ARCHmatic-Glossar D

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Drag and Drop, Dateiverknüpfungen, Digitalisierung, Digitalisieren, Datenaustausch, Datenfernübertragung, DFÜ, Datenübertragungsrate, Datenkompression, Datenkonvertierung, DATEX, Debugging, Digitalkameras, Digital Analog Wandler, Datenbanken, Database, Dateiattribute, DateierweiterungenD-VHS

Abkürzung für "Data Video Home System" oder "Digital Video Home System".

DA (D/A)

Abkürzung für "Digital Analog Wandler" • Gerät zum Umwandeln von digitalen in analoge Signale.

DAC

Abkürzung für "Digital To Analog Converter" • Englische Bezeichnung für ein Gerät zum Umwandeln von digitalen in analoge Signale (siehe beispielsweise auch RAM-DAC).

Daemon

Abkürzung für "Disk And Execution MONitor" • Programm, das in einem Computernetz im Hintergrund auf bestimmte Ereignisse wartet, die dann eine bestimmte Aktion des Daemons auslösen. Am häufigsten anzutreffen ist der Mailer-Daemon für den Betrieb von E-Mails

DAO

Abkürzung für "Disc At Once" • Mit dieser Technik beschreibt der Brenner den CD-Rohling in einem Durchlauf ohne neue Justierung des Lasers. Dieses Aufzeichnungsverfahren muß sowohl der CD-Recorder als auch die Brenner-Software unterstützen. Der Anwendungsbereich von Disc At Once liegt im wesentlichen bei der Herstellung von Audio-CDs. Da im Gegensatz zu Track At Once keine Pausen zwischen den Tracks entstehen, ist dieses Verfahren gerade bei Aufnahmen von Live-Musik und Technomusik geeignet.

DARPA

Die Regierungsbehörde Defense Advances Research Projects Agency (vormals ARPA, siehe auch ARPAnet) hat das INTERNET ursprünglich für militärische Zwecke entwickelt.

Darstellung

siehe Visualisierung

DAT

Abkürzung für "Digital Audio Tape" für digitale Tonaufzeichnung • DAT-Technologie wird häufig auch für die Sicherung von Daten verwendet: DAT-Streamer.

  
Dataglove

Englische Bezeichnung für "Datenhandschuh" • Computerendgerät in Form eines Handschuhs, mit dem über Bewegungen der Hand und Finger die Orientierung in der virtuellen Realität erfolgt und der oft mit einem Datenhelm kombiniert verwendet wird (siehe auch HMD - "Head-mounted Device").

Data Mining

So wie ein Minenarbeiter im Bergwerk nach verborgenen Schätzen sucht, so werden beim Data-Mining aus dem Datenwust verborgene Informationen ans Tageslicht befördert. Das soll beispielsweise zu besseren Prognosen, differenzierteren Segmentierungen, Klassifizierungen und Bewertungen von Kundengruppen oder Märkten führen.

Data Sharing

Gemeinsamer Datenzugriff von mehreren Arbeitsstation, die entsprechend vernetzt sind.

Datasuit

Bewegungs- und gefühlsvermittelndes Eingabegerät für Virtual-Reality-Anwendungen, wobei die Bewegung als Eingabe an das Virtual-Reality-System zu sehen ist, und das vom Datasuit als Feedback vermittelte Gefühl als ein Kanal der Ausgabe zu verstehen ist. Die Entwicklung dieser Geräte ist derzeit noch als Grundlagenforschung anzusehen.

Database (engl.)

siehe Datenbank.

Datei

Zusammengehörende Daten, die mit einem Anwendungsprogramm erstellt und unter einem eindeutigen Namen auf dem Datenträger gespeichert werden.

Dateiattribut / Dateieigenschaft

Eigenschaften, die einer Datei zugewiesen werden können und vom Betriebssystem abhängen. Unter MS-DOS gibt es beispielsweise die Attribute:

  • Archive (Archivierungsstatus),
  • Read Only (Schreibschutz),
  • System (Systemzugehörigkeit) und
  • Hidden (Sichtbarkeit).

Dateierweiterung

... auch "Erweiterung", "Extension" oder "Suffix". Bei Dateinamen die Erweiterung hinter dem Punkt. Viele Programme ordnen über die Dateierweiterung Dateien einer Anwendung zu - z.B.:

  • TXT - ASCII-Textdatei
  • DOC - WinWord-Textdatei
  • HTM oder HTML - HTML-Dokumente
  • DWG - AutoCAD-Zeichnung

Dateiformat

Festlegung, wie Texte, Bilder usw. in einer Datei abgelegt werden. Je nach Dateiformat können bei Bildern auch Alphakanäle mitgespeichert werden. Zudem komprimieren manche Formate die Bilddatenmenge (siehe Komprimierung).

Dateiname

Komplette Bezeichnung einer Datei, bestehend aus dem eigentlichen Dateinamen und der durch einen Punkt getrennten Dateierweiterung.

Dateitransfer

Übertragen von Dateien von einem Computersystem auf ein anderes - im INTERNET per FTP

Dateiverknüpfung

Logische Verbindung in WINDOWS zwischen einer Dateierweiterung und einem Anwendungs-Programm. Dieses ermöglicht beim Öffnen einer Datei (per Doppelklick bei der Dateiauswahl) den automatischen Start des zugehörigen Programms.

Dateiverzeichnis

Logische Einteilung auf dem Datenträger (z.B. projektbezogen), damit Daten (Zeichnungen, Texte),... auf dem Datenträger sortiert gespeichert werden können, um diese bei Bedarf schnell wiederfinden zu können.

Dateizuordnungstabelle

Auch bekannt als FAT, Abkürzung für "File Allocation Table" • Besondere Datei des Betriebssystems, die sämtliche Informationen über die genaue Position aller Dateien auf dem Datenträger speichert.

Datenaustausch

Allgemeine Bezeichnung für den Austausch von Daten zwischen Programmen auf einem PC.

Datenbank

Im allgemeinen ist mit einer Datenbank eine Sammlung von Daten gemeint, die miteinander in Beziehung stehen. Über Datenbanken werden Aufträge, Kundenadressen, Bilder oder Archivinformationen verwaltet. Dazu werden spezifische Informationen in Tabellen zusammengefaßt, die wiederum aus einzelnen Feldern bestehen. Also z.B. beinhaltet eine Tabelle für Aufträge die Felder "Kundennummer", "Auftragsdatum", "Bestellzeichen", ... usw., die Tabelle Kundenadressen enthält die Felder "Kundennummer", "Name", "Straße", ... usw.

