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http://www.archmatic.com/glossar/z_computer.htm
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| USA: Japan: Deutschland: Großbritannien: Frankreich: Planet Erde: |
108.2 (=35.47 %) 23.3 (=7.63 %) 16.2 (=5.31 %) 14.5 (= 4.76 %) 11.7 (=3.85 %) 305 (=100 %) |
weitere Zahlen bei den PCs.
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In der zweiten Hälfte der 40er Jahren
wurden die ersten (tonnenschweren) programmgesteuerten Rechner installiert, mit denen man
endlich die Lösungen der "Traumprobleme der Mathematiker" in Angriff nehmen
konnte: der SSEC der Firma IBM, in dessen Inneren 12.500 Röhren und 21.400 Relais
schalteten wie walteten und der für den Programmablauf 36 Lochstreifenleser benötigte,
begann 1947 mit der Berechnung der Mondflugbahn. 1951 wurde zum ersten Male ein Computer
in Serie gebaut. Er benötigte für eine Multiplikation 0,025 Sekunden. Die Daten wurden
nun nicht mehr nur auf Lochstreifen gespeichert, sondern auch auf Magnetplatten und
-bändern. Durch ihre Einführung konnten die anfallenden Datenmengen sinnvoll mit
geringen Zugriffszeiten und entsprechender Platzersparnis gespeichert und verwaltet
werden.Als 1957 der Transistor
erfunden wurde, arbeiteten weltweit 1.300 Computer. Die neue Technologie ermöglichte nun
kleinere, stromsparendere, schnellere, kühlere und damit preiswertere Rechner: die
Stückzahlen wurden fünfstellig. Datentransfer und schnellere Peripherie machten die
erwachsen werdende Technologie für den kommerziellen Anwender interessant. Die treibende
Kraft in der Weiterentwicklung blieben aber die exotischen Anwendungswünsche wie das
Apollo-Programm der 60er Jahre. 1969 waren der Stand der Technik monolithische
Schaltkreise, auf denen bei 1 qmm Fläche 25 Transistoren und 40 Widerstände Platz
fanden.
IBM war Mitte der 60er Jahre Vorreiter bei der Entwicklung der dritten Computer-Generation, die erstmals integrierte Schaltkreise (ICs / Chips) nutzte. Damit konnten die Ingenieure den Computer besser an bestimmte Aufgaben anpassen, als noch mit Röhren und Transistoren. Außerdem schrumpfte die Größe der Rechner dramatisch, während gleichzeitig die Zuverlässigkeit deutlich zunahm.In den 70er Jahren setzte sich der Trend zu immer preiswerteren Computern durch
den Einsatz der ICs weiter fort, und es vollzog sich eine Trennung in der Entwicklung
neuerer Geräte, die vergleichbar ist mit der Entwicklung vom Ur-Benz zum VW-Golf
(Personal-Computer [PC]) bzw. Ferrari (Groß- und "Super"-Computer). |
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Einen Meilenstein in der Entwicklung zum heute bekannten PC bildet der erste
Mikroprozessor, den INTEL 1971 vorstellt: die
miniaturisierte Rechner- 1975 die Firma MITS aus New Mexico mit dem
Modell "Altair 8800", ein INTEL 8080-Mehr
Erfolg hatten drei andere Unternehmen: Commodore, Tandy und - auch heute noch bekannt -
Apple Computer (1976 von Steven Jobs und Steve Wozniak gegründet).
Sie stellten 1977 ihre ersten kleinen Computer vor. Es waren Geräte von Bastlern, Freaks
und "Hackern" für eben die selben. Die Geschäftsführung war improvisiert und
laienhaft. Neben Textverarbeitung entwickelte sich insbesondere die
Tabellenkalkulation zur wesentlichen PC-
Soweit die Vergangenheit. Die Gegenwart begann 1978 / 1979 mit dem INTEL
8086 / 8088, einem 16-bit-Prozessor. Der 8088 war ein Zwitter, denn er entsprach nach
außen hin noch einem 8- Mit 29.000 Transistoren war er um den Faktor 12 umfangreicher bestückt als sein Urahn, der 4004. Ziel der weiteren Entwicklung wurden durch die höhere Adressierbarkeit nicht nur schnellere und leistungsfähigere Prozessoren, sondern auch Speicherchips, die auf weniger Raum mehr Daten unterbringen können. Vorläufiger Höhepunkt war die Aufnahme der Serienfertigung eines 1-Megabit-Chips im Juni 1986. (Ein Text zum Schmunzeln aus dem Jahr 1983: Der IBM-Personal Computer XT und MS-DOS 2.00) Der SIRIUS 1 war einer der ersten Computer, der mit der 16-bit Technologie von INTEL ausgestattet war (8088). Dazu kam eine Hardwareumgebung, die damals (Anfang der 80er Jahre) ihresgleichen suchte. Der hochauflösende Bildschirm machte zum erstenmal Grafik im PC-Bereich sinnvoll, die Tastatur war professionell und umfangreich ausgelegt, und die Massenspeicher - inzwischen hatte man Floppy- und Festplattenlaufwerke entwickelt - konnten auch längere Texte, wie sie z.B. bei Ausschreibungen anfallen, sinnvoll konservieren.
