ARCHmatic-Glossar C

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Cache, Cache-Programm, Caddy, CAD, CAAD, CAE, Call Center, CAPI, Capture, Capturen, CMYK, Codec, Computervirus, Proxy, Coprozessor, Cyberspace, CSS, Cascading Style Sheets, Centronics, Cheat, Cheating, Chipsatz, Cinch, CISC, CityPlus, CityWeekend, Client / Server, Clipboard, Clipping, CMOSC

Höhere Programmiersprache

C++

Objektorientierte Weiterentwicklung der Programmiersprache C

CAAD

Abkürzung für "Computer Aided Architectural Design" (siehe auch CAD)

Cache

Ein schneller Puffer, der Daten zwischenspeichert und diese immer wieder sehr schnell zur Verfügung stellen kann. Es gibt mehrere Cache-Arten:

  • solche, die Daten aus dem Arbeitsspeicher in CPU-Nähe (im First- oder Second-Level-Cache) puffern
  • solche, die Daten von der Festplatte im Arbeitsspeicher zwischenlagern,
  • oder Daten vom langsamen CD-ROM-Laufwerk auf der Festplatte "cachen".

Werden die im Cache befindlichen Daten erneut benötigt, tritt die beschleunigende Wirkung des Cache voll zu Tage, da diese nicht mehr von dem langsameren Medium geholt werden müssen.

Im World Wide Web gibt es ähnliche Mechanismen:

  • Daten, die von entfernten und/oder belasteten Servern lange Wege gehen müssen (z.B. von www.microsoft.com), werden beim Provider (z.B. bei T-Online) im Puffer eines Proxy-Servers gecachet. So müssen sie nicht jedesmal über das INTERNET geladen werden.
  • Alle geladen Daten werden lokal auf der Festplatte des INTERNET-Nutzers gepuffert, so daß beispielsweise die Startseiten des Provider nur noch im Bedarfsfall durch die Telefonleitung geladen werden müssen.

Cache-Programm

Systemprogramm, das einen Teil des vorhandenen Arbeitsspeicher dazu verwendet, Datenträgerinhalte zwischenzuspeichern und somit den Zugriff auf Datenträger zu beschleunigen. Bei einem Lesecache werden nur die bereits vom Datenträger geladenen Daten für eine erneute Verwendung zwischengespeichert, bei einem Schreibcache können Daten auch verzögert auf dem Datenträger gespeichert werden.

 
CAD

"Entwurf" bedeutet "Zeichnen". "Zeichnen" bedeutet in der Computerbranche "CAD"

Caddy

Gehäuse für CD-ROMs als zusätzlicher Schutz und zur besseren Zentrierung. Hochwertige CD-ROM-Laufwerke wurden lange Zeit Caddy bestückt.

CAE

Für alle rechnerunterstützten Ingenieurarbeiten hat sich der Oberbegriff CAE (Computer Aided Engineering) durchgesetzt. Dazu gehören:

  • CAP (Computer Aided Planing) für die Arbeitsplanung und -vorbereitung,
  • CAD (Computer Aided Design) für Entwurf, Konstruktion und Berechnung,
  • CAM (Computer Aided Manufacturing) für Fertigungssteuerung,
  • CAQ (Computer Aided Quality) für Qualitätssicherung und
  • CAT (Computer Aided Testing) für Testverfahren.

CAL

Abkürzung für "Computer Aided Learning" • englische Bezeichnung für Computerunterstütztes Lernen.

Call Center

Der Begriff "Call Center" steht im Kommunikationszeitalter für perfekten Kundenservice per Telefon. Ob Versandhandel, Versicherungen oder Banken, als Kundendienst-Hotline oder im Telefonvertrieb - branchenübergreifend nutzen immer mehr Unternehmen ein Call Center für die Kommunikation mit ihren Kunden. Kundenorientierung heißt das Stichwort, das den Call Center-Markt boomen läßt.

Gemeinsam mit der Gesamthochschule Paderborn, Lehrstuhl für Personalwirtschaft, hat das Consultingunternehmen BL ConCept GmbH eine Benchmarking-Studie über Call Center vorgelegt. Sie basiert auf der Befragung von Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größe.

Die Studie gibt Aufschluß über Personalplanung, -auswahl und -entwicklung, den Einsatz von Anreizsystemen in Call Centern sowie über die Positionierung von Call Centern als Organisationseinheit innerhalb von Unternehmen.
Ein ermittelter Benchmark besagt z.B.: "Mit dem Einsatz von Workflow-Management kann die Anzahl an Lost Calls (Anzahl verlorener Anrufe) signifikant verringert werden". Ein anderer lautet: "Je höher die Entscheidungsbefugnis der Mitarbeiter, desto niedriger ist die Anzahl an Lost Calls." Beide Benchmarks zielen auf die Effizienz von Arbeitsabläufen ab und enthalten wichtige Ansatzpunkte für das Personalmanagement und die Organisationsstruktur in Call Centern.

