ARCHmatic-Glossar I

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IBM-kompatibel, IFMA, IGES, Interpolation, ISO, 9000, Interrupt, Interupt, IRQ, ISDN-Karten, Interlaced, IO, I/O, IPP, IPX/SPX, IrDA, Interlacing, Internet, Inkompatibilität, ICANN, IANA, Installationsprogrammi740

Nach einer Entwicklungszeit von 2 Jahren prasentierte INTEL zusammen mit Real3D ihren ersten 3D-Grafikbeschleuniger-Chip auf einer Pressekonferenz in München Mitte Februar 1998. Der "i740" beherrscht die üblichen 3D-Verfahren und ist für den Accelerated Graphics Port (AGP) optimiert. Der Chip verfuegt über einen integrierten RAM-DAC, der mit einem maximalen Pixeltakt von 190 MHz Auflösungen bis zu 1024 x 768 Pixel in Truecolor ermöglicht. Nach Angaben von Intel wird der i740 eine neue Generation von Computerspielen moeglich machen.

i.LINK

Sony taufte 1997/1998 die IEEE 1394-Schnittstellen der firmeneigenen DV-Produkte von FireWire in "i.LINK" um.

I.M.A.G.E.

Abkürzung für "Image Manipulation And Graphics Enhancement". Es geht um die Bearbeitung von Fotos und Videobildern mit dem Computer.

IAI

Abkürzung für "Internationale ALLIANCE für INTEROPERABILITY"

IANA

Abkürzung für "Internet Assigned Numbers Authority" siehe auch ICANN und www.iana.org

IAP

Abkürzung für "INTERNET Access Provider" siehe auch ISP

IBM

Abkürzung für "International Business Mashines Corporation" seit 1929 großer US-Hersteller von Großrechenanlagen und Personal Computern.

IBM PC

Abkürzung für "IBM Personal Computer" - "persönlicher Computer" von IBM. Der erste Personal Computer wurde von IBM 1981 auf dem Markt gebracht und ist seitdem Standard für PCs (siehe auch Computer).

IBM-kompatibel

... ist ein Computer, der kompatibel / vergleichbar zum IBM PC ist.

 
IBR

Abkürzung für "Image-based Rendering" Statt für computergenerierte Visualisierungen mühsam dreidimensionale CAD-Modelle erstellen zu müssen, werden beim Image-based Rendering Fotos verwendet.

IC

Abkürzung für "Integrated Circuit" integrierter Schaltkreis, auch als Chip bezeichnet.

ICANN

Abkürzung für "Internet Corp. for Assigned Names and Numbers".

Die Verwaltung des Internet wird / wurde im Laufe des Jahres 1998 neu strukturiert. Bei einem Treffen der bisherigen Verantwortlichen für die Vergabe von Domains, Network Solutions, und Adressen, IANA, wurde die Reform ausführlich diskutiert. Beide Seiten konnten sich letztlich auf einen Kompromiß einigen, der zu einer Verschmelzung von Network Solutions und IANA führen wird. Die neue Organisation ICANN soll mit Sitz in Los Angeles gegründet werden und die Vergabe der .com-, .net- und .org-Domains als auch die des IP-Adreßraumes und die Protokoll-Festlegungen vornehmen.
Im Gegensatz zu den bisherigen Institutionen soll aber bei der ICANN darauf geachtet werden, daß sowohl alle "geographischen Regionen" als auch Vertreter der Industrie-, Provider- und erstmals User-Verbände in der Führung der ICANN repräsentiert sein sollen.
Außerdem werden in Teilbereichen Vertreter der jeweiligen international vergleichbaren Organisationen (z.B. die RIPE NCC, APNIC und ARIN) miteinbezogen.

ICMP

Abkürzung für "INTERNET Control Message Protocol", welches die IP-Verbindungen kontrolliert.

Icon

Icons sind Piktogramme, kleine Bildelemente, die bei grafischen Benutzeroberflächen als bildliche Ergänzung eingesetzt werden und über die man beispielsweise Programme aufrufen kann.

ICR

Abkürzung für "Intelligent Character Recognition" Intelligentere Form der Zeichenerkennung (OCR), d.h. auch Handschriften oder Formularfelder werden erkannt und können eingelesen werden.

ID

Abkürzung für "Identification" englische Bezeichnung für Identifikation oder Benutzerkennung.

IDE

Abkürzung für "Integrated Device Equipment" oder "Intelligent Drive Electronics" Schnittstellen-Standard für AT-Bus Festplatten.

Identifizieren

Das Identifizieren, Aktivieren, Markieren oder Selektieren von einzelnen oder mehreren Elementen erfolgt mittels Cursorsteuerung als vorbereitende Maßnahme für alle Operationen, die auf bereits existierende Elemente zurückgreifen.

