ARCHmatic-Glossar S

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S-VHS, SAP, Saturation, Scanner, Schnittstellen, serielle Schnittstelle, Shockwave, SLIP, SOHO, Solarzelle, Solarzellen, STEP, STEP-2DBS, subtraktives Farbsystem, subtraktive Farbmischung, ScreenCam, Screendump, Hardcopy, Second-Level-Cache, Shadow-ROM S/MINE

Abkürzung für "Secure MIME" • MINE-Ergänzung für Verschlüsselungen und digitale Signaturen

S-VGA

Abkürzung für "Super Video Grafics Array" • Über den VGA-Standard hinausgehender Grafikstandard, den die V. E. S. A. (VESA - Video Electronics Standards Association) entwickelt hat. Er bietet in seiner ursprünglichen Definition bei einer Zeilenfrequenz von 35kHz eine Auflösung von 800x600 und damit 56% mehr Information als der VGA-Standard. Durch Festlegung einer gemeinsamen BIOS-Adresse wird es möglich, standardisierte Treiber-Software für VGA-Karten zu erstellen, die SuperVGA unterstützen.

siehe auch

  • VGA mit einer Auflösung von 640x480
  • XGA mit einer Auflösung von 1024x768
  • Extended VGA mit einer Auflösung von 1280x1024

S-VHS

Abkürzung für "Super-VHS" • Verbesserte Version des VHS-Systems. S-VHS-Recorder liefern mehr Schärfe sowie weniger Rauschen. Die Kopierverluste sind deutlich geringer als bei VHS-Material. S-VHS-Recorder bearbeiten wie Hi8-Geräte Farb- und Schwarzweißanteile des Videosignals durchgängig getrennt (siehe Hosiden). Die bessere S-VHS-Qualität bedarf aber spezieller, teurer Kassetten. S-VHS ist zu VHS kompatibel.

siehe auch:

SAA

Abkürzung für "System Application Architecture" • Englische Bezeichnung für System-Anwendungs-Architektur. Standard für Benutzeroberflächen und Schnittstellen.

Sample-Rate / Sampling-Rate

... (Abtastrate) bestimmt beim Digitalisieren von Musik, wie oft das anliegende Audiosignal pro Sekunde von der Soundkarte abgetastet werden soll.

Samples

Ein Sample ist das digitale Abbild eines akustischen Ereignisses.

Sample-Tiefe /Sampling-Tiefe

... bestimmt zusammen mit der Samplerate die Qualität einer Aufnahme.

Sampling

Digitalisieren von Tönen und Geräuschen mit dem PC.

SAN

Abkürzung für "Storage Area Network" • Als SAN bezeichnet man mehrere dedizierte Speichergeräte; der Zugriff erfolgt in der Regel über eine Fiber-Channel-Schnittstelle. Die SAN-Technologie wurde entwickelt, weil immer größere Datenmengen übertragen werden müssen. SAN-Netzwerke unterstützen Übertragungsraten von bis zu 100 MBps über Entfernungen von bis zu zehn Kilometern; sie können sich aus verschiedenen Speichersystemen zusammensetzen, z.B. RAID-Systemen, Bandlaufwerken, CD-ROM-Sammlungen oder mehreren Magnetplatten, die durch Glasfaserverbindungen mit einem oder mehreren Servern verbunden sind.

Obwohl SANs in erster Linie für Unternehmen gedacht sind, die rund um die Uhr Daten übertragen, rechnen Experten damit, dass der Trend sich auch in anderen Bereichen ausdehnen wird. Analysten schätzten im März 1999, daß die Verbreitung von SAN 1999 stark zunehmen und damit dem Fiber Channel den Weg ebnen wird.

Sanierputz

Sanierputze enthalten Luftporen, welche den löslichen Salzen beim Kristallisieren Raum zur Ausdehnung bieten.

 
SAP

Die Abkürzung stand ursprünglich für Systemanalyse Programm-Entwicklung.

SATAN

Security Administrator Tool for Analyzing Networks (Werkzeug für Systemverwalter zur Analyse von Netzwerken): Programm, das Sicherheitslücken in Netzen feststellt, mitteilt und Lösungen vorschlägt. 

Saturation

Sättigung einer Farbe / Grad der "Verweißlichung".

Satzfahne

Druck des (unkorrigierten) erfaßten Satzes ohne Berücksichtigung der endgültigen Seitenaufteilung

Satzspiegel

Die mit druckenden Elementen bedeckte Fläche einer Seite mit Ausnahme der Seitenzahl; die Verteilung gilt in der Regel für das ganze Druckwerk.

SCAM

Abkürzung für "SCSI Configured Automatically"

Scanner

Gerät zur Digitalisierung / zum Einlesen von gedruckten Vorlagen (Texte, Bilder etc.), die dann mit einem Bildbearbeitungsprogramm im Computer weiterbearbeitet werden können. In Verbindung mit OCR-Software können gescannte Texte auch wieder in editierbare Textdokumente umgewandelt werden.
Man unterscheidet Flachbett-Scanner, bei denen die Vorlage glatt auf eine Glasplatte gelegt wird, Rollen-Scanner, bei denen die Vorlage zwischen zwei Andruckwalzen hindurchgeführt wird, Hand-Scanner, die manuell über die Vorlage geführt werden, und Overhead-Scanner, die über eine liegende Vorlage hinweggleiten (siehe unbedingt dpi).

SCART-Kabel

Universelle Aufnahme- / Wiedergabeverbindung für Bild- und Tonsignale, für Steuerimpulse und zum Datentransfer per EasyLink.

Schaltalgebra

Andere Bezeichnung für Boole'sche Algebra.

Schalter

Bauteil, mit dem sich ein Stromkreis schließen / unterbrechen läßt.

Schaltfläche

Spezielles Bildschirmelement moderner Benutzeroberflächen (etwa bei Windows), das beim Anklicken mit der Maus eine Aktion auslöst, z.B. ein neues Dialogfeld aufruft:

Schaltkreis

Gruppe von elektronischen Schaltelementen, die das Ausführen von Befehlen ermöglichen. Es gibt analoge sowie digitale Schaltkreise (siehe auch integrierter Schaltkreis).

Schatten-ROM / Shadow-ROM

ROM-BIOS, das in den Arbeitsspeicher kopiert wird, damit eine höhere Verarbeitungsgeschwindigkeit erzielt werden kann (siehe auch Shadow-RAM).

Schattierung

Schattierung von gekrümmten Flächen beim Rendering

Schaugröße

Schriftgrad von mehr als 12 Punkt - auch Display-Größe genannt: wird für Headline-Satz, Anzeigen, Plakate usw. benutzt.

Scheduler

Andere Bezeichnung für Zeitplaner.

  1. Bestandteil des Betriebssystems, das dem Prozessor die Aufgaben zuerteilt.
  2. Programm, das die zeitliche Steuerung verschiedener Programme übernehmen kann.
  3. Terminplaner-Programm, das Funktionen zum Verwalten eines Terminkalender ermöglicht.

Scheingerät

Ein Gerät in DOS, für das nur ein Name (nämlich NUL) existiert. Kopiert man Dateien auf dieses Scheingerät, werden die entsprechenden Prüfvorgänge ausgelöst, ohne unnötige und unerwünschte Kopien zu erzeugen.

Schicht

siehe Layer.

Schleife

Gruppe von Befehlen, die innerhalb eines Programms wiederholt abgearbeitet werden, bis eine Abbruch- oder Ausstiegsbedingung erfüllt ist.

Schlüssel

  1. Begriff in einer Datenbank, nach dem eine Sortierung vorgenommen werden kann oder nach dem eine Abfrage erstellt wird.
  2. Kennwort, mit dem Daten entschlüsselt werden können.

Schnellformatierung

siehe Quick Format

Schnellstart-Laufwerk

Laufwerk eines Videogerätes, das ein Videoband unmittelbar nach dem Einlegen der Kassette in die Recordermechanik einfädelt. Dadurch wird die Wartezeiten zwischen Start-, Stop- oder Rückspulbefehlen verkürzt.