Callback

Methode zum Sparen von Telefongebühren. Internationale Telefongesellschaften stellen ihren Kunden eigene Leitungsnetze per Rückruf zur Verfügung. Für Gespräche in weiter entfernte Tarifzonen berechnen sie dann geringere Gebühren als lokale Telefonanbieter (hierzulande in der Regel noch die Deutsche Telekom). Diese Telefonnetze arbeiten analog oder digital (ISDN), aber noch äußerst selten nach IP-Technik (siehe auch INTERNET-Telefonie oder IP-Telefonie).

Call by Call

Englische Bezeichnung für "Anruf für Anruf" • Begriff, der durch die Öffnung des Telefonmarktes am 1.1.1998 aufkam: Im Gegensatz zur Preselection kann sich der Anrufer in diesem Fall für jedes einzelne Telefongespräch eine alternative Telefongesellschaft aussuchen. Dazu wird lediglich die sog. "Netzbetreiberkennzahl" vorgewählt, durch die in der Telefonvermittlungsstelle der Telekom das Gespräch in das Netz des "Netzbetreibers" umgeleitet wird. Die meisten Anbieter erwarten hierfür vorher eine einmalige Registrierung, bei einigen (wie Arcor oder Mobilcom) kommt man selbst ohne das aus.

Eine gute Gebührenaufstellung veröffentlichte z.B. das ARD-Magazin Plusminus: www.sr-online.de/plusminus/telefondschungel.html

CAM

Abkürzung für "Common Access Method"

Cancel

  1. Widerrufen von Arbeitsschritten, die noch nicht endgültig bestätigt wurden.
  2. Das Löschen oder Annullieren von Speicherinhalten.

CAPI

Abkürzung für "Common Application Programming Interface" • das CAPI bildet eine genormte Schnittstelle für die Programmierung von ISDN-Karten. ISDN-Karten, die CAPI unterstützen (in Deutschland sind das praktisch alle), können von jeder CAPI-kompatiblen Software angesprochen werden - unabhängig von Typ und Hersteller der ISDN-Karte.

Die Capi-Version 1.1 ist ein 16-Bit-Treiber, Capi 2.0 ist ein 32-Bit-Treiber. Besonders hilfreich ist ein Dual-Capi-Treiber, der beide Versionen in einem Modul unterstützt.

Caps Lock

Auch Umschalttaste • mit dieser Taste wird die Tastatur auf Großschreibung umgestellt.

Capture

Bezeichnung für das Abfangen von Daten:

  1. z.B. von Druckdaten, die von einer physikalisch vorhandenen Schnittstelle (z.B. LPT1:) auf den Server umgeleitet werden. Dieser Vorgang kann mit dem gleichnamigen Netzwerkbefehl konfiguriert werden.
  2. Wird "ein Bildschirm gecaptured", dann wird sein Inhalt festgehalten und als Bild abgespeichert - oder es werden über einen längeren Zeitraum hinweg alle Bewegungen in einer "ScreenCam"-Datei gespeichert.

CardBus

32-Bit-Erweiterung des PC-Card-Standards, die im Februar 1995 vom PCMCIA-Gremium beschlossen wurde.

Carrier

... ist eine bestimmte Ton- / Trägerfrequenz, auf die sich zwei miteinander kommunizierenden Modems vor einer Datenuebertragung einigen müssen.

Cascading Style Sheets

siehe CSS

CAUCE

Abkürzung für "Coalition Against Unsolicited Commercial E-Mails"

CBT

Abkürzung für "Computer Based Training"

CCD

Abkürzung für "Charge Coupled Device" ladungsgekoppelte Halbleiterelemente. CCDs setzen Licht in elektrische Ladung um und werden deshalb in Form von Chips oder Zeilensensoren in Scannern, Digitalkameras oder Camcordern eingesetzt

CCITT

Abkürzung für "Comité Consultativ International Télégraphique et Téléphonique" (Genf) ein internationales Gremium zur Festlegung von Normen für den Telegraf- und Fernsprechdienst. Inzwischen hat die "International Telecommunication Union" (ITU) die Geschäfte übernommen.