Datenbank-Administrator

Person, die eine Datenbank verwaltet und die Entscheidungsgewalt hat, welche Personen mit welchen Rechten auf eine Datenbank zugreifen kann.

Datenfernübertragung / DFÜ

Sammelbegriff für den Datenaustausch zwischen zwei Rechnern über größere Entfernung - zum Beispiel zwischen einem Architekt in Norddeutschland und einem Fachingenieur in Süddeutschland. Die Übertragung erfolgt unter anderem über das Telefonnetz, das Internet per FTP oder Datex-P.
Im Bereich lokaler Netzwerke (LAN) wird dieser Begriff nicht verwendet. Hier spricht man einfach von "Datenübertragung".

Datenübertragung (asynchron / synchron)

Formen der Datenübertragung im SCSI-System

Datenformat

Jedes Programm enthält eine bestimmte Definition, die bestimmt, wie die anfallenden Daten gespeichert werden. Ein Datenaustausch zwischen verschiedenen Programmen ist nur möglich, wenn diese das entsprechende Datenformat verstehen / importieren können. Ansonsten müssen Konvertierungsprogramme dazwischen geschaltet werden (siehe Datenkonvertierung).

Datenimport

Einfügen von Daten in eine Anwendung, die mit einem anderen Programm erstellt wurden.

Datenintegrität

Bezeichnung für den ordnungsgemäßen Zustand von Daten.

Datenkompression

Anwendungsbeispiel: Bei digitalem Video fallen enorme Informationsmengen an. Ohne Maßnahmen zur Datenreduktion füllt ein 90-min-Spielfilm über 120 GByte (1 GByte = 1000 MByte, 120 GByte sind ca. 200 volle CDs). Für heutige CD-ROM-Laufwerke ist der Umgang mit diesen enormen Datenmengen nicht praktikabel. Um der gigantischen Datenflut Herr zu werden, speichern entsprechende Verfahren (z.B. MPEG) u.a. nicht jedes Einzelbild, sondern nur die Veränderung von Bild zu Bild. Dadurch ergibt sich eine Reduktion auf etwa 0,7 % der ursprünglichen Datenmenge. Weitere Anwendungen gibt es für die Kompression von Bild- / Grafikdateien (siehe Bildformate) bzw. für Dateien allgemein (siehe Komprimierung).

Datenkonvertierung

Texte, Grafiken u.a. werden in bestimmten Datenformaten gespeichert. Um mit "fremden" Daten umgehen zu können, müssen diese dem eigenen Format angepaßt werden - also durch Übersetzung konvertiert werden. Ein bekanntes Datenkonvertierungsprogramm im Bereich der Bildformate heißt "Graphic Workshop" (über Shareware-Kataloge schnell auffindbar).

Datenmodell

auch "Datenbankmodell" • Ordnungsvorstellung zur Strukturierung der Daten in einer Datenbank.

Datensicherung

... ist Pflicht. Das Oberlandesgericht Karlsruhe entschied, daß EDV-Anwender für die Sicherung ihrer Daten selber verantwortlich sind (Aktenzeichen 10 U 123/95).

Datenträger

Medium zum dauerhaften Speichern von Daten. Darunter fallen Disketten, CD-ROM, Festplatte, Magnetband u.a.

Datentyp

Datenart, wie Konstante, Variable, String u.a.

Datenübertragungsrate

Einheit für die Menge der in einer Zeiteinheit übertragenen Daten (siehe auch BAUD).

DATEV

1966 gegründetes EDV-Dienstleistungszentrum speziell für Steuerberater.

DATEX-J

Mit Datex-J wird der Übergang zwischen Telefonnetz und Datex-P für das Massenpublikum erschlossen. Über Datex-J sind zum Ortstarif Verbindungen zu Online-Datenbanken wie Genios und den großen Telekommunikationsdienstleistern wie Compuserve möglich. BTX ist ein Teil von Datex-J.

DATEX-L

Abkürzung für "Data Exchange lineswitched" (leitungsvermitteltes Datenübertragungsnetz). Seit 1967 bestehendes Datenübertragungsnetz der Deutschen Bundespost / Telekom, bei dem feste Standleitungen verwendet werden.

DATEX-P

Abkürzung für "Data Exchange packedswitched". Seit 1980 bestehendes Datenübertragungsnetz der Deutschen Bundespost / Telekom, bei dem mit Datenpaketen gearbeitet wird. (folgt dem Standard: X.25). Die Daten mehrerer Teilnehmer werden gleichzeitig und getrennt in kleinen Einheiten (Paketen) übers Netz übertragen. Damit kann das Netz besser ausgelastet werden.

DATEX-S

Datenübertragung per Satelliten.

DAU

Abkürzung für "dümmster anzunehmender User" • abwertende Bezeichnung / Slang für unerfahrene oder sich falsch verhaltende Computer- oder INTERNET-Nutzer.

DAW

Abkürzung für Digital Analog Wandler • Gerät zum Umwandeln von digitalen in analoge Signale.

DB

  1. Abkürzung für Dezibel. Maßeinheit für die Lautstärke
  2. Abkürzung für Datenbank.

dBase

Weit verbreitetes Standard-Datenbank Programm im PC-Bereich von der Firma Borland.

DBD

Abkürzung für "Dynamische BauDaten", von der Dr. Schiller + Partner GmbH entwickelt

DBD-Bauteile

Die DBD-Bauteile sind ein wichtiges Glied in der Informationskette der Bauwirtschaft. Aus der Beschreibung eines Bauteils werden automatisch STLB-Bau-Teilleistungen generiert.

DBF

Abkürzung für "Data Base File", englische Bezeichnung für Datenbank-Datei • Standard-Dateierweiterung für dBase-Dateien.

DCC

Abkürzung für "Digital Content Creation" • DCC umfaßt die Produktion professioneller Visualisierungen und Animationen für den digitalen Medienbereich und die Entertainment-Industrie per Computer.

 
DCI

Abkürzung für "Display Control Interface" • Die DCI-Schnittstelle wurde von Microsoft und INTEL spezifiziert, um Software oder Geräte-Treibern unter WINDOWS 3.1x einen geordneten und schnellen Zugang zum Bildspeicher zu ermöglichen. Die Bildinformation wird direkt in den Bildspeicher der Grafikkarte übertragen und von der Grafikkarte dargestellt.

DCOM

Abkürzung für "distributed component object model" • Diese Technik wird verwendet, um verteilte Anwendungen in einem Netzwerk zu integrieren. Eine verteilte Anwendung besteht aus mehreren Prozessen, die gemeinsam eine Aufgabe ausführen. DCOM kann also zur Arbeitsteilung im Netzwerk eingesetzt werden - z.B.: viele PCs berechnen ein photorealistisches Computerbild oder eine Animation.

