ARCHmatic-Glossar O

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ARCHmatic Glossar und Lexikon: Objekt, Objekte, Objektcode, Objektfang, Objektmenü, OLE, OCR, Texterkennung, ODBC, Offline, Online, OpenGL, ORACLE, Datenbanksystem, Organigramm, Overlay Offscreen, OLEDO.P.E.N.

Abkürzung für "Objectoriented Processmodelling Engineering Network" von der Nemetschek AG

O2C

Abkürzung für "Open Office Connection" von der mb-Software AG

oberer Speicherbereich

Spezieller Speicherbereich oberhalb von 640 KB, der durch EMM386.EXE eingerichtet wird und für Programme verwendet werden kann (siehe auch Arbeitsspeicher).

Oberfläche

Andere Bezeichnung für Benutzeroberfläche.

details.gif (17256 Byte)
objektorientierte Bauteile können sich
z.B. auf den aktuellen Darstellungs- oder
Plottmaßstab einstellen - siehe:
(R)evolution im Architekturbüro

Objekt

Objekte, wie sie die EDV-Leute verstehen, bestehen nicht nur aus sichtbaren Inhalten (Texten, Bilder, Grafiken...) sondern auch aus ergänzenden Verhaltensvorschriften und Bearbeitungsregeln. Objektorientierte Software vorausgesetzt (!) kann beispielsweise eine Kalkulations-Tabelle in einen Text eingebaut werden, wobei der eingebauten Tabelle alle tabellenkalkulations-typischen Eigenschaften auch im Textdokument erhalten bleiben.

Objekte sind weiterentwickelte (Zeichnungs-) Entities / Elemente.

Objektcode

Andere Bezeichnung für Maschinencode.

Objektfang

Bildlich beschrieben werden mit dieser Option aus bestimmten Objektpunkten Magnete. Dadurch wird das Fadenkreuz / der Cursor gezogen, wenn es / er sich einem dieser Punkte nähert. Diese Funktion unterstützt den Anwender von CAD- und Grafikprogrammen beim exakten Ansetzen eines neuen Elementes an ein bestehendes, damit die rechts dargestellte Situation nicht passiert (siehe auch Snap)

 
Objekt Linking and Embedding (OLE)

Eine Methode zur gemeinsamen Nutzung von Informationen Hierbei werden Daten aus einem Quelldokument mit einem Zieldokument verknüpft bzw. in dieses eingebettet. Wenn die eingebetteten Daten im Zieldokument markiert werden, wird wieder die Quell-Anwendung geöffnet, damit die Daten in gewohnter Umgebung mit den notwendigen Funktionen bearbeitet werden können

Objektmenü

Unter einem Objektmenü versteht man eine erst in neueren WINDOWS-Produkten (u.a. WinWord, AutoCAD,...) eingeführte Möglichkeit, die rechte Maustaste dazu zu benutzen, ein Menü zu öffnen, das nur ausgewählte und in der aktuellen Situation "sinnvolle" Befehle enthält. Dadurch erspart man sich das Durchhangeln durch die eigentliche Menüleisten.

objektorientiertes Datenmodell

siehe Datenmodell

objektorientierte Programmierung

Moderne Programmiermethode

Objekt-vor-Befehl

Diese Regel besagt, daß zuerst ein Objekt gewählt und dann eine Operation an ihm durchgeführt wird, statt zuerst einen Befehl einzugeben und dann das Objekt zu bestimmen.

OCR

Abkürzung für "Optical Character Reader Recognition" optische Zeichen- bzw. Buchstabenerkennung: papierene Text-Vorlagen, die mit einem Scanner in den Computer eingelesen wurden, werden in editierbare Text-Dokumente umgewandelt. Aktuelle OCR-Software wie Omnipage oder Rekognita sind nicht mehr auf spezielle OCR-Schriften angewiesen, sondern können auch Fonts erkennen, wie sie beim Buchdruck oder für Zeitungen eingesetzt werden. Mit Handschriften gibt es aber immer noch Probleme.

OCR-Schriften

Genormte, stark stilisierte, maschinenlesbare Schrift, z.B. im unteren Teil von Scheckformularen.

OCX

OCX-Controls sind Software-Komponenten, die ihre Dienste über die in COM definierte Software-Schnittstelle zur Verfügung stellen. Durch den Einsatz von OCX-Controls können Software-Module anderer Hersteller auf effiziente Weise in Progamme integriert werden. OCX-Controls kennt man im Internet als Active X-Controls.

ODBC

Abkürzung für "Open DataBase Connectivity" offene Datenbankverbindung. Standardisierte Methode, die den Zugriff auf Datenbanken erlaubt, ohne dabei zu berücksichtigen, aus welchem Programm oder von welchem Betriebssystem aus der Zugriff erfolgt.