CD

Abkürzung für "Compact Disk"

CDDB

Audio-CD-Datenbank im Internet Wer Audio-CDs unter Windows abspielt und Play-Listen anlegen will, kennt das Problem: Wenn eine neue CD eingelegt wird, muß erst mal jeder Titel per Hand eingegeben werden. Mit entsprechender Software - z.B. CDmax - ist das nicht mehr notwendig. Diese Programme nehmen nach Einlegen einer ihr unbekannten Audio-CD Kontakt zu der riesigen CD-Datenbank im Internet auf - eben der CDDB. Diese versorgt den Nutzer mit den gewünschten Informationen - etwa Musiktitel, Interpret oder Länge des Stücks. Die Nutzung der CDDB, die Millionen von Einträgen - von Klassik bis Heavy Metal - enthält, ist für Web-Anwender kostenlos. Und sollte wirklich mal eine CD vorkommen, die CDDB noch nicht kennt, dann können auf dem umgekehrten Weg auch Playlisten an einen CDDB-Server geschickt werden.

Auf der CDDB-Homepage befinden sich eine Reihe von Links zu Programmen, die die CDDB unterstützen. CDmax - eines dieser Programme - ist sehr klein, kann CDDB-Daten empfangen und senden und ist obendrein kostenlos.

siehe auch:

CD-Extra

Unterstützt ein CD-Brenner CD-Extra, lassen sich damit Audio- und Computer-Daten auf einer CD speichern.

CD-I

Abkürzung für "Compact Disc Interactive"

CD-R

Abkürzung für "Compact Disc Recordable"

CD-ROM

Abkürzung für "Compact Disc Read Only Memory"

 
CDDI

Abkürzung für "Copper Distributed Data Interface". CDDI bezeichnet eine Netzwerkart welche auf Kupfer-Kabeln beruht. Moderner ist FDDI-Netzwerke ("Fibre Distributed Data Interface"), die auf Kunstfaser(Glasfaser)-Kabeln bestehen.

CDDI kann noch weiter unterteilt werden - in z.B. SDDI ( Shielded Distributed Data Interface), welches einen anderen Kabeltyp (STP - 150 Ohm) und einem anderen Stecker (9polig) verwendet.

CDF

Abkürzung für "Channel Definition Format". Format für Nachrichtenkanäle, die über den Internet Explorer 4 abgerufen werden können (siehe auch Push-Pull-Technik).

Celeron

Der Celeron-Prozessor aus der Familie der PENTIUM IIs von INTEL soll Geschwindigkeit für preiswerte PCs bieten (englisch celerity = Geschwindigkeit) und damit den INTEL-Konkurrenten AMD, Cyrix und Co. das Leben schwer machen. Tests verschiedenes PC-Magazine ergaben aber, daß der erste Celeron trotz höherer Taktfrequenz von 266 MHz wegen seines fehlenden Level-2-Caches (siehe Second-Level-Cache) langsamer als alle seine direkten Konkurrenten (K6-233 von AMD; INTEL Pentium 233 MMX). Selbst ein Pentium 200 MMX ist noch eine Idee schneller - und die Rechner sind obendrein billiger. Fazit: Cache ist durch nichts zu ersetzen!

Centronics Schnittstelle

Eine parallele Schnittstelle, die von der Firma Centronics definiert wurde und meistens für die Verbindung von PC und Drucker genutzt wird.

CEPS

Abkürzung für "Common Electronic Purse Specifications"

CEPT

Abkürzung für "Conférence Européenne des administrations des Postes et Télécommunications" • der europäischen Vereinigung der Post- und Fernmeldeanstalten, die z.B. die Richtlinien zur Zeichen- und Grafikdarstellung in BTX festgelegt haben.

CEPT-Grafik

BTX eigener Grafikstandard.

Cern

Abkürzung für "Conseil Européenne pour la Recherche Nucléaire" • Europäisches Kernforschungszentrum in Genf und Wiege des World Wide Web

CERT

Die Organisation "Computer Emergency Response Team" kümmert sich um Datensicherheit im INTERNET.

CFV

Abkürzung für "Call For Votes": Aufforderung zur Stimmabgabe an die Mitglieder einer Newsgroup.

CGA

Abkürzung für "Color Graphics Adapter" • Ein Grafikkartenstandard aus frühen PC-Zeiten mit einer Auflösung von 320 x 200 oder 640 x 200 Bildpunkten. Eine CGA-Grafikkarte arbeitet im TTL-Modus und kann / konnte maximal 16 Farben gleichzeitig auf dem Bildschirm darstellen.

CGI / CGI-Script

Abkürzung für "Common Gateway Interface" • Der CGI-Standard ermöglicht das Starten von externen Programmen aus dem World Wide Web heraus - damit lassen sich interaktive WEB-Seiten programmieren. Diese externen Programme heißen Gateways, da sie die Verbindung zwischen externen Informationsquellen und dem Server herstellen.

siehe auch

Channel

  1. Diskussionsgruppe im IRC oder
  2. automatisch ausgelieferter WWW-Nachrichtenkanal (Push-Technologie).

Chart

Ein Übersichtsblatt oder Diagramm (Balken-, Linien-, Tortendiagramme usw.) • wird häufig eingesetzt, um trockenes Zahlenmaterial, Statistiken, Tabellen usw. anschaulich zu machen.