Identity Interception

Identitätsausforschung Die Identität von Netzbenutzern wird z.B. in der Absicht ausgeforscht, eine mißbräuchliche Verwendung zu verhindern.

IE

Abkürzung für "INTERNET Explorer" WWW-Browser von Microsoft. Neben Navigator von Netscape der gängigste auf der WINDOWS-Plattform.

IEC

Abkürzung für "International Electrotechnical Commission": www.iec.org

Neuer Standard für Multimedia
(Meldung des PC-WELT-Mailing-Dienstes vom 23. Oktober 1998)

Irgendwann wird im Wohnzimmer nur noch ein einziges Gerät stehen, um fernzusehen, CDs zu hören oder E-Mails zu schreiben. Die International Electrotechnical Commission (IEC) will gemeinsam mit 40 Herstellern aus Unterhaltungstechnik und Kommunikation eine internationale Richtlinie entwickeln, die in einen Standard für Multimedia-Geräte münden soll. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Nach der neuen Richtlinie werden die Multimedia-Geräte der Zukunft viele verschiedene Funktionen besitzen - etwa Fernseher, Videorecorder, Computer, Radio - um die Multimedia-Inhalte unterschiedlicher Anbieter zu nutzen. Die jetzige Situation hingegen ist für den Endverbraucher teuer und verwirrend, außerdem behindert sie die Verbreitung digitaler Angebote, behauptet die IEC. Nur ein Universal-Gerät könne hier Abhilfe schaffen. Wie dieses genau aussehen soll, bleibt jedem Hersteller selbst überlassen. "Fest steht aber bereits, daß ein Internet-Zugang Pflicht sein wird", so IEC-Sprecher Dennis Brougham. Die IEC-Richtlinie soll im September nächsten Jahres verabschiedet werden.

IEEE

Abkürzung für "Institute of Electric and Electronic Engineers" 1963 gegründetes Institut von Elektrik- und Elektronik-Ingenieuren zur Festlegung von Normen im Netzwerkbereich, insbesondere für die Standardisierung von Bus-Topologien, Übertragungsprotokollen, der Datenübertragungs- Geschwindigkeit und der Verkabelung.

IEEE 1394

..., auch einfach nur "Firewire" - oder "i.LINK" - genannt, bezeichnet eine serielle Schnittstellentechnologie für Computer- und Videogeräte zur Übertragung umfangreicher, digitaler Daten mit bis zu 400 Mbit / Sek.

IETF

Abkürzung für "Internet Engineering Task Force" (Internet-Entwickler-Einsatzgruppe). Eine für jedermann offene Organisation, die aus einzelnen Arbeitsgruppen zu verschiedenen Teilbereichen des Netzes besteht und die sich um technische Detailfragen bemüht.

IFC

Abkürzung für "Industrie-Foundation-Classes"

IFMA

Abkürzung für "International Facility Management Association" (www.ifma.org). Die IFMA wurde 1980 mit Sitz in Houston, Texas, USA gegründet. Anfang 1999 zählt die IFMA weltweit ca. 16.200 Mitglieder. Davon sind 75% aktive Facility Manager. Die restlichen 25% setzen sich aus Anbietern von FM-Bedarf und Studenten zusammen. Das Mitglieder-Wachstum findet zur Zeit vor allem in Europa und Asien statt. In Europa verzeichnet die IFMA etwa 600 Mitglieder, davon rund 90 in Deutschland mit stark steigender Tendenz. Das Mitgliederpotential für Deutschland wird auf ca. 3-5000 geschätzt. Ziel der IFMA ist die Förderung und Etablierung des Facility Management Berufes.

Zu den Sponsoren des deutschen IFMA-Chapters gehören (Stand 2. März 1999):

  • "Diamond Sponsors": DeTe Immobilien GmbH, Nemetschek AG
  • "Golden Sponsors": HypoVereinsbank
  • "Silver Sponsors": speedikon Facility Management AG, Wacker Chemie GmbH
  • "Sponsors": ABS Consult GmbH, D.I.B., Scheu + Wirth AG, Siemens Immob.Management, Zehnacker GmbH, Zerbe & Steffen

IGES

Abkürzung für "Initial Graphics Exchange Specification" In den USA unter Federführung des National Bureau of Standards entwickelte Schnittstelle, die auf die Übertragung von Geometriedaten zwischen verschiedenen CAD / CAM-Systemen hauptsächlich im Bereich der mechanischen Konstruktion ausgerichtet ist.

IGS

Dateierweiterung von Dateien, die dem IGES-Standard entsprechen.