Schnittstellen

Verbindung zwischen Computern oder zwischen Computern und Peripheriegeräten Es wird zwischen parallelen und seriellen Schnittstellen unterschieden.

Schnittsteuerung-Standards

... ermöglichen den Anschluß von Schnittsteuer-Geräten an Camcorder und Videogeräte. Gebräuchlich sind J-LIP (JVC), LANC (Control-L, Sony, baugleiche Camcorder sowie Canon) sowie das Duo New Edit und 5-Pin-Edit (Panasonic, Blaupunkt und baugleiche Camcorder). Eine markenübergreifende Universalverbindung fehlte lange und könnte durch Firewire für DV endlich geschaffen sein.

Schreib- / Lesekopf

Lesekopf bei Laufwerken zum Lesen oder Schreiben von Daten.

Schreib- / Lesespeicher

Andere Bezeichnung für Arbeitsspeicher oder RAM.

Schreibcache

Spezielle Variante eines Caches, bei dem Daten verzögert auf dem angesprochenen Datenträger (in der Regel der Festplatte) gelegt werden und somit die Arbeitsgeschwindigkeit erhöht wird.

Schreibschutz

  1. Spezielle Dateieigenschaft, die ausdrückt, daß die betroffene Datei vor Veränderungen und vorm Löschen geschützt ist.
  2. Maßnahme Disketten betreffend, diese vor versehentlichem Überschreiben zu schützen.

Schriftfamilie

Gruppe formal zusammengehörender Schriften mit demselben Namen, die in unterschiedliche Garnituren (normal, kursiv, fett, schmal,...) unterteilt ist. Gewöhnlich von einem einzigen Entwerfer geschaffen.

Schusterjunge

Ausdruck aus der Fachsprache des Druckereiwesens. Situation, in der am Ende einer Seite bereits die erste Zeile (nur die erste Zeile!) des folgenden Absatzes erscheint, was als unschön empfunden wird (siehe auch Hurenkind).

schwerentflammbare Baustoffe

siehe B-Baustoffe

SCM

Abkürzung für "Supply Chain Management" ("supply" = Lieferung, Versorgung, angebot // "chain" = Kette) • SCM befaßt sich mit

  • den Prozessen, welche die Nachfrage nach einem Gut bzw. einer Dienstleistung mit der Erfüllung entlang der Wertschöpfungskette verbinden,
  • der physischen Infrastruktur, welche die Supply Chain unterstützen (z.B. Distributionszentren, Produktionswerken, etc.),
  • den IT-Systemen, welche die Planung und Durchführung dieser Business Prozesse unterstützen und
  • den organisatorischen Anpassungen der Supply Chain Prozesse, um sicherzustellen, daß die Rollen und Verantwortlichkeiten im Unternehmen optimal darauf abgestimmt sind.

Screen

Englische Bezeichnung für Bildschirm oder Monitor.

ScreenCam

Abkürzung für "Screen Camera" • eine mit Lotus ScreenCam hergestellte Demo, bei der alle Aktivitäten auf dem Bildschirm gecaptured / aufgezeichnet werden (siehe Capture). Der "UHU"-Effekt (eine Produktname steht für ganze Produktgattung) führte dazu, das häufig auch Demos, die mit anderen Programmen hergestellt wurden, als "ScreenCam-Show" bezeichnet werden.

Screendump

Andere Bezeichnung für Hardcopy.

Screensaver

Englische Bezeichnung für "Bildschirmschoner".

SCRIPT

Programmiersprache in der DFÜ.

Scrollen

Vorgang, bei dem der aktuelle Bildschirminhalt in horizontaler oder (meistens) vertikaler Richtung verschoben wird.

SCSI

Abkürzung für "Small Computer System Interface"

SCSI-Controller

Festplatten- oder Diskettenlaufwerk-Controller, der dem SCSI Standard entspricht.

 
SDMI

Abkürzung für "Secure Digital Music Initiative" • Nach dem MP3-Urteil von 1998 zugunsten von Hersteller Diamond kommt die Recording Industry Association of America (RIAA) an dem tragbaren MP-3-Player Rio und anderen Geräten nicht mehr vorbei. Mit den Vertretern aus der IT-Industrie - darunter America Online, AT&T, IBM, Intel, Lucent, Microsoft und Toshiba - will die ehemalige Erzfeindin des Rio sich jetzt auf ein Dateiformat einigen, mit dem sich zwar Musikdateien aus dem Internet herunterladen, speichern und abspielen - aber nicht kopieren lassen.

Damit soll die Secure Digital Music Initiative (SDMI) gewährleisten, daß das Urheberrecht im Internet geschützt wird. Auch Sony ist bei den ersten Beratungen im Dezember 1998 dabei. Das Unternehmen arbeitet zusammen mit Creative Labs an einem durch ein digitales Wasserzeichen geschützten MP3-Nachfolger, dem MP4.

  • siehe auch MP3

SDRAM

siehe RAM

Searchengine

siehe Suchmaschine

SEC

Abkürzung für "Single Edge Contact" • Eine Technik, die zum ersten Mal beim Pentium 200 eingesetzt wurde, vereint CPU und Second-Level-Cache in einem allseitig geschlossenen Gehäuse. Die Verbindung zur Hauptplatine erfolgt über ein einfaches Stecksystem.

Secam

Abkürzung für "Sequential Couleur Avec Mémoire" • Ein Videostandard, der in Frankreich gebräuchlich ist.

Second-Level-Cache

Dieser Zwischenspeicher befindet sich auf der Hauptplatine. (Ausnahmen: Beim Pentium Pro ist er Bestandteil der CPU, beim Pentium II sitzt er auf der Cartridge.)

Die Kapazität liegt in der Regel zwischen 64 und 1024 KByte. Der Zwischenspeicher dient als Puffer für alle Daten und Befehle, die zwischen Prozessor einerseits sowie Hauptspeicher und Peripherie andererseits ausgetauscht werden. Damit erhöht sich die Geschwindigkeit der Datenübertragung. Damit der schnelle Prozessor nicht mehr auf den langsamen Hauptspeicher warten muß, schreibt er seine Daten zuerst in den Cache. Ein eigenständiger Controller befördert die Daten dann in den Hauptspeicher (siehe auch First-Level-Cache).

Secure Transaction Protokoll (SET)

Ein Industriestandard für Zahlungen per Kreditkarte über das WWW mit zertifizierten digitalen Unterschriften (digital signatures), die die Identität der Parteien der Transaktion bestätigen.

Sedezimale Notation

Andere Bezeichnung für die hexadezimale Schreibweise.

Segment

Ausschnitt. Zusammenhängender Bereich im Arbeitsspeicher.

Seitendrucker

Drucker, der einen Druckauftrag seitenweise ausgibt, wie beispielsweise ein Laserdrucker (Gegenteil von Zeilendrucker).

Seitenscanner

Scanner, der in der Lage ist, eine ganze DIN-A4-Seiten abzutasten. In der Regel handelt sich dabei um einen Flachbett- oder Trommelscanner.

Seitenumbruch

Auch Seitenwechsel • Textverarbeitungs-Programme fügen automatisch einen Seitenwechsel aus. Es gibt aber auch einen Befehl, mit dem der Anwender einen vorzeitigen Seitenumbruch erzwingen kann.

Sektor

Segment auf einem Datenträger, das wie ein Kuchenstück vom Datenträgerrand bis zur Mitte verläuft.

sensitiv

Ein sensitives Element einer WWW-Seite wird hervorgehoben dargestellt. Man kann es auswählen und löst dadurch eine Aktion aus. Sensitive Elemente können normaler Text oder Bilder sein (siehe auch Link).

sequentiell

fortlaufend, nacheinander zu verarbeiten

Sequenzer

Mit einem Sequenzer-Programm lassen sich die Informationen aufzeichnen und bearbeiten, die ein Midi-fähiges Gerät benötigt, um einen Sound zu erzeugen. Ähnlich wie bei einem analogen Tonbandgerät kann damit Spur für Spur eines Musikstücks aufgezeichnet werden.

serielle Schnittstelle

Schnittstelle, die die Daten bitweise überträgt Für den PC gibt es als serielle Schnittstelle den RS-232-Standard.