Chat / Chatten

Bezeichnung fürs "Unterhalten", "Plaudern" in Online-Diensten. Lieblingsbeschäftigung (?) von Mailbox-Benutzern, die sich gerne mit Menschen aus aller Welt austauschen. Chatten funktioniert wie das Telefonieren mit dem Unterschied, daß die Beiträge getippt werden müssen. Das 'Schwätzchen' per Tastatur im IRC oder WWW-Chat-Dienst kann durchaus ernsthaften Hintergrund haben (siehe auch Conference).

  • Für Chat-Anfänger genau die richtige Startseite: Webchat

Cheat

Wenn man beim Adventure-Spiel am dritten Tag immer noch an derselben Stelle hängt und nicht weiterkommt, sinkt die Spiellust bald soweit, daß man das Spiel in die Ecke legt und nicht mehr weitermacht. Wer aber das INTERNET nutzt, hat es einfacher: Er kann sich zu fast jedem Spiel Hilfe holen - es gibt für fast alle Spiele eine Sammlung von sogenannten "Cheats" und Patches (das sind Schummelhilfen) oder ganze Komplettlösungen. Eine umfassendes Cheat-Archiv mit vielen, überwiegend deutschsprachigen Texten hat Erik Strathmann zusammengestellt. Die Seite ist langsam und mit viel Werbung ausgestattet, wenn man aber eine bestimmte Spielelösung sucht, kann man auch mit der langsamen Site durchaus leben. Die Adresse lautet www.netcologne.de/~nc-strather.
Unter dieser Adresse findet man aber keine Lösungen für die täglichen Abenteuer mit "normaler" Anwendungssoftware. Hilfe für CAD-, Office- oder Grafiklösungen erhält man besten beim Hersteller der jeweiligen Software (siehe auch Adventure-Game).

Check in / Check out

Verfahren zur kontrollierten Bearbeitung von Dokumenten in einem Dokumentenmanagement-System (EDM). Zur Bearbeitung durch einen Benutzer wird das betreffende Dokument für andere Anwender gesperrt (Check out), so daß diese nur noch Lesezugriff haben aber keine Änderungen vornehmen können. Nach der Bearbeitung wird das Dokument wieder für alle Benutzer freigegeben (Check in)

Chipsatz

Während der Prozessor in einem Computer die Berechnungen durchführt, steuert der Chipsatz den Transport der Daten zwischen den einzelnen Computer-Bauteilen, etwa vom Arbeitsspeicher zum Prozessor.

CHMOD

Den CHMOD-Befehl müssen vor allem Webmaster kennen, die ein interaktives INTERNET-Angebot erstellen.

Chroma Delay

VHS-Recorder versetzen Farbanteile der Bildsignale prinzipbedingt um eine Zeile nach unten. Dieses kann zu Farbsäumen und leicht unscharfen Bildern führen. Einige Videorecorder korrigieren elektronisch diesen Zeilenversatz.

Chroma-Keying

Im Videobild werden Teile einer ausgewählten Farbe von einer anderen Videosequenz ersetzt. Auch bekannt als Bluebox-Effekt für den Austausch von Bild-Hintergründen (siehe auch Key und Key-Frame).

Chrome

siehe Windows-Chrome

CIAC

Computersicherheits-Abteilung des amerikanischen Energieministeriums

Cicero

Typographisches Maß, das 12 Punkt oder ca. 4,5 mm entspricht (siehe auch Pica).

CIE

Abkürzung für "Commission Internationale de Eclairage"; eine internationale Normenkommission, die eine Reihe von Standards für die Farbdefinition entwickelt hat, z.B. den L*a*b*- oder L*u*v*-Farbraum. Diese Normvorgaben sind Grundlage für die Farbdefinition in DTP-Standards wie z.B.: Postscript Level 2.

CIM

Abkürzung für "Computer Integrated Manufacturing" • englische Bezeichnung für Computergestützte Fertigung von Produkten.

Cinch

Stecker- und Buchsennorm für Audio- und Videogeräte. Videorecorder bieten häufig einen Cinch-AV Eingang, etwa für Überspielungen von Camcordern. HiFi-Recorder müssen auch Cinch-Audioausgänge zum Anschluß an HiFi- oder Dolby-Surround-Anlage haben (im Bild drei Cinch-Anschlüsse und eine Hosiden-Buchse).

