ARCHmatic-Glossar A

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ARCHmatic Glossar und Lexikon: ACCESS, ACIS, ACS, additives Farbsystem, Aktenmappe, Aktenkoffer, Aliasing, Alpha-Kanal, Alpha-Kanal, Alpha-Channel, analog, analoge Systeme, Animation, Annimation, Anti-Aliasing, Apple, Äquidistante, ATM, Adobe Type Manager, Attachment, Auflösung, Auslagerungsdatei, AVA, Axonometrie A-Baustoffe

Thema: Brandschutz

Abfrage

Suche nach bestimmten Informationen in einer Datenbank

Abfragesprache

Eine formale Sprache, die innerhalb einer Datenbank oder bei INTERNET-Suchmaschinen benutzt wird. Diese Suchsprachen bestehen meistens aus wenigen einfachen Kommandos, mit deren Hilfe man beispielsweise alle Grundstücke aus dem Datenbestand herausfischen kann, die kleiner sind als 1.000 qm und noch nicht an die Kanalisation angeschlossen sind. Die bekannteste Abfragesprache ist SQL.

Ablagemappe

Erweiterte Variante der Zwischenablage in WINDOWS für Workgroups 3.11, bei der der Inhalt der Zwischenablage abgelegt werden kann. Diese Seiten können später wieder in die Zwischenablage übernommen oder im Netzwerk anderen Benutzern verfügbar gemacht werden. Unter WINDOWS 95 oder WINDOWS NT läßt sich die Ablagemappe nur mit Shareware-Software wie ClipMate realisieren.

Ablaufdiagramm

Siehe Flußdiagramm.

Ablaufverfolgung

Auch Tracer • Ein Hilfsmittel, mit dem ein Programmablauf beobachtet, protokolliert und zurückverfolgt werden kann.

absolute Koordinaten

Mathematische Beschreibung der Lage von Punkten in Bezug auf einen festgelegten "Fix-Punkt" im Koordinatensystem (raumfestes Koordinatensystem) - meistens ist das der Koordinatenursprung (siehe auch Koordinateneingabe).

  
Absolutwert

Der Wert einer Zahl, unabhängig von ihrem Vorzeichen.

abwärtskompatibel

Programme, die Daten einer "alten" Programmversion mit einer "neuen" Programmversion verarbeiten können, sind abwärtskompatibel. siehe aufwärtskompatibel

AC-3

siehe Dolby

ACAP

Abkürzung für "Application Control Access Protocol".

ACC

Abkürzung für "Automatic Contur Control" • Bildverbesserungssystem von Grundig für die Video-Wiedergabe. ACC soll Schärfe und Rauschen von Video-Geräten optimieren; vergleichbar mit dem Studio Picture Control (SPC) von Philips (siehe auch Bandeinmeßsystem).

ACCESS

  1. Relationales Datenbankprogramm der Firma Microsoft, das auf WINDOWS basiert (siehe Datenmodell).
  2. Die Online-Verbindung zum Internet über einen Provider

Account

Englische Bezeichnung für "Konto" • Zugangsberechtigung zu Datenbanken, Netzwerken und Mailboxen für eine explizite Person; der Account besteht in der Regel aus einem Namen (Username) und einem Kennwort (Paßwort).

ACIS

CAD-Kern mit hervorragenden 3D-Funktionen, der von verschiedenen CAD-Programmen eingesetzt wird. Hersteller ist die Firma Spatial.

Anfang 1999 veröffentlicht Spatial die Version 5 von ACIS. Die wichtigste Neuerung von ACIS 5.0 ist das "Tolerant modeling". Durch dieses Merkmal sollen ACIS-Systeme auch Modelle von geringerer Genauigkeit importieren können und dennoch eine fehlerfrei (oder fehlerarme) Modelltopologie erzeugen können. Dadurch verbessert sich zudem der Datenaustauschs zwischen unterschiedlichen CAD-Systemen.

ACPI

Abkürzung von "Advanced Configuration and Power Interface".

Acrobat

Programmpaket von Adobe, mit dessen Hilfe Dokumente beliebiger Art gestaltet und plattformübergreifend, elektronisch veröffentlicht werden können - unter Beibehaltung des ursprünglichen Aussehens. Zum Erstellen der Dokumente wird der Acrobat Distiller benötigt und zum Lesen der Acrobat Reader, der kostenlos bei Adobe downgeloadet werden kann.

