ARCHmatic-Glossar M

Titel # A B C D E F G H II J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
http://www.archmatic.com/glossar/amglos_m.htm

ARCHmatic Glossar und Lexikon: Macintosh, Motherboard, Motherboards, MIME, MIPS, Multisession, non-preemptiv Multitasking, Moiré, Multiread, Mailbox, Makro-Virus, Meta-Suchmaschine, MIB Magnetkarte MAC

  • Abkürzung für "Media Access Control" Wird im allgemeinen als MAC-Adresse einer Netzwerkkarte bezeichnet. Dies ist die unverwechselbare Seriennummer der Karte, die diese seit Ihrer Herstellung vom Vertreiber eingebrannt bekommen hat (FF003A78CDF1 z.B.). Diese MAC-Adresse schickt die Karte ins Netz (LAN), wenn Sie eine Broadcast-Aufforderung erhält. (Beitrag des Glossar-Lesers Manfred Becker - Manni@gmx.net - 12 Jul 1998)
  • Abkürzung für "message authentication code" (siehe Verschlüsselung)

Mac / Macintosh

Apple Macintosh Computer Computer, der von dem Hersteller Apple entwickelt wurde. Macintosh-Computer sind nicht ohne weiteres kompatibel zum PC, zeichnen sich aber immer noch durch ihre besondere Leistungsfähigkeit und eine besonders bedienerfreundliche, grafische Benutzeroberfläche aus. Lieblings-Computer von Grafikern und Werbeagenturen.

Interessante Links:

MAC-Adresse

Hardware-Adresse einer Netzwerkkarte Sie ist für jeden Adapter fest auf der Karte gespeichert und weltweit eindeutig. Datenpakete im Netzwerk werden immer über die MAC-Adresse zugestellt, alle anderen Adressierungsarten müssen immer auf diese Hardware-Adresse umgesetzt werden - etwa durch ARP.

Macroassembler

Programmiersprache, die der Maschinensprache sehr nah ist, aber schon mit Symbolen arbeitet.

magnetische Speicher

Datenträger, der das Speichern von Informationen über eine Magnetisierung ermöglicht. (siehe auch: magnetische Abschirmung / Gefahren durch Magnete)

Magnetkarte

Kunststoffkarte, auf der sich ein Magnetstreifen mit Informationen befindet Typische Magnetkarten sind Kredit-, Telefon- oder Identifikationskarten.

magnetische Abschirmung

Eine Besonderheit von Boxen, die in der Nähe von Computern eingesetzt werden sollen, ist die dabei notwendige magnetische Abschirmung. Weil in Lautsprecherchassis relativ kräftige Magnete verwendet werden, kann das Monitor-Bild sichtbar negativ beeinflußt werden, wenn die Lautsprecher in der Nähe des Monitors plaziert sind.
Außerdem sind Magnete "Gift" für alle magnetischen Speicher wie z.B. Disketten. Die Hersteller von Computerlautsprechern begegnen diesem Problem, indem sie rund um die Magnete der Box Abschirmbleche anbringen und damit die magnetischen Einflüsse möglichst vollständig eliminieren.

 
Magneto Optical Disk

siehe MOD

Magnetplattenspeicher

Massenspeicher mit magnetisch beschichteten Platten Diese können fest montiert (Festplatte) oder austauschbar (Wechselplatte) sein.

Mail

siehe E-Mail

Mail-Server

Internet-E-Mails werden von sogenannten Mail-Servern transportiert und zwischengelagert. Die persönliche Post kann von einem solchen Mail-Server herunterladen oder umgekehrt zum Weiterversand an diesen geschicket werden. Übliche Protokolle für den Zugriff auf einen Mail-Server sind POP3 und IMAP4 zum Empfangen sowie SMTP zum Senden von E-Mails.

Mailbox

Übersetzt: "Postfach", "Briefkasten" - auch "BBS" (Bulletin Board Service, Nachrichten Brett-Dienst) genannt Eine Mailbox ist ein über die Telefonleitung erreichbarer "Briefkasten" , dessen Inhalt (Nachrichten oder Programme) elektronisch auf den lokalen Computer übertragen werden kann.

Mailing List / Mailing-Liste

Die treffendste deutsche Übersetzung mag "Verteilerliste für E-Mails" sein.

Main Memory

Englische Bezeichnung für "Hauptspeicher", Arbeitsspeicher oder RAM.

Mainframe

Englische Bezeichnung für "Großrechner".

MAJC

Abkürzung für "Microprocessor Architecture for Java Computing"

Makro

Kombination einzelner Anweisungen Folge von Befehlen und Vorgängen bzw. eine  Kombination von Tasten- und Mausklicks, die festgehalten und gespeichert werden kann. Wird ein Makro aufgerufen, werden die aufgezeichneten Vorgänge und Aktionen in der entsprechenden Reihenfolge automatisch wieder abgearbeitet. Makros sind besonders wirkungsvoll, wenn bestimmte Aktionen häufig durchgeführt werden müssen oder sich ständig wiederholen.

Makro-Editor

Spezielles Dienstprogramm zur Erstellung und Verändern von Makros.

Makro-Rekorder

Programm zum Aufzeichnen von Benutzeraktionen.