CISC

Abkürzung für "Complex Instruction Set Computer" • ein Computersystem mit komplexem, anpassungsfähigem Befehlssatz. Typisch dafür sind die Prozessoren der INTEL- und Motorolafamilie. (siehe auch RISC und Computer)

CityPlus

Spezialtarif der Deutschen Telekom für Citygespräche, mit dem auch im INTERNET surfenden T-Online-Nutzern Geld sparen können:

  • Für 23,99 DM kauft man pro Abrechnungszeitraum 400 Tarifeinheiten im voraus. Man zahlt also pro Tarifeinheit 6 Pfennig. (Ab 1.1.1997 können auch Pakete mit 600 und 800 Einheiten zum ermäßigten CityPlus-Tarif eingerichtet werden.)
  • Mit diesen Einheiten telefoniert man täglich zwischen 5 und 21 Uhr im Zeittakt von 90 Sekunden
  • zu fünf vom Nutzer vorher festgelegten Rufnummern im Citybereich.

Das bedeutet, daß man mit CityPlus bis zu 50 Prozent preiswerter telefonieren kann. Als Faustregel gilt: bereits ab monatlich 200 Tarifeinheiten zu fünf Rufnummern im Citybereich kann man von CityPlus profitieren. Besonderes Extra: die Einzelverbindungsübersicht, die sonst 19,- DM kostet, ist im einmaligen Bereitstellungsentgelt von 9,- DM für CityPlus bereits enthalten.

Kostenfreie Hotline von der Deutschen Telekom: 0130-7755

Einheiten aus dem CityPlus-Angebot können ab dem 1. April 1999 - wenn sie nicht aufgebraucht wurden - bis zum doppelten des erworbenen Pakets auf den naechsten Monat gutgeschrieben werden.

CityWeekend

Spezialtarif der Deutschen Telekom für Citygespräche am Wochenende, mit dem auch im INTERNET surfenden T-Online-Nutzern Geld sparen können:

  • Rund um die Uhr zum Mondscheintarif telefonieren.
  • Denn für einen Grundpreis von 5,- DM im Monat telefoniert man das ganze Wochenende im Citybereich auch tagsüber zum besonders günstigen Mondscheintarif. So kostet zum Beispiel ein Stündchen am Samstag nachmittag mit CityWeekend statt der üblichen 2,88 DM (Freizeittarif) nur noch 1,80 DM.

Als Faustregel gilt: Wer am Wochenende durchschnittlich anderthalb Stunden im Citybereich telefoniert, kann bereits von CityWeekend profitieren. Besonderes Extra: Die Einzelverbindungsübersicht, die sonst 19,- DM kostet, ist im einmaligen Bereitstellungsentgelt von 9,- DM für CityWeekend bereits enthalten.

Kostenfreie Hotline von der Deutschen Telekom: 0130-7755

 
ClX

Abkürzung für "Commercial INTERNET Exchange Association" • eine weltweite Gruppe kommerzieller INTERNET-Dienstleister, die die Restriktionen für die kommerzielle Nutzung des INTERNET durch einen eigenen Backbone und verschiedene Netzwerke umgeht .

ClearType

ClearType, auf der Comdex (Herbst 1998) in Las Vegas von Microsoft-Chef Bill Gates vorgestellt, soll die Lesbarkeit von Schriften auch auf einfachen Bildschirmen drastisch erhöhen. ClearType rechnet nicht nur in ganzen Pixeln, sondern verwendet für die Berechnung auch - eigentlich nicht sichtbare - Zwischengrößen. Einsetzbar ist die Technik bei Desktop-Rechnern ebenso wie bei PDAs (Personal Digital Assistants) oder den elektronischen Büchern. Dick Brass, Vizepräsident bei Microsoft, zum ClearType-Effekt: "Wir haben einen Weg gefunden, preiswerte Bildschirme wie hochwertige aussehen zu lassen und die besten Bildschirme wie Papier".

Click-Through-Rate (CTR, Click-Thru-Rate)

siehe Werbeträgerleistung

Client

Begriff aus dem Netzwerkbereich: ein Client nimmt Dienste in Anspruch, deshalb wird eine an den Server angeschlossene Arbeitsstation als Client bezeichnet. Der Client schickt Anfragen des Benutzers in einem speziellen Protokoll an den Server und stellt dessen Antworten in lesbarer Weise auf dem Bildschirm dar.

Client / Server-Architektur

Modell einer Netzwerkstruktur oder ein Datenbankkonzept, bei der / bei dem eine hierarchische Aufgabenverteilung vorliegt. Der Server ist dabei der Anbieter von Ressourcen, Dienstleistungen und Daten - die Arbeitsstationen (Clients) nutzen sie.