ACS - Computersysteme im Bauwesen

Fachmesse und Fachkongreß für Architekten und Ingenieure in Frankfurt (früher Wiesbaden). Die ACS wendet sich an:

  • Architekten,
  • Innenarchitekten,
  • Landschaftsarchitekten,
  • Stadtplaner,
  • Fachplaner, z. B. aus den Bereichen, Tragwerksplanung, Heizung/Lüftung/Sanitär und Elektro
  • Projektentwickler
  • Projektsteuerer/ Projektmanager
  • Facility Manager
  • Entscheidungsträger aus dem Baugewerbe bzw. der Bauwirtschaft
  • Bauherren / Auftraggeber
  • Mitarbeiter der öffentlichen Bauverwaltung
  • Verantwortliche der DV-Industrie, deren Angebot auf Anwendungen im Bereich Bauen focussiert ist.

Im INTERNET ist die ACS unter folgender Adresse zu finden: www.acs-show.com

Active Movie

Nachfolgetechnologie von Video für Windows von Microsoft. Optimiert für Spiele, Internet und CD-ROM (siehe auch AVI).

Active Scripting

siehe dynamisches HTML

ActiveX

... ist eine Entwicklung von Microsoft, welche die Freigabe von Informationen zwischen Anwendungen erleichtert und die Einbettung beliebiger Objekte (Video, Sound,...) in fremden Dokumenten wie z.B. Web-Seiten erlaubt.

ActiveX Automatisierung

Bei der ActiveX Automatisierung handelt es sich um eine neue Programmierschnittstelle für AutoCAD (früher OLE Automation genannt)

AdClick, AdImpressions, AdRequest

siehe Werbeträgerleistung (einer WEB-Site)

ADA

Programmiersprache militärischen Ursprungs. Benannt nach Augusta Ada Byron, der ersten "Programmiererin" (um 1850).

ADC

Abkürzung für "Analog Digital Converter" • englische Bezeichnung für Analog/Digital-Wandler

additives Farbsystem

Farbe ist ein visueller Eindruck, den das Gehirn einer bestimmten Wellenlänge zuordnet, die vom Auge erfaßt wurde.

Hier leuchten die Farben selbst (es wird farbiges Licht gemischt): die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau ergeben zu gleichen Anteilen gemischt je nach Intensität Weiß (100 %) bis Schwarz (keine Lichtemission)

  
AddOn

Eine zusätzliche Software / oder Hardware, welche die Funktionalität einer bestehenden Anwendung oder Hardware erweitert.

Address Spoofing

Adressenschwindel! • Mit einer falschen Internet-Adresse täuscht jemand vor, ein anderer zu sein. 

ADI

Abkürzung für "Autodesk Device Interface" • ADI ist eine Schnittstellenspezifikation zur Entwicklung von Gerätetreibern für Peripheriegeräte, damit diese mit AutoCAD oder anderen Autodesk-Produkten arbeiten können.

admin-C /

steht für "administrativer Kontakt" • verantwortliche Autorität einer Domain.

Administrator

Bezeichnung für den Systemverwalter in einem Netzwerk • Er hat uneingeschränkte Zugriffsrechte und ist für die Verwaltung und Betreuung des Netzwerks zuständig.

Adobe

Ende des 20. Jahrhunderts zweitgrößter PC-Softwarehersteller • Maßgeblicher Hersteller von Grafik-Programmen, die in den jeweiligen Sparten oft als eine Art von Standard angesehen werden - z.B.

  • Bildverarbeitung: Adobe PhotoShop
  • Videoverarbeitung: Adobe Premiere
  • Desktop Publishing: Adobe PageMaker

(siehe auch Adobe im INTERNET)

ADR

Abkürzung für "Anforderungsgerechtes Darstellen und Modellieren durch Repräsentierende Elemente" • Ein von softTECH für SPIRIT geprägter Begriff: ausgehend von einer "elektronischen Arbeitsskizze" lassen sich mit Hilfe der 2D- / 3D-Generierung sowohl 2D-Pläne als auch 3D-Gebäudemodelle in gewünschter Detaillierungstiefe anforderungsgerecht und automatisch erstellen (siehe auch "Level of Detail" und ZAK).