Die seriellen Anschlüsse eines Computers werden auch als "COM-Ports", als Kommunikations- Anschlüsse, bezeichnet. An diesen Anschlüsse werden in der Regel die Maus, ein Nullmodem-Kabel, und / oder das Modem angeschlossen. Speziell beim Anschluß eines Modems, sollte ein COM-Port mit einem besonderen Baustein verwendet werden: UART mit FIFO. Damit sind höhere Übertragungsraten möglich als mit Standard-Schnittstellen.

Serienbriefe

Briefe mit identischem Inhalt aber unterschiedlichen Empfängern. Dazu wird der Brieftext mit einer Adressenliste verbunden.

Seriennummer

  1. Bei Programmen: Fortlaufende Nummer zur Unterscheidung von Kopien eines Programms.
  2. Bei Datenträgern: Bei der Formatierung festgelegte Nummer, die einen Datenträger für DOS eindeutig identifizierbar macht.

Serife

Endstriche der Antiqua-Buchstaben: Kennzeichen bestimmter Schriftarten, bei denen die Buchstaben "kleine Füßchen" an den Anfangs- und Endpunkten haben. Eine der bekanntesten ist Time Roman.

AM

serifenlose Schriften

Aus der Antiqua entwickelte Schriften, oft mit linearem Strich, die keine Serifen aufweisen. Zwei der bekanntesten sind Helvetia und Arial.

AM

Server

von "to serve" (dienen, jemanden versorgen) abgeleitet: zentraler Rechner in einem Netzwerk, der den Arbeitsstationen / Clients Daten, Speicher und Ressourcen zur Verfügung stellt. Auf dem Server ist das Netzwerk-Betriebssystem installiert, und vom Server wird das Netzwerk verwaltet. Im WWW sind Server Knotenpunkte des Netzes.

Server-Anwendung

Compaq hat Mitte 1999 die ersten Produkte mit dieser Bezeichnung auf den Markt gebracht, obwohl viele befürchten, dass die zielorientierten neuen Server die Gewinne der traditionellen Hersteller von Servern gefährden könnten. Sogenannten "Server-Anwendungen" konzentrieren sich auf jeweils ein Ziel, um dieses schneller und kostengünstiger erreichen zu können. Die Compaq-Geräte der ersten - "TaskSmart C" genannten - Serie sind beispielsweise auf die Cache-Zwischenspeicherung von Internet-Daten spezialisiert und verwenden eine angepasste Version des Betriebssystems Novell Netware.

Zukünftige "Server-Anwendungen" von Compaq sollen unter anderem besonders kostengünstig angeboten werden, indem sie mit preiswerten Celeron-Prozessoren von INTEL und dem kostenlosen Betriebssystem Linux ausgerüstet werden. Auch andere große PC-Hersteller springen auf den Zug auf: Dell hat dieselbe Internet Cache-Software von Novell lizensiert wie Compaq, während Hewlett-Packard eventuell einige Internet-Anwendungen entwickeln wird, die unter Linux laufen sollen.

Session

Englische Bezeichnung für Arbeitssitzung.

Session Length

Die Besuchsdauer in Minuten.

SET

Abkürzung für "Secure Electronic Transaction" Protokoll zur geschützten und authentischen Übertragung von Zahlungsinformationen über offene Netze

Setco

Unter dem Namen "Setco" haben sich vier Kreditkartenanbieter zusammengeschlossen, um gemeinsam für eine rasche Verbreitung von Produkten auf Basis des Secure-Electronic-Transaction-Standards (SET) zu sorgen.

Set-Top-Box

Internet-Surfen via TV.

SETUP

Englische Bezeichnung für Installationsprogramm.

Setup-Engine

Funktion bei entsprechenden 3D-optimierten Grafikarten Dieser Teil des 3D-Chips ist das Hauptmerkmal der 3D-Karten-Generation. Um ein Dreieck zeichnen zu können, benötigt der 3D-Chip bis zu 30 Parameter (etwa die Texturkoordinaten, die Perspektivparameter, den Anstiegswinkel der Dreiecks-Kanten und die Zahl der vom Dreieck überdeckten Bildschirmzeilen). Diese Berechnungen übernimmt die Setup-Engine und entlastet so maßgeblich den Prozessor.

SGML

Abkürzung für "Standard Generalized Markup Language" Die heutige "Sprache des Web", HTML, ist "nur" ein Typ von SGML-Dokumenten nach ISO 8879. Der HTML-Nachfolger XML soll es den Programmierern erleichtern, SGML-Anwendungen zu schreiben und eigene Dokumententypen festzulegen.

SGI-Workstation

Das Kürzel SGI bezeichnet Workstations des US-Computer-Pionier Silicon Graphics Inc. mit hoher Grafikleistung und hohem Preis.

 
Shading

siehe Darstellen und Visualisieren

Shadow RAM

Speicherbereich der zwischen 640 KByte und 1 MByte liegt. In diesen Bereich können Teile des ROM (wie das BIOS- oder das Video-ROM) kopiert werden, was einen schnelleren Zugriff ermöglicht.

Shadowing

Methode um den Zugriff auf die Daten des ROMs im PC zu beschleunigen. Diese werden in schnelleres RAM kopiert und an die Stelle des ROMs eingeblendet.

Shadow-Map

Ohne großen Rechenaufwand erzeugt reines Raytracing (ohne "weiche Ränder") unrealistisch harte Schatten (linkes Bild). Schneller und mit weichen Schatten arbeiten Shadow-Map-Verfahren.

Shareable

Kennzeichen einer Datei im Netzwerk, auf die mehrere Benutzer gleichzeitig zugreifen können.

Shareware

Eine besondere Art der Softwarevermarktung.

Shell

Englische Bezeichnung für Schale, Hülle • Benutzeroberfläche / Benutzerschnittstelle eines Betriebssystems, ob UNIX oder DOS.

SHIFT

Umschalttaste auf der Tastatur zum Ein- oder Ausschalten der Großschreibweise von Buchstaben.

Shockwave

Ein Programm, mit dem schnell und unkompliziert multimediale Inhalte in das WWW integriert werden können. Mit dem entsprechenden, kostenlosen Browser-PlugIn - das im Macromedia Shockwave- Plug-In Center downgeloadet werden kann, werden Shockwave-Kreationen sichtbar.

ShowView

... ist eine einfache Programmierhilfe für Videorecorder zur Aufnahme von TV-Sendungen. Anstelle von Timerdaten (Start- und Stopzeiten) wird nur ein drei- bis neunsteilige Code aus der Programmzeitschrift eingegeben.

S-HTTP

Abkürzung für Secure Hypertext Transfer Protocol • Erweiterung von HTTP zur Authentifizierung und Datenverschlüsselung zwischen Web-Server und -Browser.

Sicherheitskopie / Sicherungsdiskette / Sicherungskopie

Kopien von Daten, Datenträgern oder Teilen von Datenträgern

Sichern

Andere Bezeichnung für Speichern.

Sicherungsdateien

Spezielle Dateien, die von Anwendungsprogrammen automatisch hergestellt werden und den Stand vor dem letzten Sichern einer Datei beinhalten. In solchen Fällen verfügt der Anwender über die aktuelle Version seiner Arbeit und die Vorversion. Sehr häufig haben Sicherungsdateien die Dateierweiterung BAK.

SIG

Abkürzung für "Special Interest Group" (Gruppe mit speziellem Interesse) • Ist manchmal die gebräuchliche Beezeichnung für Newsgroups oder Mail-Listen.