Image Backup

Englische Bezeichnung für die komplette Datensicherung (z.B. auf einem Streamer), die spurweise und nicht Datei für Datei durchgeführt wird (siehe auch Datensicherung).

Image-based Rendering (IBR)

Statt für computergenerierte Visualisierungen mühsam dreidimensionale CAD-Modelle erstellen zu müssen, werden beim Image-based Rendering Fotos verwendet.

Image-File / Image-Datei

Das Image-File besteht aus den Daten, die auf eine CD gespeichert werden sollen. Die Brenn-Software kann ein solches File anlegen. Das ist dann nützlich, wenn eine langsame Festplatte verwendet wird, die dem Brenner ansonsten keinen kontinuierlichen Datenstrom liefern kann (siehe Buffer-Underrun, On-The-Fly).

  • Vorteil: Alle Daten, die auf die CD-R übertragen werden sollen, befinden sich in einer Datei - unfragmentiert und bestens vorbereitet zusammen.
  • Allerdings braucht das Image-File entsprechend viel Platz auf der Festplatte - im ungünstigsten Fall 650 MByte.

Image Map

Eine besondere Form eines sensitiven Bildes. Abhängig davon, wo das Bild angeklickt wird, werden unterschiedliche Aktionen ausgelöst. Hauptanwendung ist das Verzweigen zu URLs durch verschiedene Hyperlinks.

Image Processing

Englische Bezeichnung für die Bearbeitung von Bildern, die als Dokumente für entsprechenden Programmen vorliegen (siehe Renderingprogramme, Bildformate, EBV-Systemen)

IMAP

Abkürzung für "Internet Message Access Protocol"

imho

Abkürzung für "in my humble opinion" siehe Akronym

imo

Abkürzung für "in my opinion" siehe Akronym

Implementation

Integration zusätzlicher Funktionen in vorhandene Anwendungen. Auch als Bezeichnung für das Installieren weiterer Software verstanden.

Impulswählverfahren

siehe Wahlverfahren

Import

Einfügen von Daten in ein Dokument, die mit einem anderen Programm erstellt wurden. Bei diesem Vorgang muß das importierte Dateiformat an das der Zielanwendung angepaßt (konvertiert) werden.

IMS Metadata

IMS, eine internationale Vereinigung von mehr als 200 Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Einrichtungen der öffentlichen Hand, hat im August 1999 die Freigabe der "IMS Metadata"- Spezifikation bekanntgegeben. Diese soll die gegenseitige Nutzung von Online-Lernressourcen möglich machen und den Austausch von WBT-Lektionen erleichtern.

IMSP

Abkürzung für "Internet Message Support Protocol" siehe ACAP.

Inaktivitätstimer

Ein Inaktivitätstimer trennt eine bestehende Datenverbindung automatisch, wenn innerhalb einer bestimmten Zeit keine Daten mehr übertragen werden.

Inch

Englische Bezeichnung für Zoll anglo-amerikanische Einheit zur Längenabmessung:
1 Zoll = 2,54 cm.

Index

Im EDV-Bereich: sortierte Liste von Begriffen, nach denen man gezielt suchen kann, um entsprechende Informationen abzurufen.

Beschreibende Informationen zu einem Dokument, das in einem Dokumentenmanagement-System abgespeichert ist. Die Indexdaten erlauben später eine gezielt Suche nach einem bestimmten Dokument anhand dieser Daten.

Index-Suchlauf

... findet elektronische Markierungen, die ein Videorecorder automatisch – z.B. zu Beginn jeder Aufnahme – oder manuell veranlaßt aufs Band schreibt. Hilfreich ist es, wenn man die Indexmarken nachträglich setzen und löschen kann.

indirekte Adressierung

Aufruf einer Adresse über eine andere Adresse.

indizierte Bilder

Bilder mit 256 Farben (oder weniger) nennt man indiziert

Induktion

Im mathematischen Bereich eingesetzte Methode zur logischen Beweisführung, die auf einer endlichen Anzahl von Gesetzmäßigkeiten basiert.

Industriestandard

Im EDV-Bereich verwendeter Begriff für IBM kompatible PCs.

Information at your fingertips

Von Bill Gates eingeführter Slogan, der das Ziel der einfachen Bedienung von Programmen ausdrücken soll. Ursprünglich als besonderer Anspruch von Software der Firma Microsoft verstanden.

Information Find System

Werkzeug, das beim Finden von Information hilft; dazu gehören Suchmaschinen im WWW oder Gopher bzw. Archie.

Information Retrieval System

Werkzeug, das auf gezielte Fragen die entsprechenden Informationen bereitstellt - z.B. WAIS.

