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ARCHmatic Glossar, Lexikon: T-Online, BTX, TAE, Taktfrequenz, Taktrate, TCO, MPR II, Bildschirmarbeitsplatz, Ergonomie, Telearbeit, Telnet, Tessellierung, Timecode, Transparenz, Task, Taskmanager T-Online

Online-Dienst der deutschen Telekom Zusammenfassung bzw. Umbenennung der früheren Dienste Btx und Datex-J (rechts das erste BTX-Logo aus dem Jahr 1977).

Der Erfolg des alten Btx bzw. T-Onlines war das Inkasso oder Mikropayment. Damit ist es Ende 1999 vorbei. Die Anbieter, die sich ihre Leistungen per Mikropayment via T-Online-Rechnung bezahlen ließen, waren wie vom Donner geruehrt, denn dass das Aus so schnell kommen wuerde, damit hatten sie nicht gerechnet.

Den T-Online-Classic-Anbietern mit Inkasso wurde diese Entscheidung per Einschreiben mit Rueckschein mitgeteilt. In dem Brief hieß es: "Eine einwandfreie Funktionsfaehigkeit des Microbillings ist im Zusammenhang mit der technischen Weiterentwicklung von T-Online mittelfristig nicht mehr gegeben und kann von uns ueber das Jahr 1999 hinaus nicht mehr garantiert werden." Damit endet eine Online-Aera, die immerhin 18 Jahre gedauert hat.

T9

Technik, die eine vereinfachte Texteingabe bei Handys erlaubt: "vereinfachter Texteingabe durch automatische Worterkennung". Im Englischen wird T9 "predictive text input" bezeichnet.

Tab

Abkürzung für "Tabulator"

Tabelle

Struktur zur übersichtlichen Darstellung von Informationen Eine Tabelle setzt sich aus einer bestimmten Anzahl von Zeilen und Spalten zusammen.

Tabellenkalkulation

Programm, das Zahlen und andere Werte in einer Tabelle anordnet und über entsprechende Funktionen auswerten läßt. (siehe auch Office-Pakte mit Büchern zum Thema)

Tablett

Eingabegerät zum Digitalisieren von Zeichnungen, die Ergebnisse können mit entsprechenden Programmen wie beispielsweise CAD bearbeitet werden (siehe auch Digitizer).

Tablettorientiertes Menü

siehe Menü

 
Tabulator

Auch Tabstop oder Tab Definierte Position in einer Textzeile, die mit der Tabulator-Taste angesprungen werden kann. Tabulatoren können in der Regel so gesetzt werden, daß der Text links- oder rechtsbündig bzw. zentriert ausgerichtet wird - oder es werden eventuell vorhandene Dezimalzeichen berücksichtigt. Tabulator
>|<
            linksbündig 
rechtsbündig            
       zentriert       
 12,345
1234,5   
   1,2345

Tabulator-Taste

  1. Taste, mit der in den meisten Textverarbeitungsprogrammen aktive Tabulatoren angesprungen werden können.
  2. Zusammen mit der ALT-Taste gedrückt kann man unter WINDOWS mit der Tabulator-Taste durch die aktiven Tasks blättern.
  3. Diverse Anwendungsprogramme benutzen die Tabulator-Taste für die unterschiedlichsten Dinge: in einigen Tabellenkalkulationsprogrammen kann man von einer Zelle zur nächsten springen; im AEC-Programm SPIRIT wechselt man zum nächsten Layer;....

TAE

Abkürzung für "Telefon Anschluß Einheit" Stecker, mit dem Geräte wie ein Telefon oder Modem an das Telefonnetz angeschlossen werden können (siehe auch Western-Stecker). Man unterscheidet zwei Codierungen:

  • F-Codierung: Abk. für "Fernsprecher-Codierung" Durch Nasen am TAE-Stecker (siehe Pfeil "F-Codierung") passen die Stecker von Telefonen immer nur in F-Buchsen der Anschlußdose. Geräte mit einem F-Stecker müssen in der Schaltungskette immer am Ende sitzen.
  • N-Codierung: Abk. für "Nachrichtenendgerät-Codierung". Durch Nasen am TAE-Stecker passen die Stecker von entsprechenden Geräten nur in N-Buchsen.