Mit dem Einstieg der Firma IBM wurde der recht hohe Technologiestand des SIRIUS 1 umgeworfen. Kleiner Arbeitsspeicher, kleine und laute Floppylaufwerke (Speicherkapazität 360 KB beim IBM entgegen 1,2 MB beim SIRIUS), kleine Tastatur (weniger Tasten), fester Zeichensatz, fehlende Grafikmöglichkeit, die nur mit Erweiterungskarten geschaffen werden konnte, und einige andere Rückschritte wurden zum Industriestandard. IBM konnte es sich auch leisten, seinen PC mit dem biederen 8088 und langsamen 4,77 MHz Taktfrequenz auszustatten, anstatt durch den Einsatz des "rassigen" 8086 und einer höheren Taktfrequenz den Stand der Technik auszuschöpfen, wie es die italienische Firma Olivetti mit ihrem PC M24 oder asiatische IBM-Abgucker gemacht haben. Weiterentwicklungen des 8086 brachten eine erweiterten Befehlssatz (80186) und erfüllen nun die Anforderungen neuer Betriebssysteme, die Multi-User und Multi-Tasking ermöglichen (80286 und Motorola 68000). Nach "PC" (Personal Computer) etablierte sich mit "AT" (advanced technology auf der Basis des 80286) - vorübergehend - eine neue Abkürzung auf dem Typenschild, nach der sich jeder Computer sehnte (siehe auch PC, Prozessor- Geschichte). Ende der 80er Jahren ging die Entwicklung zwei parallele Wege, die sich aus heutiger Sicht aber durchaus verbinden lassen.
Parallel zu der bisher beschriebenen Entwicklung, die zum PENTIUM-PC führte, hat man
die mittlere Datentechnik und Großcomputer-Entwicklungen ständig weitergetrieben. Auch
wenn der PC immer mehr in deren Terrain einbricht, waren für Simulationen, filmreife
Animationen und große Datenbank- Der Computer-Boom der 90er Jahre kennt keine Grenzen: Erstmals wird die Informationstechnik und Telekommunikation 1999 in Deutschland mit mehr als 200 Milliarden DM Umsatz den Automobilmarkt überholen. Allein 1998 wurden nach Schätzungen knapp 5,6 Millionen neue PC verkauft. Gebremst wird diese Entwicklung nur vom Mangel an Personal. Während andere Branchen ihre Beschäftigten vor die Tür setzen müssen, sucht die Informationstechnologie händeringend nach Fachleuten. Schätzungen zufolge sind in Europa etwa 370.000 Stellen offen. Die Fachleute fehlen am Ende des Jahrtausends vor allem zur Lösung des gefürchteten Jahr-2000-Problems. Der Chip steckt aber inzwischen längst nicht mehr nur in den Computern: Auch Waschmaschinen, Autos, Fernseher werden vom Chip gesteuert. Ohne Mikroprozessoren gäbe es keine Mobiltelefone, Airbags oder Mikrowellengeräte. Einen neuen Schub erfuhr die Computerindustrie Anfang der 90er Jahre, als das Computernetzwerk Internet durch grafische Benutzerprogramme ("Browser") für ein Massenpublikum interessant wurde. Was einst für militärische und wissenschaftliche Zwecke entworfen wurde, entwickelte sich innerhalb weniger Jahre zum weltweiten Kommunikationsnetz für Millionen Nutzer. In der virtuellen Welt treffen sie sich zum Plaudern mit anderen "Usern", erledigen Einkäufe oder Bankgeschäfte vom Sofa aus oder schreiben E-Mails an Freunde in aller Welt. Wie sehr die Technik inzwischen in den Alltag eingegriffen hat, fällt aber meist erst auf, wenn sie plötzlich nicht mehr funktioniert. Ein Autofahrer fiel im Dezember 1998 mit seinem Glauben an die Technik ins Wasser: Sein automatisches Navigationssystem im Wagen hatte einen Fluß in dem Ort Caputh in Ostdeutschland nicht erkannt und ihn direkt in den Fluß Havel geleitet. Was bringt die weitere Zukunft? Allmählich erreicht man die physikalischen Grenzen der Miniaturisierung, und auch der Strom kann nicht schneller fließen, als er es ohnehin schon tut. Man experimentiert deshalb mit Licht, Chemie und Biologie und versucht, grundsätzlich neue Ansätze zu finden. Mehr will man aber auch mit der alten Technik erreichen. Der Grundgedanke liegt nahe und könnte von der Baustelle übernommen sein: Wenn ein Arbeiter die verlangte Arbeit nicht leisten kann, dann müssen eben mehrere die Arbeit gleichzeitig machen. Die Planungen reichen bis zu 250.000 parallel arbeitenden Arbeitern - Prozessoren. Das Problem liegt dabei weniger auf der Hardwareseite als bei der Software, die die parallelen Prozesse aufeinander abstimmen muß. Man erwartet von der neuen Rechnergeneration nicht nur höhere Geschwindigkeiten, größere Toleranzen und höhere Ausfallsicherheiten, sondern glaubt an Einsatzmöglichkeiten in ganz neuen Bereichen. Abgesehen von dem weiten Feld der "künstlichen Intelligenz" (KI), die wie ein Damokles-Schwert über Anhängern und Gegnern hängt, könnten die neuen Computer dem Menschen allgemein und besonders dem Architekten um eine Eigenschaft näher kommen, die bisher dem Computer noch völlig verschlossen blieb: das Erfassen komplexer Zusammenhänge. Bisher konnte der Computer zwar große Datenmengen in relativ kurzer Zeit bearbeiten aber nur in der Form von "0" und "1". Einen Gesamteindruck von den gegenüber der Vorlage abweichenden Details kann er aber kaum erfassen und auswerten. siehe auch
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