Information Superhighway

Programm der Regierung des Präsidenten Clinton, mit öffentlichen Geldern schnellen Datentransfer in den USA zu fördern und auszubauen.

Informatik

Wissenschaft, die sich mit der Verarbeitung von Informationen befaßt.

 
INFORMIX

Relationales Datenbanksystem der Informix Software GmbH, das die Abfragesprache INFORMIX 4 GL nutzt und über eine Programmierschnittstelle mit der Möglichkeit zum Aufbau verteilter Datenbanken verfügt (siehe auch Datenmodell).

Infotainment

Wortschöpfung aus "Information" und "Entertainment" Hiermit wird eine multimediale Kommunikationsform bezeichnet, bei der Informationszuwachs mit Unterhaltung verbunden ist.

Infotisement

Mischung aus "Information" und "Advertisement" Detaillierte Unternehmens-, Produkt- und Preisinformationen können beispielsweise in einem Katalog nebeneinander erscheinen.

INGRES

Relationales Datenbanksystem der Siemens Nixdorf Informationssysteme AG, das die Abfragesprache SQL nutzt und über Funktionen zur Umsetzung des Client- Server-Konzepts verfügt.

Inhouse

Bezeichnung für das Abhalten von Schulungen und Veranstaltungen in den eigenen Räumlichkeiten.

INI-Datei

Allgemeine Bezeichnung für Konfigurationsdateien (in WINDOWS).

Initial(e)

Größerer und/oder ausgeschmückter Großbuchstabe am Anfang eines Kapitels oder Absatzes.

Initialisierung

Herstellen eines kontrollierten Anfangszustands von Peripheriegeräten und Programmen, so daß diese im Computersystem ordnungsgemäß arbeiten können. Dieser Zustand wird dem Betriebssystem beim Starten des Rechners durch die Übergabe bestimmter Parameter mitgeteilt.

Inkjet

Verfahren, bei dem der Farbstoff in Form von flüssiger Tinte oder verflüssigtem Wachs aufgebracht wird. Es gibt unterschiedliche Technologiepatente (z.B. Canon Bubblejet). Die Qualität für die Halbtondarstellung ist sehr gut.

Inkompatibilität

Unverträglichkeit von Hardware- oder Softwarekomponenten.

Inline

Teile von VRML-Dateien können mit Inline-Knoten in externe Szenendateien ausgelagert werden. Der Browser kann die Grunddatei dadurch schneller laden.

Inline-Image

Bilder, die im Netz zusammen mit Text dargestellt werden können.

Input

Englische Bezeichnung für "Eingabe".

Input Device

Englische Bezeichnung für "Eingabegerät".

Insert

Englische Bezeichnung für "Einfügen".

Insert-Schnitt

Einfügeschnitt Überschreibt alte Videoinformationen auf dem Band bildgenau vor dem Schnitt. Die für stabile Bilder wichtigen Synchronimpulse bleiben erhalten. Optimale Schnittqualität gibt's nur in Kombination mit fliegendem Löschkopf (siehe Videokopf). Auch die alte HiFi-Tonspur kann zusammen mit dem Bild ersetzt werden.
Der übergangslose Videoschnitt ist deshalb so komplex, weil die Videodaten schräg auf das Videoband aufgezeichnet werden.

Install

Englische Bezeichnung für "Installieren".

Installation

  1. Einbau und Einrichten von (weiteren) Hardwarekomponenten eines Computersystems.
  2. Kopieren von Software auf die Festplatte eines Computers und gleichzeitige Anpassung an den Betrieb des Systems.

Installationsprogramm

Spezielles Programm, das in der Regel mit der Software mitgeliefert wird und zuständig ist für das Kopieren von Software auf die Festplatte eines Computers. Außerdem nimmt es notwendige Anpassung an die vorhandenen Komponenten des Systems vor.

Instant Messaging

Das Instant Messaging ist eine Kommunikationsform, die es den Internet-Nutzern erlaubt, festzustellen, ob Freunde oder Familienmitglieder gerade online sind. Sollte dies der Fall sein, können Nachrichten direkt verschickt werden, so dass eine online-Unterhaltung in Echtzeit möglich wird.