Adressen (im INTERNET)

... dienen der Lokalisierung eines Netzwerk-Teilnehmers (E-Mail), eines Rechners (IP-Adresse) oder einer Homepage.

ADSK

Abkürzung für "Autodesk" • Hersteller von des CAD-Programms "AutoCAD". Ebenfalls börseninternes Kürzel für die Autodesk-Aktien: StockMaster- Autodesk Inc (ADSK)

ADSL

Abkürzung für "Asymmetric Digital Subscriber Line"

Adventure-Game

Abenteuerspiel (nicht zu verwechseln mit Anwendungsprogrammen, die nicht so arbeiten wie man es als Anwender erwartet) • Der Anwender schlüpft in die Rolle der Titelfigur und muß bestimmte Aufgaben lösen, indem er sich durch die Spiellandschaft bewegt und Befehle erteilt, je nach Ausführung grafisch per Mausklick oder im Textmodus durch Befehlswörter wie z.B. "Öffne Tür", "Wirf Messer" ... - oder doch?: "Lösche Polygon" oder "Übernimm Daten" (siehe auch Cheat).

ADW / A/D - Wandler

Abkürzung für "Analog / Digital-Wandler" • Gerät, das analoge Signale in digitale umwandelt, mit denen der Computer dann arbeiten kann.

Agent (englisch auszusprechen)

Programm, das im Auftrag des Nutzer Anfragen im Netz durchführt und die Antworten bereitstellt.

AEC

Abkürzung für "Architecture, Engineering and Construction", womit alle computergestützten Anwendungen in der Architektur, Bauingenieurwesen (Hoch- und Tiefbau), Energietechnik, Stahl- und Anlagenbau sowie Fabrik- und Büroplanung zusammengefaßt sind.
Häufig liegt der Schwerpunkt auf CAD-Anwendungen, wenn über AEC-Software gesprochen wird, aber im Sinne einer ganzheitlichen, zielorientierten Anwendung sollte man angefangen bei der AVA, über CAD- und FM-Anwendungen bis hin zur Statik oder Wärmebedarfsermittlung alle Aspekte des Bauwesens einbeziehen.

siehe auch:

AGP

Abkürzung für "Accelerated Graphics Port".

AIIM

Abkürzung für "Association for Information and Image Management" Internationale Vereinigung von Herstellern und Anwendern von Informations- und Dokument-Mangement-Systemen (EDM), die Standards erarbeiten und initiieren.

Akronym

Akronyme sind Kurzwörter. die aus den Anfangsbuchstaben (oder anderen wichtigen Buchstaben) mehrerer Wörter gebildete werden. 

Aktenmappe / Aktenkoffer

Ein spezieller Ordner unter WINDOWS 95 / WINDOWS 98 / WINDOWS NT, in den Daten zum Transport und zur anschließenden Weiterbearbeitung auf einem anderen Computer (beispielsweise ein Notebook) kopiert werden können. Der Aktenordner ist mit der zusätzlichen Funktion ausgestattet, die Aktualisierung dieser Daten zu verwalten und zu überwachen.

Akustikkoppler

Das physikalische Gegenstück zum Telefonhörer verbindet den Computer mit dem Telefon für eine Datenfernübertragung. Wegen seiner Flexibilität ist der Akustikkoppler besonders für den Außendienst geeignet. Praktisch jeder Telefonhörer kann eingelegt werden. Die Übertragungszeiten sind gegenüber einem Modem oder einer ISDN-Karte aber mehr als träge.

Akzidenzen

Drucksachen, die weder als Buch, noch als Zeitung oder als Zeitschrift verstanden werden können. Akzidenzen sind zum Beispiel Formulare, Briefbögen oder Prospekte. Alle diese "Akzidentia" (Zufälligkeiten) bedurften früher der gestalterischen Qualität und Flexibilität des Akzidenzsetzens. Der "Erste Akzidenzsetzer" war Vorläufer des Type-Directors und des Art-Directors, und seine Aufträge entsprachen in etwa den Arbeiten des Desktop-Publishers von heute.

  
Akzidenzschriften

... sind Handsatzschriften, die nicht für den normalen Lesetext bestimmt sind. Heute werden sie als Headlineschriften bezeichnet.

Algorithmus

Die Beschreibung eines methodischen Weges zur Lösung eines (mathematischen) Problems.