ODBC beruht auf einer Spezifikation, die von der SQL-ACCESS-Group (SAG) unter Federführung von Microsoft ins Leben gerufen wurde.

ODMA

Abkürzung für "Open Document Management Alliance" Der Standard definiert für DMS-Clients eine einheitliche Schnittstelle zum Zugriff auf DMS. Damit können Desktop-Anwendungen wie Microsoft Word transparent die Services eines DMS nutzen.

OEM

Abkürzung für "Original Equipment Manufacturer" • damit sind Hersteller gemeint, die für ihre Produkte Original-Einzelteile von anderen Herstellern in Absprache mit diesen (!) verwenden, und die fertigen Produkte unter eigenem Namen auf den Markt bringen.

Office-Pakete

Zusammenstellung von Computer-Programmen, die bei der Erledigung üblicher Büroaufgaben hilfreich sein können.

Offline

  1. Unterbrochene Verbindung zum Computer oder zu anderen Peripheriegeräten.
  2. Daten werden ohne Netzverbindung lokal, vor Ort, bearbeitet. Erst anschließend "geht man Online", um Kosten zu sparen.

Offline Reader

Software, die Inhalte aus dem Internet auf den heimischen Rechner lädt und dann während des Lesens keine Online-Verbindung mehr benötigt.

Offline Schnitt

Hierbei werden Kopien der Original-Videobänder und preiswerte Geräte verwendet, um die notwendigen Bearbeitungen vorzunehmen. Die einzelnen Arbeitsschritte werden in einer EDL aufgezeichnet, um dann später mit High-End Videogeräte in (teuren) Studios das Master herstellen zu können (Gegenteil von Online-Schnitt).

Offset

Verschiebung von Speicheradressen, CAD- oder Grafik-Elementen um einen festzulegenden Wert.

Offscreen Surface

... ist eine etwas anspruchsvollere Variante der DirectDraw- bzw. DCI-Unterstützung (siehe auch Direct-Draw bzw. DCI). Hierbei werden die Bilddaten nicht in den sichtbaren Teil des Bildspeicherbereichs der Grafikkarte kopiert, sondern zunächst in den nicht sichtbaren Offscreen-Bereich des Videospeichers. Die Grafikkarte kopiert die Daten dann selber in den sichtbaren Bildspeicherbereich und kann dabei gleichzeitig (hardware-unterstützt) die Skalierung, Farbraumwandlung und Interpolation durchführen. Dadurch müssen wesentlich weniger Daten über den Bus transportiert werden.

Off-Topic Posting

Ein Artikel, der nichts mit dem Thema der Newsgroup oder Mailingliste zu tun hat, in der der Beitrag veröffentlicht wird. Dieses Verhalten ist sehr unpopulär und zieht Flames nach sich.

OLE

Abkürzung für Objekt Linking and Embedding.

OLED

Abkürzung für "Organic Light Emitting Diode" • Im Fachjargon: "organische LEDs auf flexiblen Substraten". OLED-Displays

  • verbrauchnen wenig Strom schlucken (und sind so ideal fuer Laptops geeignet),
  • ermöglichen sondern auch bei größere Bildschirmabmessungen und
  • reagieren besonders schnell.

Die neue Technologie soll sich aus heutiger Sicht (Mitte 1998) für Mobiltelefone, Pagers, Touchscreens und sogar zusammenrollbare Fernsehern eignen - klar, es handelt sich um flexible Substrate (siehe auch LED, LEP und LCD).

On-The-Fly

Diese Option, die in der Regel von allen aktuellen CD-Brenn-Programmen unterstützt wird, legt keine Image-Datei vor dem Brennvorgang an. Es muß also kein großer freier Speicherplatz auf der Platte vorgesehen werden. Allerdings sollte bei On-The-Fly die Festplatte oder das Quell-CD-Laufwerk schnell genug sein, den CD-Brenner mit einem kontinuierlichem Datenstrom zu versorgen (siehe Buffer-Underrun).

Oneshot-Verfahren

Verfahren, bei dem die alle Farbinformation bei Farbaufnahmen auf einmal - mit einem "Schuß" - erfaßt wird. Dadurch lassen sich auch bewegte Motive digital fotografieren (siehe auch Threeshot-Verfahren)

Online

Abkürzung für "On the line" - "auf Leitung" • Es besteht eine offene Telefonverbindung zum INTERNET oder einem anderen Online-Dienst.

Online Datenbank

Andere Bezeichnung für externe Datenbank.