Friedensverhandlungen zwischen Microsoft und AOL
(Washington Post, 27. Juli 1999)

America Online (AOL) und Microsoft haben sich darauf verständigt, Verhandlungen aufzunehmen, an deren Ende der offene Zugang zu den Instant Messaging Programmen der beiden Unternehmen stehen soll. ... Während es AOL-Kunden zur Zeit nicht möglich ist, mit den Nutzern anderer Dienste zu kommunizieren, hat Microsoft ein Programm entwickelt, dass seinen Kunden auch die Interaktion mit AOL-Nutzern ermöglichen soll. AOL hatte das Verhalten Microsofts jedoch als Sicherheitsrisiko angesehen und den Versand von Nachrichten unterbunden, so daß Microsoft gezwungen war, seine Software innerhalb von fünf Tagen fünfmal neu zu konfigurieren. Microsoft verlangte daraufhin ebenso wie Yahoo! und Prodigy, die ähnliche Dienste betreiben, dass AOL den freien Zugang auf sein Programm ermöglichen und so alle Internet-Nutzer unabhängig vom verwendeten Programm in die Lage versetzen solle, Instant Messaging zur Kommunikation zu nutzen.

Instandhaltung

  1. "Instandhaltung" meint ein Bündel von vorbeugenden und sonstigen Maßnahmen, die an dem Bauwerk durchgeführt werden, damit es während seiner Nutzungsdauer all seine Funktionen erfüllen kann. Diese Maßnahmen umfassen erforderliche Reinigung, Wartung, Neuanstrich, Ausbesserung, Austausch von Teilen des Bauwerks usw.
  2. "Normale Instandhaltung" schließt in der Regel Inspektionen ein und findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem die anfallenden Kosten unter Berücksichtigung der Folgekosten in einem angemessenen Verhältnis zum Wert der betreffenden Teile des Bauwerks stehen.

Instanzen

Die Daten identischer Objekte / Symbole - zum Beispiel die Waschbecken einer WC-Anlage - müssen nur einmal gespeichert werden. Die Objekte sind dann Instanzen des einmal hinterlegten Prototyps.

Integerzahlen

Andere Bezeichnung für Ganz-Zahlen.

Integrationsgrad

Maß der Packungsdichte auf einem integrierter Schaltkreis.

Integrierte Software

Programmpakete, die unterschiedliche Anwendungen enthalten, zum Beispiel: Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Datenbank.

integrierter Schaltkreis / integrierte Schaltung

In einem Prozessor sind durch die extrem kompakte Bauweise viele Schaltkreise enthalten, dies wird als integrierter Schaltkreis bezeichnet.

Integrität

  1. Die Integrität eines Dokumentes versichert dessen Vollständigkeit und Unversehrtheit, d.h. für den Empfänger, daß das Dokument in der geprüften Form auch so vom Absender erstellt wurde.
  2. Übereinstimmung zwischen den realen Objekten und deren rechnerinternen Darstellung

INTEL

Abkürzung für "Integrated Electronics"; seit 1968 marktführender US-Hersteller von Prozessoren (etwas Hintergrundstory unter: integrierter Schaltkreis)

Interactive / Interaktiv

Englische Bezeichnung für "Interaktiv" Möglichkeit, in einen Ablauf einzugreifen. Im EDV Bereich: dialogorientiert, was einen Informationsaustausch zwischen Anwender und Computer ermöglicht.

Intercast

Internet fast kostenlos.

Interchange

Englische Bezeichnung für Austausch Im EDV-Bereich: Datenaustausch.

Interface

Englische Bezeichnung für Schnittstelle:

  1. Anschlußmöglichkeit für Peripheriegeräte des Computers.
  2. Schnittstelle zwischen Protokollen, Programmen, Diensten etc.

Interlaced (-Verfahren)

Englische Bezeichnung für "Zeilensprung- oder Halbbildverfahren". Dabei werden abwechselnd die ungeraden und die geraden Bildzeilen durch den Elektronenstrahl angesteuert, so daß sich das Bild aus zwei ineinander verwobenen Einzelbildern zusammensetzt. Eine vertikale Frequenz von 60Hz bedeutet also eine echte Bildfrequenz von lediglich 30 Hz. Interlace führt in der Regel zu einem Flimmern des Bildschirms (siehe auch Non-Interlaced-Verfahren).

 
Interlacing (in Bildern)

Normal abgespeicherte Bilder werden erst nach der vollständigen Übertragung über das INTERNET im Browser angezeigt. Interlacing ist ein spezielles Speicherverfahren, bei dem das Bild in 4 Schichten abgespeichert wird. Der Betrachter kann so dem Bildaufbau zusehen. Die Übertragung großer Bilder wird dadurch etwas kurzweiliger und kann ggfls. abgebrochen werden, falls es nicht interessant ist (siehe auch GIF-Datei).

Interleave

  1. Bei Festplatten: Faktor, der angibt, wieviele Sektoren einer Spur beim Zugriff auf die Daten der Festplatte übersprungen werden (siehe auch: Interleave-Faktor).
  2. Bei RAM-Speicher: Speichertechnik, bei der abwechselnd auf unterschiedliche Speicherbänke zugegriffen wird, so daß für einen schnellen Zugriff auch langsame Speicherbausteine verwendet werden können.