DCTP

Abkürzung für "Digital Transmission Content Protection" - frei übersetzt: "Schutz vor der Übertragung digitaler Inhalte".

Fünf führende Elektronik-Hersteller, Hitachi, INTEL, Matsushita, Sony und Toshiba gaben Ende September 1998 bekannt, daß sie eine Methode entwickelt hätten, Raubkopierern das Weitergeben lizenzierter Software zu erschweren. Das Produkt heißt "Digital Transmission Content Protection".

Digtal Transmission Licensing Administrator, eine unabhängige Vereinigung, die von den beteiligten fünf Unternehmen im Juni 1998 gegründet wurde, hat nach eigenen Aussagen bereits die ersten Lizenzen für das Produkt (DTCP) an andere interessierte Unternehmen vergeben.

Ein Matsushita-Sprecher sagte gegenüber der amerikanischen Presse: "Aus der zunehmenden Verbreitung digitaler Elektronikprodukte und deren Möglichkeiten ergebe sich der Bedarf, digitale Inhalte, die zwischen Geräten wie PC, DVD-Spielern und Set-Top-Boxen fließen, vor unberechtigten Zugriffen (Raubkopien) zu schützen".

Bereits im Februar 1996 präsentierten die fünf Gesellschaften die DTCP-Methode der Copy Protection Technical Vorging Group, einer adhoc ins Leben gerufenen, industrieuebergreifenden Organisation, um Kopierschutzverfahren zu entwickeln.

DDA

Abkürzung für "Dynamic DAtatransfer" • englische Bezeichnung für Dynamischer Datenaustausch (siehe auch DDE).

DDC

Abkürzung für "Display-Data-Channel" (Monitor-Plug 'n' Play). Sind Monitor und Grafikkarte DDC-fähig, tauschen beide über das Betriebssystem ihre Informationen aus und stellen sich optimal aufeinander ein. Mittlerweile gibt es drei DDC-Varianten: DDC1, DDC2 und DDC2AB

  • DDC1-Standard: Der Monitor sendet seine Identifikationsdaten an die Grafikkarte, die die Daten steuert und anpaßt
  • DDC2-Standard: Monitor und Grafikkarten tauschen gegenseitig ihre Informationen aus und stellen sich automatisch aufeinander ein.

DDE

Abkürzung für "Dynamic Data Exchange" - englische Bezeichnung für "dynamischer Datenaustausch".

DDE ist ein Kommunikationsprotokoll, das beispielsweise von WINDOWS unterstützt und zum Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Anwendungen verwendet  wird. Wird dabei eine mittels DDE mit anderen Dokumenten verknüpfte Datei geändert, erfolgt die Übernahme der vorgenommenen Änderung in alle mit der geänderten Datei kommunizierenden Files automatisch (siehe auch OLE).

Debug, Debugging

Kommt aus dem Englischen (Bug = Wanze) und bedeutet soviel wie Fehlersuche. Diese Bezeichnung entstammt aus einer Zeit, als Rechner noch mit Elektronenröhren ausgestattet waren und eine zwischen den Kontakten (Relais) eingeklemmte Wanze einen Fehler verursachen konnte.

De-Cix

Die Abkürzung "De" steht für Deutschland, "CIX" für "Commercial Internet EXchange". Während sich zunächst in Nordamerika die größten Netzbetreiber zu einem kommerziell orientierten Internet-Backbone zusammenschlossen, um unter dem Namen CIX den Datenaustausch zwischen ihren Internet-Netzen zu realisieren, wurde die deutsche Variante aktiver Netzbetreiber wie Eunet (jetrzt UUnet), X-Link und MAZ geschaffen, um den Datentransfer zu verkürzen. Während er vorher nur über die USA erfolgen konnte, erspart diese innerdeutsche Internetverbindung nun den Netzwerkbetreibern circa 20 Prozent der Volumenkosten einer US-Verbindung

DEC

Abkürzung für Digital Equipment Corporation (Maynard/Massachusetts). Wurde auch "Little Blue" genannt im Gegensatz zu "Big Blue", womit seinerzeit IBM als der größte Hersteller von Großrechenanlagen bezeichnet wurde.

Der Computerhersteller aus Massachusetts hatte 1957 begonnen, die ersten Minicomputer zu bauen. Mit leistungsfähigen Mikrocomputern und Großrechnern arbeitete DEC sich immer weiter nach vorne. Anfang der neunziger Jahre war DEC hinter IBM weltweit die zweitgrößte Computerfirma, bevor technologische Fehlentscheidungen den Niedergang des Unternehmens einleiteten und Zehntausende von Mitarbeitern entlassen werden mußten. Mit der Alpha-Technologie, die unter anderem auch die populäre Internet-Suchmaschine Altavista antreibt, schaffte DEC in den vergangenen Jahren teilweise ein Comeback.

Anfang 1998 übernimmt die Compaq Computer Corporation (Houston/Texas) den DEC für 9,6 Milliarden Dollar bzw. 17 Milliarden Mark. DEC wird damit - wie zuvor auch Tandem - zu einer Business-Einheit von Compaq.

Decoder

Gerät zur Entschlüsselung von binären Signalen.

Dedicated Mode

Bestimmter Modus, bei dem ein Server nur für Netzaufgaben zuständig ist, während die eigentliche Arbeit mit Anwendungen auf Arbeitsstation erfolgt.

Deduktion

Logische Schlußfolgerung aus Regeln und Fakten.

Default

Englische Bezeichnung für Vorgabe. Standardmäßig erforderlicher oder vorgegebener Wert bei Hardware- oder Softwareeinstellungen - z.B. eine Standarddachneigung bei der Dachkonstruktion mit einem AEC-Programm oder ein üblicher typographischer Wert.

Defragmentierer / Defragmentierung

Ein Programm, das die Position von Datenelementen auf einem Datenträger verändert, damit Dateien zusammenhängend abgespeichert werden und schneller bearbeitet werden können (siehe auch Fragmentierung).

Die bekanntesten Defragmentierprogramme sind DEFRAG von Microsoft und SPEEDISK von Norton bzw. Symantec.

Dehnen

CAD- / Grafik-Funktion, um geometrische Elemente zu vergrößern oder zu verkleinern. In vielen Fällen kann das Dehnen asymmetrisch erfolgen - also beispielsweise 2-fach in x-Richtung und 3-fach in y-Richtung (nicht zu verwechseln mit dem Strecken!).