Tafel-Computer

1999 von Microsoft wiederbelebtes Computer-Konzept aus den 70er Jahren des 20 Jahrhunderts

Tag

Neben dem eigentlichen Text enthalten HTML-Dateien HTML-spezifische Befehle. Alle HTML-Befehle stehen in sogenannten Tags. Die Tags werden im Quelltext des HTML-Dokumentes durch spitze Klammern markiert. Fast alle Befehle von HTML bestehen aus einem einleitenden und einem abschließenden Tag. Der Text dazwischen ist der "Gültigkeitsbereich" für die betreffenden Tags.

Beispiel: <h4>Dieser Text steht zwischen 2 Tags</h4>

Im Browser erscheint dieser Text so:

Dieser Text steht zwischen 2 Tags

Erläuterung:

Das Beispiel zeigt eine Überschrift vom Typ 4: das einleitende Tag "<h4>" signalisiert, daß eine Überschrift vom Typ 4 folgt (h = heading = Überschrift). Das abschließende Tag "</h4>" signalisiert das Ende des Überschriftentextes. Ein abschließendes Tag ist immer an dem Schrägstrich "/" zu erkennen.

ergänzender Hinweis:

Das manuelle Hantieren mit Tags entfällt, wenn ein HTML-Editor verwendet, der die HTML-Eigenarten beherrscht.

Takt

In regelmäßigen Abständen wiederkehrender Impuls.

Taktfrequenz / Taktrate

Die Taktfrequenz bezeichnet die Anzahl der Arbeitsschritte pro Sekunde Wie schnell ein PC ist, hängt nicht unwesentlich vom Prozessortakt ab. Seit dem INTEL 486DX2 unterscheiden sich die interne und die externe Taktfrequenz:

  • Die interne Taktrate ist auf das Prozessorgehäuse aufgedruckt. Sie bezeichnet das Tempo, mit dem die CPU intern die Befehle abarbeitet: je mehr Megahertz, desto schneller ist die jeweilige CPU.
  • Die externe Taktrate, auch "Systemtakt" genannt, besagt, mit welcher Geschwindigkeit der Prozessor auf den Second-Level-Cache und den Arbeitsspeicher zugreift. Sie beträgt häufig die halbe interne CPU-Taktfrequenz. Bei Pentium-Rechnern ist der interne Takt bis zu 3,5mal so hoch wie der externe.

TAO

Abkürzung für "Track-At-Once" Bei diesem CD-Aufzeichnungsverfahren werden alle Tracks einzeln auf die CD geschrieben. Hierbei entsteht zwischen den einzelnen Tracks eine Pause, da der Brenner den Laser neu ausrichten muß. Damit der Brenner nach der Pause wieder "Anschluß" findet, schreibt er nach jedem gespeicherten Track ein Run-Out-Block und bei jedem angefangenem Track ein Run-ln-Block. Nachteil: Die zwischen den Tracks entstehende Pause ist ca. zwei Sekunden lang, was bei Audio-CDs störend wirken kann (siehe auch DAO).

Tape

Englische Bezeichnung für Magnetband (siehe auch Streamer).

Tape Optimizer

Bandeinmeßsystem von Mitsubishi für die Videoaufnahme und -wiedergabe.

Tapi

Abkürzung für "Telephone Application Programming Interface" oder "Telephony Application Programmers Interface" Ab Windows 95 verwendete Schnittstelle zum Anschluß an Kommunikationsdienste über die analoge Telefonleitung und das ISDN-Netz.

Task

Englische Bezeichnung für Aufgabe Arbeitsschritt, auch Programm, das vom Computer ausgeführt wird.

Task-Leiste

Bestandteil der Windows 95 /98 / NT 4 Benutzeroberfläche, von der aus die wichtigsten Programmfunktionen aktiviert werden können und auf der gestartete / aktive Anwendungen abgelegt sind.

Task-Manager

Programm in Windows, mit dem die laufenden Programme angezeigt und zwangsweise beendet werden können.

Tastaturpuffer

Spezieller Speicherbereich, in dem Eingaben aufbewahrt werden, bis sie vom Betriebssystem verarbeitet werden können.

Tastaturtreiber

Gerätetreiber zur Anpassung der Tastatur an länderspezifische Besonderheiten.

Tastenkombination

Kombination von zwei oder mehr Tasten Dient meist zur direkten Eingabe von Befehlen (Programmstart, Aufruf eines Makros usw.) Die bekannteste Tastenkombination ist wohl in der DOS-Windows-INTEL-Welt: CAD - also Control, Alt, Delete bzw. Steuerung, Alt, Löschen, womit der PC neu gebootet wird.

