CD - Compcat DiskCD, CD-ROM, CD-Extra, CD-I, CD-R, CD-RW, CD-Interactive, Photo-CD, CD-RW, Compcat Disk, Laser, Philips

      
 


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CD-ROM
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siehe auch (auf anderen Glossar-Seiten):

DVD
MPEG, MP3

      
 


 

 
CD-ROM / CD

Abkürzung für "Compact Disc Read Only Memory" • ein Massenspeicher, der sich z.B. als Datenträger für Nachschlagewerke eignet. Eine CD-ROM kann bis zu 682 MByte speichern, besteht aus Kunststoff und wird mit einem Laserstrahl beschrieben und gelesen.

Laser schlägt Nadel: 1983 begann der Siegeszug der CD - zunächst im Audiobereicht.

Eine der bedeutendsten Entwicklungen in der Unterhaltungselektronik war die Erfindung der Compact Disc (CD). Der völlig neue Tonträger, den Philips im April 1979 in Eindhoven erstmals der Öffentlichkeit vorstellte, hatte so bestechende Qualitätsmerkmale (Tonqualität, geringer Verschleiß), daß jedem Fachmann klar war, daß das "Compact Disc Digital Audio System" eine ernsthafte Konkurrenz für die Schallplatte darstellen würde. Vier Jahre später war es dann soweit: mit der Einführung seines ersten CD-Players, einem  Toplader mit der Typenbezeichnung "CD 100" zum Preis von rund 2.000 Mark, läutete Philips das CD-Zeitalter ein.

Die CD hat wie fast alle neueren Technologien ihren Ursprung in der elektronischen Datenverarbeitung. Schon Ende der sechziger Jahre entwickelte Philips Basis-Technologien, um mit Hilfe eines eng gebündelten Laserstrahls digital abgespeicherte Daten auszulesen. Bis zur marktreifen CD war es aber noch ein weiter Weg. Um sich gegenüber konkurrierenden Konzepten aus den USA und Japan behaupten zu können, hielt Philips Ausschau nach einem internationalen Partner. Mit Sony fand sich ein internationales Unternehmen, das u.a. mit der "sogenannten 16-Bit-Technologie" (Originalton: Philips-Pressetext) eine wertvolle Mitgift in das Projekt Compact Disc einbrachte.

Der schnelle Siegeszug des digitalen Tonträgers ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, daß die Philips Technologie zum Weltstandard erhoben wurde. Hinzu kam, daß Philips gemeinsam mit Sony frühzeitig Lizenznehmer gewann. Bei der Einführung der CD stand daher schon ein breites Angebot kompatibler Abspielgeräte zur Verfügung.

Auch die Weiterentwicklungen der CD wie CD-ROM, CD-Interactive und Photo-CD sind maßgeblich mitgeprägt von der Philips Forschung.

Wie lange hält eine CD-ROM?

Immer mehr Daten werden elektronisch erfaßt, verwaltet und archiviert. Manche Berufsgruppen - wie z.B. Architekten - haben sogar eine Archivierungspflicht. Und damit stellt sich die Frage, WIE kann man Daten am besten längerfristig aufbewahren?

In 20 Jahren werden viele Daten verlorengegangen sein, die heute auf digitalen CD-ROMs oder Disketten gespeichert sind, fürchtet der US-amerikanische "Council on Library and Information Resources". Vom Kochrezept bis zu einem Verzeichnis der Plutoniumlagerstätten - "digitale Informationen drohen zu verschwinden oder unerreichbar zu werden", warnen die Archivare. Entweder, weil die Medien nicht mehr funktionieren, oder weil die Hardware und Software sie nicht mehr erkennen kann.

Schon jetzt sei es praktisch unmöglich, noch irgendwo 5¼-Zoll-Disketten oder mit WordPerfect 4.0 geschriebene Texte zu lesen, heißt es in einer Presseerklärung des Council. In Regierungsbehörden seien Dectape- und UNIVAC-Laufwerke längst genauso eingemottet wie FORTRAN II. Forschungen des National Media Lab hätten zudem eine erschreckenden kurze Haltbarkeit von Magnetbändern, Disketten und CD-ROMs gezeigt: "Durchschnittliche CD-ROMs werden nach nur fünf Jahren unzuverlässig", schreibt der Council. Hochwertige Mikrofilme und Papier brächten es dagegen auf hundert Jahre und mehr. Fazit des Verbandes: Derzeitige Digital-Medien seien schlicht "inakzeptabel", das Jahr-2000-Problem sei "nichts dagegen", so die Vorsitzende des "Council on Library and Information Resources".

Hersteller wie der CD-Presser Sonopress versichern im Gegensatz dazu: "Eine korrekt gefertigte CD dürfte problemlos 30 Jahre überstehen".

CD-Extra

Unterstützt ein CD-Brenner CD-Extra, lassen sich damit Audio- und Computer-Daten auf einer CD speichern. Das geht zwar auch mit Mixed-Mode, hat aber den Vorteil, daß der Audio-Teil in der ersten Session untergebracht ist. Somit läßt sich die CD-Extra in jedem CD-Player problemlos abspielen.

CD-I

Abkürzung für "Compact Disc Interactive" • ein vom Computer unabhängiges System, das für die Aufzeichnung und das Abspielen von Daten, Audio- und Videoinformationen benutzt wird. Kann an ein normales Fernsehgerät angeschlossen werden.

CD-R

Abkürzung für "Compact Disc Recordable" EINMAL beschreibbare CD, auch "Rohling".

CD-RW

Abkürzung für "Compact Disc ReWritable" WIEDERbeschreibbare CD

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