Deleatur (lat.)

"man streiche" • bedeutet bei Korrekturen, etwas zu entfernen, beispielsweise überflüssige Zeichen oder Texte. Man benutze das Deleaturzeichen (Korrekturzeichen).

Delimiter

vereinbartes Abgrenzungszeichen • Beim Austausch von Daten zwischen verschiedenen Datenbank-Programmen gibt es nicht immer die Möglichkeit, daß die Fremddaten direkt gelesen werden können. Dann werden diese als ASCII-Datei ausgegeben, wobei die einzelnen Sätze in der Regel durch eine Zeilenschaltung voneinander getrennt werden und die einzelnen Felder entweder eine festgelegte Länge haben oder durch ein vereinbartes Delimiter abgetrennt werden - z.B. "," oder ";".

Delphi

Programmiersprache / -system von Inprise/Borland

DeNic

Abkürzung für "Deutsches Network Information Center" • Organisation mit Sitz in Karlsruhe für die Vergabe von Domains und IP-Nummern in der Top-Level-Domain .de zuständig. DE-NIC verwaltet zusätzlich den primären Namensserver der Domain .de, der die Namen und IP-Nummern aller im deutschen INTERNET angeschlossenen Computer dokumentiert. DE-NIC administriert das INTERNET in Zusammenarbeit mit internationalen Gremien sowie dem IV-DENIC. E-Mail-Adresse: hostmaster@nic.de (siehe auch NIC).

DES

Verschlüsselungsverfahren

Desktop

Allgemeine Bezeichnung für die Arbeitsoberfläche in WINDOWS.

Desktop Publishing

Erstellen von druckfertigen Dokumenten mit dafür speziell entwickelter Software. Desktop Publishing - abgekürzt DTP - ist der Oberbegriff für das Verfahren, mit Hilfe eines Personal Computers und ergänzender Hard- und Software Texte zu erfassen, layoutmäßig zu bearbeiten und für eine Vervielfältigung vorzubereiten. Besonders verbreitet sind die Programme Adobe PAGEMAKER, VENTURA Publisher und Quark XPress.

Deutscher Multimedia-Verband

siehe DMMV

Device

Peripheriegerät wie beispielsweise Drucker, Modem

Device Bay

Erweiterungsschacht an der Vorderseite des PC für Peripheriegeräte wie Festplatten, CD-ROM- oder DVD-Laufwerke.

DFN

Abkürzung für "Deutsches Forschungs-Netz" • Verein zur Förderung eines Deutschen Forschungsnetzes (www.dfn.de). Mitglieder sind fast alle Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen und zahlreiche wissenschaftliche Einrichtungen, die wegen ihrer Gemeinnützigkeit einen Sondertarif erhalten.

DFP

Abkürzung für "Digital-Flat-Panel" • Im Mai 1998 werden Pläne über neue Anschlüsse für LCD-Monitore laut: Grafikkarten könnten danach schon bald wieder zwei verschiedene Ausgänge haben: Eine von Grafikchip-Hersteller ATI ausgehende Digital-Flat-Panel-Initiative bemüht sich, einen Standard für eine speziellen LCD-Monitor-Schnittstelle zu bestimmen und der VESA zur Standardisierung vorzuschlagen. Mit von der Partie sind unter anderem Compaq, Fujitsu, Acer, ViewSonic, Mag und 3M: www.dfp-group.org/

Hintergrund: Schließt man einen LCD-Monitor an die VGA-Schnittstelle an, geht das Signal einen doppelten Umweg:

  1. Zunächst wird das digitale Signal auf der VGA-Karte in ein analoges Signal umgewandelt, um dann
  2. im LCD-Monitor wieder digitalisiert zu werden.

Der neue Anschluß soll dagegen das digitale Signal direkt an der Grafikkarte zur Verfügung stellen, so daß die technisch aufwendige und mit Qualitätsverlusten behaftete Signalwandlung entfällt.

DFÜ

Abkürzung für "Datenfernübertragung".

DFÜ-Netzwerk

Abkürzung für "Datenfernübertragungs-Netzwerk" • Bestandteil von WINDOWS 95 und NT, der Computer per Modem oder ISDN-Karte miteinander zu einem Mini-Netzwerk über eine größere Distanz vereint. Es wird auch dazu benutzt, Online-Dienste anzuwählen. Voice-Funktionalität, Faxübermittlung und Eurofile-Transfer sind nicht möglich.

Das DFÜ-Netzwerk ist eine Möglichkeit für WINDOWS-95-Anwender, Verbindung zum Internet zu bekommen.

DFÜ-Protokoll

Abkürzung für "Datenfernübertragungs-Protokoll". Protokoll, in dem alle wichtigen und notwendigen Parameter für den Datentransport festgelegt sind (siehe auch Z-Modem-Protokoll).

DHCP

Abkürzung für "Dynamic Host Configuration Protocol", Methode zur automatischen Vergabe von festen oder dynamischen IP-Adressen an Clients im Netz über einen zentralen Server. Neben der IP-Adresse erhalten die Clients zusätzliche Informationen, etwa die Adresse des Gateways (Routers) und die Adresse des für sie zuständigen Name-Servers (DNS).

Das TCP/IP ist ein beliebtes, aber oftmals auch ein schwer zu konfigurierendes Protokoll. In großen Netzen - speziell im Internet - haben Administratoren mit der Vergabe von IP-Adressen zu kämpfen, weil des öfteren Teilnehmer (Clients) umziehen, ausscheiden oder hinzukommen. Um die Adreßvergabe und Parametereinstellung zentral verwalten zu können, hat die Internet Engineering Task Force (IETF) das Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) entworfen, das drei Verfahren anbietet:

  • Bei der automatischen Adreßvergabe wählt der DHCP-Server für den Rechner bei der ersten Anmeldung eine beliebige, aber dauerhafte IP-Nummer aus.
  • Die dynamische Verfahrensweise vergibt bei jedem Login eines Rechners beliebige, temporäre IP-Kennungen. Benötigt der Client die Adresse nicht mehr, gibt er sie zurück. Der DHCP-Server kann sie dann einem anderen Rechner zuteilen.
  • Schließlich erlaubt die manuelle Konfiguration dem Administrator, einem Rechner explizit eine bestimmte IP-Adresse zuzuweisen. DHCP wird in diesem Fall nur als Transportmedium verwendet.

Dhrystone-Test

Spezieller Test, um die Speicher- und Prozessorleistung zu überprüfen.

DHTML

dynamische Erweiterung von HTML

Dialogbox

Ein Satz zusammengehöriger Optionen, die auf dem Bildschirm in Form eines Fensters oder einer Box angezeigt werden, in der man Einstellungen vornehmen kann (siehe auch Menü).