Signature / Signatur

Englische Bezeichnung für "Unterschrift" • Einige Zeilen Text am Ende eines E-Mails oder News-Artikels, mit Informationen zum Autor und / oder ein mehr oder weniger guter, dummer Spruch. Eine Signatur sollte höchstens 4 Zeilen lang sein.

Diese Signatur hat nichts zu tun mit der digitalen Unterschrift (siehe Digitale ID) und bietet keine Gewißheit, daß der Verfasser einer Mail derjenige ist, als der er sich ausgibt.

Silbentrennung

DTP- und Textprogramme trennen Wörter nach vorgegebenen Algorithmen gemäß der jeweilig eingestellten Sprache. Alternativ bzw. ergänzend dazu kann der Anwender eigene Trennstriche festlegen, die allerdings solange unsichtbar / unwirksam sind, solange die entsprechende Stelle sich nicht in der Trennzone befindet (siehe auch bedingter Trennstrich).

Silicon TCP

Das junge amerikanische Unternehmen "Interprophet" versuchte Mitte 1998 die nächste Runde der Internet-Kommunikation einzuleuten: Wie das Computer-Fachmagazin "Gateway" berichtete, hat das Unternehmen eine neue Technik entwickelt, die die Datenübertragung im Netz mit bis zu zehnfacher Geschwindigkeit ermöglichen soll: Systeme, die mit einem speziellen Chip ausgerüstet sind, wickeln Internet-Transfers über eine Fehlerbehandlung ab, die Datenkollisionen bei der Transferübertragung verhindern soll. Datenkollisionen treten beim bisherigen Verfahren dann auf, wenn Datenpakete ohne gleichzeitige Überprüfung eines schon laufenden Transfers gesendet werden. Besonderer Vorteil der zum Patent angemeldeten Methode: Sie läßt sich problemlos in die weltweit bestehende Infrastruktur einbauen, mit voller Kompatibilität zu bestehenden Systemen. Unterstützt wird das Projekt vom "Vater des Internets" Vinton Cerf, der schon das bisherige Internet-Protokoll entwickelt hatte.

SIMD

Abkürzung für "Single Instruction, Multiple Data" • Eine Technik, die beim MMX-Prozessor eingesetzt wird. Dabei werden mehrere Informationen mit einem einzigen Befehl parallel abgearbeitet. Vor allem der Code von Multimedia- und Kommunikationsanwendungen läßt sich gleichzeitig abarbeiten.

SIMM

Abkürzung für "Single Inline Memory Module" • Englische Bezeichnung für ein Speichermodul mit einer Kontaktreihe.

Simplex

Nur in eine Richtung verlaufende Datenübertragung • siehe auch Vollduplex

Simulation

Nachahmung von realen Abläufen durch entsprechende Programme, beispielsweise Flug-Simulations-Programme.

SINIX

Von Siemens entwickelte Variante des Betriebssystems Unix.

SIPC

Abkürzung für "Simply Interactive PC" • Der einfach zu bedienende Computer soll den Umgang mit dem PC bequemer machen - auch durch eine neue Bedieneroberfläche.

Site

Englisch für Ort, Standort oder (Ausgrabungs-)Stätte • Im Zusammenhang mit dem INTERNET wird mit "Site" ein komplettes Web-Angebot bezeichnet, das aus mehreren Seiten besteht (siehe auch Homepage).

Skalieren

Verändern des Darstellungs-Maßstabes in einem Bild-, CAD- oder Grafikprogramm.

SLDRAM

Das SLDRAM-Konsortium verfolgt als Konkurrenz zum INTEL-Rambus-Abkommen ein offenes Konzept für zukünftige RAM-Bausteine.

Slimline

Bezeichnung für geringe Bauhöhe von Festplatten, Disketten und Streamerlaufwerken.

SLIP

Abkürzung für "Serial Line Internet Protocol" • SLIP dient der Übertragung von IP-Paketen über serielle Leitungen, zum Beispiel Modemverbindungen. Obwohl kein offizieller Standard, ist SLIP sehr verbreitet. Neben seiner Beschränkung auf ein einziges Netzwerkprotokoll (IP) hat SLIP den Nachteil, daß es weder eine Fehlererkennung/-korrektur noch standardisierte Mechanismen zum Austausch von verbindungsrelevanten Daten (IP-Adressen der beiden Teilnehmer et cetera) bereitstellt. Darum verliert SLIP zur Zeit Boden gegenüber dem PPP-Protokoll.

Slot

Englische Bezeichnung für einen Einsteckplatz für Erweiterungskarten.

Slot 1

Der Slot 1 ist ein Steckplatz für den Pentium II, darüber 242 Kontakte verfügt, dadurch ist eine spezielle Hauptplatine erforderlich.

Ältere Prozessoren werden in sogenannte "Sockel" eingesetzt.

 
SMALLTALK

Multitaskingfähiges und objektorientiertes Betriebssystem und Programmiersprache.

Smartlink

siehe EasyLink

SMIL

Abkürzung für "Synchronizised Multimedia Integration Language" • Die Skript-Sprache erlaubt den Programmierern die Gestaltung bzw. Einbindung von Sound-, Text-, Grafik-Animationen und Video in Web-Sites.

Smileys

Um Stimmungen, Gemütszustände oder Gesten über das Netz übertragen zu können, werden bestimmte Zeichen eingesetzt.

SMPTE

Abkürzung für "Society of Motion Picture and Television Engineers". Der Timecode-Standard identifiziert jeden Frame eines Videofilms nach einer eindeutigen Adresse, in Form von "Stunden:Minuten:Sekunden:Frames" (siehe auch Timecode).

SMS

  1. Abkürzung für "Short Message Service"
  2. Abkürzung für "Server Management System". Dies bedeutet, das man von einer "fremden" Arbeitsstation per Remote-Zugriff sehr viele Informationen von allen im Netz (Teilnetz) vorhandenen Computern erhalten kann. Beispiel: Wieviele User haben ein spezielles Textverarbeitungsprogramm oder wer hat bei der Installation von Windows auch die Spiele mit installiert. Somit kann eine Inventarisierung der angeschlossenen Systeme wie auch eine Überprüfung - Was ist auf welchem System installiert? - von nur einer Station aus erfolgen.

SMTP

Abkürzung für "Simple Mail Transfer Protocol" • ein Standard-Protokoll, mit dem E-Mails im Internet verschickt werden.

SNA

Abkürzung für "Systems Network Architecture" • von IBM entwickelte Netzwerk-Architektur für die Datenübertragung bei Großrechnern und PCs.

Snail Mail

Englisch für Schneckenpost, womit im Netz die ehemals "gelbe Post" bezeichnet wird.

Vermutlich wird bis 2006 das Briefaufkommen weltweit um jährlich 2,5 Prozent wachsen. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Studie der UPU nach der Befragung von Postorganisationen in 94 Ländern. Vor allem im Bereich der Werbesendungen nehmen die Briefsendungen zu. Diese Prognose bestätigen auch die Zahlen der Deutschen Post AG: Während 1995 noch 7,8 Milliarden Werbesendungen verschickt wurden, waren es 1996 bereits 8,4 Milliarden. Dies entspricht einer Zunahme von gut 8 Prozent. Das gesamte Briefaufkommen stieg in diesem Zeitraum von 19,1 auf 19,5 Milliarden Briefen.

Snap

Englische Bezeichnung für Fangen

SNI

Siemens Nixdorf Informationssysteme

Sniffer

Wörtlich übersetzt: Schnüffler. Person oder Programm, das den Datenverkehr abhört. 

SNMP

Abkürzung für "Simple Network Management Protocol". SNMP dient der Fernwartung von Servern. Damit (ab der Version 3.0) lassen sich beispielsweise Router direkt vom Büro des Netzbetreibers aus konfigurieren, ohne daß dazu jemand zum Kunden fahren müßte.

