ARCHmatic-Glossar W

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WAN, Warmstart, Web Standards Project, WSP, Webwasher, Wechselplatte, Wechselmedien, Westernstecker, WHIP!, Winsock, Workstation, Workstations, Arbeitsstationen, WYSIWYG, WebDAV, Webrings, Website, Warp, Wavetable-Karte W3

weitere Bezeichnung für das "World Wide Web"

W3C

Synonym für das "Word Wide Web Consortium"

WAD

Abkürzung für "Web Aided Design" in Anlehnung an "CAD"

Wafer

... sind Silizium-Scheiben, auf denen Halbleiterhersteller ihre Computerchips produzieren.

Wahlfreier Zugriff

Deutsche Bezeichnung für Random Access • direkter Zugriff auf Daten, unabhängig von ihrer Position im Speicher bzw. auf einem Datenträger. Im Gegensatz dazu können die Daten auf einem Magnetband nur nacheinander gelesen bzw. geschrieben werden.

Wahlverfahren

Es gibt zwei Wahlverfahren zur Weitergabe der Rufnummer an die Vermittlungsstelle:

  • Beim Puls- oder Impulswahlverfahren, werden für jede gewählt Ziffer eine Anzahl von Impulsen übertragen; die Impulszahl entspricht der gewählten Ziffer (bei der Ziffer Null werden zehn Impulse übertragen). Wird in Deutschland nach und nach mit der Modernisierung der Vermittlungsstellen der Telekom durch das Tonwahlverfahren abgelöst.
  • Beim neueren Tonwahlverfahren, welches auch als Mehrfrequenzwahlverfahren bezeichnet wird, werden für jede Ziffer zwei Töne übertragen. Das Tonwahlverfahren ist somit wesentlich schneller als das Impulswahlverfahren.

 
WAIS

Abkürzung für "Wide Area Information Server", was wörtlich "Weitbereichs-lnformations-Server" bedeutet. Service, mit dessen Hilfe man in verschiedenen, indizierten Datenbanken, die über das gesamte INTERNET verteilt sind, nach bestimmten Stichwörtern suchen kann. WAIS-Programme werden für alle wichtigen Betriebssysteme angeboten.

Waitstate

Englische Bezeichnung für Wartestatus • vom Prozessor eingelegter Wartezyklus, der erforderlich ist, wenn Speicherbausteine (z.B. RAM) langsamer arbeiten als der Prozessor.

WAN

Abkürzung für "Wide Area Network" • Netzwerk, das weltumspannend angelegt sein kann (zumindest aber die eigenen vier Wände verläßt), im Gegensatz zum LAN-Netzwerk.

WANs sind für solche Firmen und Organisationen interessant, die an mehreren Orten Niederlassungen haben. Im Grunde genommen sind vernetzte Systeme wie das Internet, das internationale Fido-Netz und die grenzen- und netzüberschreitenden WANs, denn auch hier tauschen Computer über weite Strecken Informationen aus.

WAP

Abkürzung für "Wireless Application Protocol"

Warmstart

Neustart des Computers, bei dem dieser nicht vorher komplett ausgeschaltet wurde, sondern nur das Betriebssystem erneut geladen wird. Ein Warmstart kann unter DOS durch die Tastenkombination Strg + Alt + Del oder ansonsten durch einen Reset-Schalter aktiviert werden.

Warp

Eine von IBM entwickelte Betriebssystem-Version von OS/2 • die korrekte Bezeichnung lautet "OS/2 Warp 3.0"

Warteschlange

Methode zum Sammeln und Abarbeitung von Aufträgen (siehe auch Queue)

Wasserstoff

siehe Brennstoffzelle

WAV-Datei / Wave-Datei

Samples (Geräusch, Musik oder Sprache) werden als Wave-Dateien (Namensendung WAV) gespeichert.

Wavetable-Karte

Als Kartenaufsatz oder aber als eigenständige Soundkarte sorgen Wavetable-Karten dafür, daß Töne wesentlich natürlicher wiedergegeben werden. Möglich wird diese Verbesserung durch kleine Samples (digitale Abbilder) natürlicher Instrumente, die der Synthesizer der Soundkarte auf Abruf abspielt.

Mit einer guten Wavetable-Ergänzungsplatine können die Fähigkeiten einer Soundkarte erheblich erweitert werden. Voraussetzung ist allerdings, daß die Soundkarte eine MPU-401-Schnittstelle und die entsprechende Anschluß-Steckleiste besitzt, um die kleine Platine aufzunehmen. Die Sounds finden in 1, 2 oder 4 MB Speicher Platz. Je mehr Speicher die Karte besitzt, desto mehr Klänge und aufwendigere Samples kann sie unterbringen.