Dialup

... bedeutet Einwahl und beschreibt das Herstellen einer Verbindung zwischen zwei Computern über ein Telefonnetz.

DIAMONDTRON™-Bildröhrentechnik

Von Mitsubishi entwickelte Bildröhren-Technologie. Ähnlich wie eine Trinitron®-Bildröhre verfügt diese Technologie ebenfalls über eine Streifenmaske und bietet somit die entsprechenden Vorteile bei der Darstellung von brillanten und kontrastreichen Bildern. Eine spezielle Anordnung der Eektronenkanonen ermöglicht eine kompaktere Bauweise und eine sehr feine Fokussierung des Elektronenstrahls. Dies garantiert neben lupenreinen Darstellungen eine sehr gute Lesbarkeit auf der gesamten Anzeigefläche (siehe Trinitron®-Bildröhrentechnik).

DIB

Abkürzung für "Dual Independent Bus". Pentium-Pro- und die Pentium Il-CPUs sind in DlB-Architektur gefertigt. Diese besteht aus zwei voneinander unabhängigen Bus-Systemen:

  • ein Datenbus geht zum Cache,
  • der andere zum Speicher.

Auf diese Weise läßt sich die Datenrate auf das Dreifache erhöhen.

 
dichtschließende Tür

Bauaufsichtlicher Begriff für eine Tür mit gewissen, jedoch nicht genauer definierten Mindestanforderungen an die Rauchdichtigkeit. Eine definierte Rauchdichtigkeit wird mit Rauchschutztüren nach DIN 18095 (Tür DIN 18095-RS-1 bzw. Tür DIN 18095-RS-2) erreicht.

Dickte

Der Raum, den ein Buchstabe zwischen seinen Nachbarn beansprucht, und zwar einschließlich des Leerraums außen. Beim DTP-Satz mit der normalen Einstellung Null zu erreichen. Verringert man diesen Abstand, so spricht der Setzer von verringerter, beim Sperren von vergrößerter Laufweite. Beides kann optisch problematisch werden und die Lesbarkeit beeinträchtigen. Im Zweifelsfall mit der normalen Dickte der Schrift arbeiten.

DIF

Abkürzung für "Data Interchange Format" • spezielles Format für die Konvertierung von Daten zwischen Programmen wie dBase, Framework, Multiplan oder Lotus.

Digital

... abgeleitet von digitus (lat.): Finger. Speichern und Verarbeiten von Informationen nur im Rahmen genau definierter Werte - Zwischenwerte sind nicht möglich. Im EDV-Bereich setzen sich alle Informationen aus den Grundwerten 1 und 0 zusammen. Das Gegenstück zu digital ist analog.

Digital Auto Tracking

siehe Auto Tracking

Digital Equipment Corporation

siehe DEC

digitale ID / digitale Signatur

Die elektronische Unterschrift ist ein Versuch, sich auch im anonymen Internet eindeutig identifizieren zu können.

Digitalisierung / Digitalisieren

Umwandeln von analogen in digitale Informationen Anwendungen:

  1. Elektronische Elemente digitalen Kameras oder Scannern setzen Bildpunktinformationen proportional zu Farbe und Dichte in eine Ladung bzw. Strom um, der bei der nachfolgenden Analog-Digital-Wandlung (AD-Wandlung) als digitale Information codiert wird (siehe auch Sampling und Video-Digitalisierung).
  2. Abgreifen von beispielsweise papierenen Bestandsplänen mit Hilfe eines Digitalisierer (Digitizer) zur Umsetzung in CAD-Daten.

Digitalkamera (geschrieben im Sept. 1997)

Mit der Einführung von Digitalkameras wurde das Ende der herkömmlichen Fotografie mit Zelluloid-Filmen eingeläutet - aber es wird noch einige Zeit dauern, bis das Ende tatsächlich erreicht ist. Denn:

  • die Qualität der mit diesen Kameras erstellten Bilder kann der herkömmlichen Technologie noch nicht das Wasser reichen. Das liegt an der geringen Auflösung,
  • die Kosten, bis ein Papierbild vorliegt, sind noch viel zu hoch

Jedoch ist der technische Fortschritt nicht aufzuhalten. Bereits jetzt kann die digitale Photographie sinnvoll eingesetzt werden, wenn es auf Geschwindigkeit ankommt, oder die Fotos die elektronische Welt gar nicht verlassen - also beispielsweise im INTERNET veröffentlicht werden sollen.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.digitalkamera.de.

Digital Research

Softwarehersteller in den USA, der beispielsweise die Betriebssysteme CP/M und DR-DOS oder die Benutzeroberfläche GEM auf den Markt brachte.

Digital TV

neue TV-Technologie, die digitale Signale verarbeitet.

Beendet INTEL den Kampf der Digital-TV-Formate?
(Meldung aus der New York Times vom 5. Dezember 1997)

Die Firma INTEL hat ein Programm entwickelt, mit dem ein PC digitale hochauflösende Fernsehsignale empfangen kann. Das Programm verwendet einen von der Firma Hitachi entwickelten Format-Konverter und ermöglicht es, jedes der 18 verschiedenen Anzeigeformate darzustellen, die von Fernsehanstalten und -herstellern für das digitale Fernsehen geplant sind. Bislang hatten INTEL, Compaq und Microsoft immer wieder darauf verwiesen, daß es PC-Herstellern nicht möglich sei, die Preise niedrig zu halten, wenn von deren Produkten die Darstellung aller 18 Anzeigeformate gefordert werde. Ein leitender Mitarbeiter von Hitachi erklärte den Kampf der Digital-TV-Formate für beendet: "Mit dem Konverter können Sie auch Filme in hoher Auflösung präzise auf dem Computer darstellen".

Digitizer / Digitalisierer

  1. Gerät, das analoge Signale in digitale umwandelt
  2. grafisches Eingabemedium zur Programm- und Cursor-Steuerung (siehe auch Menü)

Digitizer Karte

Um ein Videobild im PC mit einem Grafikprogramm weiterverarbeiten zu können, benötigt man eine Digitizer-Karte. In der einfachsten Ausführung kann sie nur das von einer Videoquelle kommende Standbild digitalisieren und in eines der üblichen Grafikformate umwandeln (siehe auch Frame-Grabber).

DIN

Abkürzung für "Deutsches Institut für Normung" und "Deutsche Industrie-Norm" • grundlegend für die Standards bei vielen Produkten aus der Industrie (siehe auch ANSI und ISO).

