" (RIAA) vor dem US-Bundesgericht in Los Angeles angeklagt. Man wirft dem Multimedia-Konzern vor, mit seinem Rio PMP300, einem portablen MP3-Player, die Musik-Piraterie im Internet zu unterstützen. Der Rio PMP300 ermöglicht es, bis zu 60 Minuten an digitaler Musik im MP3-Format zu speichern und abzuspielen.

Die Klage bezieht sich darauf, daß es sich bei dem Rio PMP300 um ein "illegales Aufnahmegerät" handele, das die Copyright-Richtlinien verletzen würde. Cary Sherman, Chefberater der Musik-Vereinigung sagte, das Gerät könne von Leuten benutzt werden, um illegale MP3-Aufnahmen aus dem Internet zu laden. "Wir kennen rund 80 Web-Seiten mit mehr als 20 000 MP3-Dateien, die prinzipiell alle illegal sind. Das letzte, was wir sehen wollen, ist ein portables Aufzeichnungsgerät, welches das Problem verstärkt und viele Leute dazu ermutigt, ungesetzliche Musikstücke kostenlos anzubieten".

Ken Wirt, Vize-Präsident der Marketing-Abteilung von Diamond, sagte die Klage sei irreführend. Der Rio kann nur Musik abspeichern, die bereits aus dem Web auf einen PC geladen wurde und kann nicht dazu genutzt werden, um Kopien anzufertigen. Deswegen sei das Gerät kein Recorder im Sinne des Gesetztes. "Uns dahingehend zu verklagen ist genauso, als ob man Drucker verbieten würde, weil irgend jemand ungesetzliches Material aus dem Web lädt und anschließend ausdruckt".

Die RIAA ist übrigens ein Verband führender amerikanischer Unternehmen mit über 250 Mitgliedern, dazu gehören unter anderem die Filmgesellschaften Warner Bros., Columbia und RCA.

Ergänzung - ENDE Oktober 1998

Diamond Multimedia darf den tragbaren MP3-Player Rio PMP300 doch ausliefern. Das Central District Court of California (USA) wies den Antrag der RIAA auf eine einstweilige Verfügung ab, die Diamond die Auslieferung untersagt hätte. Das geht aus einer Pressemeldung hervor, die Diamond Multimedia Systems am 27.10. veröffentlichte:
Das Gericht konnte einen Verstoß gegen die AHRA nicht erkennen, da das Gerate weder von einer externen Quelle aufnehmen, noch kopieren kann, sondern nur zum Abspielen von digitalen Daten aus dem Internet dient.

Diamond will nun Anfang November mit der Auslieferung von Rio PMP300 beginnen. Der Player kann mit einer Batterie bis zu 12 Stunden ununterbrochen laufen. Die Kapazität liegt bei 60 Minuten digitaler Daten (z.B. MP3-Sound) bzw. acht Stunden Audio in Sprachqualität. Zwei zusätzliche Flash-Memory-Karten erhöhen die Kapazität um eine halbe bzw. um eine ganze Stunde. Der Verkaufspreis soll bei 200 US-Dollar (330 Mark) liegen, 30-Min-Zusatzspeicher kosten 50 US-Dollar (82,50 Mark) und eine Stunde mehr Speicherkapazität 100 US-Dollar (165 Mark) extra.

 


 

 
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MP4

Global Music Outlet (GMO) stellte im Januar 1999 die Audiokompressionstechnologie MP4 vor, die von AT&T Labs lizenziert wurde. Sie kann Audiodateien auf ein Sechzehntel komprimieren und wird somit effektiver sein als das MP3-Verfahren, das Musik-Datei um ca. ein Elftel reduziert.
MP4-Dateien werden als ausführbare Exe-Dateien mit eingebettetem Player unter Windows 9x und NT 4.0 wiedergeben - siehe auch:

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MPEG / MPG

Abkürzung für "motion pictures expert group" - www.mpeg.org. Von dieser Gruppe wurden bzw. werden  Dateiformate und Verfahren zum platzsparenden Komprimieren und Speichern von Video- bzw. Multimediadaten (Video, Bild- und Tondaten) in hoher Qualität festlegt. Hintergrund: Um die riesige Datenmenge von Filmen (90 Minuten Spielfilm, 25 Einzel-Bilder pro Sekunde, hohe Auflösung, viele Farben ergeben ca. 120 GByte) innerhalb des Computers verarbeiten und transportieren zu können, werden neben JPEG-Kompressions-Verfahren nur die Veränderungen zum Vorgängerbild abgespeichert (im Gegensatz zu M-JPEG). Damit läßt sich der Datenaufwand um etwa 99% verringern (siehe auch Videokomprimierung, Kompressions-Artefakte). In der jetzigen Form in MPEG nur zum Abspielen und nicht zum Editieren geeignet. Die mögliche Kompression geht bis 100:1.

Bisher wurden die Standards MPEG 1-4 definiert, die jeweils einem bestimmen Zweck dienen.

  • MPEG-1 wurde für flüssige Video-Wiedergaben mit einer Rate von ca. 1,5 MBit/s (z.B. Video-CD und CD-i) entworfen und weist daher die größten Kompressionsraten auf.
  • MPEG-2 ist für Interlaced Bilder mit Übertragungsgeschwindigkeiten von 4 MBit/s (z.B. digitales TV und DVD) gedacht. Ein MPEG-2 kann auch ohne Umstände den MPEG-1-Standard verarbeiten.
  • Der frühere MPEG-3-Standard, der High Definition TV-Qualität (HDTV) aufweisen sollte, wurde mittlerweile in den MPEG-2-Standard implementiert.
  • MPEG-4 ist für Ende 1998 angedacht und wird vor allem für die Visualisierung von künstlichen Intelligenzen (artifiziell intelligente (AI)) benutzt werden.
    Laut Wired News (am 12. Februar 1998) hat die International Standard Organisation (ISO) (www.iso.ch) das QuickTime-Dateiformat von Apple (www.apple.com) als Grundlage für die geplante Spezifikation MPEG 4 ausgewählt, die der Erstellung digitaler Audio- und Video-Inhalte dienen soll. Mit der endgültigen Festlegung der MPEG 4-Spezifikationen ist nicht vor 1999 zu rechnen; die Einführung entsprechender Produkte wird daher frühestens zu diesem Zeitpunkt erwartet.
  • MP3 (jene - im Internet - oft anzutreffende Musikkompression) entspricht eigentlich dem MPEG1 Standard - allerdings mit AudioLayer3 (siehe MP3 und SDMI).
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