TBC

siehe Timebase Corrector

TCB

Abkürzung für "Tension, Continuity, Bias" - Spannung, Kontinuität, Neigung Die Splines einer Funktionskurve können mit der Steuerung "TCB-Position" modifiziert werden. So kann der Animationsverlauf mit den Schaltflächen für die Spannung, Kontinuität und Neigung beeinflußt werden. TCB-Steuerungen verfügen jedoch über keine Tangententypen oder anpaßbare Tangentenhaltepunkte, wie die Beziersteuerungen. Sie passen mit Hilfe von Feldern die Spannung, Kontinuität und Neigung der Animation an.

  • Spannung: Bestimmt den Krümmungsgrad in der Animationskurve. Hohe Spannung bewirkt lineare Kurven. Der Vorgabewert von 25 erzeugt einen gleichmäßigen Krümmungsgrad durch den Key.
  • Kontinuität: Bestimmt die Tangenteneigenschaft der Kurve am Key. Die Vorgabeeinstellung von 25 ist der einzige Wert, der eine glatte Animationskurve durch den Key erzeugt. Alle anderen Werte erzeugen eine abrupte Änderung der Animation.
  • Neigung: Definiert, wo die Animationskurve in bezug auf den Key auftritt. Hohe Werte schieben die Kurve über den Key hinaus. Der Vorgabewert von 25 verteilt die Kurve gleichmäßig an beiden Seiten des Key.

TCO

Abkürzung für "Tjänstemännens Central-Organisation" (www.tco.se) Dahinter verbirgt sich die Richtlinie des schwedischen Zentralorganisations für Angestellte und Beamte. Diese Norm ist eine schärfere Variante der MPR Il-Norm. Hier sind die zulässigen Werte für die elektromagnetische Bildschirmabstrahlung noch niedriger angesetzt.

siehe auch:

tco1992b.gif (6466 Byte) TCO '92 bewertet die Einwirkungen elektromagnetischer Felder auf den Bildschirmen des Monitors, die Energieausnutzung sowie die elektrische und brandschutztechnische Sicherheit eines Monitors.
tco95b.gif (7325 Byte) TCO '95 ist das erste globale Umweltschutz-Qualitätszertifikat. Die TCO 95-Norm baut auf den Richtlinien der TCO '92-Norm auf. Hier werden nicht nur die Monitore bewertet, sondern auch die Rechner und Tastaturen in puncto elektromagnetischer Strahlung, Energieverbrauch und Umweltverträglichkeit mit einbezogen (siehe auch TÜV-Ergo).

TCP/IP

Abkürzung für "Transmission Control Protocol over Internet Protocol"

tebibyte

siehe kibibyte

tech-C

steht für "technischer Kontakt". Die Person(en), die die technische Abwicklung einer Domain in der Organisation / für die Organisation vornimmt.

Telearbeit

Zu Hause arbeiten, per DFÜ oder INTERNET/INTRANET mit der Firma verbunden.

Laut "USA Today" (17. April 1998) ist Telearbeit nicht länger allein den Arbeitnehmern unterer Lohngruppen vorbehalten, die zum Beispiel Daten eingeben. Bei AT&T beispielsweise (www.att.com) arbeiten mehr als die Hälfte der in den Vereinigten Staaten angestellten Manager mindestens sechs Tage pro Monat an Telearbeitsplätzen. Eine Studie des Martktforschungsunternehmens FIND/SVP (www.findsvp.com) kommt zu dem Ergebnis, daß der durchschnittliche Telearbeiter ein Jahres-Haushaltseinkommen von 92.000 DM hat. Zur Zeit arbeiten 11,1 Millionen US-Amerikaner an Telearbeitsplätzen; damit ist ihre Zahl gegenüber dem Jahr 1995 um 39 Prozent gestiegen.

 
Telebanking

Andere Bezeichnung für Homebanking.

Telefon-Anschluß

siehe TAE

Telekommunikation

Datenaustausch über die Telefonleitung.

Teleshopping

Bestellung von Produkten mit Hilfe von Online-Diensten wie BTX oder Datex J.

Teletext

Andere Bezeichnung für Videotext.

Telnet

Über das Telnet können Internet-User direkten Zugriff auf andere Computer im Netzwerk erhalten. Der Begriff Telnet steht außerdem für die standardisierte Terminal-Emulation und das dazugehörige Übertragungsprotokoll.