Clipart

Fertige Bilder, die in andere Programme (Textverarbeitung, HTML-Seiten,....) eingebaut werden können. Cliparts gibt es auch im INTERNET zum Downloaden - z.B. bei:

Clipboard

Besonderer Bereich des Arbeitsspeichers, der von Programmen und Betriebssystemen wie WINDOWS zur zwischenzeitlichen Ablage von Daten benutzt wird, die dann in andere Dokumente kopiert oder verschoben werden sollen (auch Zwischenablage genannt).

Clipping

Verfahren, bei dem bestimmte Teile eines geometrischen Modells für die Darstellung am Bildschirm abgeschnitten oder als Scheibe (3D-Clipping) ausgeschnitten werden. Die abgeschnittenen Teile sind lediglich verborgen, also nicht gelöscht und können jederzeit wieder aktiviert werden.
Gerade bei großen Projekten arbeitet man häufig stundenlang nur in einem bestimmten Gebäudeabschnitt. Das bedeutet, daß alles Drum-herum und einiges mehr, wie zum Beispiel Schraffuren, bis auf Weiteres nicht benötigt wird - im Gegenteil: sie stören und machen das Programm oder die Bildschirmdarstellung langsam - hier ein Beispiel:

Close Disk

Dieser Befehl schließt alle Sessions auf der CD-R bei einem Schreib-/Brennvorgang. Es können dann keine weiteren Daten auf der CD-R untergebracht werden. Der Befehl ist auch nötig, damit andere CD-Laufwerke die CD lesen können.

Close Session

Dieser Befehl schließt bei einer Multi-Session-CD die aktuelle Session. Das heißt, es lassen sich nach dem Brennvorgang auf der CD-R weitere Sessions abspeichern.

Cluster

Die kleinstmögliche Speichereinheit auf einem Datenträger. Bei Festplatten beispielsweise hat ein Cluster eine Größe von mindestens 2048 Byte - siehe auch

CLUT

Abkürzung für "Color Lookup Table"

CMOS

Abkürzung für "Complementary Metal Oxide Semiconductor". Die CMOS-Technik ist ein Fertigungsverfahren, durch das die CPU besonders stromsparend arbeitet und weniger Hitze erzeugt. Diese Technik kommt auch bei der batteriebetriebenen Echtzeit-Uhr des PCs zum Einsatz.

CMYK

Abkürzung für "cyan, magenta, yellow, key color" (Cyan, Magenta, Gelb, Schlüsselfarbe) • subtraktives Farbschema für den Vierfarbendruck, in dem die einzelnen Farben durch Angabe der prozentualen Anteile von Cyanblau, Magentarot, Gelb und einer Schlüsselfarbe (normalerweise Schwarz) definiert werden.

Fakten:

  • subtraktives Farbschema (Grundfarbe von Weiß subtrahiert)
  • C + M = Blau
  • C + M + Y = Schwarz
  • keine Farbe = Weiß
  • wird für Drucker verwendet

CNC

Abkürzung für "Computerized Numerically Control" • eine CNC-Maschine ist eine Werkzeugmaschine, die durch einen Computer gesteuert wird.

COBOL

Abkürzung für "Common Business Oriented Language"

Codec

Ein Algorithmus zur Kompression (CO) Dekompression (DEC) von Multimediadateien • also von Video für Windows- und QuickTime-Filmen. Codecs können auf Software oder auf Hardware basieren, wobei Hardware-Komprimierung sehr viel schneller und effektiver ist als Software-Komprimierung. Der gewählte Algorithmus beeinflußt die visuelle Qualität des Films und die Geschwindigkeit, mit der er am Bildschirm Ihres Computers oder an einem NTSC- oder PAL-Bildschirm wiedergegeben wird.

Codepage / Codeseite

Umsetzungstabelle für das Umwandeln von Sonderzeichen unterschiedlicher Länder.

Color-Key-Transparenz

Funktion bei entsprechenden 3D-optimierten Grafikarten: sie vereinfacht das Darstellen komplizierter Objekte. Um etwa einen Baum realistisch abzubilden, wird nicht die Kontur jedes Blattes abgespeichert, sondern nur der Umriß der Baumkrone sowie die kahlen Stellen. Dazu wird eine nicht benötigte Farbe (Color-Key) verwendet und als durchsichtig definiert.

Color Lookup Table

Tabelle, in der alle Farben einer indizierten Bilddateien abgelegt sind

Codieren

siehe Verschlüsselung

COM

Abkürzung für "Component Object Model" • Softwarestandard von Microsoft, der die Kommunikation zwischen Prozessen und Programmen stark vereinfachen soll. COM baut dazu eine eigene, objektorientierte Schnittstelle auf, die andere Programme wie etwa der Internet Explorer 5.0 - oder auch nur Komponenten in Programmen - verwenden, um Dienste zu nutzen, die sie bisher nicht realisieren konnten. Ober die "COM-Controls" lassen sich auf diese Weise schnell Komponenten in die Software eingliedern, die nicht nur der Hersteller selbst, sondern auch andere Anbieter beigesteuert haben.