Sockel / Socket

  • Elektrischer Steckkontakt für Bauelemente.
  • Hier ist der Prozessor untergebracht. Es gibt verschiedene Sockeltypen:
    • Sockel 1, 2, 3 und 6 für 486-Prozessoren:
      Sockel 1 mit 168 oder 169 Pin-Löchern (für den 486DX bzw. -SX, 5 Volt),
      Sockel 2 mit 238 (486DX und -SX, 5 Volt sowie 486DX2 und -SX2, 5 Volt),
      Sockel 3 mit 237 (486SX und -DX, 3,3 und 5 Volt) und
      Sockel 6 mit 235 Pins (486DX4, 3,3 und 5 Volt). Da AMDs 5x86 und der 5x86 von Cyrix/IBM weniger Pins besitzen, passen sie in alle 486Sockel.
    • Sockel 4 (273 Pins) für Pentium-Prozessoren mit 60 oder 66 MHz internem Takt.
    • Sockel 5 (320 Pins) für Pentium-Prozessoren mit 60, 66, 75 und 90 MHz internem Takt.
    • Sockel 7 (321 Pins) für Pentium-CPUs ab 75 MHz internem Takt sowie für Pentium MMX, Cyrix 6x86, AMD K5 und K6.
    • Sockel 8 für den INTEL Pentium Pro.
    • Der Pentium II wird nicht in einen Sockel sondern in den "Slot 1" eingesetzt.
       
  • siehe auch Split Voltage

Softbook

elektronische Variantes des "guten alten Buches"

Software

Sammelbegriff für alle Arten von Betriebssystemen, Utilities und Anwendungsprogrammen.

Software-Engineering

Englische Bezeichnung für Softwareentwicklung oder Softwareerstellung.

Software-Kompatibilität

Austauschbarkeit von Programmen zwischen unterschiedlichen Computern bzw. Betriebssystemen.

Softwarehaus

Hersteller von Software.

Softwarepaket

Zusammenstellung mehrerer Programme zu einem kompletten Angebot.

Softwareschutz

Schutz von Programmen vor unerlaubtem Kopieren (Raubkopie).

SOHO

Abkürzung für "Small Office Home Office" • Kleines Büro, Heimbüro. Käuferschicht im EDV-Bereich, die keine allzu hohen Ansprüche an die Qualität von Hard- und Software stellt, aber an niedrigen Preisen interessiert ist. Gemeint sind vor allem neben den Privatleuten, Freiberufler und Selbständige.

SOI

Abkürzung für "Silicon-on-Insulator". Dahinter verbirgt sich eine Prozessor-Technologie von IBM, die die Chip-Leistung um ein Drittel steigern soll. Gleichzeitig soll mit dem neuen Verfahren der Stromverbrauch der Chips um ein Drittel gesenkt werden, teilte das Unternehmen Mitte 1998 mit.

Die SOI-Technologie ist eine Methode, um die Millionen von Transistoren auf einem Chip voneinander abzuschirmen, so daß der Verlust reduziert und die Leistungsfähigkeit des Chips erhöht werden kann. Diese Technologie soll zum einen in Hochleistungs-Computern eingesetzt werden, zum anderen sollen batterie-betriebene Geräte wie Mobiltelefone oder Westentaschen-Computer davon profitieren. Das Unternehmen, das im Zusammenhang mit dem neuen Fertigungsprozeß 30 Patente angemeldet hat, kündigte an, daß die Produktion der Chips lediglich zehn Prozent mehr kosten werde als die Produktion konventioneller Chips.

Ergänzung: Erst 1997 hat IBM die Massenfertigung von Chips mit Kupferleitern anstelle von Aluminium angekündigt. Die Kupfer-Chips ermöglichen eine ähnliche Leistungssteigerung wie die SOI-Chips und werden ein Jahr nach der Ankündigung in Serie gefertigt und ausgeliefert.

Solaris

Sun-Version des Betriebssystems Unix

Solarzelle

Am 4. Juni 1998 hat die Shell Solar Deutschland GmbH, Hamburg, in Gelsenkirchen den Grundstein für die weltweit größte Anlage zur Herstellung von Solarzellen gelegt.

Sonderzeichen

Besondere Zeichen, die keine Buchstaben oder Ziffern darstellen - gemeint sind mathematische Zeichen oder Satzzeichen: +-*/-_.:,;#'*+~ usw..

Soundkarte

Spezielle Erweiterungskarte für den PC, mit deren Hilfe die akustischen Fähigkeiten des Systems verbessert werden können.

Source Code

siehe Quell-Code

SPA

Abkürzung für "Software Publishers Association"

Space

  1. Englische Bezeichnung für die "Leertaste" auf einer Computertastatur (besser: space-bar) oder ein "Leerzeichen" in einem Text.
  2. Englische Bezeichnung für "Platz" und "Raum" • wird auch häufig verwendet, wenn eine Abstellfläche ("parking space"), eine Nutzfläche ("floor space") oder ein Laderaum ("loading space", "luggage space") gemeint ist. Passend dazu wird im EDV-Bereich der Begriff "Space" für jegliche Art von Speicherplatz verwendet: z.B. "Diskspace" oder "Webspace".
  3. Englische Kurz-Bezeichnung für einen (Wohn-)Raum in AEC-Programmen - siehe auch Space-Planing.

Space-Planing

Englische Bezeichnung für Raumplanung in AEC-Programmen.

Spaltentext

Anordnung von Text in Spalten.

SPAM

frei übersetzt: Sülze • Gemeint ist die Überflutung von Mailboxen mit unerwünschten Mail - Müll und Wurfsendungen in elektronischer Form.

SPARC

Abkürzung für "Scaleable Processor ARChitecture" • RISC-Prozessor-Typ (SUN)

Secular Highlights

Funktion bei entsprechenden 3D-optimierten Grafikarten. Dadurch können glatte Oberflächen Lichtquellen in Form von Glanzlichtern reflektieren. Dieser Effekt verbessert die Wirklichkeitstreue der 3D-Grafik und wird von fast allen aktuellen 3D-Chips unterstützt.

Speicher

Medium, das Informationen aufbewahren kann • siehe auch Arbeitsspeicher, RAM und Festplatte

Speicher, konventioneller

Der von DOS verwaltete Speicher bis zur 640 KB Grenze, der von allen DOS-Anwendungen direkt genutzt werden kann.

Speicher, virtueller

Scheinbarer Speicher, der dadurch erzeugt wird, daß Teile des Speichers auf die Festplatte ausgelagert und bei Bedarf wieder geladen werden.

Speicherkonflikte

Ein Programm greift auf einen Speicherbereich zu, der bereits von einem anderen Programm belegt ist. Das Problem taucht vor allem im MS-DOS-Umfeld auf, wenn oberer Speicher bereitgestellt wird (zwischen 640 KB und 1 MB), der von einer Hardwarekomponente verwendet wird.

Speichermanager

Gerätetreiber, der unter DOS den verfügbaren Speicher verwaltet (siehe Arbeitsspeicher)

Speicheroptimierung

Maßnahmen vor allem auf DOS-Rechnern, mit denen versucht wird, möglichst viel direkt nutzbaren Speicher unterhalb der magischen 640-KB-Grenze für die Ausführung von Programmen freizubekommen. In neueren MS-DOS-Versionen gibt es dafür das spezielle Hilfsprogramm: MEMMAKER.

speicherresidentes Programm

Programm, das während einer Arbeitssitzung im Speicher verbleibt.

Speicherverwaltung

Vom Betriebssystem oder anderen Programmen unterstützte Möglichkeit, Speicher gezielt anzusprechen.

Speicherzelle

Standard-Einheit des Speichers von 8 Bit, also einem Byte .

Speicherzuweisung

Zuteilung definierter Speicheradressen für Programme und Daten.

 
Spider

Suchprogramm, das das Internet automatisch nach neuen Adressen absucht.