\TEMP

siehe Temporäres Verzeichnis.

temporär

Andere Bezeichnung für vorübergehend. In der EDV Begriff für das Anlegen von Dateien, die nur zeitweilig benötigt und bei ordnungsgemäßem Programmabschluß gelöscht werden

temporäre Auslagerungsdatei

Auslagerungsdatei in Windows, die nur bei Bedarf angelegt wird und deren Größe und Position sich auf dem Datenträger ständig ändert (siehe permanente Auslagerungsdatei).

temporäre Dateien

Zeitweilig nötige Dateien, in denen Daten bis zum Ende der Bearbeitung zwischengespeichert werden. Temporäre Dateien werden meist automatisch entfernt, sobald der Vorgang ordnungsgemäß beendet werden kann.

temporäres Verzeichnis

Verzeichnis für temporäre Dateien kann durch die Umgebungsvariable TEMP festgelegt werden.

Terminal

Datensichtgerät, das mit einem Groß- bzw. Zentralrechner verbunden ist; die Speicherung der Daten erfolgt über den Zentralrechner. Man unterscheidet

  • dumme Terminals, die nur über einen Bildschirm und eine Tastatur verfügen, aber nicht über eine Recheneinheit. Die Rechenaktivitäten werden in diesem Fall von dem Zentralrechner übernommen.
  • Intelligente Terminals entsprechen einem mehr oder weniger kompletten PC.

Bei der Datenfernübertragung wird der eigene Computer im Prinzip immer zum Terminal, das auf die Daten des Host, in diesem Fall der Mailbox, zugreift.

Terminal-Emulation

Eine Terminal-Emulation interpretiert bestimmte Zeichenfolgen, die vom Host-Rechner gesendet werden, als Attribute für die Zeichen. So können, wie auch bei ANSI-Funktionen in Mailboxen, Zeichen fett, unterstrichen oder blinkend dargestellt werden. Auch der Cursor läßt sich so frei auf dem Bildschirm plazieren. Die verschiedenen Emulationen haben unterschiedliche Codes, mit denen sie diese Steuersignale übermitteln.

Terminalprogramm

"Terminals" stammen noch aus der Großrechner-Ära und waren Geräte, die nur dazu dienten, mit einem solchen Großrechner zu kommunizieren; sie waren dabei gewissermaßen nicht mehr als eine Tastatur-/Bildschirmkombination.

Auf einem PC simuliert ein Terminalprogramm im Grunde ein derartiges Gerät, etwa für die Verbindung zu einer Mailbox. Auch ein Telnet-Programm ist eine Art Terminalprogramm.

Terminator (aktiv und passiv)

An den physikalischen Enden muß der SCSI-Bus abgeschlossen sein.

Tessellierung

  1. optisch: Linien, die es dem Betrachter erleichtern, sich eine gekrümmte Oberfläche bildlich vorzustellen (siehe Zylinder)
  2. konstruktiv: Aufteilung eines Polygons in viele kleine Polygone - diese Aufteilung ist nötig, wenn ein Programm mit vieleckigen Polygonen oder Löchern nicht umgehen kann.

Testprogramm

Programm, das zur Überprüfung der Funktionsfähigkeit von Hardware eingesetzt werden kann.

TeX

Drucksatz-System

Texas Instruments

Seit 1951 US-Hersteller von Computern, Peripheriegeräten und elektronischen PC Bauteilen.

Texterkennung

Siehe OCR.

Textfeld

Element in Dialogfeldern zur Eingabe von Texten.

Textmodus

Betriebsart von Bildschirmen und Druckern, bei der nur festgelegte Zeichen eines Zeichensatzes benutzt werden. Dies beschleunigt die Ausgabe, allerdings können damit keine Grafiken erstellt werden.

Textur

Texturen sind Bilder / Muster von Oberflächenmaterialien wie Stein, Holz oder Glas, die von Renderingprogrammen auf dreidimensionale CAD-Modelle aufgetragen werden

Texture Mapping

Überlagerung einer Fläche mit einem Muster bzw. Textur inklusive perspektivischer Korrektur

Textverarbeitung

Andere Bezeichnung für Textverarbeitungsprogramm.