Alias-Name

... bedeutet soviel wie "auch ... genannt" • verschiedene Online-Dienste wie T-Online oder Compuserve bieten die Möglichkeit an, statt einer numerischen Zugangskennung (z.B. 100431,766) einen allgemein verständlichen Namen verwenden zu können (auch Pseudonym).

Aliasing

Die Erscheinung, daß auf Bildschirmen und Druckern, die nach dem Raster- bzw. Matrixverfahren arbeiten, schräg verlaufende Linien stufig dargestellt werden (man spricht auf vom "Treppenstufen- Effekt"):
Eine mögliche Abhilfe besteht darin, benachbarte Bildpunkte durch Farbverläufe anzugleichen: siehe Anti-Aliasing.

Alignment

Englische Bezeichnung für "Ausrichtung" • bezieht sich auf Absätze oder Zeilen in Textverarbeitungsprogramm bzw. Linien, Texte oder Symbole in CAD- und Grafikprogrammen. Die Ausrichtungen können z.B. rechtsbündig, linksbündig, oder zentriert sein.

Alpha-Chip

alternative Prozessortechnologie, die Anfang der 90er Jahre von Digital vorgestellt und 1998 von Compaq übernommen wurde.

Alpha-Kanal / Alpha-Channel

... neben den Farbkanälen (RGB, CMYK,...) ein zusätzlicher Kanal in einer Bilddatei, der z.B. Maskierungen, Transparenzen oder Verläufe enthalten kann. In professionellen EBV-Systemen können mehrere dieser Alpha-Kanäle angelegt werden. Dieses setzt voraus, daß das verwendete (Bildverarbeitungs-)Programm mit Layern / Ebenen arbeitet (siehe auch Opazität).

Alpha-Blending

Die übliche Bildinformationen - Pixel mit den Farbwerten Rot, Grün und Blau - werden durch den "Alpha-Kanal" ergänzt. Üblicherweise werden dafür 4 Bits verwendet, dadurch läßt sich die Transparenz eines Bildpunkts in genauen Abstufungen definieren. So können auch teilweise durchsichtige Objekte wie getöntes Glas, Staub, Rauch oder Wasser dargestellt werden.

alphanumerisch

Eine Zeichenfolge, die neben Ziffern auch Buchstaben und Sonderzeichen enthält.

Alt-Taste

Auf Computertastaturen (nach IBM-Standard oder vergleichbar) vorhandene Taste, die in Kombination mit einer anderen Taste dieser eine "Alt"ernative Bedeutung verleiht (spezielle Zeichen / Funktionsaufruf o.ä.) - siehe auch Steuerungstasten (STRG- bzw. CTRL-Taste)

AMD

Abkürzung für "Advanced Micro Devices" aus Sunnyvale (Kalifornien) • AMD ist einer der großen Konkurrenten des Chip-Herstellers INTEL (siehe auch K6).

amorphe Videoköpfe

Videoköpfe mit besonders guten elektrischen Eigenschaften, die in S-VHS- und High-End- VHS-Recordern die Auflösung und das Rauschverhalten verbessern (siehe auch Videokopftrommel).

analog

abgeleitet vom griechischen Wort: analogos = verhältnismäßig, proportional • Fließende Darstellung von Werten - im Gegensatz zu digitalen Signalen können analoge beliebige Zwischenwerte annehmen.

Analog / Digital-Wandler

Gerät, das analoge Signale in digitale umwandelt, mit denen der Computer dann arbeiten kann.

Analogrechner

Rechengerät, das mit variierenden Stromspannungen statt mit digitalen Signalen arbeitet.

Analog-Signal

Z.B. ein Videosignal (in der Zeit von VGA-Grafikkarten), das von einer Grafikkarte erzeugt und vom Monitor empfangen wird. Die analoge Ansteuerung ermöglicht eine theoretisch unbegrenzte Zahl von Farben, weil die Intensität jeder Grundfarbe stufenlos verändert werden kann.

Anchor / Anker

Sprungziel innerhalb eines Hypertext-Dokumentes

Animation

Darstellung von Bewegungsabläufen • ähnlich wie bei einem Zeichentrickfilm wird Bild für Bild aufgebaut und dann präsentiert. Ohne Computer ist es notwendig, für eine Animation eine sehr große Anzahl von Frames herzustellen. Um nicht jedes Frame zu erzeugen, werden sogenannte Keyframes verwendet. Viele Frames bestehen aus kleinen, routinemäßig erstellten Schrittfolgen von einem bestimmten Frame hin zu einem vordefinierten Ziel.