Spiegeln

  1. CAD- / Grafik-Funktion, um geometrische Elemente an einer Spiegelachse zu spiegeln.
  2. Herstellen eine kompletten Festplatten-Kopie.

Spline

Spline-Kurven dienen z.B. dazu, weiche, gerundete Linien (CAD), Querschnitte von Objekten (3D-Modellierung) oder Bewegungspfade (Animationen) festzulegen. Spline-Flächen erlauben, organisch runde Körper zu bilden. Sie schmiegen sich an Kontrollpunkte an, die im Raum plaziert sind. Durch Verschieben dieser Kontrollpunkte werden die Splines geformt - ein äußerst effektives Verfahren, vergleicht man es mit der Bearbeitung von Hunderten von Polygonen, aus denen typischerweise 3D-Software-Objekte bestehen. Von den diversen Typen an Spline-Kurven und -Flächen sind besonders die Bézier-Kurven bekannt

Split Voltage

Die Split-Voltage-Technik dient dazu, Energie zu sparen und die Abwärme im PC zu reduzieren. Der MMX-Prozessor von INTEL arbeitet nach außen mit einer Spannung von 3,3 Volt, die Spannung im Prozessorkern beträgt dagegen nur 2,8 Volt. Daher läßt sich die MMX-CPU nur in speziellen Motherboards einsetzen. Es gibt von INTEL jedoch auch einen MMX-Overdrive mit internem Spannungswandler, der in älteren Hauptplatinen läuft.

Spooler

Abkürzung für "Simultaneous Peripheral Operations Online" • Im Hintergrund ablaufende Verwaltung von Druckaufträgen, während am Computer weitergearbeitet werden kann.

Spooling

Technik, die Daten zwischenspeichert. Beispiel: In einem UUCP-Netz geschieht die Übertragung der Aufträge bzw. Files meistens asynchron, d. h. die Files müssen zwischengespeichert werden. (siehe auch Drucker-Spooling)

Sprachanalyse

Spracherkennung der menschlichen Sprache durch den Computer.

Sprache

  1. Menschliche Sprache.
  2. Programmiersyntax. (siehe Programmiersprache)

Spracheingabe / Spracherkennung

Von einigen Programmen unterstützte Möglichkeit zur Eingabe von Informationen oder Befehlen mit Hilfe der menschlichen Sprache.

Spreadsheet

Englische Bezeichnung für ein (Tabellenkalkulations-)Arbeitsblatt.

Spreadsheet Publishing

Aufwendige Gestaltung von Tabellen und Diagrammen zu Präsentationszwecken.

Spur

Konzentrischer Kreis auf Datenträgern. Zusammen mit den Sektoren kann der Datenträger so unterteilt werden, daß eine definierte Datenablage möglich ist.

Spurlageautomatik

siehe Auto-Tracking

SPV

Abkürzung für "SemiPermanente Verbindung" • eine im Ortsbereich besonders günstige ISDN-Verbindung

SQD

Abkürzung für "Sequentiell Data Format" • ein Datenformat für den Austausch von Vektordaten. Es besteht aus einer Reihe von Befehlen im ASCII-Format; für große kartographische Datenmengen geeignet. Standardformat für Siemens-CAD-Anwendungen (SICAD).

SQL

Abkürzung für "Structured Query Language"

SRAM

siehe RAM

SSA

Abkürzung für "Serial Storage Architecture" • Alternative von SCSI, Fiber Channel. SSA ist zwar billiger als Fiber Channel, dafür aber nicht ganz so schnell. Beide Schnittstellen bieten mehr Bandbreite und ermöglichen weitere Distanzen als SCSI.

SSI

Abkürzung für "Server-Side Includes"

SSL

Abkürzung für "Secure Socket Layer" • Technik, mittels der ein Web-Client den Server authentifizieren kann und der Datenverkehr zwischen beiden verschlüsselt wird. Entwickelt von Netscape und RSA Data Security. Siehe auch:

  • Reif, H., Schlüsselfertig - Secure Socket Layer: Chiffrieren und Zertifizieren mit SSLeay, in: iX 6/96.

ST506 / ST406-Schnittstelle

Erste Schnittstelle für Festplatten.

Stack

Stapel(speicher), der von oben nach unten abgearbeitet wird.

Stammdaten

Datenbestand, der über einen längeren Zeitraum gültig ist.

Stand By

Englische Bezeichnung für Betriebsbereit • Lauer-Zustand von Peripheriegeräten, um jederzeit wieder mit dem Betrieb beginnen können.

Stand alone

Englische Bezeichnung für Alleinstehend • Begriff für einen Einzelplatzrechner / einen nicht vernetzten PC.

Standard Modus

Spezieller Modus in Windows ab 80286-Prozessor.

Standard VGA

siehe VGA und Super VGA

Standard-Übertragungsgeschwindigkeit

Übertragungsgeschwindigkeit die bei Modems zum Einsatz kommt: V.21 300 bps V.22 1 200 bps V.22bis 2 400 bps V.32 9 600 bps V.32bis 14 400 bps V.32turbo 19 200 bps V.34 28 800 bps Faxnormen V.17 14 400 bps V.29 9 600 bps V.27ter 4 800 bps Weitere Normen V.25bis normierter Befehlssatz V.42 Fehlerkorrektur V.42bis Datenkompression (siehe auch Protokoll und DSL).

Standardeingabegerät

standardmäßig die Tastatur.

Standleitung

Eine ständige Verbindung per Telefon zwischen zwei Orten, die zum Beispiel für einen dezidierten Internet-Anschluß verwendet wird.

Stapel-Datei

Andere Bezeichnung für Batch-Datei (siehe auch Batchbetrieb).

Stapelverarbeitung

Automatische Abarbeitung einer definierten Reihenfolge von Befehlen oder Arbeitsschritten.

Stapelverarbeitungsprogramm

Spezielles Programm, das eine Liste von Einzelbefehlen in einer bestimmten Reihenfolge stapelt und beim Aufruf geschlossen ausführt - auch "Batch-Datei" genannt.

Star Writer

Von Star Division entwickeltes Textverarbeitungsprogramm (siehe Office-Programme)

Startbit

Kontrollelement bei der asynchronen Datenübertragung • Vor jedem zu übertragenden Byte ist ein Bit gesetzt, um dessen Anfang zu signalisieren.

Startdiskette

Spezielle Diskette, die es ermöglicht, ein PC-System zu starten, wenn auf die Festplatte und das dort gespeicherte Betriebssystem nicht (mehr) zugegriffen werden kann oder soll. Letzteres ergibt sich etwa, wenn das System mit einer speziellen Konfiguration gestartet werden soll. In erster Linie dient eine Startdiskette aber der Sicherheit - vor allem nach Änderungen an den Systemdateien.

Statik-Berechnung

Berechnungen der Kräfte auf die einzelnen Objekte einer Konstruktion nach Betrag und Richtung • Eine Statikberechnung wird benötigt, um die Auswirkungen einer (von außen wirkenden) Kraft auf die Konstruktionen zu berechnen.
Mit Hilfe einer sogenannten Lastautomatik können Berechnungsprogramme Ergebnisse aus bereits berechneten Positionen übernehmen.

statischer Speicher

Speicher, der nur einmal aufgeladen werden muß und den Inhalt bis zum Überschreiben behält, im Gegensatz zum dynamischen Speicher, der regelmäßig aufgeladen werden muß, dafür aber schneller arbeitet.

 
Status

Zustand eines Systems oder Situation bei der Abarbeitung eines Programms oder Programmelements.

Statuszeile

Spezielle Zeile bei Betriebssystemen und Anwendungsprogrammen, meist unten am Bildschirmrand, in der sich wichtige Informationen zur aktuellen Arbeitssituation befinden. So wird in einer Textverarbeitung etwa angegeben, auf welcher Seite man sich befindet und welche Schreibmodi aktiv sind. Im Datei-Manager von Windows kann man zum Beispiel sehen, wieviele Dateien sich im aktuellen Verzeichnis befinden und wieviel Platz noch auf dem Datenträger ist.