Makro-Sprache

Befehlssatz, der der Programmierung von Makros dient.

Makro-Virus

Unter einem Makro-Virus versteht man eine Virus-Art, die keine ausfuehrbaren Programme (z.B. .exe-Dateien), sondern Dokumente infiziert (siehe auch Melissa). Makro-Viren bedienen sich nicht einer gewoehnlichen Programmiersprache, sondern einer Makro-Sprache, um Dokumente zu infizieren, sich weiter zu verbreiten und evtl. Schaeden auf dem Rechner zu verursachen.

Um Makro-Viren abzuwehren ist es daher ratsam, einem Makrofaehigen Programm nicht zu gestatten, Makros in Dokumenten automatisch auszufuehren, oder alle Dokumente (vor allem aus dem Internet) vor dem Oeffnen auf Viren untersuchen zu lassen. Besonders bekannt und vielfältig ist die Bedrohung von Winword.-Dokumenten.

weitere Links:

MAN

Abkürzung für "Metropolian Area Network". Netzwerk, das sich über eine ganze Stadt erstreckt (siehe auch WAN).

MANIAC

Abkürzung für "Mathematical Analizer Numerical Integrator And Computer". Als Nachfolger des ENIAC der zweiter Rechner, der ausschließlich Elektronenröhren für die Speicherung verwendete.

Manual

Englische Bezeichnung für "Handbuch" vom Hersteller mitgelieferte Dokumentation zu Hardware- und Software-Produkten.

Manuskript

eigentlich "Handgeschriebenes" vom Autor niedergeschriebene Fassung eines Textes, der zur gesetzten und vervielfältigten Publikation bestimmt ist.

MAP

Eine Karte, die die Eigenschaften der Straßen (Links) zwischen den Orten (Sites) und die Orte selbst in einer maschinenlesbaren Form beschreibt bzw. die Topologie eines Netzes darstellt. Sie enthält u. a. auch Informationen speziell für News und Mail.

MAPI

Abkürzung für "Messaging Application Programming Interface" Programmierschnittstelle für Nachrichten-Programme.

Mapping

Englische Bezeichnung für die Zuordnung eines (Netzwerk-)Laufwerksnamens zu einem Verzeichnispfad (siehe auch logisches Laufwerk).

Marginalie

Randbemerkung etwas breiterer Seitenrand als üblich, auf dem zusätzliche Informationen, Erläuterungen und / oder Abbildungen ähnlich der von Überschriften plaziert werden können.

Mark 1

Im Auftrag von IBM entwickelter und 1944 in Betrieb genommener Rechner mit gewaltigen Ausmaßen (6 Tonnen Gewicht), aber im Vergleich zu heute natürlich vergleichsweise geringer Leistung.

Markieren

Daten für eine weitere Bearbeitung auswählen (siehe auch Identifizieren).

Maschinenbefehl

Maschinen- / hardwarenahe Anweisung, die ohne Übersetzung direkt vom Prozessor ausgeführt werden kann (siehe auch Maschinensprache).

Maschinencode

Andere Bezeichnung für Maschinensprache.

Maschinensprache

Für den Prozessor erforderliche Darstellung von Befehlen im binären Zahlenformat.

Maske / Maskieren

  1. Formular mit Feldern, die eine entsprechende Eingabe erfordern. Ein Formular soll die Arbeit am Computer besonders im Bezug auf umfangreiche Eingaben erleichtern.
  2. In Bildverarbeitungsprogrammen: es wird eine Farbe, ein Farb- oder ein Bildbereich vor Veränderungen geschützt oder speziell für die Bearbeitung ausgewählt.

Masquerading

Sonderform von NAT, bei der viele private auf eine einzige öffentliche IP-Adresse umgesetzt werden.

Massenspeicher

Zusammenfassung aller Speicherarten, die Daten dauerhaft speichern können. Meistens können die Daten auch wieder gelöscht werden. Die wichtigsten Massenspeicher sind Disketten, Fest- bzw. Winchesterplatten sowie Streamer und CDs. (siehe auch Datensicherung)

details.gif (17256 Byte)
objektorientierte Bauteile können sich
auf den aktuellen Darstellungs- oder
Plottmaßstab einstellen - siehe Aufsatz:
(R)evolution im Architekturbüro

Maßstab

... gibt das Abbildungsverhältnis an, daß zwischen Original (Haus, Maschienenbauteil,...) und Kopie (Modell, Konstruktionszeichnung,...) besteht.

CAD-Zeichnungen können in (fast) allen gewünschten Maßstäben ausgegeben werden: Eine stupide Neuerstellung von Plänen gleichen oder ähnlichen Inhalts bzw. die Herstellung und Weiterbearbeitung von Mutterpausen, die an die Qualität des Originals nicht heranreichen (können), entfällt - denn man arbeitet stets am digitalen Original!

Das Problem der zunehmenden Detaillierung bei größer werdendem Maßstab (1:100, 1:50, 1:20,..) finden besondere Berücksichtigung in Objekt-Technologien oder Ideen wie dem ADR-Prinzip von SPIRIT (CAD-Programm von softTECH).

Matchcode

Kürzel, nach denen Datenbestände durchsucht werden dazu gehören etwa Kurzbezeichnungen von Artikeln, Kunden u.ä.