COM-Schnittstelle

Abkürzung für "COMmunicaton Port" • Bezeichnung für die seriellen Schnittstellen im PC.

COMMAND.COM

Kommandointerpreter von MS-DOS, der die Eingaben des Benutzers verarbeitet und auch die internen MS-DOS-Befehle enthält wie COPY, DELete, CD, ....

Common API

(siehe CAPI)

Compiler

Ein Übersetzungsprogramm, welches Programme einer höheren Programmiersprache in den vom Prozessor ausführbaren Maschinensprache umwandelt.

Compound-Dokument

Dokument, das sich aus verschiedenen einzelnen Objekten, wie z.B. Graphiken, Texte, Kalkulationen, Bildern etc., zusammensetzt.

 
Compuserve

1969 oder 1979 (?) als Computer-Time-Sharing Gesellschaft gegründet US-Onlinedienst, der 1997 von AOL - America-Online - übernommen wurde.

Computer

Es ist mehr als ein Klischee, wenn festgestellt wird, daß sich kaum etwas schneller entwickelt hat als die Computertechnologie

Computerbus

Ein System von parallelen Leitungen zur Übertragung von Daten zwischen einzelnen (PC-)Systemkomponenten

Computer im Einsatz

Hierzulande arbeiteten Ende 1996 16,2 Millionen Computer.

(Computer-)Maus

siehe Maus

Computervirus

Bezeichnung für Programme, die sich, wenn sie einmal geladen sind, beliebig vervielfältigen können und den Sinn und Zweck verfolgen, den Betriebsablauf zu stören. Es gibt viele unterschiedliche Arten von Computerviren, die unterschiedliche Folgen haben (siehe auch Virenscanner).

Antivirenprogramme (Virenscanner) gibt es im INTERNET beispielsweise unter folgenden Adressen:

siehe auch E-Mail-Viren bzw. "Hoaxes"

Condensed

Englische Bezeichnung für "kondensiert", "komprimiert" • besonders enge Schrift, die die Ausnutzung des Papiers optimiert.

Conference

Englisch Bezeichnung für "Konferenz" • entspricht einem Chat mit mehr als zwei Teilnehmern gleichzeitig (siehe auch Konferenz).

Confirmation

Englische Bezeichnung für "Bestätigung".

Container

(EDV-technisches) Objekt, das aus verschiedenen inhaltlich zusammenhängenden strukturierten und unstrukturierten Informationen, elementaren und zusammengesetzten Dokumenten mit internen und externen Referenzen und Zugriffsinformationen besteht.

Content Pages

Alle WWW-Seiten, bei denen es sich nicht um reine Werbe- oder Navigationsseiten handelt. Bei dieser standardisierten Messung werden nicht die PageViews, sondern die Content-Seiten gezählt.

Content View

Begriff zur Bestimmung der Medialeistung von Online-Werbung, der die Summe der PageViews umfaßt.

Continuos Tone (CT)

Erzeugung von Halbtönen ohne Rasterung

Control Unit

Bereich zur Steuerung des Rechners, der sich auf der Hauptplatine befindet.

Controller

Erweiterungskarte zur Steuerung von Festplatten- und Diskettenlaufwerken u.ä..

Cookies

Ein Cookie ist ein Keks (engl.) oder eine kleine Datei mit Text-Informationen, die vom Web-Autor der jeweiligen Web-Site initiiert sein muß und dann von dem Web-Server regelmäßig an den lokalen Web-Browser übertragen wird.

Coprozessor

Zusätzlicher Prozessor, der für komplexe Berechnungen zuständig ist, was die Performance des Gesamt-Computer-Systems bei der Nutzung rechenintensiver Programmen (z.B. Grafik-Programme) erheblich steigert (siehe auch FPU).

CP/M

Abkürzung für "Control Programm for Microcomputer" • 1977 vorgestelltes, sehr erfolgreiches Betriebssystem der Firma Digital Research für 8-bit Prozessoren (Z80, INTEL 8080). Weiterentwicklungen können auch auf 16-bit-Systemen eingesetzt werden (CP/M-86) oder haben Multi-Task-Fähigkeiten (Concurrent-CP/M-86). CP/M hat heute keine Bedeutung mehr.

CPI

Abkürzung für "Common Programming Interface". Standard für SNA-kompatible Programmschnittstellen.

CPS

Abkürzung für "Characters per second" (Zeichen pro Sekunde) • Maßeinheit für die Übertragungsrate. Die Modemhersteller sprechen auch von BPS (Bit pro Sekunde) bzw. Bit/s.