Steckkarten

Siehe Erweiterungskarte.

Steckplatz

Einsteckmöglichkeit für Erweiterungskarten.

Steganografie

Bei dieser Methode der Datenverschlüsselung wird eine Datei in einer "Trägerdatei" versteckt.

STEP

Abkürzung für "Standard for Exchange of Product Model Data" Unter Federführung der ISO entwickelte Schnittstelle, die den Austausch von geometrischen, technologischen und administrativen Produktdaten standardisieren soll. Zur Zeit werden die Bereiche Mechanik, Elektronik, Schiffsbau und Bauwesen durch diese Norm unterstützt. Mehr Informationen gibt es im INTERNET: STEP on a Page

Kostenlose Online-Konvertierung

STEP Tools Inc. bietet unter der Adresse www.steptools.com/translate einen kostenlosen Service zur Konvertierung von STEP-Dateien an. Geboten werden STEP nach XML, ACIS, AutoCAD, Parasolid, STL, VRML, Pixelgrafik (GIF/JPG) und einige andere, darunter auch eine Prüffunktion ("Validation"). Eine Beschränkung liegt vor auf maximal 5 MB Dateigröße und 10 Minuten Rechenzeit. Cookies müssen aktiviert sein.

STEP-2DBS

Abkürzung für "STEP-2D-Building-Subset" • vom Arbeitskreis DIN-NAM 96.4.3-Bau entwickelte Schnittstelle für den Datenaustausch speziell im Bauwesen.

Eine Gruppe europäischer AEC-Software-Entwickler arbeitet an einem weltweiten Datenaustausch- Format auf der Basis von STEP. Die entsprechende Familie von Standards ist das "Construction Drawing Subset" (Untergruppe für das Konstruktionszeichnen) ISO 10303-214. stellt mit Freigabe der jeweiligen Standards entsprechende Konverter zur Verfügung. Die deutsche Autodesk GmbH, die Nemetschek AG und die Graphisoft Gruppe kooperieren in der Entwicklung des Konverters für den ISO-Standard (Stand Ende 1998).

Stern

Konstruktionsvariante bei Netzwerken. Die Arbeitsstationen sind alle direkt an den Server angeschlossen, Server und Arbeitsstationen bilden so eine sternförmige Anordnung.

Steuersequenzen

Spezielle Sonderzeichen, mit denen einem Gerät Befehle geschickt werden können. Üblich sind Steuersequenzen für die Druckeransteuerung und für Bildschirm- und Tastaturfunktionen mittels ANSI.SYS.

Steuerungstasten

STRG- bzw. CTRL-Taste • eine Taste, die einer anderen Taste eine neue Bedeutung verleiht. Im Prinzip ähnlich der ALT-Taste, allerdings mit dem Unterschied, daß die STRG-Taste gehalten werden muß und dazu eine zweite Taste einmal angeschlagen wird, während die ALT-Taste oft nur vor einer anderen Taste einmal gedrückt werden muß, um dieser eine neue Funktion zuzuweisen.

Steuerwerk

Bestandteil des Prozessors, der für den Ablauf von Programmen verantwortlich ist.

Steuerzeichen

Siehe Steuersequenzen.

StLB

Abkürzung für "Standardleistungsbuch"

Stopbit

Bei der asynchronen Datenübertragung nach jedem zu übertragenden Byte gesetztes Bit, um dessen Ende zu signalisieren.

Störabstand

... entspricht dem signalfremden Anteile (Brummen, Rauschen) am Ausgang einer Soundkarte, gemessen in Relation zum Nutzsignal. Je lauter solche Störsignale, desto geringer der "Abstand" zum Nutzsignal und desto niedriger das Meßergebnis.

STP

Abkürzung für "Shielded Twisted Pair" • Typenbezeichnung für z.B. ein Token-Ring-Kabel

strahlungsarmer Monitor

Monitor mit geringer elektromagnetischer Strahlung (siehe auch MPRII-Norm und TCO)

Stream-Audio

Methode, mit der Audiodateien in Echtzeit über das Internet übertragen werden. Ein Webbrowser-Plug-In dekomprimiert die Daten und spielt diese ab, und zwar WÄHREND diese noch über das Web auf Ihren Computer übertragen wurden (siehe auch Videostreaming).

Stream-Video

siehe auch Videostreaming

Streamer

Andere Bezeichnung für Magnetband-Laufwerk

Strecken

CAD- / Grafik-Funktion, mit der geometrische Elemente nicht nur im Ganzen bewegt, kopiert, gedreht oder gedehnt werden. Das Strecken erlaubt das Verschiebung auch auf einzelne Eckpunkte von Elementen zu beschränken.

Im recht abgebildeten Fall werden alle Punkte, die innerhalb des (grünen) Auswahlbereiches liegen, um die Streckdistanz in Richtung der Streckdistanz verschoben.
Liegt eine Element komplett im Streckbereich (wie die Innenwand und die Innentür) verändert es sich nicht; liegt es dagegen teilweise im Streckbereich, dann wird es vergrößert bzw. verkleinert.

Strichcode

Auch Bar Code. Informationen, die über eine bestimmte Folge und Breite von Strichen codiert ist. Wird besonders bei Verpackungen verwendet und beinhaltet spezielle Informationen über das Produkt. Der Strichcode wird mit einem Scanner eingelesen.

Strichcodeleser

Scanner, der dafür ausgelegt ist, den Strichcode zu einzulesen.

String

Beliebige Zeichenfolge, bei der Länge und Inhalt keine Rolle spielen.

Stromversorgung

Netzteil, das den PC und andere Peripheriegeräte mit Gleichstrom versorgt. Akkus und Batterien können diese Aufgabe ebenfalls übernehmen.

strukturierte Programmierung

Programmiertechnik, bei der auf unübersichtliche Sprünge verzichtet und statt dessen mit klar strukturierten Programmteilen gearbeitet wird, was die Effektivität erhöht (siehe Programmiersprache)

Style Sheets

siehe CSS • Abkürzung für "Cascading Style Sheets".

Subdirectory

Englische Bezeichnung für Unterverzeichnis.

Subnetz

Deutschsprachiger Teil des Usenet • siehe auch VzFdpD.

Subroutine

Englische Bezeichnung für Unterprogramm.

Subroutine Library

Englische Bezeichnung für eine Programmbibliothek (Programmroutine), die wie ein Unterprogramm aufgerufen werden kann, wenn sie benötigt wird. Mit dieser Technik wird Speicherplatz gespart.

Sub-Pixel-Korrektur

Funktion bei entsprechenden 3D-optimierten Grafikarten. Damit wird verhindert, daß Texturen "springen", wenn sich das Objekt oder der Betrachter langsam bewegt. Bei der Sub-Pixel-Korrektur werden die Koordinaten auf Nachkommastellen berechnet. Das Verfahren wird meist beim bilinearen Filtern eingesetzt.

Subscript

Englische Bezeichnung für das Tiefstellen von Zeichen in Textverarbeitungen.

Subskription

Um die Artikel einer Newsgroup lesen zu können, müssen die Gruppen, also Listen, abonniert (engl. to subscribe) werden. Eine Subscription ist kostenlos und kann jederzeit rückgängig gemacht werden. 

subtraktive Farbmischung / subtraktives Farbsystem

Farbe ist ein visueller Eindruck, den das Gehirn einer bestimmten Wellenlänge zuordnet, die vom Auge erfaßt wurde.