Textverarbeitungsprogramm

Programm, das zur Erstellung und Bearbeitung von Texten verwendet werden kann   Textverarbeitungs-Programme enthalten viele Arbeitshilfen und Zusatzfunktionen für die Bearbeitung von Texten (siehe auch Office-Programme)

TFT

Abkürzung für "Thin Film Transistor" Technik bei Flachbildschirmen; liefert gegenüber LCD-Schirmen einen höheren Kontrast und ein besseres Bild.

Thermopapier

Spezialpapier, das bei Wärmeeinwirkung die Farbe ändert Wird für den Thermotransferdrucker benötigt.

Thermosublimation

Druckverfahren für Halbton-Bilder Farbstoffe werden durch Heizelemente von einer Trägerfolie abgelöst und auf eine Empfangsschicht übertragen (Papier/Folie), sehr gute Qualität.

Thermotransferdrucker

Drucker, der die Druckfärbung durch gezieltes punktuelles Erhitzen mit Thermoelementen auf einem speziellen Papier erreicht.

Thesaurus

Wörterbuch mit Synonymen Bestandteil leistungsfähiger Textverarbeitungsprogramme.

Thread

englische Bezeichnung für "Faden" Ein gut geschriebener Artikel - z.B. in einer Newsgroup - hat meistens viele Antworten zur Folge. Eine zusammenhängende Kette von Antworten auf einen "Basisbeitrag" in einer Newsgroup oder einem Diskussionsforum eines Online-Dienstes zu einem ganz bestimmten Thema bezeichnet man als Thread.

Threeshot-Verfahren

Verfahren, bei dem die gesamte Farbaufnahmen durch drei (neuerdings auch vier = Fourshot) unterschiedlich gefilterte Teilaufnahmen produziert werden. Folge: Beschränkung auf Stills (Foto statt Film) - siehe auch Oneshot-Verfahren.

Thumbnail

wörtlich übersetzt: "Daumennagel" grob aufgelöste Miniaturdarstellung eines digitalen Bildes

 
TIFF / TIF

Abkürzung für "Tagged Image File Format" ein Format für Rasterdaten - häufig verwendetes Bildformat (siehe auch Bildformate)

TIGA

Abkürzung für "Texas Instruments Graphics Architecture" vom US-Hersteller Texas Instruments entwickelter Grafikkartenstandard, der in der ersten Hälfte der 90 Jahre für CAD-Anwendungen unter DOS sehr populär war. TIGA-Grafikkarten verfügten über einen Grafikprozessor und konnten alle Grafikfunktionen unabhängig vom Computer ausführen. Unter WINDOWS 95 und NT konnten sich TIGA-Karten nicht etablieren.

Timebase

Die Einstellung, die festlegt, wie ein Videobearbeitungsprogramm importierte Clips interpretiert; wieviele Frames eine Sekunde eines Films ausmachen. Übliche Einstellungen sind:

  • 29.97 Frames pro Sekunde (fps), dem Standard des National Television Standards Committee (NTSC), der für Videos in Fernsehqualität verwendet wird
  • 30 fps, d. h. einer aufgerundeten Version von NTSC-Video, die manchmal für Videobänder in nicht-Fernsehqualität verwendet wird,
  • 25 fps, die europäischen Fernsehnorm und
  • 24 fps für die Produktion von Filmen.

Timebase Corrector (TBC)

Eine Elektronik, die Schwankungen im Bandtransport ausgleicht und die Bildwiedergabe an Kanten optimiert. Ein TBC ist in der Regel nur in HighEnd-Schnittrecordern eingebaut.

Timecode

Die Dauer eines Video-Clips sowie seine Anfangs- und Endframes werden in der Regel mit Hilfe einer Einheit oder Adresse gemessen - dem Timecode. Er wurde als eine Methode entwickelt, mit der jedes Frame eines Videobands identifiziert werden kann, um eine Kontrolle für die Bearbeitung und Ausstrahlung zu haben. Diejenigen, die Videomaterial bearbeiten, können mit dem Timecode jedem Frame eine eindeutige Position zuweisen und Audio- und Bildelemente synchronisieren (auch als frame-genaue Synchronisierung bezeichnet).

