http://www.archmatic.com/glossar/z_datensicherung.htm
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Datensicherung ist Pflicht. Das Oberlandesgericht Karlsruhe entschied, daß EDV-Anwender für die Sicherung ihrer Daten selber verantwortlich sind (Aktenzeichen 10 U 123/95). Im vorliegenden Streitfall wurde ein Softwarehaus verklagt, weil bei der Installation eines Scanners versehentlich eine Kundendatei gelöscht wurde. Die Klage wurde abgewiesen, weil das Softwarehaus zu Recht unterstellen durfte, daß eine Sicherungskopie der sensiblen Daten vorhanden sei.
Besonders in Ingenieurbüros - z.B. in denen von Architekten - werden Projekte über Jahre entwickelt und realisiert, langfristig gemanagt und nach spätestens 5 Jahrzehnten wieder um- oder ausgebaut. Immer wieder müssen die Planer dazu auf ihre alten Daten zurückgreifen können - aber wie sicher stehen diese dauerhaft zur Verfügung? An den Menschen liegt es immer weniger, wenn wichtige Daten verloren gehen (sie gehen zunehmend verantwortlicher mit ihren Arbeitsergebnissen um), die gängigen technischen Konzepte für die Altagsarbeit sind vorbildlich, und die entsprechenden Systeme - allen voran RAID - nehmen dem kurzfristigen DatenGAU allemal den Schrecken. Wenn aber alte, vermeintlich dauerhaft gespeicherte Projektdaten reaktiviert werden müssen - also Zeichnungen, Ausschreibungen oder auch allgemeine Texte, die vor fünf oder mehr Jahre entstanden sind, wird es oft brenzlich. Das US-amerikanische "Council on Library and Information Resources" stellte in diesem Zusammenhang Anfang 1998 fest, daß "vom Kochrezept bis zu einem Verzeichnis der Plutoniumlagerstätten digitale Informationen zu verschwinden drohen oder unerreichbar werden". Forschungen des National Media Lab sollen nämlich eine erschreckend kurze Haltbarkeit von Magnetbändern, Disketten und sogar CD-ROMs aufgezeigt haben: "Durchschnittliche CD-ROMs werden nach nur fünf Jahren unzuverlässig", schreibt der Council. Andere Untersuchungen trauen CDs zwar eine Datensicherheit von 20 bis 30 Jahren zu, aber das Thema Datensicherheit bzw. -verlust ist damit nicht befriedigend gelöst. Aber selbst dann, wenn die gesicherten Daten im technisch binären Sinne noch in
Ordnung sein mögen, stellt sich die Fragen nach den Geräten, die für ihre Reaktivierung
benötigt werden - man denke z.B. an das antike 5¼- Aber selbst dann, wenn die alten Daten auf die Festplatte zurückgespielt werden
können, so ist noch eine dritte Hürde zu nehmen: die reaktivierten Daten müssen von der
aktuellen Software noch akzeptiert werden. Aber wer kennt schon noch die Datei-Formate von
Framework, Wordstar oder Deluxe Paint. Aber selbst wenn die jeweilige Software noch aktiv
vertrieben wird, so ist nicht immer sichergestellt, daß die aktuelle Programm- Verlassen Sie sich immer noch auf Ihre gesicherten Daten? Am besten, man achtet selber auf die Qualität und Langlebigkeit der gesicherten Daten:
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| Bücher zum Thema: | |||
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1996. Gebundene Ausgabe - ISBN: 3446186107 Mit diesem Buch gibt es keinen Grund mehr, die Datensicherung zu vernachlässigen. Es bietet Ihnen:
1997. Taschenbuch. Hüthig- ISBN: 3778525301 Ausgehend von Sicherheitsstandards, wie sie das Bundesamt für die Sicherheit in der
Informationstechnik (BSI) definiert hat, werden die Schwachstellen und Sicherheitslücken
der gängigen PC-Betriebssysteme aufgezeigt. Wichtige Sicherheitsmechanismen, wie z.B.
Verschlüsselung und Authentisierungsverfahren werden hinsichtlich ihrer Funktionsweise
und Sicherheit näher erklärt. |
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