Farbsystem bestehend aus den Grundfarben Cyan, Magenta und Yellow/Gelb (CMY), bei das Ergebnis einer Mischung immer dunkler als die Ursprungsfarbe ist (im Gegensatz zum additiven Farbsystem). Hier wird also Licht wie von einem Farbfilter absorbiert. Die weiße Papierschicht wirft alles Licht zurück, das durch die darüberliegenden Farbschichten, entsprechend ihrer Farbe, gefiltert wird. Zum Auge gelangen nur die Farbanteile des Lichtes, die nicht ausgefiltert wurden. Kein Farbauftrag entspricht dem Farbempfinden "Weiß", alle Farben übereinandergedruckt "Schwarz". Gegenüber dem RGB-Farbsystem ist ein Verlust der Reinheit und Leuchtkraft der Farben zu erkennen, der durch die vom Idealfall abweichenden Farbpigmente bedingt ist.

Suchlaufrad

Statt der üblichen Vor- und Rückspulknöpfe wird mit einem Rad feinfühlig der Bildsuchlauf geregelt. Sinnvoll für den Schnittbetrieb, sinnvoll im Zusammenspiel mit einer Jogscheibe.

Suchmaschine

(auch Searchengine) Suchdienst im INTERNET, der aufgrund von Suchbegriffen alle Sites aufspürt, die den Suchbegriff enthalten. Damit sind Suchmaschinen eine nützliche Hilfe, sich in dem Millionen-Angebot zurechtzufinden und eine bestimmte Information zielsicher anzupeilen.

 
Suchpfad

Spezielle Reihung von Verzeichnissen, die bei Befehlen und Programmaufrufen nacheinander durchsucht werden. Der jeweils aktuelle Suchpfad kann in DOS mit dem Befehl PATH eingesehen und verändert werden.

Suffix

Andere Bezeichnung für Dateierweiterung.

SUPER IHQ

Bandeinmeßsystem von Akai für die Videoaufnahme und -wiedergabe.

SUPER PICTURE

Bandeinmeßsystem von Sharp für die Videoaufnahme und -wiedergabe.

Super VGA

Abkürzung für "Super Video Grafics Array" (siehe S-VGA)

superskalar

Ein superskalarer Prozessor besitzt zahlreiche Ausführungseinheiten für Befehle (Pipelines), so daß sie mehrere Befehle gleichzeitig abarbeiten kann.

Superscript

Englische Bezeichnung für das Hochstellen von Zeichen in Textverarbeitungen.

Super-VHS

siehe auch S-VHS.

Supervisor

Englische Bezeichnung für den Systemverwalter eines Netzwerks.

Support

Unterstützung der Benutzer von Hardware und Software durch den Hersteller, oft auch in Form einer Hotline per Telefon. Wenn in einem solchen Fall eine besondere Telefon-Nummer angeboten wird, die mit 0180 oder 0190 beginnt, dann können erhebliche Kosten anfallen: siehe 0130, 0180, 0190 und Co

Surfen

Umgangssprachlicher Ausdruck für das Bewegen im INTERNET.

S-VHS

siehe S-VHS

SVG

Abkürzung für "Scalable Vector Graphics" • SVG ist eine XML-Erweiterung zur Beschreibung zweidimensionaler Grafik. SVG berücksichtigt drei Arten von grafischen Objekten:

  • vektorbasierende Geometrie (z.B. Linien und Kurven)
  • Pixelbilder und
  • Text

siehe auch:

SVF

Abkürzung für "simply vector format" (einfaches Vektorformat). Hersteller-unabhängiges Format für CAD-Dateien, das für das Anzeigen von CAD-Zeichnungen im Internet gedacht ist (ähnlich wie DWF von Autodesk). Programme wie MicroStation von Bentley oder VDraft nutzen es (mehr oder weniger gut).

Swapdatei

Andere Bezeichnung für Auslagerungsdatei

Swapping

Englische Bezeichnung für Auslagern. Methode, um den Arbeitsspeicher virtuell zu vergrößern, indem gerade nicht benötigte Daten auf die Festplatte ausgelagert werden.

Swatch-Beat

Cyberspace-Zeitrechung, die rund um den Globus identisch ist.

Switch

Englische Bezeichnung für Schalter.

SX

Weniger leistungsfähige Varianten der INTEL-Prozessoren.

Symbian

Ericson, Nokia und Motorola haben Mitte 1998 eine Allianz mit Psion geschlossen. Ziel des Joint-Venture mit Namen Symbian ist es, ein Betriebssystem fuer Smartphones zu entwickeln. Gemeint sind drahtlose Telefone mit intelligenten Zusatzfunktionen - am bekanntesten duerfte der Nokia 9000 Communicator sein. Ein Renner waren solche Produkte bisher nicht. Sie sind verhaeltnismaessig teuer und haben keine einheitlichen Betriebssysteme.

Mit Symbian soll das anders werden: Die Herstellerguppe plant ein Betriebssystem auf Basis des Epoc 32, das vom Psion 5 her bekannt ist. Dabei handelt es sich nicht um ein reines Lizenzgeschaeft, sondern um eine gemeinsame Weiterentwicklung, die zukuenftige drahtlose Techniken unterstuetzen soll. Das Ziel von Symbian sind preisguenstige Geraete, die miteinander kompatibel sind. Der neue Standard soll verhindern, dass Microsoft auch den Smartphone-Markt an sich reisst. Die Verbreitung von Microsofts Betriebssystem Windows CE bereitet den Kleinrechnern von Psion zunehmende Absatzschwierigkeiten.

Symbol

Andere Bezeichnung für Sinnbild - "Blocks" für AutoCAD-Anwender. In CAD-Programmen sind damit vorgefertigte Zeichnungen (Möbel, Details,...) gemeint, die über Symbol-Bibliotheken ausgewählt und eingesetzt werden können.

Symbolleiste

Spezielle Leiste in grafisch orientierten Betriebssystemen und Anwendungsprogrammen, die zur Aktivierung bestimmter Aktionen und Funktionen einfache Symbole bereitstellt. Im Idealfall gibt es mehrere Symbolleisten, die alternativ oder auch zusammen verwendet und unter Umständen sogar individuell abgewandelt und erweitert werden können.

synchron

Datenübertragungsverfahren, bei dem Daten im selben Takt übertragen werden.

synchrone Übertragung

Übertragung von Daten im gleichen Takt.

Syntax

Schreib- oder Befehlsvorschrift in Programmiersprachen und Programmen.

Sysop

Abkürzung für "System-Operator" (Systemverwalter / -Administrator) • eine der Personen, die fürs Farbband-Wechseln, Papiereinlegen und Diskettenschaufeln zuständig sind, aber auch den Usern Zugriffe auf Netz-Ressourcen gewähren oder verweigern: sie halten das System am Laufen, tragen gerne rote Hemden und lieben es, mit "Scotty" angeredet zu werden.

System

Einheit von Komponenten, die aufeinander abgestimmt sind.

Systemattribut

Attribut, das eine Datei als Systemdatei kennzeichnet • Solche Dateien werden bei bestimmten Vorgängen nicht berücksichtigt, etwa beim Defragmentieren.

Systembus

Über den Systembus werden die Daten zwischen den PC-Komponenten ausgetauscht. Je mehr Datenleitungen er besitzt, desto höher ist die Systemleistung. Die ersten Prozessoren besaßen einen 4 Bit breiten Bus. Mittlerweile sind bereits 64-Bit-CPUs an der Tagesordnung (siehe auch Bus).

Systemcontroller

Steuereinheit, die den Datenbus in Daten- und Kontrollsignale trennt.

Systemdatei

Besonders wichtige Dateien bei Betriebssystemen, in denen wichtige Informationen und Einstellungen enthalten sind. Im Falle von DOS sind das beispielsweise die Dateien CONFIG.SYS und AUTOEXEC.BAT.

Systemdatenträger

Datenträger mit dem Betriebssystem, von dem der PC gestartet werden kann.

Systemressourcen

Systemressourcen sind bei Windows die USER- und GDI-Speicher. Das sind zwei Speicherbereiche, die Windows zur Verwaltung von laufenden Programmen und Grafikelementen benötigt.

Systemstart

Andere Bezeichnung für Kaltstart.

Systemtakt

siehe externe Taktfrequenz
   

  
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