Binärübertragung

      
 


 

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siehe auch (auf anderen Glossar-Seiten):

E-Mail
E-Mail-Protokolle
Emoticons: Smiley & Co.
Internet
Netiquette: Umgangsregeln Regeln im Netz
Newsgroup
Vcard

siehe auch Beitrag im AEC-WEB (nur mit einer Online-Verbindung):

E-Mails, Newsgroups und Mailinglisten

      
 


      
Technisch gesehen verwendet die E-Mail-Technologie das ASCII-Format ("American Standard Code for Information Interchange" - Amerikanische Standarddarstellung für den Austausch von Informationen) Der ASCII-Standard hat sich zur Zeit der Datenübertragung mittels Telex entwickelt: für jedes Zeichen gibt es einen Zahlencode, der es ermöglicht, zwischen verschiedenen Systemen Texte auszutauschen. Mit 7 Bit erfaßt der ASCII-Code zunächst nur das "einfache" Alphabet (!, ", #, $, ..., 0, 1, 2, 3, ..., A, B, C, D, ..., a, b, c, d, ..., {, |, }) sowie Steuerungcodes, die z.B. für die Druckersteuerung der Telexmaschine benötigt werden - insgesamt handelt es sich dabei um 128 Zeichen. Nicht berücksichtigt sind darin Sonderzeichen - also deutsche Umlaute, das "ß" und andere nationale Sonderzeichen, die erst im erweiterten ASCII-Code enthalten sind, der auf einer 8 Bit-Struktur beruht.

Könnte man vielleicht noch auf die Sonderzeichen verzichten, so behindert die 7-bit-ASCII-Struktur auf jeden Fall die sogenannte "Binärübertragung" - gemeint ist damit das Versenden von E-Mails mit angehängten "Attachments" (Anlagen) in Form von Zeichnungs- oder Bilddateien, formatierten Text- oder Tondokumenten (übliche Computer-Dateien sind nämlich im 8-bit-Format abgespeichert).

Die Lösung liegt in der Verwendung standardisierter Kodierungs- und Dekodierungsverfahren. Am bekanntesten in der Windows-Welt ist das MIME-Format ("Multipurpose Internet Mail Extensions" - Mehrzweck Internet Mail Erweiterung). Wird es vom sendenden UND empfangenden E-Mail- Programm unterstützt, können Sender und Empfänger die Übertragung von Attachments und Umlauten getrost der Technik überlassen. Versagt dieser Automatismus, müssen Sender und Empfänger in letzter Konsequenz manuell die Kodierung bzw. Dekodierung vornehmen. In solchen Fällen empfiehlt sich das UUENCODE-Format (UNIX-to-UNIX-Encoding), für das drei 8-Bit-Zeichen in vier nur aus 6 Bit bestehende Zeichen umgewandelt und zu jedem Ergebnis 32 hinzuaddiert werden.

Das Ergebnis ist immer eines der folgenden Zeichen, die ohne Probleme auf allen Rechnertypen gelesen werden können: ! » # $ % & ' ( ) * +, - . / O 1 2 3 5 6 7 8 9:; < = > ? @ [ \ ] _ sowie die Buchstaben A bis Z. Uuencodierte Dateien haben in der Regel die Dateierweiterung UUE. Einigen E-Mail-Pprogrammen kennen das UUENCODE-Formate und können die Attachments automatisch entschlüsseln. Standalone-Software gibt es in der Shareware-Szene. Empfehlenswert ist das Komprimierungsprogramm WinZIP (www.winzip.de), das ab der Version 6.2 UUE-Dateien dekodieren kann.

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BinärübertragungBinärübertragung, E-Mail, Attachments, Anlagen, ASCII, MIME, UUENCODE, Kodierung, Dekodierung

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