WBT

Abkürzung für "Web Based Training"

WDM

Abkürzung für "Wavelength Division Multiplexing" • Signale können in verschiedenen Frequenzbereichen gleichzeitig (anstatt nacheinander) gesendet werden (siehe Multiplex Channel).

relevante Links:

Web

weitere Bezeichnung für das World Wide Web • läßt sich schneller sprechen als das vornehme "WWW" oder "World Wide Web" und wird deshalb gerne von Freaks und Eingeweiten verwendet (siehe auch INTERNET).

Web-Browser

Client-Software für den Zugriff auf HTML-Dokumente und andere Internet / Intranet-Ressourcen (siehe auch Browser).

WebDAV

Abkürzung für "Web-Distributing, Authoring and Versioning"

Webdesign

siehe HTML mit vielen Buch-Empfehlungen

Webdokument

Eine Form eines mit Hypertext-Technologie verfaßten Dokumentes • Es ermöglicht die Einbindung von Komponenten wie Grafik, Video und Internet-Diensten (auch HTML-Dokument genannt).

Webfacilities

Zusammenfassung von Internet-Diensten und Serviceleistungen, die benötigt werden, um eine eigene Internet-Präsenz aufbauen zu können (häufig auch als "Webspace" bezeichnet).

Webmaster

Verwalter einer Web-Site

Webpage

Englische Bezeichnung für Web-Seite • ein Dokument einer Web-Site

Webrings

In immer mehr Bereichen schließen Unternehmen oder Privatpersonen ihre Web-Sites zu Ringen zusammen; dadurch entsteht eine Ansammlung von Web-Sites zum gleichem Thema oder mit gleicher Zielsetzung, um die Sichtbarkeit einzelner Web-Sites zu verbessern. Der Trend nimmt rapide zu: Im Januar verwies das Web-Ring-Verzeichnis "Webring.com" noch auf ca. 1000 Ringe; im September verzeichnete der Dienst bereits 18.000 Ringe, die ungefähr 200.000 Web-Sites umfassen. Das Unternehmen Webring.com schätzt, daß die Zugriffe auf ihren Dienst pro Quartal um ca. 22 Prozent ansteigen werden.

Webserver

Server, der HTML-Dokumente und andere Internet / Intranet-Ressourcen speichert und über HTTP versendet bzw. entgegennimmt (auch HTTP-Server genannt).

Website

Im Zusammenhang mit dem INTERNET wird mit Site ein komplettes Web-Angebot bezeichnet

Webspace / Web-Space

Zusammenfassung von Internet-Diensten und Serviceleistungen, die benötigt werden, um eine eigene Internet-Präsenz aufbauen zu können.

Web Standards Project (WSP)

Eine Gruppe von Softwareherstellern, einflußreicher US-Web-Designer und Online-Agenturen klagt über Browserhersteller: "Schluß mit dem Browserkrieg"  - und gründete August 1998 das "Web Standards Project".

Web-TV

Internet-Zugang

Webwasher

... nennt sich eine Erfindung aus dem Hause Siemens. Mit Hilfe des Programms läßt sich die Übertragung bestimmter Bildformate und Java-Dateien unterbinden - unerwünschte Werbung wird so nicht mehr übertragen. Zwar versetzt "Webwasher" den einen oder anderen, der sein Programm durch Werbung finanziert, in Angst und Schrecken. Die Experten des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft bleiben aber gelassen: "Wer die Werbung nicht haben will, ist für die Werbetreibenden sowieso uninteressant", wird ein Sprecher des Verbandes zitiert.

Webwerbung

siehe Werben im Internet

Wechselplatte

Datenträgertyp, der wie eine Diskette ausgetauscht werden kann, aber an die Kapazität und Geschwindigkeit einer Festplatte heranreicht. Die bekanntesten Anbieter sind:

  • Iomega mit den Produkten ZIP (100 und 250 MB) und JAZ (1 und 2 GB)
  • SyQuest mit dem SyJet-Laufwerk (1,5 und 3 GB) - Hinweis: SyQuest hat im November 1998 Konkurs angemeldet.
  • Interactive Media mit der KanguruDisk (13,8 und 16,8 GByte)
  • Castlewood mit dem ORB-Laufwerk (2,2 GByte)

siehe auch Diskette und ihre Alternativen

 
weiche Bedachung

siehe Bedachung

Welt-Koordinatensystem

siehe WKS

Werbebanner

siehe Banner

Werbeträgerleistung

Die Werbeträgerleistung in Online-Medien läßt sich grundsätzlich genau ermitteln.