 
MathML

Abkürzung für "Mathematical Markup Language" Das World Wide Web Consortium (W3C) hat neue technische Spezifikationen für die Darstellung mathematischer Symbole und Gleichungen auf Internet-Seiten empfohlen (Stand 1Q/1998). MathML ergänzt HTML, den Standard für die Programmierung von Internet-Seiten, und ist kompatibel mit XML.

Internet-Nutzer können aus dem Netz unter www.w3.org ein "Plug-In" laden, das den jeweiligen Web-Browser mit der Fähigkeit zur Darstellung von MathML-Seiten ausstattet.

Matrix

  1. In der Mathematik: Zwei- oder dreidimensionales Feld, das aus einer definierten Anzahl von Zeilen und Spalten besteht. In der EDV werden Matrizen als Variablen eingesetzt.
  2. Raster, dessen Bildpunkte Zeilen und Spalten zugeordnet werden können.

Matrixdrucker

Drucker, die die zu druckenden Zeichen aus Punkten zusammensetzt - beispielsweise Nadel- und Tintenstrahldrucker.

(Computer-)Maus

Eingabegerät, das von Hand auf dem Tisch geführt wird und entsprechend der Bewegung der Hand auf dem Bildschirm einen Cursor bewegt. An entsprechenden Positionen können mit den zusätzlich angebrachten Tasten Aktionen ausgelöst werden.

Die Computer-Maus wurde 1968 an der Stanford University geboren. Ihr Vater ist Douglas Egelbart. Anfänglich wurde der Erfinder belächelt, als er mit seiner Idee an die Öffentlichkeit trat. Aber Ende der 70er / Anfang der 80er Jahre begann der Siegeszug der Maus. Sie ist bis heute nicht aus dem Computer-Alltag wegzudenken. Ob uns die Maus auch in Zukunft begleiten wird (aus der Sicht von 1998), ist unter anderem von den Entwicklungen im Bereich der Sprachsteuerung abhängig.

Maustaste

Eine von bis zu drei Tasten der Maus, mit der eine Aktion ausgelöst werden kann.

Mauszeiger

Symbol, das die Position der Maus auf dem Bildschirm anzeigt.

MB / MByte

Abkürzung für "Mega Bytes". 1 MByte = 1024 KByte = 1048576 Bytes.

MCA

Abkürzung für "Micro Channel Architecture" - Mikrokanal-Architektur 1987 von IBM auf den Markt gebrachtes 32 Bit Bus-System, das den ISA-Bus ablösen sollte. MCA konnte sich aber nicht durchsetzen, da es nicht kompatibel zu den bestehenden Bus-Systemen (ISA, EISA-Bus) war. Außerdem erhob IBM eine Lizenzgebühr für die Benutzung (siehe auch Computer-Bus).

MCGA

Abkürzung für "Multicolor Graphics Array" MCGA emuliert einerseits die CGA-Modi (320x200 mit 4 Farben und 640x200 mit 2 Farben), stellt andererseits Auflösungen von 640x480 mit 2 Farben und 320x200 mit 256 Farben zur Verfügung. (siehe VGA)

MCI

Abkürzung für "Media Control Interface" Programmier-Schnittstelle für Multimedia-Geräte.

MDA

Abkürzung für Monochrom Display Adapter. Grafikkarte ohne Farbunterstützung, die 1981 von IBM auf den Markt gebracht wurde. Vorläufer der Hercules-Grafikkarte (siehe auch MGA).

ME-Chip

Hardwaresystem ("Dongle"), das nachträglich an den seriellen Ausgang eines PCs aufgesteckt wird und das den Datenverkehr automatisch chiffriert. Der ME-Chip wurde von der Leipziger Firma ESD entwickelt.

mebibyte

siehe kibibyte

Media Objects

Dateien wie beispielsweise GIF- oder JPEG-Bilder, Video- und Audiosequenzen, PDF-Dateien und HotJava-Programme, die innerhalb eines HTML-Dokuments oder unabhängig davon dargestellt werden können.  

Media Player

Multimedia-Applikation aus "Video für Windows" zur Wiedergabe von Videos.

Megabitchip

Integrierter Schaltkreis mit 1 Mio. Transistorfunktionen.

Megabyte

1 Megabyte = 1024 x 1024 Bytes = 1048576 Bytes

Megaflops

Abkürzung für "Mega Floating Point Operations per Second" 1 Mio. Fließkomma-Operationen pro Sekunde. Einheit zur Bemessung der Prozessorleistung bei rechenintensiven Aufgaben.

Megahertz

1 Mio. Hertz - Einheit zur Angabe der Taktfrequenz von Computern.

Mehrbenutzersystem

Computersystem, in dem mehrere Rechner integriert sind. Dementsprechend kann von unterschiedlichen Arbeitsstationen aus auf Daten zugegriffen und gearbeitet werden.

Mehrfrequenz-Monitor

Bildschirm, der unterschiedliche Auflösungen darstellen kann.

Mehrprogrammbetrieb

Besser bekannt unter der englischen Bezeichnung Multitasking.

Melissa

Spektakulärer Makro-Virus, vor dem Ende März 1999 US-Computervirenforscher explizit warnten.