Der SMPTE (Society of Motion Picture and Television Engineers) Timecode identifiziert jedes Frame nach einer eindeutigen Adresse, in Form von Stunden: Minuten: Sekunden: Frames. Ein Clip mit einer Dauer von beispielsweise 00:02:31:15 hat eine Spielzeit von 2 Minuten, 31 Sekunden und 15 Frames. Bei einer NTSC-Rate von 30 Frames pro Sekunde wird ein Clip mit dieser Dauer 2 Minuten und 31,5 Sekunden lang abgespielt.
Es gibt verschiedene SMPTE-Timecode Standards, die auf die Frame-Raten in den unterschiedlichen Welten von Film, Video und Fernsehen abzielen. Aus technischen Gründen wurden für die NTSC-Norm 29,97 fps anstelle von 30 fps übernommen, die ursprünglich für Schwarzweiß-Fernsehen benutzt wurden. Der SMPTE-Timecode (für NTSC-Video) setzt eine Framerate von 30 fps ein, was in einer Abweichung von 0,1% zwischen echter Spielzeit und der gemessenen Timecode-Dauer resultiert.

Um die Abweichung zwischen der mit SMPTE-Timecode gemessenen Spielzeit zur echten Spielzeit auszugleichen, wurde der Drop-Frame entwickelt. Mit diesem Timecode werden zwei Frameziffern aus jeder Minute ausgelassen (die Frames fehlen nicht wirklich), d. h. neun Frames alle zehn Minuten. Der Non-Drop-Frame NTSC-Timecode ignoriert diese Abweichung, wodurch die Dauer nicht akkurat ist. Die meisten Video-Schnittsysteme können mit beiden NTSC-Timecodes umgehen.

Timeline

Darstellung des zeitlichen Ablaufes von Videosequenzen, die mit Videosoftware beeinflußt werden kann (siehe auch Videobearbeitung).

Timeout

Zeitspanne, die ein Computer oder Programm auf eine Eingabe wartet, bevor eine Abschaltung der entsprechenden Funktion oder Peripherie erfolgt. Ein "Timeout-Fehler" tritt vor allem dann auf, wenn der Versuch, sich mit einem bestimmten Internet-Rechner zu verbinden, für die Dauer der definierten Zeitspanne ohne eine Antwort blieb.

Timer

Englische Bezeichnung für Zeitgeber.

Times

Antiqua-Familie mit Serifen innerhalb der Barock-Antiqua-Gruppe. Neben der Helvetia die meist verwendete Schrift.

Tintenstrahldrucker

Drucker, der das Papier durch eine Sprühtechnik mit mikrofeinen Flüssigtonerpartikeln einfärbt. Tintenstrahldrucker produzieren eine gute Druckqualität und sind auch als Farb-Drucker und großformatige Plotter erhältlich.

TLD

Abkürzung für "Top-Level-Domain" Die oberste Hierarchie-Stufe bei den Domain: .de, .com,... (siehe auch Domain)

TMP-Verzeichnis

Siehe Temporäres Verzeichnis.

TOC

Abkürzung für "Table Of Contents" Inhaltsverzeichnis - z.B. einer CD.

Toggle

Taste, die zwischen zwei Zuständen hin und her schalten kann.

Token-Ring

Von IBM entwickelte Netzwerk-Architektur.

Tonwahl

In den USA, bei vielen Haustelefonanlagen ist sie üblich und im neuen digitalen Netz der Telecom wird sie auch eingesetzt: die Mehrton-Frequenzwahl. Die Nummern des angewählten Teilnehmers werden nicht wie bei der Impulswahl als knackende Geräusche, sondern als unterschiedliche Töne übermittelt.

Tool

Englische Bezeichnung für Dienstprogramm.

Topologie

Die Lehre von der Lage und Anordnung geometrischer Gebilde im Raum. Unter der Netzwerk-Topologie wird die Art der Verbindung zwischen den Computern verstanden. 

TOS

Abkürzung für "Tramiel Operating System" Betriebssystem für Atari Computer.

Touch Screen

Englische Bezeichnung für einen Bildschirm, der Eingaben durch Berühren der Bildschirmoberfläche entweder mit den Fingern oder einem speziellen Stift zuläßt.

TP

Abkürzung für "Twisted Pair".

TPI

Abkürzung für "Tracks Per Inch" englische Bezeichnung für die Spuren pro Zoll. Aufzeichnungsdichte bei Datenträgern.

Tracer

Siehe Ablaufverfolgung.

Tracing

Auch Vektorisieren Verfahren, bei dem Bitmap-Grafiken in eine Vektorgrafik umgewandelt werden.

Track

Englische Bezeichnung für die Spur auf einem Datenträger Die anfallenden Daten speichert ein CD-Brenner als Track auf dem CD-Rohling. Ein Track kann entweder Musik oder Daten enthalten.