Der Vorgang bedeutet für den Rechner eine erhebliche Rechenleistung - vor allem dann, wenn die Animation vom Rechner auch hergestellt wird. Gängige Dateiformate für Animationen sind AVI, MPEG und FLI bzw. FLC.

Animated GIF (Animierte GIF-Dateien)

Datenformat für animierte Grafiken im WEB.

Anmeldeskript

siehe Loginscript

Announcement

Ankündigung von Produkten schon vor der Fertigstellung bzw. Auslieferung.

Anonymus FTP

... ermöglicht es Benutzern von TCP/IP-Netzwerken (z.B. Internet), Dateien ohne Angabe eines speziellen Paßwortes und einer eigens zugewiesenen Benutzerkennung auf den eigenen Rechner zu laden (downzuloaden) bzw. auf den Server zu kopieren (uploaden). So kann der Anwender durch Angabe einer allgemeinen Benutzerkennung "anonymous" (oftmals reicht auch "ftp") die üblichen Zugangskontrollen von Systemen umgehen und erhält einen vereinfachten Zugang zu sämtlichen, der Öffentlichkeit zur Verfügung stehenden Daten.
Ganz anonym ist die Angelegenheit meist aber nicht: Als Paßwort muß im allgemeinen die E-Mail-Adresse angegeben werden (siehe auch FTP und Servern).

ANSI

Abkürzung für "American National Standards Institute" • Dieses Institut kümmert sich um die Vereinheitlichung von Standards - auch bei Computern. Eine ANSI-Norm ist vergleichbar mit einer DIN.

ANSI-Zeichensatz

erweiterter ASCII-Satz (siehe auch Unicode)

Ansichtsfenster

Ein rechteckiger Bildschirmausschnitt, der einen Teil der Zeichnung anzeigt

Anti-Aliasing

Verminderung des Treppeneffekts, der durch Pixeldarstellung bei schrägen und gekrümmten Linien entsteht. Durch Interpolation - farbliche Angleichung benachbarter Bildpunkte - werden die "Treppenstufen" verschwommen dargestellt. Die Linie wird dadurch breiter.

voll ausgeprägter Treppenstufen-Effekt
ohne Anti-Aliasing
    
ausgeglichener Treppenstufen-Effekt
durch Anti-Aliasing
    
800-fach vergrößerter Ausschnitt des rechten oberen Bildes, der die
farbliche Angleichung benachbarter Bildpunkte gut darstellt

Antiqua

Bezeichnung für alle Schriften, die sich von der alten (so die wörtliche Übersetzung aus dem Lateinischen) römischen Buchstabenschrift her ableiten. Außer Fraktur- und Handschriften werden fast alle unsere Schriften - auch die serifenlose sogenannte Linear-Antiqua - mit diesem Begriff bezeichnet.

Antwortzeit

Zeitspanne, die vom Ende der Benutzereingabe bis zur entsprechenden Reaktion des Programms vergeht.

Anwendungsprogramm

Programm zur Lösung bestimmter Aufgaben und zum Erstellen von Dokumenten, wie z.B. Textverarbeitungs- oder Tabellenkalkulationsprogramme.

AOL

Abkürzung für "America Online": kommerzieller Online-Dienst: www.aol.de.

AOL Europe ist ein Unternehmen von Bertelsmann und America Online. Mit den zwei Marken AOL und CompuServe und seinen mehr als 2,5 Millionen Mitgliedern ist AOL Europe einer der führenden europäischen Online-Dienste. Das Unternehmen beschäftigt an zwölf Standorten in sechs Ländern fast 2.000 Mitarbeiter, davon 800 in Deutschland. Weltweit ist AOL mit über 16 Millionen Mitgliedern der größte und am schnellsten wachsende Internet-Online-Service. In Europa betreiben AOL und CompuServe Dienste in Deutschland, Österreich, Schweiz, Schweden, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden (Stand: März 1999).

