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Abkürzung für "Dynamische BauDaten", von der Dr. Schiller + Partner GmbH
entwickelt.
Die dynamischen Baudaten wollen dem Anwender das Aufstellen von
Leistungsverzeichnissen (siehe auch AVA)
erleichtern, weil für genau definierte Baugruppen alle erforderlichen Leistungspositionen
in Sekundenschnelle generiert werden können. Das dafür hinterlegte Expertenwissen
schlägt nach Beantwortung genau festgelegter Parameter zielgenau die benötigten
Leistungspositionen vor. Dabei handelt es sich um eine Vorschlagsliste von
Leistungspositionen, die für das gesamte Bauteil notwendig sind. Die vorgeschlagenen
Dimensionen entsprechen sofern sie in den Parametern nicht abgefragt werden
dem üblichen Standard: Mehr als 80 % aller vorgeschlagenen Positionen sind in der Regel
stimmig und können ohne Veränderung übernommen werden. In jedem Bauteil und in jeder
Position ist das gesamte Mengengerüst hinterlegt. Der Anwender sollte jedoch immer die
Vorschlagsliste daraufhin überprüfen, ob die im Bauteil vorgeschlagenen Annahmen mit
seiner konkreten Planung übereinstimmen. Die Anpassung von Texten und Dimensionen ist
einfach und problemlos möglich.
Zum 1. Oktober 1996 wurde übrigens das STLB-Bau Dynamische BauDaten auf die
Entscheidung von GAEB und DIN
hin zum offiziellen Nachfolgesystem des bisherigen Standardleistungsbuchs erkoren und im
August 1998 per Erlaß vom Bundesbauministerium eingeführt.
siehe auch:
Die DBD-Bauteile sind ein wichtiges Glied in der Informationskette der
Bauwirtschaft. Aus der Beschreibung eines Bauteils werden automatisch
STLB-Bau-Teilleistungen generiert. Für diese Teilleistungen entstehen parametrisierte
Mengenansätze. Über die Wissensbank DBD-Baupreise stehen Preise für die Teilleistungen
zur Verfügung. Diese Preise sind entweder die mitgelieferten Orientierungspreise oder sie
basieren auf von Ihnen angepaßten Erfahrungspreisen. Die Preise der Teilleistungen werden
über die automatisch generierten Mengenansätze zum Preis des Bauteils hochgerechnet.
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