Track at Once

siehe TAO

Trackball

Eingabegerät, das aus einer Rollkugel in einer Halterung besteht Diese Kugel kann bewegt werden und steuert dabei den Mauszeiger auf dem Bildschirm. Im Prinzip funktioniert der Trackball wie eine auf dem Kopf liegende Maus.

Traffic

Menge an Information, die von einem Server abgerufen wird - Verkehrsaufkommen.

Traktor

Vorrichtung bei Nadeldruckern, die das Endlospapier weiterzieht. Dabei greifen spezielle Stifte in den Lochrand des Papiers.

Transfer

Englische Bezeichnung für Datenübertragung.

transient

Bezeichnung für Programme, die nur während der Ausführung in den Speicher geladen und danach wieder entfernt werden.

 
Transistor

Das Halbleiterelement, das als Schalter funktioniert und Grundbaustein integrierter Schaltungen ist, wurde von Guy Clavel erfunden .

transparente Wäremedämmung (TWD)

lichtdurchlässige Dämmstoffe

Transparenz

... in Bildern:

  1. Transparente Bildanteile können in speziellen Bildformaten über den Alpha-Kanal definiert und gespeichert werden.
  2. Im GIF89a-Format besteht die Möglichkeit, Bilder mit transparenten Anteilen zu erzeugen, durch die der Hintergrund (beispielsweise das Hintergrundbild einer WWW-Seite) hindurchscheint. Für Programme wie Adobe PhotoShop gibt es entsprechende AddOns oder man schaut sich im Shareware-Bereich um.
  eine GIF-Datei ohne transparente Anteile eine GIF-Datei MIT transparenten Anteilen

Transputer

Kunstwort, das sich aus "Transistor" und "Computer" zusammensetzt Chip, der wichtige Elemente eines Computers in sich vereint (Prozessor, Arbeitsspeicher, Eingabe- und Ausgabefunktionen). Sehr geeignet für den Einsatz in der Parallelverarbeitung von Multiprozessorsystemen.

Trash

Englische Bezeichnung für Abfall Nicht mehr benötigte oder überflüssige Daten.

tree

Englische Bezeichnung für den Aufbau eines Verzeichnis-/Unterverzeichnisbaumes.

Treiber

Programm, das Peripheriegeräte in das Betriebssystem einbindet, damit diese ordnungsgemäß arbeiten können.

Trigonometrie

siehe GAGA Hühner-Hof Aktien-Gesellschaft

Trimmen

Über die Trimmfunktionen können alle Elemente bearbeitet werden, von denen nur Teile gelöscht werden dürfen. Die folgende Tabelle zeigt einige einfache Beispiele - es sind aber auch sehr komplexe dreidimensionale Trimmfunktionen denkbar wie z.B. das Trimmen eines Zylinders an einer Freiformfläche.

ein Ende
zwei Enden
Mittelstück
innerhalb von Grenzen verlängern
Auftrennen von Elementen
Schnittpunkt zweier Linien

Trinitron®-Bildröhrentechnik

Von Sony entwickelte Farbbildröhrentechnik. Anders als bei sogenannten "Black-Matrix-Flat- Square"-Bildröhren, die mit einer Lochmaske ausgestattet sind, verfügt die Trinitron®-Röhre über eine Streifenmaske. Im Gegensatz zu der perforierten Lochmaske, bei der jeweils drei zu einer Einheit zusammengefaßte Farbinformationen durch die Maske projiziert werden, sind die Farbinformationen bei der Streifenmaske vertikal angeordnet. Möglich ist dies durch ein Drahtgitternetz. DieTrinitron®-Röhre stellt ein kontrastreicheres und brillanteres Bild als konventionelle Bildröhrentechnik bereit (siehe auch DIAMONDTRON™-Bildröhrentechnik).

Triple-DES

Verschlüsselungsverfahren

Trojanisches Pferd

Verbreitet sich im Gegensatz zu einem normalen Computer-Virus nicht selbst und gaukelt vor, nützlich zu sein.

Anfang 1999 kursiert(e) eine Spam-E-Mail aus China, mit der Datei PICTURE.EXE im Attachment. Einmal ausgeführt erstellt das trojanische Pferd eine Liste aller auf dem betroffenen Rechner befindlichen TXT- und HTML-Dateien.
Eine zweite Version des Virus fügt der Liste auch noch alle E-Mail-Adressen der im E-Mail-Programm befindlichen Mails hinzu und sendet diese nach China.