Westernstecker / RJ11

Der Westernstecker dient zum Anschluß ausländischer Telekommunikationsgeräte. Diese Steckernorm kommt aus den USA. Da die Steckverbinder relativ preiswert sind, wird diese Steckernorm bei Telekommunikationsgeräten gerne verwendet. Da die Telekom jedoch den sogenannten TAE-Steckverbinder vorsieht, werden an den Geräten oft Westernstecker verwendet, an dem Anschlußkabel wird jedoch ein TAE-Stecker montiert (siehe auch TAE).

WfMS

Abkürzung für "Workflow Management Coalition" Standardisiert Workflow-Managementsysteme (WFMS), so daß ein Workflow über verschiedene WFMS hinweg ausführbar ist. Die WfMC nutzt beim Zugriff auf DMS den DMA-Standard

WFMS

Abkürzung für "Workflow-Managementsystem" Ein System, das den Ablauf definierter Geschäftsprozesse wie Materialbestellung oder Plangenehmigungsläufe steuert, koordiniert und kontrolliert.

WHIP! Plug-In

Mit dem WHIP! Plug-in können AutoCAD-Zeichnungen, die im Web-Zeichnungsformat (DWF) abgespeichert sind, im Web eingesehen. Bei DWF handelt es sich um ein stark komprimiertes Dateiformat, das erstellt wurde, um auf 2D-Vektor-Dateien im Web zuzugreifen oder diese dort zu veröffentlichen. DWF bietet große Vorteile gegenüber anderen Datei-Formaten für Bilder im Web, wie beispielsweise den GIF- oder JPEG-Dateien. Mit dem WHIP! Plug-in können Sie nämlich bei DWF-Bildern die Pan-Funktion ausführen, zoomen oder die Bilder drucken sowie eingebettete URLs von Ihrem Web-Browser aus markieren.

Das WHIP! Plug-in kann von der Autodesk Web-Site herunterladen werden. Es gibt sowohl eine Version für Netscape Navigator als auch Microsoft Internet Explorer. Weitere Informationen

Whiteboard

Bei Videokonferenzen gemeinsam verwendetes Fenster für Skizzen, ähnlich einer Tafel.

WHOIS

Programm, um Adressen und Namen von E-Mail-Teilnehmern festzustellen.

WI

Abkürzung für "Wavelet Image"

Wildcards

Andere Bezeichnung für Joker • Platzhalter für Zeichen in Dateinamen.

Win 16

In Windows die Bezeichnung für das 16-Bit-Subsystem.

Win 32 / Windows 32

In Windows die Bezeichnung für das 32-Bit-Subsystem, das wesentlich leistungsfähiger und schneller ist, als das alte 16-Windows-System bzw. MS-DOS.

Win 32s

Bezeichnung für die Untermenge der Win 32-API in Windows 3.x, die das Ausführen von 32-Bit-Anwendungen in Windows 3.x ermöglicht.

Winchesterplatte

Von IBM entwickelter Vorläufer des heutigen Festplattentyps, wurde auf Großrechnern eingesetzt.

Windows

Von Microsoft entwickelte grafische Benutzeroberfläche mit Fenstertechnik

  Windows 2000

Während die Welt die Abkürzung Y2K benutzt (Year 2000), führt Microsoft Ende Oktober 1998 das Kürzel W2K ein, womit Windows 2000 gemeint ist. "Windows 2000" ist der neue Name für die 5er Version von "Windows NT".

Windows 95

Windows 95 ist der Nachfolger der Windows 3.11-Version

WindowsCE

Windows-Variante für Handhelds, Bordcomputer und Set-Top-Boxen.

Windows-Chrome

Power für 3D-Web-Grafik: Microsoft stellte diese Systemerweiterung auf der "Windows Hardware Engineering Conference" (WinHEC) in Orlando, Florida, im März 1998 vor.

Windows for Workgroups

Windows für Arbeitsgruppen ist eine Peer-to-Peer Netzwerk-Version von Windows. Damit wurde ein Zugriff auf die lokalen Festplatten der einzelnen Arbeitsstationen in einem Netzwerk möglich. Zudem wurde die Version um einige Kommunikationsprogramme erweitert.

Windows NT

Abkürzung für "Windows New Technology".