DIN A4,...

siehe Blattgröße

DIP Schalter / DIP Switch

Abkürzung für "Dual Inline Package Schalter" • besonders kleine Schalter an Bauelementen, die üblicherweise in einer Reihe angeordnet sind und jeweils zwei Stellungen einnehmen können. Dadurch können elektronische Geräte konfiguriert werden. Durch die Ähnlichkeit mit einem Miniaturklavier werden die unkomfortabelen DIP-Schalterreihen scherzhaft auch "Mäuseklavier" genannt.

Direct Rambus

siehe Rambus

Direct3D

3D-Software-Schnittstelle (3D-API) von Microsoft für WINDOWS 95 und WINDOWS NT.

DirectColor

Oberbegriff für TrueColor, RealColor und HiColor • Hier wird der im Video-RAM gespeicherte Wert nicht in einer Tabelle übersetzt, sondern direkt an die D/A Wandler gelegt. Dazu muß die Farbinformation in voller Bandbreite für jedes Pixel gespeichert werden.

DirectDraw

Die DirectDraw-Schnittstelle wurde von Microsoft spezifiziert.

Directory

Englische Bezeichnung für "Verzeichnis" • gemeint ist in der Regel ein Dateiverzeichnis.

DirectX

Microsofts interaktive Medien-Technologie für WINDOWS 95 und WINDOWS NT.

Disc At Once

siehe DAO

Disclaimer

englisch für "Ausschlussklausel"

Diskette

Eine flexible, beschichtete Kunststoffscheibe in einem mehr oder weniger stabilen Gehäuse - nicht selten auch als "Floppy" oder "Floppy-Disk" bezeichnet.

Disk Mirroring

Englische Bezeichnung für "Festplattenspiegelung" • Zwei identische Festplatten mit identischen Inhalten, die über denselben oder unterschiedliche Festplattencontroller gesteuert werden können. Dies dient der Datensicherheit in einem Netzwerk.

Disk Operating System (DOS)

Wörtlich: Datenträger-Betriebssystem • Bezeichnung für PC-Betriebssysteme seit der Einführung des IBM-PCs 1981, die auf einem Datenträger installiert sind und von ihm eingelesen werden. Dieses ermöglicht den Austausch bzw. das Update eines solchen Betriebssystems. Das bekannteste DOS-System war / ist MS-DOS gefolgt von DR-DOS. Inzwischen durch 32-Bit-Betriebssysteme wie WINDOWS NT, OS/2 und WINDOWS 95 als Hauptbetriebssystem abgelöst.

Disk Swapping

Vorübergehendes Auslagern von momentan nicht benötigten Daten aus dem Arbeitsspeicher auf die Festplatte. Dies ist ein Mechanismus, um den Arbeitsspeicher virtuell zu vergrößern.

Display

  1. Elektronisches Anzeigefeld von Geräten für Statusanzeigen
  2. Bildschirm / Monitor
  3. Anzeige auf einem Monitor.

Displaylist

Technik zur Beschleunigung der grafischen Darstellung bei CAD-Systemen.

(Acrobat) Distiller

Programm von Adobe, das Postscript-Dateien in das PDF-Format konvertiert.

Dithering

Technologie, um bei begrenzter Farbtiefe (z.B. 256 Farben) Mischfarben durch dicht beieinanderliegende Punkte unterschiedlicher Färbung zu erzeugen

DLL

Abkürzung für "Dynamic Link Library" • Spezielle Programmroutinen, die erst aus einer sogenannten Programmbibliothek geladen werden, wenn diese auch benötigt werden. Dieses Verfahren spart Speicherplatz im Arbeitsspeicher.

DMA

  • Abkürzung für "Direct Memory Access" direkter Speicherzugriff. Dies ist ein Datenübertragungsverfahren, bei dem der Datentransfer zwischen Systemkomponenten ohne die Hilfe der CPU erfolgt (siehe auch Busmaster).
  • Abkürzung für "Document Management Alliance" Zusammenschluß von Unternehmen der DMS-Branche, der sich bemüht Standards für die Branche zu entwickeln; diese Standards gewährleisten die Interoperabilität zwischen verschiedenen DMS-Systemen. Anwender können somit einheitlich auf die DMS-Dienste verschiedener Hersteller zugreifen.

DMMV

Abkürzung für "Deutscher Multimedia-Verband".

DMS

Abkürzung für "Documentmanagementsystem" bzw. "Dokumentenmanagementsystem"

DNS

Abkürzung für "Domain Name Service", "-Server" oder "-System"

 
Dockingstation

Spezielle Erweiterungseinheit eines Notebooks mit weiteren Anschlüssen, meist auch Laufwerkseinschüben und Platz für ISA- und PCI-Karten. Anschließend kann das Notebook wie ein normaler Desktop-PC betrieben werden. (siehe auch Port Replicator)

Dokument

Bezeichnung für eine Datei, die Daten enthält und bei der bekannt ist, mit welchem Anwendungsprogramm diese Daten bearbeitet werden können.

Dokumentation

Vom Hersteller mitgeliefertes Handbuch mit Informationen zu Hard- und Software.

Dolby

Firma, die sich auf die Entwicklung von Ton- und Soundsystemen verlegt hat. Am bekanntesten sind "Dolby B" und "Dolby C", die bei fast jedem Kassettenrecorder das Rauschen verringern sollen.

Im Rahmen von Video und DVD wurden folgende Systeme entwickelt:

AC-3: Digitales Surround-Tonsystem für die Heimkinotechnik mit

  • 5 völlig separaten Tonkanälen für die Front- und Effektkanäle sowie
  • einem sechsten Kanal für den Subwoofer.

Dolby Surround Pro Logic: Vier Tonkanäle werden mit dem von Dolby entwickelten Kodierungsverfahren in einem konventionellen Stereosignal verschlüsselt. Deshalb können TV-Sendungen oder auch surroundkodierte Videos problemlos mit Stereofernsehern oder Hifi-Videorecordern wiedergegeben werden. Wenn aber das kodierte Stereosignal den Surround- Decoder durchläuft, schlüsselt dieser die Zweikanalinformationen erneut in viert Tonkanäle auf.

Domain, Domain-Name, Domäne

Jeder im INTERNET angeschlossene Computer wird mit einer Domain-Bezeichnung (Domain: engl. für Gebiet) angesprochen.

Dongle

Besonderer Stecker, der dem Kopierschutz von Software dient.

Doppelklick

Zwei Mausklicks innerhalb einer Zeitspanne, die z.B. in der Systemsteuerung von WINDOWS festgelegt werden kann. Öffnet ein Dokument oder Programm.