Memory

Englische Bezeichnung für "Speicher".

Mengenermittlung, automatische

Die konventionelle Mengenermittlung bis hin zur AVA ist für den Architekten mühsam - aber... .

Menü

Eine mit Hilfe von Listen oder Schaltflächen dargestellte Ansammlung von Programmfunktionen.

Merchant Server

Spezielle Software, die geschäftliche Transaktionen im Internet ermöglicht oder erleichtert

Merced

Intel will Mitte 1999 erste Muster seines 64-Bit-Prozessors ausliefern, die Massenproduktion ist für Mitte 2000 vorgesehen. Einem Firmensprecher zufolge hat der Merced-Simulator Anfang 1999 sieben verschiedene Betriebssysteme erfolgreich getestet - darunter Windows NT (64-Bit-Version), Suns Solaris, UnixWare von SCO, Novells Modesto und HPs HP-UX.

Der Merced wird mindestens 4 Terabyte Speicher adressieren und über einen 128-Bit-System-Bus verfügen, so der Sprecher. Bis zum Jahr 2001 soll die High-End-CPU mit 1000 MHz takten. Doch die Taktrate allein reicht nach Einschätzung von Analysten nicht aus, um den Merced auf Hochtouren zu bringen. Um von der Merced-Architektur EPIC (Explicit Parallel Instruction Computing) zu profitieren, muß vor allem die Software optimiert werden. Außerdem werde Intel mit der Konkurrenz - den Risc-CPUs von Compaq/Digital und Sun - zu kämpfen haben. (Stand: feb99)

siehe auch:

Merge

Englische Bezeichnung für "Zusammenfügen" In der EDV kann damit zum Beispiel das Zusammenfügen von mehreren Unterverzeichnissen, Partitionen, Texten oder Grafiken gemeint sein.

Metaballs

Organisch runde 3D-Modelle entstehen meist mit Hilfe von Splines, oft aber auch mit Metaballs

MetaStream

MetaStream ist ein "Open-3D-File"-Format, mit dem dreidimensionale Computer-Modelle schnell und ohne Aufwand auf einer Webseite eingefügt werden können.

Meta-Suchmaschine

Eine Meta-Suchmaschine leitet einen Suchbegriff an mehrere übliche Suchmaschinen weiter (Hotbot, Infoseek, Lycos, Yahoo, Altavista etc.)  und zeigt die gesammelten Resultate auf einer Seite an.

MFLOPS

Abkürzung für Megaflops.

MGA

Abkürzung für "Monochrome Graphics Array" Durch die Firma Hercules in den 80er Jahren etablierter Grafikstandard zur Unterstützung monochromer Darstellung (720 x 348 Pixel) auf dem Bildschirm.

MHTML

Abkürzung für "MIME Encapsulation of Aggregate HTML Documents" (etwa: MIME-Einbindung von zusammengesetzten HTML-Dokumenten).

MHz

Abkürzung für Megahertz.

MIB

Abkürzung für "Management Information Base" MIB ist eine Informationssammlung, die die Hersteller von Hardware und Software liefern sollten, damit eine Fernwartung über das SNMP-Protokoll erfolgen kann. Dazu enthalten sie alle Parameter, die bei einer Abfrage über SNMP an die Managementsoftware übergeben werden können. Bei entsprechender SNMP-Software werden Standard-MIBs mitgeliefert, die eine Abfrage und Inventarisierung im System erlauben. Wird jedoch eine Komponente ins System eingebracht, die nicht in den Standard-MIBs enthalten ist, so muß man sich diese beim Hersteller besorgen (z.B. via INTERNET).

MIBs sind also Hilfsmittel zur Überwachung und Steuerung von Netzen über das SNMP-Protokoll. Was eine MIB enthält und aus welchen Einzelkomponenten sie sich zusammensetzt wurde bereits 1988 in der RFC 1066 festgelegt (MIB 1). Die heute gültige MIB II wurde 1990 in der RFC 1158 beschrieben und erlaubt noch mehr und detailliertere Informationen. Eine, vorläufig letzte, Änderung erfuhr die MIB danach noch einmal mit der RFC 1213.

Microchannel

Siehe MCA.

Microcode

Der Microcode ist die Summe der Mikroprogramme, die dem Prozessor die Anweisungen zum Abarbeiten der Befehle übermitteln.

Microsoft

Größter Hersteller von Software.

 
Microstation

weltweit eingesetzte CAD Software von Bentley.

MIDI

Abkürzung für "Musical Instrument Digital Interface" Der Midi-Standard von 1982 umfaßt sowohl Hardware- als auch Software-Komponenten:

  • Zum einen ist durch Midi die Hardware-Standardschnittstelle festgelegt, mit der sich mehrere Midi-fähige Geräte verbinden lassen. MIDI-Schnittstellen unterstützen damit auch den Datenaustausch digitalisierter Musik zwischen Computern und elektronischen Musikinstrumenten.
  • Zum anderen ist unter Midi das standardisierte Dateiformat zu verstehen, mit dem die einzelnen Geräte kommunizieren. Festgelegt ist auch die Übertragungsrate der Daten. Die Midi-Dateien enthalten keine Töne, sondern nur die Informationen, die ein Instrument benötigt, um den gewünschten Ton abzuspielen.
     