CPU

Abkürzung für "Central Processing Unit" • englische Bezeichnung für Prozessor (siehe auch Computer, PC und etwas Prozessorgeschichte, Gottfried Wilhelm Leibniz).

Cracker

Jemand, der unerlaubt den Kopierschutz oder die Zugangsberechtigung zu urheberrechtlich geschützter Software knackt, das Programm kopiert und weitergibt. Die Software-Firmen lassen Cracker strafrechtlich verfolgen. Nicht zu verwechseln mit Hackern.

CRC

Abkürzung für "Cyclical Redundancy Check" • Prüfsummenverfahren, mit dem sich feststellen läßt, ob eine Datei unverändert geblieben ist.

Cross-Posting

Als Cross-Posting bezeichnet man die gleichzeitige Veröffentlichung eines Artikels in mehreren Newsgroups. In einigen seltenen Fällen mag das sinnvoll sein, es wird trotzdem nicht gerne gesehen, da die Leser wenig Neigung verspüren, einen Artikel zweimal oder öfter zu lesen.

Crawler

... sind spezielle Suchmaschinen, die das Internet selbständig auf neue Informationsangebote durchforsten. Dabei kommen meist sogenannte Agenten zum Einsatz, die - mit bestimmten Suchbegriffen gefüttert - auf ihrer Reise durch das Web alle Seiten registrieren, in denen die gewünschten Begriffe enthalten sind.

CRT

Abkürzung für "Cathode Ray Tube" • englische Bezeichnung für Kathodenstrahlröhre, Monitor.

Crystal View Control

Bandeinmeßsystem von Panasonic für Aufnahme und Wiedergabe zur optimalen Anpassung des Videogerätes an das verwendete Bandmaterial.

CSS

Abkürzung für "Cascading Style Sheets" • HTML-Erweiterung, um HTML-Seiten besser layouten zu können und häufig benutzte Formatvorgaben (Bold, Italic etc.) und Schrifttypen nur noch einmal zu definieren zu müssen. Das bedeutet, dass die Datenmenge einer html-Seite enorm verringert wird, da diese Vorgaben (einmal im Header definiert) im Lauftext nur noch per Code abgefragt werden.

Beipiel: Information im Header:

<STYLE type="text/css">
<!--#fett { font-family: Arial; font-style: bold;} -->
</STYLE>

Information im Body:

<P id="fett">fetter Arial-Text.</P>

Noch interessanter ist es, die CSS-Definitionen in einer externen Datei vorzuhalten, so daß mehrere HTML-Dokumente darauf zugreifen können (siehe z.B. CSS-Datei dieses Glossar: aecweb.css). Eingebunden werden externe CSS-Dateien über folgende Befehlszeile im Header der HTML-Datei:

<link rel="stylesheet" type="text/css" href="aecweb.css">

Ende 1997 war die Version 1 - CSS1 - aktuell und der CSS2-Arbeitsentwurf veröffentlicht. Wie alle Standards im Web, wurde auch CSS vom World Wide Web Consortium (W3C) festgelegt und definiert: www.w3.org/Style/CSS/

siehe auch:

CTR

Abkürzung für Click-Thru-Rate • siehe Werbeträgerleistung

CUG

Abkürzung für "Closed User Group" • die amerikanische Bezeichnung für eine Geschlossene Benutzergruppe. Damit bezeichnet man Bereiche eines Systems, z. B. einen Dateibereich oder ein Diskussionsforum, zu denen nur bestimmte User Zugang haben.

CU

Akronym: See You (Wir sehen uns) • Häufig benutzte Redewendung zum Abschied in E-Mails und Chats

Cursor

Ein Zeiger auf einem Bildschirm, der mit Hilfe der Maus, den Pfeiltasten auf der Tastatur oder einem Digitizer bewegt werden kann, um Textinformationen oder grafische Informationen an ihre Position zu bringen. Dieser Cursor wird auch als Grafikcursor bezeichnet (siehe auch Fadenkreuz).

CUSI

Abkürzung für "Configurable Unified Search Engine" • Weltweit auf vielen Servern zugängliches Suchinstrument im Internet.

CWIS

Abkürzung für "Campusweite Informationssysteme" • öffentlich zugänglicher Informationsdienst einer Universität, der interaktiv Informationen (Datenbanken, Bulletin Boards, Veranstaltungen) anbietet. 

Cyber Patrol

siehe Zensur im INTERNET

Cyberspace

Begriff, der eine durch Computer geschaffene, künstliche Realität bezeichnet. Er wurde geprägt durch den Science-Fiction-Roman Newromancer von William Gibson.
       

  
Copyright: Alfons Oebbeke, Neustadt 1997 bis 1999
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