DOS

Abkürzung für Disk Operating System - englische Bezeichnung für Betriebssystem (siehe auch MS-DOS)

DOS-Anwendung

Speziell für den Einsatz unter DOS entwickelte Anwendung.

DOS-Befehl

Allgemeine Bezeichnung für von DOS bereitgestellte Befehle • Diese können intern im Kommandointerpreter oder extern auf dem Datenträger vorhanden sein.

DOS-Box

Bestandteil von WINDOWS oder OS/2 • Sie ermöglicht unter diesem Betriebssystem die Benutzung von DOS-Programmen.

DOS-Prompt

Andere Bezeichnung für DOS-Eingabeaufforderung.

DOSKEY

MS-DOS-Programm, das die Wiederholung der letzte Eingabe im DOS-Prompt ermöglicht.

Dot

Englische Bezeichnung für "Punkt" • bei Druckern Bezeichnung für Bildpunkte. Als "DOT per Inch" allgemeine Maßeinheit für die Druckqualität.

Dot Pitch

Die kürzeste Entfernung zwischen zwei Bildpunkten gleicher Farbe auf dem Bildschirm (siehe auch Pitch-Abstand).

Double Buffer

... bedeutet, daß der Bildspeicher einer Grafikkarte doppelt vorhanden ist. Dadurch kann das nächste Bild einer Animation oder Präsentation im zunächst unsichtbaren Hintergrund erstellt werden (Back-Buffer, Frame-Buffer). Wenn es fertig ist bzw. angefordert wird, schaltet die Bildschirmanzeige schlagartig auf dieses Bild um (Flipping), und auf der "alten" Seite wird das nächste Bild vorbereitet. So sehen Animationen und Spiele wesentlich flüssiger aus als bei einfachem Single-Buffer-Betrieb.

Download

Bezeichnung für das (Herunter-)Laden von Daten aus einem Kommunikationssystem wie dem INTERNET. Bei einem Download werden Programme oder Dateien auf den eigenen Computer übertragen. Im WWW-Browser genügt dazu der übliche Mausklick. Ein Riesenangebot kostenloser Software steht unter der Adresse www.shareware.com bereit.

DPAM

Abkürzung für "Demand Priority Access Method". DPAM bedeutet, daß in einem Netz ein zentraler Hub die Senderechte steuert. Dies hat folgende Vorteile:

  • es kann zu keinerlei Kollisionen kommen,
  • eine hohe Netzlast wird ermöglicht und
  • jedes Endgerät kann mit der vollen Geschwindigkeit benutzt werden.
  • Ferner ist eine Priorisierung, und damit eine größere Bandbreite für einzelne, zeitkritische Anwendungen, möglich.

Man erkauft sich diese Vorteile mit dem Nachteil, daß die Gesamtleistung des Netzes jetzt von der Hub-Leistung abhängig ist. Treffen beim Hub Sendeanforderungen gleicher Priorität ein, so entscheidet das FIFO-Prinzip (Wer zu erst kommt, malt zuerst), wer senden darf.

DPI

Abkürzung für "Dots Per Inch" • Maßeinheit für die Druckqualität, die angibt, wieviele Bildpunkte/Pixel pro Zoll untergebracht werden können.

DPL

Abkürzung für "Digital Power Line" • Internet per Steckdose: Datenübertragung per Stromkabel in hohen Frequenzbereichen; ab 1 Mbit/s schnell. Verschiedene Firmen haben sich an diesem Thema versucht:

DPMI

Abkürzung für "DOS Protected Mode Interface". Spezieller Modus von Betriebssystemen, der die Nutzung von bis zu 16 MByte Arbeitsspeicher unterstützen kann.

DPMS

Abkürzung für "Display Power Management Signalling" - einer Entwicklung von VESA. Hiermit ist ein Monitor-Stromsparbetrieb in mehreren Stufen möglich.

DR-DOS

Abkürzung für Digital Research DOS Operating System • Betriebssystem der Firma Digital Research (später Novell-DOS).

Draft

Wörtlich: "Entwurf" • spezielle Art eines Ausdrucks, bei dem die Qualität durch gezieltes Weglassen von Bildpunkten vermindert wird, was die Druck-Geschwindigkeit erhöht und die Druckkosten senkt.

Drag and Drop

Wörtlich: Ziehen und Fallen lassen • Technik in WINDOWS (ursprünglich von Apple entwickelt), um einzelne Teile von Dokumenten (z.B. eine Textpassage aus WinWord) mit der Maus markieren, mit gedrückter linker Maustaste in das Fenster einer anderen Anwendung ziehen und dort fallen lassen zu können. Der Text wird dann genau an der Stelle eingefügt, an dem sich der Mauszeiger befindet. Diese Methode nennt sich "Drag & Drop" und ist der einfachste Weg, Daten zwischen zwei Anwendungen auszutauschen (siehe auch OLE, Einbetten und Verknüpfung).

Drahtmodell

Die Darstellung eines Objekts, bei dem Linien und Kurven die Umgrenzung bilden (siehe auch Modellbildung).

DRAM

Abkürzung für "Dynamic Random Access Memory" • dynamischer Speicher mit wahlfreiem Zugriff. Verbreitete Speichertechnik, die für Arbeitsspeicher verwendet wird (siehe RAM).

Drehen

CAD- / Grafik-Funktion, um geometrische Elemente zu drehen. Die Drehrichtung wird vom verwendeten Programm vorgegeben und richtet sich meistens nach der Rechten-Daumen-Regel.

Drehrichtung / Drehsinn

Wann immer Texte, Pixel-Bilder oder Vektor-Grafiken gedreht werden sollen, stellt sich die Frage nach dem Drehsinn. Falls nicht explizit eine Auswahl angeboten wird (z.B. im und / oder gegen den Uhrzeigersinn), dann richtet sich die Drehrichtung in den meisten Fällen nach der Rechten-Daumen-Regel.

Drive

Siehe Laufwerk.

Drivemapping

Bezeichnung für die Zuordnung von Laufwerksbuchstaben zu einem Verzeichnis innerhalb eines Netzwerks.

Drop in

Während einer Datenübertragung auftretendes Störsignal.

Drop out

Englische Bezeichnung für "Signalausfall" • Bezeichnung für verlorengegangene Datenteile nach einer Datenübertragung.

druckbarer Bereich

Kein Drucker kann bis zum äußeren Papierrand drucken, sondern läßt einen technisch bedingten Rand frei. Dieser muß beim Verfassen von Dokumenten, die ausgedruckt werden sollen, beachtet werden.