  • siehe auch General Midi, Sampling und Sequenzer

Mikrocomputer

Alle Gattungen von Computern, die für einen einzelnen Benutzer gedacht sind, also alle Arten von PCs, Homecomputer u.a.

Mikrofiches

Andere Bezeichnung für Mikrofilm enthält gespeicherte Informationsseiten, die mit einem speziellen Lesegerät betrachtet werden.

Mikroprogramm

Programm zur Steuerung der Kontrolleinheit eines Prozessors (siehe auch Microcode).

Mikroprozessor

Andere Bezeichnung für Prozessor

Mikrosekunde

10 hoch -6 Sekunden = 1/1.000.000 Sekunden

MIME

Abkürzung für "Multipurpose Internet Mail Extensions" (zu deutsch: Mehrzweck-Erweiterung für Internet-Post) Internet Erweiterungen (Kodierungsverfahren), die den Transfer von nichttextuellen Daten (Binär-Dateien: Grafik, Audio, ...) per E-Mail unterstützen (siehe auch Binärübertragung und UUENCODE).

Mini-PCI

Abkürzung für "Mini-Peripheral Component Interconnect Bus".

Minicomputer

Computer, die von der Leistung her zwischen dem PC und Großrechenanlagen zu finden sind / waren (?). Seit der Einführung des PENTIUM-Prozessors verwischen die Grenzen.

Miniport

Treiber-Software, die eine ISDN-Karte direkt mit dem DFÜ-Netzwerk verbindet.

Minuskel

Ältere Bezeichnung für Kleinbuchstaben.

MIP-Mapping

Funktion bei entsprechenden 3D-optimierten Grafikarten Der Ausdruck bedeutet: vieles im kleinen (mip - multum in parvo). Gemeint ist der Einsatz von Texturen, die in verschiedenen Auflösungen gespeichert sind. Für nahe Objekte werden Texturen mit hoher Auflösung (und vielen Details) verwendet, für weit entfernte entsprechend niedriger aufgelöste, bei denen weniger Details erkennbar sind. Heutige (1997) Grafikchips können bis zu acht Texturgrößen verwalten und selbständig die passende bestimmen. Das sieht besser aus und spart Rechenzeit, da nicht eine Textur ständig vergrößert oder verkleinert werden muß.

MIPS

  1. Abkürzung für "Mega Instructions Per Second" Millionen Anweisungen pro Sekunde. Leistungsbemessung für Prozessoren (siehe auch: FLOPS, MOPS). Sie hängt u.a. von der internen Taktfrequenz und von der Größe der Prozessorstrukturen (gemessen in Mikron) ab.

    1992 erklärt der damalige DEC-Manager Wolfgang Stübich "MIPS" folgendermaßen, als er den ersten Alpha-Chip mit 400 MIPS Rechenleistung vorstellte: Man nehme einen einfachen Taschenrechner und addiere zwei achtstellige Zahlen. Damit hat man dann, nachdem dies ja rund 1 Sekunde dauern dürfte etwa 1 IPS (Instruktionen pro Sekunde) erzielt. Und fährt man nun fort, bis man exakt 400 Millionen dieser Additionen ausgeführt hat, so wird man ziemlich genau um zwölf Jahre, acht Monate und sechs Tage älter sein. Denn so lange dauert im manuellen Verfahren nun mal das, was der Alpha in einer einzigen Sekunde leisten könne. es

  2. Hersteller von RISC-Technology-Prozessoren.

Mitbenutzer

Von BTX / T-Online zugelassene weitere Personen, die auf Kosten einer anderer Person, BTX-Dienste in Anspruch nehmen kann.

Mittlere Datentechnik

Leistungsklasse von Computern, die in der Größenordnung zwischen dem PC und Großrechenanlagen zu finden sind / waren (?). Seit der Einführung des PENTIUM-Prozessors verwischen die Grenzen.

Mittlere Zugriffszeit

Ermittelte durchschnittliche Zeit für den Zugriff auf Daten über einen längeren Zeitraum.

Mixed-Mode-CD

Sie enthält Daten- und Audio-CDs zusammen auf einem Medium. Die Daten-Tracks liegen in der ersten Session. Die meisten Audio-Player und auch einige ältere CD-Laufwerke können die zweite Session nicht lesen (siehe auch CD-Extra).

M-JPEG

Abkürzung für "Motion-JPEG" Dateiformat und Kompressionsverfahren, in dem jedes Einzelbild einer Videosequenz vollständig - JPEG-komprimiert - abgespeichert wird. Gegenüber dem MPEG-Verfahren bietet die M-JPEG Technik den Vorteil, daß die Videosequenzen besser nachbearbeitet werden können.

Reduktion der Videodaten durch Hardware von ca. 22 MB/Sek.