Online-Dienst / Online-Provider

Im Unterschied zur (privaten) Mailbox spricht man von einem Online-Dienst, wenn das Angebot überregional erreichbar ist und kommerziell vermarktet wird. Außer elektronischem Postverkehr gibt's dort oft eine Vielzahl weiterer Möglichkeiten: Einkauf per Modem, Telebanking, Unterhaltung mit anderen Nutzern, Softwarebeschaffung, Frage/Antwort-Pinnwände usw.

Die nur Abonnenten zugänglichen Online-Dienste ermöglichen mittlerweile alle einen Übergang zum offenen Internet. Kommerzielle Online-Dienste sind z.B. Microsoft Network, AOL, CompuServe und T-Online.

Online-Komprimierer

Komprimier-Programm, das Daten ohne Eingriffe seitens des Benutzers beim Speichern komprimiert und beim Laden automatisch dekomprimiert - im Gegensatz zu sogenannten "Packern".

Online-Schnitt

Hierbei werden die Original-Videobänder verwendet, um einen neuen Film (Master) zu produzieren, der gesendet oder weitergegeben werden kann. Für diese Arbeitsweise sind High-End Videogeräte erforderlich, die normalerweise nur in teuren Studios zu finden sind (Gegenteil von Offline-Schnitt).

Man arbeitet auch online, wenn am Computer einen AVI- oder QuickTime-Film erstellt wird.

 
OOB

Bezeichnung für ein INTERNET-Sicherheitsleck • OOB-Attacken senden ungültige Datenpakete und hängen damit den angegriffenen Rechner vom Netz ab oder lassen ihn im ungünstigsten Fall ganz abstürzen.

OOP

Abkürzung für "Object Oriented Programming" • objektorientierte Programmierung

Opazität

Maß für die Undurchsichtigkeit einer Fläche mit Werten von 0 (völlig transparent) und 1 (total undurchsichtig).; wird auch als Alpha bezeichnet (siehe auch Alpha-Kanal)

OPC

Abkürzung für "Optimum Picture Control" (von Sony) • Bandeinmeßsystem für Aufnahme und Wiedergabe.

OpenDWG Alliance

CAD-Daten besser austauschen

OpenGL

3D-Software-Schnittstelle (3D-API) • Z.B. in Windows NT implementiert und für Windows 95 als Erweiterung erhältlich. Basiert auf Iris GL von Silicon Graphics und wurde von Microsoft lizensiert.

Silicon Graphics veröffentlicht OpenGL-Quellcode
Meldung vom 24.2.1999

Workstationhersteller Silicon Graphics hat über das Web den GLX-Quellcode freigegeben und eröffnet damit für Linux- und weitere Unix-basierende Plattformen eine neue Entwicklungsphase für die Hardwarebeschleunigung auf Basis des APIs OpenGL. Zusammen mit Red Hat Software und Precision Insight wird SGI den GLX-Quellcode so erweitern, daß er mit XFree86 einsetzbar ist - einer gebührenfrei wiedervertreibbaren Implementierung des X-Window-Systems, die auf Linux- und anderen Unix-Plattformen läuft.

OpenGroup

siehe Unix

Operating System

Englische Bezeichnung für "Betriebssystem".

Operation

Englische Bezeichnung für "Anweisung" oder "Befehl".

Operator

Symbolisches Zeichen zur Darstellung einer mathematischen Operation, etwa das Zeichen "+" für die Addition und das Zeichen "*" für die Multiplikation.

optimierte Farbpalette

Beitrag zum Thema "Farbreduzierung" eines Vollfarbenbild mit 16,7 Mio. Farben auf z.B. 256 Farben.

Option

Andere Bezeichnung für Auswahlmöglichkeit.

Opto Koppler

Gerät, das optische Signale in digitale Impulse umsetzen kann.

OR

Englische Bezeichnung für ODER - ODER-Operator aus der Boole'schen Algebra.

ORB

Wechselspeicher-System mit einer (1998) neuartigen Speichertechnik der Firma Castlewood.

  • Das portable Orb-Laufwerk arbeitet - wie eine Festplatte - mit magneto-resistiven Köpfen.
  • Bis zu 2,2 Gigabyte können auf einer Cartdridge speichern, die nicht viel dicker als eine 3,5 Zoll-Floppy ist.
  • Die Datenrate liegt laut Hersteller bei 12,2 MB pro Sekunde.
  • Das Laufwerk hat einen einfachen, auf die wichtigsten Komponenten reduzierten Mechanismus - dadurch soll es eine geringere Fehlerquote aufweisen und weniger Strom verbrauchen als andere Speicherlösungen.

Die neue Technik wurde von SyQuest- und Seagate-Gründer Syed Iftikar entwickelt. Einige Computer-Hersteller haben schon angekündigt, ORB in ihre Rechner einzubauen. Laut David Swanso, Marketing-Direktor bei Castlewood, soll das Laufwerk aber auch in Audio- und Video-Playern, Set-Top-Boxen und sogar Telefonanlagen eingesetzt werden.