Druckdatei

Bezeichnung für eine Datei, in der Druckdaten dauerhaft gespeichert sind, damit diese beispielsweise auf einem anderen PC-System ausgedruckt werden können.

Drucker-Spooling

Technik, die es ermöglicht, mehrere Druckaufträge gleichzeitig zu starten und im Vordergrund weiterzuarbeiten. Hierbei werden die eingehenden Aufträge (auch "Jobs" genannt) vom Druck-Manager des eingesetzten PC- bzw. Netzwerk-Betriebssystems auf Festplatte zwischengespeichert, fuer die Druckausgabe vorbereitet und dann nacheinander an den Drucker geschickt.

Druckverfahren

Die Drucktechnik dient der Vervielfältigung von Informationen in Form von Bild und Text. Durch sogenannte Druckformen werden die Vorlagen mittels Farbe auf das Papier (oder sonstigen Bedruckstoff) übertragen.
Die einzelnen Druckverfahren werden nach der Art ihrer Druckformen klassifiziert. Dabei wird grundsätzlich zwischen vier Hauptverfahren unterschieden: Hochdruck, Flachdruck, Tiefdruck, Durchdruck (Siebdruck).

Die Merkmale der Druckformen / Druckverfahren (entnommen den DRUCKSEITEN, in denen man noch viel mehr Informationen über das Drucken erhält!):

Druckverfahren Aufbau der Druckform
Hochdruck Die zu übertragenden Bildstellen liegen auf der Druckform höher als die nicht zu druckenden Partien.
Flachdruck Die zu druckenden Partien liegen mit den nicht zu druckenden in einer Ebene.
Tiefdruck Die Bildstellen sind auf der Druckform vertieft - sie liegen unter den Nichtbildstellen.
Siebdruck Die Druckform ist eine Schablone, deren Bildstellen die Farbe hindurchlassen, während die nicht zu druckenden Stellen farbundurchlässig sind.

DSL

Abkürzung für "Digital Subscriber Line-Technologie". DSL bietet eine Technologie, um das Internet mit 1,5 Millionen Bits pro Sekunde über Kupferleitungen (!) zu betreiben.

DSP

Abkürzung für "Digital Signal Processor"; ein Rechenknecht mit z.B. einer Milliarde Rechenoperationen pro Sekunde - so z.B. ein Mitte 1998 neuer 32-Bit DSP von Analog Devices. Als Top-Modell der SHARC-Famile ist dieser Chip beispielsweise für Anwendungen vorgesehen, bei denen eine leistungsfähige Signalverarbeitung im Vordergund steht: Telefonie, Radar-und Sonartechnik, Audio-Anwendungen, 3 D-Grafik und Bildverabeitung.
DSP-Prozessoren eigenen sich aufgrund Ihrer Bauweise besonders für die digitale Verarbeitung von Signalen und erfreuen sich - ähnlich wie ihre "Brüder", die Mikrocontroller - einer stetigen Nachfrage durch die Industrie.

DSTN-Display

Abkürzung für "Double Super Twisted Nematic"-Display. Bei dieser Bildschirm-Technik für Notebooks erfolgt die Pixelansteuerung spalten- und zeilenweise. DSTN-Displays sind langsamer und kontrastärmer als TFT-Displays.

DTP

siehe Desktop-Publishing

Dual Screen

... bedeutet, daß sich zwei Grafikkarten (z.B. 2 ELSA Winner 3000) oder eine Grafikkarte mit zwei Grafikprozessoren (z.B. miro MAGIC TWIN) im Computer befinden. In beiden Fällen werden zwei getrennte Monitore angeschlossen.

Dünndruckpapier

Für umfangreiche Werke geeignet, die nicht zu stark auftragen sollen. Klassisches Beispiel: Bibeldruckpapier. Hochwertige Papiere neigen dazu, die Rückseite durchscheinen zu lassen. Dies kann der Hersteller mit Füllstoffen verhindern.

Duplex

siehe Vollduplex

Durchsatz

genauer: Datendurchsatz; bezeichnet die Datenmenge eines Modems, die pro Zeiteinheit tatsächlich übertragen wird, gemessen in Bits/s.

Durchschuß

Zwischenraum zwischen zwei Zeilen • im Gegensatz zum Vorschub, der den Abstand von Zeile zu Zeile charakterisiert. Der Begriff stammt aus der Bleisatzzeit und bezieht sich auf das nichtdruckende Blindmaterial.

DV

Abkürzung für "Digital Video".

DVD

Abkürzung für "Digital Versatile Disc"

DWF

Abkürzung für "Drawing Web Format" • ein stark komprimiertes Dateiformat (ein "Plotter"-Format), das AutoCAD aus DWG-Zeichnungsdateien erstellt. DWF-Dateien eignen sich besonders, um Zeichnungen im INTERNET veröffentlichen und betrachten zu können.

Um auf die OpenDWG Alliance zu antworten, hat Autodesk Mitte 1998 sein DWF-Dateiformat in "open DWF" umbenannt. Zwei Wochen vorher kündigte die OpenDWG Alliance, in der Autodesk kein Mitglied ist, an, sie haben 114 zahlende Mitglieder und 3700 nicht zahlende. Autodesk kündigte an, sie hätten 175 Open DWF Entwickler.

siehe auch:

DWG

Standarddateiformat zum Abspeichern von Vektorgrafiken in AutoCAD.

DXF

Abkürzung für "Drawing Exchange Format" • von Autodesk für AutoCAD entwickelt ist das DXF-Format der derzeit von den meisten CAD-Systemen unterstützte Standard für den Austausch von Vektordaten. Die Ablösung des DXF-Standards im Bauwesen durch den IFC-Standard steht aber an.

Dynamic Drum

Vom VHS-Entwickler JVC entwickelte, schwenkbare Videokopftrommel; sie liefert völlig streifenfreie Suchlauf- und Zeitlupenbilder.

Dynamik

Dieser Wert beschreibt den insgesamt nutzbaren Dynamikumfang. Dazu werden z.B. mehrere immer leiser werdenden Prüfsignale gemessen (-20 bis -85 dB). Ähnlich wie bei der Klirrfaktor-Messung werden dann aus dem Ergebnis das Prüfsignal herausgefiltert. Übrig bleiben alle von der (Soundkarten-)Elektronik stammenden Störungen wie Rauschen, Brummen, Zirpen. Je größer der Abstand zur Vollaussteuerung und je größer der Meßwert - desto besser.

Dynamisches HTML / Dynamic HTML

Marketing-Bezeichnung für 'anpassungsfähige' Web-Seiten
    

  
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