Interleave-Faktor

Faktor, der die Anzahl der Festplattenumdrehungen angibt, bis eine Spur vollständig gelesen wurde. Dieser Faktor wird als Zahlenpaar angegeben. Sind zwei Umdrehungen für das vollständige Einlesen einer Spur nötig, dann beträgt der Interleave-Faktor 1:2. (siehe Festplatte)

INTERNET

Weltweit größtes Computernetzwerk, das aus miteinander verbundenen Netzwerken besteht.

INTERNET II

115 US-amerikanische Universitäten und Krankenhäuser haben sich 1997 / 1998 zusammengetan und das INTERNET-2-Projekt ins Leben gerufen.

INTERNET-Billing

Versenden und Bearbeiten von Rechnungen per INTERNET

INTERNET-Community

siehe INTERNET-Zahlen / -Community

INTERNET-Counter

Hiermit werden die Zugriffe auf eine bestimmte Web-Seite oder ein Online-Angebot gezählt.

INTERNET-PC

siehe NC

INTERNET-Telefonie

Telefonverbindungen, die über das "öffentliche" Internet laufen.

INTERNET-Werbung

In einer Untersuchung des amerikanischen Internet Advertising Bureau (IAB) werden die Einkünfte der Internet-Werbebranche für die ersten sechs Monate des Jahres 1997 mit 343,9 Millionen US-Dollar angegeben. Dies ist ein Anstieg um 322 Prozent gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Die Untersuchung des IAB kommt auch zu dem Ergebnis, daß 86 Prozent der Werbetreibenden das konventionelle Abrechnungsmodell mit Preisen pro tausend Leser als geeignetes Modell für die Preisgestaltung der Internet-Werbung ansehen.

InterNIC

Das Internet Network Information Center ist ein Zusammenschluß von verschiedenen Orgnisationen in den USA zur Registrierung der US-Domainnamen.
Grundsätzlich muß jeder Domain-Name reserviert werden. Die dafür zuständigen Stellen sind InterNic für .com-Domains und DeNIC für .de-Domains - siehe auch www.nic.de/Domains/reservedDomains.html. Dort wird der Name in eine Datenbank (den Domain Name Server - DNS) eingetragen.

INTEROPERABILITY / Interoperabilität

Kunstwort,

  1. das die Fähigkeit von Rechnern verschiedener Hersteller beschreibt, mit Hilfe unterschiedlicher Protokolle zusammenarbeiten zu können.
  2. das von der IAI gepflegt wird und für einen besseren Datenaustausch im Bauwesen steht (siehe auch im AEC.WEB:   "IAI / IFC-Basisartikel - der Turmbau zu Babel am Ende des 20. Jahrhunderts")

Interpolation

Verfahren zur Vergrößerung oder Verkleinerung von Bilder durch Hinzurechnen bzw. Eliminieren von Pixeln. Die Güte des Interpolationsverfahrens entscheidet über die resultierende Bildqualität.

Interpreter

Englische Bezeichnung für "Übersetzer" • Programm, das Befehle einer Programmiersprache in Maschinensprache umwandelt.

Interprophet

siehe "Silicon TCP"

Interrupt

Damit sich die einzelnen Bausteine im Computer zeitlich nicht ins Gehege kommen, müssen sie dem Prozessor mitteilen, daß sie Arbeit für ihn haben. Daraufhin unterbricht der Prozessor das laufende Programm und kümmert sich um das entsprechende Gerät. Wenn z.B. die Maus bewegt wird, wird dies dem Prozessor per Interrupt (Abkürzung IRQ) mitgeteilt, er unterbricht seine Arbeit und versetzt den Mauszeiger zur entsprechenden Stelle. Danach kehrt er zum laufenden Programm zurück. Dieser Vorgang geschieht so schnell, daß der Anwender davon nichts merkt.

Handelsübliche PCs verfügen über 16 Interrupts (0 bis 15), von denen jedoch mehrere vom System belegt sind.

Interrupt-Signal

Signal von einem Peripheriegerät an den Prozessor, mit dem Rechenzeit angefordert wird.

Intranet

Ein internes Firmennetzwerk, das auf INTERNET-Technik zurückgreift und im INTERNET angesiedelt ist.

inverse Kinematik / IK

Mit Hilfe der inversen Kinematik verhält sich das 3D-Modell wie eine Gliederpuppe.

 
Inverse Zeichendarstellung

Darstellung von Zeichen in umgedrehter Farbkombination.

IO I/O

Abkürzung für Input/Output. Englische Bezeichnung für Eingabe/Ausgabe.