Windows-Anwendung

Alle speziell für Windows entwickelten Anwendungen • Sie folgen im Aufbau und Bedienung im wesentlichen den gleichen Richtlinien.

WINS

Abkürzung für "Windows Internet Name Service" • Methode in Windows-Netzwerken, um NetBIOS-Namen auf IP-Adressen aufzulösen.

Winsock

Abkürzung für "Windows Socket" • Die Datei WINSOCK.DLL ist das Modul, das Windows um das  TCP/IP-Protokoll ergänzt und für die Verbindung des PCs mit dem INTERNET zuständig ist. Immer dann, wenn ein Internet-Programm (zum Beispiel ein Web-Browser) mit dem Netz kommunizieren will (etwa einen bestimmten WWW-Server anwählt) gibt es die Anforderung an die WINSOCK.DLL weiter. Die kümmert sich dann um das Physikalische beziehungsweise meldet, wenn keine Verbindung zum Internet besteht oder ein Timeout-Fehler auftritt.

Die Winsock-DLL ist häufig die Wurzel aller Probleme, die viele Anwender beim Konfigurieren einer INTERNET-Verbindung haben, da es etliche inkompatible Versionen der DLL-Datei gibt.

WINTEL

Technologie-Allianz zwischen Microsofts-WINdows und dem Chip-Hersteller inTEL.

WKS

Abkürzung für "Welt-Koordinatensystem"

WMF

Abkürzung für "Windows Metafile Format" • Format, das sowohl pixel- wie auch vektororientiert zum Datenaustausch unter Windows-Anwendungen verwendet wird.

WML

Abkürzung für "Wireless Markup Language"

Wohngebäude

Wohngebäude sind Gebäude, die ausschließlich zum Wohnen bestimmt sind. Als Wohnnutzung ist auch die Nutzung von Räumen in Wohngebäuden für die Berufsausübung freiberuflich Tätiger und Gewerbetreibender mit einem Beruf in ähnlicher Art anzusehen. Damit sind einzelne freiberufliche Nutzungen wie z.B. Arztpraxen, Anwaltskanzleien oder Architekturbüros zulässig.

Word

Von Microsoft entwickelte Textverarbeitung, die als DOS- und Windows-Variante existiert • siehe Office-Programme

Work Sheet

Englische Bezeichnung für Arbeitsblatt • gemeint ist in der Regel das Arbeitsblatt einer Tabellenkalkulation.

Workflow

Ablauforganisation von Vorgängen und Geschäftsprozessen • siehe auch:

  • WfMS: Workflow Management Coalition
  • WFMS: Workflow-Managementsystem

Zitat zum Thema: "Workflow als eigenständige Disziplin wird sich verabschieden und in Standard-Anwendungen aufgehen." Holger Schellhaas, IT-Berater, Diebold Deutschland, 1999

Workstation

Englische Bezeichnung für Arbeitsstation.

World Wide Web

Englische Bezeichnung für Weltweites Netz (auch WWW, 3W, W3, Web)

WORM

Abkürzung für "Write Once Read Mostly" • Optische Speicherplatte, die nicht wiederbeschreibbar ist.

Wort

Bezeichnung für eine bestimmte, vom Prozessor direkt verarbeitbare Datenmenge: Beim PC 2 oder vier Byte groß.

WOW

Abkürzung für "Web, Objekts, Windows" • Kampagne von Autodesk, wodurch für die eigenen Produkte - allen voran AutoCAD - die Entwicklungs-Strategie für die nächsten Jahre festgeschrieben wird - nämlich:

WRITE

Zum Lieferumfang von Windows gehörende kleine Textverarbeitung. Ab Windows 95 wurde diese Textverarbeitung von Wordpad abgelöst.

Write Protected

Englische Bezeichnung für Schreibgeschützt.

WSP

siehe Web Standards Project

Wurzelverzeichnis

Andere Bezeichnung für Hauptverzeichnis.

WWW

weitere Bezeichnung für das World Wide Web

WWW-Browser / -Dokument / -Page / -Server / -Site

siehe Web-Browser, Web-Dokument, Web-Page, Web-Server bzw. Web-Site

WWWC

Synonym für das "Word Wide Web Consortium" • siehe W3C

WYSIWYG

Abkürzung für "What You See Is What You Get" (Was du am Bildschirm siehst entspricht dem, was beim Ausdruck herauskommt) - noch nicht völlig befriedigend erreichtes Grundprinzip von DTP.
   

  
Copyright: Alfons Oebbeke, Neustadt 1997 bis 1999
Navigation ohne Frames:
 
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