ORB gibt es als internes und externes SCSI-Laufwerk. Die externe Version ist auch mit paralleler Schnittstelle erhältlich. Sie soll in den USA Ende 1998 zum Preis von 200 Dollar in die Geschäft kommen - inklusive Backup-Software und einer Disk. Ein Einzel-Medium koset 30 Dollar.

ORACLE

Relationales Datenbanksystem der Oracle Deutschland GmbH bzw. Oracle Corporation, das die Abfragesprache SQL PLUS nutzt und über eine Programmierschnittstelle mit der Möglichkeit zum Aufbau verteilter Datenbanken verfügt (siehe auch Datenmodell).

Organigramm

Abkürzung für "Organisation und Diagramm" • Diagramm zur Veranschaulichung von Organisationsstrukturen.

orthogonal, Orthomodus

  1. Einstellung in CAD- und Grafikprogrammen, die die Eingabe von neuen Linien und anderen Elementen nur in definierten Winkeln zuläßt (meistens 90°-Schritte)
  2. Projektion lotrecht von oben (Grundriß) oder von der Seite (Ansichten)

OS

Abkürzung für "Operating System" • Betriebssystem.

OS/2

Abkürzung für "Operating System 2"

OSI-Schichtenmodell

Abkürzung für "Open System Interconnection" • interne Struktur von Netzwerkbetriebssystemen. Die Aufgaben des Betriebssystems und der Datentransport verlaufen in unterschiedlichen Schichten, die aus Sicherheitsgründen getrennt sind.

OSD

Abkürzung für "On Screen Display" (Bildschirmmenü).

OSTA

Abkürzung für "Optical Storage Technology Association" • Die OSTA hat sich z.B. an der Entwicklung des Multiread-Standards (Kompatibilität von CD-Medien und CD / DVD-Hardware) beteiligt.

OTR

Abkürzung für "One Touch Recording" • Die Aufnahme beginnt durch einmaligen Knopfdruck; die Stoppzeit kann später eingetippt werden; die Eingabe des Datums ist überflüssig. Optimal ist, wenn der Recorder die VPS-Kennung selbständig auswertet und die Aufnahme automatisch zeitgenau stoppt.

Output

Englische Bezeichnung für "Ausgabe".

Overdrive-Prozessor

Der Overdrive-Prozessor ist ein Upgrade-Kit von INTEL, das einen Spannungsregler enthält. Der Prozessor stellt das Taktverhältnis unabhängig von der Hauptplatine ein. Mit dieser Lösung können auch technisch wenig versierte Anwender ihren PC aufrüsten. Dafür ist ein Overdrive aber auch je nach Modell um bis zu 300 Mark teurer als eine "nackte" CPU.

Overflow

Englische Bezeichnung für "Überlauf".

Overhead

Englische Bezeichnung für die Überlastung eines Systems mit Aktionen, die die Produktivität verhindern.

Overlay

Englische Bezeichnung für Überlagerung

  1. Methode, bei der gerade nicht benötigte Daten, Programme oder Programmroutinen aus dem Arbeitsspeicher auf der Festplatte ausgelagert werden, wenn die Speicherkapazität zu knapp wird.
  2. Technik, bei der nur so viel von einem Programm in den Arbeitsspeicher geladen wird, wie dort hineinpaßt. Direkt nicht benötigte Funktionen befinden sich in speziellen Overlay- / OVL- Dateien auf Datenträgern.
  3. Überlagerung von "Sonder-Videosignalen" in das normale WINDOWS-Bild mit einer Overlay-Karte:

Overlay-Karte

Eine Overlay-Karte ist in der Lage, das Computerbild mit einem Videobild zu überlagern, d.h. in einem bestimmten Bildschirmbereich ein Fenster einzublenden, in dem eine Videosequenz ablaufen kann. Dazu wird die Overlay-Karte mit der Grafikkarte verbunden. Das geschieht entweder PC-intern mit einem Flachbandkabel, extern mit einem Verbindungskabel zum Monitoranschluß oder (inzwischen) über den schnellen PCI-Bus.
Overlay-Karten verfügen außerdem in der Regel auch über Genlock- und Digitizer-Funktionen.

OVL-Datei

Abkürzung für "Overlay-Datei" • eine Datei, die Teile der Anwendungs-Software enthält und die Bedarf nachgeladen werden muß.
      

  
Copyright: Alfons Oebbeke, Neustadt 1997 bis 1999
Navigation ohne Frames:
 
l-aecweb.gif (761 Byte)- glossar-
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