  • auf 3:1 (entspricht Betacam digital) = 7.3 MB / Sek.
    mögliche Festplatte: 2 gleichzeitig angesprochene AV-Festplatten (SCSI, RAID SYSTEM)
  • auf 5:1 (sendefähige Qualität) = 4.4 MB / Sek.
    mögliche Festplatte: eine qualitativ hochwertige AV-Festplatten (SCSI2, WIDE SCSI, ULTRA WIDE SCSI - siehe SCSI)
  • 8:1 (semiprofessionelle Qualität) = 2.75 MB / Sek.
    mögliche Festplatte: eine normale SCSI Festplatte (SCSI2)

siehe auch:

MMX

Abkürzung für "Multi-Media eXtension".

MNG

Abkürzung für "Multiple Image Network Graphics".

MNP

Abkürzung für "Microcom Networking Protocol" Verfahren für fehlerfreie Datenübertragung (siehe auch Protokoll).

MNP5

Erweiterung des MNPs zur Übertragung von Datenblöcken mit Kompression (siehe auch Protokoll).

MO / MOD

Abkürzung für "Magneto Optical Disk" - magneto-optischer Datenträger wiederbeschreibbarer magnetischer Datenträger, der mit einem Laserstrahl magnetisiert wird.

Modellbereich

Der Modus, in dem die meiste Arbeit mit AutoCAD vorgenommen wird. Im Modellbereich werden Objekte / Zeichnungen erzeugt und bearbeitet (siehe auch Papierbereich)

Modellbildung

Die rechnerinterne Modellbildung dient der Verarbeitung /Speicherung der grafischen Eingabe.

Modem

Abkürzung für "MODulator/DEModulator".

Modem-Befehl

Modems lassen sich mit Befehlen steuern, die sich aus den Buchstaben "AT" (steht für ATtension, also "Achtung, da kommt ein Befehl"), dem Befehlscode (z.B. "%C") und einem Parameter (meist eine Zahl) zusammensetzen. Diese Befehle sind leider durch den Hayes-Standard nur bedingt standardisiert, so daß ein Blick in das Handbuch nicht schaden kann.

Modul

Bestandteil eines zusammengesetzten Systems oder Programms.

Modula-2

Von Nikolaus Wirth entwickelte Sprache zum Programmieren künstlicher Intelligenz.

Modulation

Überlagerung von Schwingungen Methode zur Signalübertragung, bei der das zu transportierende Signal einem Trägersignal aufgesetzt wird.

moire.jpg (7642 Byte) Moiré

Darstellungsfehler, der im Mehrfarbendruck auftreten kann, wenn durch eine falsche Winkelung der Auszugsfilme Frequenzüberlagerungen stattfinden.
Ähnliches gibt es bei der Bildschirmdarstellung von gerasterten Bildern oder kritischen Hintergrundmustern. Eine Moiré ist hier eine Interferenz zwischen der physikalischen Auflösung der Lochmaske und der aktuellen Auflösung der Bildquelle. 

 
Monitor

Andere Bezeichnung für Bildschirm Eine Anbieterliste von Computer-Monitoren finden Sie unter www.BAULINKS.de/links/comp-monitore.htm

monochrom

Andere Bezeichnung für Einfarbig Bezeichnung für Monitore, die keine Farben darstellen können, außer schwarz/weiß oder einer anderen Farbkombination: schwarz/grün oder schwarz/orange.

monochrome Darstellung

Andere Bezeichnung für schwarz/weiß Darstellung.

monochromer Monitor

Datensichtgerät, das nur zwei Farben darstellen kann.

MOPS

Abkürzung für "Million Operations Per Second" Millionen Anweisungen pro Sekunde. Leistungsbemessung für Prozessoren (siehe auch FLOPS, MIPS).

Morphen / Morphing

Überblenden von 3D-Modellen und Bildern

MOS

Abkürzung für "Metal Oxide Semiconductor" Metalloxid-Halbleiter, der zur Herstellung von Feldeffekttransistoren (MOSFET) verwendet wird (siehe auch Transistor).

MOSFET

Abkürzung für "Metal Oxide Semiconductor Field Effect Transistor" Metalloxid-Halbleiter-Feldeffekt-Transistor oder MOS-Feldeffekt-Transistor. Feldeffekt-Transistoren funktionieren auf Grund des Feldeffekts ohne fließende Ströme als Schalter und werden für integrierte Schaltkreise eingesetzt.

Motherboard

Englische Bezeichnung für die Hauptplatine im Computer Sie ist quasi die zentrale Bühne, auf der die weitere Hardware aufgebaut wird: die Speicherbausteine, die Grafikkarte, die CPU usw.

Im Bild ein Pentium PRO ATX-Motherboard mit 5 bzw. 4 PCI- und 2 bzw. 3 ISA-Slots - d.h. entweder können 2 ISA- und 5 PCI-Slots belegt werden, oder 3 ISA- und 4 PCI-Slots.

Motorola

US-Hersteller von elektronischen Bauteilen und Prozessoren der 68xxx Serie.

MP3 / MPEG-3 / MP4

Entwicklung zur effektiven Komprimierung von Sound / Musik.

MPEG / MPG

Abkürzung für "motion pictures expert group".

MPR-I/II

Richtlinie des schwedischen Amtes für technische Akkreditierung (SWEDAC). Monitore, die mit diesem Label gekennzeichnet sind, halten den empfohlenen Normwert für elektromagnetische Bildschirmabstrahlung ein (siehe auch TCO).