I/O Basisadresse

Abkürzung für Input/Output Basisadresse - steht für "Ein- und Ausgabeadresse" Spezieller Speicherbereich für den Datenaustausch zwischen dem Betriebssystem und einem Gerät (Tastaturcontroller, Festplattencontroller, Grafikkarte, Gameport,...)

IP

Abkürzung für "INTERNET Protocol"

IP-Adresse

Eine IP-Adresse besteht (noch) aus vier Bytes (IPv4)

IP-Masquerading

Sonderform von NAT

IPP (INTERNET Presence Provider)

Abkürzung für "INTERNET Presence Provider". IPPs entstanden erst mit der zunehmenden (kommerziellen) Spezialisierung der angebotenen Dienste im INTERNET. Die bekanntesten Dienstleistungen sind sicherlich die Entwicklung und Gestaltung von Informationssystemen für das World Wide Web. In Deutschland sind die meisten IPP zugleich ISP und PoP.

IPP (Internet Printing Protocol)

Ab Anfang 2000 sollen E-Mails und Dateien über das INTERNET direkt an einen Drucker gesendet werden können. Die Technik wurde im Mätz von der Working Group Printer ratifiziert. In dieser Abeitsgruppe sind alle führenden Druckerhersteller vertreten. Ist IPP dann in Druckern integriert, kann der Anwender über das Internet einen Druckauftrag schicken, den Status abfragen, ihn ändern oder auch löschen. Aus Sicht März 1999 könnte der Flaschenhals allerdings Microsoft sein, denn es wird ein Betriebssystem gebraucht, die das alles erlaube. Microsoft selbst verspricht diese Funktionen jedoch mit Windows 2000.

IP-Telefonie

Auch Intranet-Telefonie genannt.

IPX/SPX

Abkürzung für "INTERNET Packed Exchange/Sequenced Packed Exchange" Übertragungsprotokolle in einem Novell-Netzwerk. Da dieser Standard die Ebenen 2 und 3 des OSI-Modells abdeckt, ist er inkompatibel mit TCP/IP

IRC

Abkürzung für "INTERNET Relay Chat" ein Dienst im INTERNET, der die gleichzeitige Kommunikation mit beliebig vielen Teilnehmern ermöglicht. Ein IRC-Benutzer hängt sich an einen der zahlreichen ständig aktiven Kanäle (Channel) und kann sich dann "live" an der dort gerade laufenden Diskussion beteiligen.

IrDA

Abkürzung für "Infrared Data Association". IrDA kümmert sich um Hardware- und Software-Standards für die Infrarot-Datenübertragung. Die Version IrDA 1.0 erlaubt lediglich Transferraten bis 115 KBit/s (siehe auch Fast IrDA).

IRQ

Abkürzung für "Interrupt ReQuest" englische Bezeichnung für Unterbrechungsanforderung (siehe auch Interrupt).

ISA

Abkürzung für "Industrie Standard Architecture".

ISAM

Abkürzung für "indexed sequential access method" - indexsequentieller Zugriff • Datenbankzugriffsverfahren mit einem eindeutigen Schlüssel, um bei großen Datenbeständen kurze Suchzeiten zu erhalten. Das Prinzip funktioniert so, daß aus den eigentlichen Daten die Felder (Informationen) ausgewählt werden, über die man schnell an die gewünschte Information kommen möchte, z.B. Kundennummer, Nachname, Straße etc. Diese Felder werden indexiert (vorsortiert) und in einer separaten Datei abgelegt. Zu der Feldinformation wird die Datensatznummer als direkter Zeiger festgehalten. Wenn jetzt nach einer Information aus dem indexierten Feld gesucht wird, durchsucht das Programm die kleine Indexdatei und greift über den Zeiger auf die Tabelle zu.

ISBN

Abkürzung für "Internationale Standardbuchnummer" sie setzt sich zusammen aus den Einzelnummern für den Sprachraum, den Verlag, eine interne Verlagsnummer und eine Prüfziffer und ist seit 1973 in allen Büchern zu finden.

ISDN

Abkürzung für "Integrated Services Digital Network", was wörtlich "dienstintegriertes Digitalnetz" bedeutet. ISDN ist also die Bezeichnung für ein digitales Fernsprechnetz, das für normale Telefongespräche, DFÜ, Fax und weitere Dienste, wie zum Beispiel Videokonferenzen, konzipiert worden ist. ISDN bietet dabei eine weit höhere Leistungsfähigkeit als das herkömmliche analoge Fernsprechnetz. ISDN ist ein internationaler Standard, auf den alle bisherigen und künftigen Netze überstellt werden sollen. Die ISDN-Leitung besteht aus zwei Basiskanälen, über welche jeweils 64 KBits übertragen werden können, sowie einem Steuerkanal, der mit 16 KBits die Steuerdaten übermittelt.