Wie MSNBC-China berichtete handelt es sich bei den Empfängern der Listen um sieben normale Mailboxen und eine Hotmail-Adresse.

True Color

Grafikmodus mit 16,7 Mio. Farben (24 oder 32 bit per Pixel) Der im Video-RAM gespeicherte Wert wird nicht in einer Tabelle übersetzt, sondern direkt an die D/A-Wandler gelegt. Dazu muß die Farbinformation in voller Bandbreite für jedes Pixel gespeichert werden.

True Type

Mit der Erfindung der beweglichen Lettern (Buchstaben) durch Johann Gutenberg hat der Buchdruck eine große Veränderung durchgemacht, denn Gutenbergs Technik ermöglichte erstmals rationelle Textreproduktion. Seit dem DTP-Boom erfährt der Druck eine erneute Revolution, zu der die Truetype-Technologie und die PostScript Type 1-Fonts maßgeblich beigetragen haben. Beide Schrift-Technologien werden nicht als Punktemuster sondern mittels Vektoren beschrieben und können ohne Qualitätsverlust in der Größe geändert (skaliert) werden. Die Dateierweiterung lautet TTF.

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TRUENAME

Undokumentierter aber sehr hilfreicher MS-DOS-Befehl, mit dem man Informationen über Scheinlaufwerke erhält.

TrustedMIME

Verschlüsselungsverfahren

TLS

Abkürzung für "Transport Layer Security"  • TLS steht als potentieller Nachfolger von SSL in den Startlöchern. Das neue Protokoll verspricht noch mehr Sicherheit bei der Kommunikation im Internet.

TSR

Abkürzung für "Terminate and Stay Resident"  • Bezeichnung für ein Programm, das nach dem Laden in den Arbeitsspeicher während der ganzen Arbeitssitzung dort bleibt.

TTL

Abkürzung für "Transistor-Transistor-Logik"  • ein Technologie, die die Farben digital auf dem Bildschirm ansteuert. Mit der TTL-Methode können die einzelnen Farben Rot, Grün und Blau nur ein- oder ausgeschaltet bzw. mit einem Intensitätssignal versehen werden. Damit sind maximal 64 Farben darstellbar. Alte Standards wie MDA, CGA und EGA wurden für TTL-Signale entwickelt. Seit VGA arbeiten alle Grafikstandards analog.

TTS

Abkürzung für "Transaction Tracking System"  • Von Novell Netware und Datenbanksystemen unterstütztes Datentransfer-Sicherheitssystem. Bei einem Störfall kann entweder der identische Datenzustand vor der Übertragung wiederhergestellt werden oder die Daten können noch ordnungsgemäß an ihr Ziel übertragen werden.

Tuning

Optimale Einstellung verschiedener aufeinander wirkender Parameter eines Systems.

Turbo-Schalter

Schalter an der Vorderseite einiger PCs, mit der die Taktfrequenz verändert werden kann.

Turnkey-System

schlüsselfertiges Computer-System, das aus Hard- und Software besteht und an dem nur noch "der Schlüssel herumgedreht werden muß".

TÜV-Ergo

TÜV-Ergonomie-geprüft  • Zertifikat des TÜV Rheinland: Ein (Bildschirm-)Gerät, das mit diesem Label ausgezeichnet ist, erfüllt alle strengen TÜV-Anforderungen: besonders strahlungsarm, sicher, ergonomisch und geräuscharm (siehe auch TCO, MPR Il):

gs.gif (3189 Byte) iso.gif (2671 Byte) gsneu.gif (3005 Byte)

TWD

Abkürzung für "Transparente Wärmedämmung"

Twisted Pair

Verdrillte Kupferdrahtleitung - Einer der Kabeltypen, mit dem Arbeitsstationen und Server im LAN verbunden werden

Typenraddrucker

Drucker, der ganze Zeichen druckt, die über ein spezielles Rad angeschlagen werden.

Typographie

Die Lehre von der (funktionalen und ästhetischen) Gestaltung von Buchstaben, Schriften und ihrer Anwendung in Druckwerken, aber auch in allen anderen Bereichen wie im Fernsehen oder auf den Straßen.

Der Typograph fungiert gerade beim modernen Satz nicht nur als Schriftsetzer, sondern auch häufig als Grafikdesigner.
   

  
Copyright: Alfons Oebbeke, Neustadt 1997 bis 1999
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