In Deutschland legt der TÜV Rheinland entsprechende Normen fest - siehe TÜV-Ergo.

MRAM

Speicherchips hoher Packungsdichte auf Magnetbasis.

MS

Abkürzung für Microsoft.

MS-DOS

Abkürzung für "Microsoft Disk Operating System".

MSAudio 4

Audio-Standard von Microsoft, der im April 1999 veröffentlicht wurde und MP3 den Rang ablaufen soll.

Die Stärke von MP3 ist, Drei-Minuten-Musikstücke in CD-Qualität auf rund 4MB zu reduzieren. Die MSAudio4.0-Dateien sind noch kleiner als vergleichbare MP3-Dateien (MS sagt: halb so groß), und lassen sich somit wesentlich schneller im Internet downloaden und besser archivieren.

Musik-Verlegern bietet MSAudio 4.0 zudem, dass ihre Rechte durch den Windows Media Rights Manager (WMRM) gewahrt werden. Der WMRM chiffriert naemlich bei der Encodierung das Musikstück so, dass es nur noch abgespielt werden kann, wenn zuvor beim Anbieter die passende Lizenz, eine Art Schluessel, erworben wurde.

Microsoft will sowohl den Player (eine Erweiterung fuer den WindowsMediaPlayer2), als auch die Streaming-Software kostenlos zum Download anbieten. Nur Entwickler muessen sich im WindowsDeveloperProgram registrieren, bevor sie das Developer-Kid laden koennen.

mehr über MSAudio 4.0:

MSBACKUP

MS-DOS-Befehl für eine Sicherung / ein Backup von Daten (siehe auch Datensicherung).

MSN

Abkürzung für "Microsoft Network" Online-Dienst von Microsoft: http://msn.de.

Internet World meldete es bereits im Dezember 1997 und wurde mit Dementis zugepflastert. Im Juni 1998 ist aber es amtlich: Microsoft Network zieht sich endgültig aus dem deutschen Provider-Geschäft zurück. Die Internet-Zugänge bleiben noch bis Ende Oktober 1997 aktiv. Außerdem empfiehlt Microsoft seinen Kunden, bis Ende Oktober zu T-Online zu wechseln.

Die E-Mail-Adressen der rund 35.000 MSN-Kunden behalten bis Ende Januar 1999 ihre Gültigkeit. In Zukunft wird MSN lediglich als Werbeangebot weiterbestehen.

MTBF

Abkürzung für "mean time between failure" mittlerer Ausfallsabstand: Zeitraum, in dem ein Gerät statistisch ohne Defekt reibungslos funktioniert.

MUD

Abkürzung für "Multi User Dungeon" (neuerdings auch Multi User Dimension) Spielwelt-Server, in dem Besucher nach Art eines Textadventures online Abenteuer erleben und miteinander kommunizieren können. Grafische Varianten kommen derzeit als kommerzielle Server in Mode.

Multi I/O-Karte

Erweiterungskarte, auf der mehrere Schnittstellen und manchmal ein zusätzlicher Disketten-/ Festplattencontroller integriert sind.

Multifrequenz-Monitor

siehe auch Mehrfrequenz-Monitor

Multilinie

Eine Linie, die sich aus mehreren parallelen Linien zusammensetzt. Multilinien werden wie normale Linien erzeugt und bearbeitet.

Multimedia

Bezeichnung für die Aufzeichnung, Wiedergabe und Integration von digitalisierter Musik und bewegten Bildern.

Multimedia-Geräte

Spezielle Geräte, die den PC um Multimediafähigkeiten erweitern; typisch sind CD-ROM-Laufwerk, Soundkarte und Video-Overlaykarten.

MultiMediaCard

Eine briefmarkengroße elektronische Speicherkarte will die heftig rotierenden CDs und Mini-Disks ersetzen (Sichtweise 3.Q/98). Weil bei der neuen Karte die Musik über elektrische Kontakte abgelesen wird, leidet die Wiedergabe in CD-Qualität auch bei Kratzern oder Schmutz auf der Karte nicht. Erschütterungen verursachen laut Siemens weder Aussetzer noch Verzerrungen. Auf die Speicherkarte läßt sich beispielsweise Musik aus dem Internet herunterladen.
Mit einer Kapazität von acht Megabyte ist so eine Spieldauer von 30 Minuten möglich. Die nächste Kartengeneration, die 1999 auf den Markt kommen soll, wird bereits zwei Stunden Musik speichern können. Die "MultiMediaCard" wird es sowohl als reine Abspiel-Version als auch zum eigenständigen Speichern von Daten und Musik geben. Das tragbare Abspielgerät samt zwei Karten und Kopfhörern soll / sollte für rund 430 Mark Ende 1998 in den Handel kommen.

Multiplex Channel

Kommunikationskanal, der mehrfach belegt ist und für die gleichzeitige Übertragung mehrerer Signale genutzt werden kann.

Multiprozessorsystem

Ein System mit zwei oder mehr Prozessoren auf einem Motherboard. Nur Unix und Windows NT unterstützen mehr als einen Prozessor.16-Bit-Betriebssysteme, wie auch WINDOWS 95 profitieren nicht von der zweiten CPU.