ISDN-Karten

Erweiterungskarte für den PC, die den Computer mit dem ISDN-Netz verbindet (siehe auch CAPI). Man unterscheidet:

  • Aktive ISDN-Karten, die mit einem eigenem Mikroprozessor ausgestattet sind. Der übernimmt die Steuerung und Verwaltung der ISDN-Übertragungsvorgänge und entlastet so den Hauptprozessor des Computers
  • Passive ISDN-Karten verfügen über keinen eigenen Chip, sind dafür aber auch bedeutend günstiger als aktive Karten. Leistungsstarke Rechner werden durch einen passiven ISDN-Adapter jedoch nur geringfügig belastet.

ISM

Abkürzung für "Industrial Scientific Medical". Hierbei handelt es sich um ein frei verfügbares Funknetz, das mit 2.45-GHz arbeitet. (siehe Bluetooth-Technologie)

ISO

Abkürzung für "International Standardisation Organization" Institut zur Entwicklung von Normen im technischen Bereich (gegründet: 1946; Sitz: in Genf; ca. 70 Länder sind Mitglied; www.iso.ch). Die Internationale Standardisierungs-Organisation ist ein Zusammenschluß von nationalen Institutionen, die sich mit der Normung und Standardisierung beschäftigen. Durch die Angleichung und Entwicklung von weltweit einheitlichen Normen durch die ISO soll der internationale Warenaustausch und die internationale Zusammenarbeit in wissenschaftlichen, technischen und wirtschaftlichen Bereichen verbessert werden.Deutschland ist durch das Deutsche Institut für Normung e.V. (DIN) vertreten.

ISO 8859-1, ISO Latina-1

siehe Unicode

ISO 9660

Diese Norm schreibt vor, wie Daten auf einer CD-R unterzubringen sind:

  • Dateinamen dürfen etwa nur acht Zeichen lang sein.
  • Sonderzeichen sind mit Ausnahme des Unterstrichs nicht erlaubt.

Der Vorteil dieser Norm liegt darin, daß sich diese CDs mit verschiedenen Betriebssystemen lesen lassen. Nachteil: Lange Dateinamen und Sonderzeichen, wie sie in Windows 95 oft vorkommen, sind nicht erlaubt (siehe auch Joliet-Format)

ISOC

Abkürzung für "INTERNET Society" Sie koordiniert die technische Weiterentwicklung des INTERNET.

isometrische Projektion / Isometrie

siehe Darstellen und Visualisieren

ISP

Abkürzung für "INTERNET Service Provider" gemeint sind Firmen oder Institutionen, die Teilnetze des INTERNETs betreiben. Das INTERNET besteht also aus den Netzen der einzelnen ISPs. Jeder ISP versucht, für einen reibungslosen Austausch mit den Netzen der anderen Anbieter zu sorgen. Lokale Zugangspunkte zum INTERNET, also die Knoten für die Einwahl zum Ortstarif, betreiben in der Regel die PoPs. Große deutsche ISP sind z.B. Contrib.Net, DFN, ECRC, EUnet, MAZ, NTG/Xlink oder die Telecom.

ITU

Abkürzung für "International Telecommunication Union" die internationale Fernmeldebehörde, die als Normungsgremium unter anderem Empfehlungen für die Standards der internationalen Telekommunikation erarbeitet. Die wichtigsten Standards sind V.22bis, V.29, V.32, V.32bis und V.34. Bei den Standards zwischen V.20 und V.39 handelt es sich um Modulationen, V.40 aufwärts bis V.49 dienen der Fehlerkorrektur und Datenkomprimierung. Früher hieß der entsprechende Ausschuß CCITT: Consultative Committee for International Telegraphy and Telephony (siehe auch Protokoll).

Italic

Andere Bezeichnung für kursiv: An ältere Schreib- und Kanzleischriften: angelehnte, leicht nach rechts geneigte, weichere und eigens gezeichnete oder zusätzlich überarbeitete Garnitur einer Schrift.

Iteration

Programmschleife • Allgemein: Die wiederholte Ausführung eines oder mehrerer Befehle.

IV-DENIC

Abkürzung für "Interessenverbund Deutsches Network Information Center" Es setzt sich aus den wichtigen deutschen INTERNET-Anbietern zusammen (siehe auch DeNIC, InterNIC und NIC).

IVW

Abkürzung für "Informationsgemeinschaft zur Festlegung der Verbreitung von Werbeträgern e.V." (siehe auch www.ivw.de).

Die IVW befaßt sich unter anderem mit der Messung der Werbeträgerleistung eines INTERNET-Angebotes.
   

  
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