Multiread

Keine Probleme mehr beim Wechsel von CD auf DVD: die Vertreter der Optical Storage Technology Association haben sich im Juni 1998 auf den Multiread-Standard geeinigt. Dank dieser Spezifikation für optische Laufwerke lassen sich Audio-CDs, CD-ROMs, CD-Recordables und CD-Rewritables auf CD- und DVD-Laufwerken lesen. Diese Entscheidung wird nach Einschätzung des Analysten Ray Freeman in den naechsten beiden Jahren einen verstärkten Absatz von CDs zur Folge haben. Wann die Anwender auf DVD umsteigen, ist jetzt nicht mehr so wichtig, da sie - dank Multiread - beim Umstieg keinen Datenverlust befürchten müssen. "Es kann sogar sein, daß die CD länger als bis zum Jahr 2000 überleben wird", so Freeman. 13 Firmen haben die Multiread-Lizenz bereits beantragt - darunter Hewlett-Packard, Hitachi, Mitsumi, Philips, Pioneer, Samsung und Teac.

Multisession

In der Regel werden CDs nur in einer Session, d.h. in einem Durchgang beschrieben. Das muß aber nicht so sein. Ein Hersteller kann eine CD auch mehrmals mit Daten bespielen, die hintereinander auf der CD-ROM liegen (z.B. die Bilder einer Photo-CD). Solche CD-ROMs können dann aber nur die Laufwerke lesen, die multisessionfähig sind. Alle anderen Laufwerke zeigen nur die erste Session der CD-ROM an. Danach gespeicherte Daten und Programme bleiben verborgen.

Beschreibt man selber eine CD-R in mehreren Sessions, sollte einplant werden, daß jede Session rund 15 MByte zusätzlichen Speicher-Platz auf der CD benötigt. Darin sind die Lead-ln- und die Lead-Out-Daten enthalten. Mit diesen Daten kann der Brenner die einzelnen Sessions zu einer verknüpfen, sobald die CD-R fixiert wird. Erst dann lassen sich keine weiteren Daten auf der CD-R brennen (siehe auch Multi-Volume).

Multisync

Produktname der NEC Monitore, die sich automatisch auf verschiedene horizontale Frequenzen synchronisieren und deshalb universell einsatzfähig sind. Im Jahr 1986 kam der erste NEC MultiSync auf den Markt und wurde zum Vorbild einer neuen Generation von Computer-Monitoren (siehe auch Mehrfrequenz-Monitor).

Multitasking

Gleichzeitiges Ausführen von mehr als einem Programm.

Multitasking, kooperativ

Die einzelnen Anwendungen bestimmen, wieviel Systemressourcen vom aktuellen Programm gefordert werden können. Ein Programm, das nicht fehlerfrei läuft, kann zum Systemabsturz führen (Windows 3.x).

Multitasking, non-preemptiv

Spezielle Multitaskingtechnik in Windows, bei der mehrere Anwendungen zwar parallel ausgeführt werden, aber einzelne Anwendungen das gesamte System blockieren können.

Multitasking, preemptiv

Multitaskingtechnik in Betriebssystemen wie OS/2, Windows 95 und Windows NT, bei der das Betriebssystem die alleinige Kontrolle über die Verteilung der Rechenzeit an die Anwendungen hat. Das Betriebssystem kontrolliert also den Ablauf und die Verteilung der Systemressourcen der laufenden Programme. Der Absturz eines einzelnen Programms gefährdet damit nicht das gesamte System, außerdem gibt es aus der Sicht des Benutzers keine unerwünschten Verzögerungen beim Umschalten zwischen Programmen mehr.

Multithreading

Paralleles Abarbeiten mehrerer Programmabläufe in einem einzigen Programm. Die Aufgaben können gleichzeitig im Speicher gehalten und verarbeitet werden.

Multiuserbetrieb

Andere Bezeichnung für Mehrbenutzerbetrieb - Zugriffsmöglichkeit auf Ressourcen wie Daten oder Peripheriegeräte innerhalb eines Netzwerkes von mehreren Arbeitsstationen aus.

Multi-Volume

Eine Variante der Multi-Session-CD. Jedoch verbindet der Brenner die einzelnen Sessions nicht miteinander. Vielmehr werden sie wie einzelne CDs behandelt. Nachteil: Die meisten CD-Laufwerke können von einer Multi-Volume-CD nur die letzte Session lesen. Um auf alle Sessions zuzugreifen, braucht das Laufwerk spezielle Treiber. Einen solchen liefert beispielsweise der CD-Creator.

MUVR

Abkürzung für "Multi User Virtual Reality". Hier wirkt sich das Verhalten von Objekten in mehreren VRML-Browsern aus. Zum Beispiel können mehrere Betrachter an ihrem Rechner dieselbe Szene verwenden; man sagt, daß sie sich die Szene teilen. Pro Betrachter bewegt sich oft stellvertretend ein wählbarer Avatar, der vom zugehörigen Betrachter gesteuert wird; auf das Verhalten der anderen Avatare haben die Betrachter keinen Einfluß.
 

  
Copyright: Alfons Oebbeke, Neustadt 1997 bis 1999
Navigation ohne Frames:
 
l-aecweb.gif (761 Byte)- glossar-
# A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z