Apache

Freeware-Web-Server

API

Abkürzung für "Application Programmer's Interface" oder "Application Programming Interface" Programmier- und Anwendungsschnittstelle

APM

Abkürzung von "Advanced Power Management" • In das BIOS integrierte Stromsparfunktion (siehe auch ACPI).

Appearance

Das Aussehen (Appearance) von geometrischen Knoten/Körpern wird durch Materialeigenschaften und Texturen bestimmt.

APPEND

Englische Bezeichnung für "Anhängen" • z.B. kann eine Datei an eine andere angehängt werden, oder eine Datenbank wird um einen weiteren Datensatz ergänzt.

Apple

US-Hersteller von Computern und Software • Die Firma wurde 1976 von Stephen Jobs und Stephen Wozniak gegründet. Bekannteste Produkte sind / waren der Macintosh, der iMac sowie ein Palmtop mit dem Namen Newton.

Interessante Links:

Juni 1999: Historische Apple-Computer kein Hit bei US-Versteigerung

Bei einer Versteigerung historischer Computer der Firma Apple in San Francisco hat Ende Juni 1999 nur eine von vier angebotenen Maschinen einen Käufer gefunden. Ein britischer Sammler aus London bezahlte 18 000 Dollar (etwa 34 200 Mark) für ein Exemplar des Rechners Apple I. Von diesem Modell waren 1976 aus der Garage des Firmengründers Steve Jobs heraus nur etwa 200 Stück verkauft worden.
Drei Maschinen mit hohem Sammlerwert, die von einem ehemaligen Apple-Angestellten im Paket angeboten worden waren, erzielten ein Höchstgebot von 90 000 Dollar und blieben damit nach Angaben des Auktionshauses La Salle Gallery unter dem geforderten Mindestgebot. Der Anbieter, ein Mitentwickler des legendären Macintosh-Computers, hatte für ein Jubiläumsexemplar dieser Maschine sowie für einen Apple I und einen Apple II einen sechsstelligen Dollarbetrag erwartet.

Apple PowerTalk

Von der Firma Apple entwickeltes Netzwerk-Protokoll und Nachrichtenübermittlungssystem zur Kommunikation von Computern der Firma Apple mit Computern anderer Hersteller.

Applet

In der Regel sind damit Programme gemeint, die in der Programmiersprache Java entwickelt wurden und in Verbindung mit einem Java-fähigen INTERNET-Browser eingesetzt werden.

  
Application Program

siehe Anwendungsprogramm.

Äquidistante

... ist eine Linie, die in einem konstanten Abstand um eine Bezugs-Linie herumläuft. Die Äquidistanten-Funktion wird in CAD-Systemen benötigt, um beispielsweise sehr schnell eine Dränage mit vorgegebenen Abstand rund ums Haus zu legen. Besonders elegant arbeitet die Äquidistanten-Funktion zusammen mit einer automatischen Konturverfolgung.

Arbeitsspeicher

Schneller Speicher (auch Hauptspeicher genannt), auf den beliebig zugegriffen werden kann und der seinen Inhalt beim Abschalten des Stroms verliert (siehe auch Arbeitsspeicher-Organisation und - hardwareorientiert - RAM).

Arbeitsstation

Ein PC in einem Netzwerk, der auf Dienste eines Servers zugreift.

Arbitrierung

Eine Instanz, die regelt, welche Hardware den Bus (z.B. SCSI-Bus) als nächstes nutzen darf.

Archie

Suchsystem im Internet: mit Hilfe von Archie kann man nach Programmen auf FTP-Servern suchen. Dazu gibt es entsprechende Archie-Programme (z.B. WS-Archie) oder man nutzt einen WWW-Gateway bzw. versucht es per Telnet:

  • telnet archie.th-darmstadt.de - Login:archie
  • Archie läßt sowohl eine Suche nach Dateinamen wie auch nach Themengebieten zu - hat aber durch die Einführung der WWW-basierenden Suchmaschinen an Bedeutung verloren.

    Architekturperspektive

    siehe Axonometrie

    Archiv

    Ein Archiv dient der langfristigen Archivierung von Dokumenten, die nicht mehr im aktiven Änderungsprozeß sind. Die Dokumente werden nicht mehr veränderbar auf optische Medien (z.B. CDs) übertragen - siehe auch EDM.

    Archivierungsattribut

    Eine Eigenschaft einer Datei, die festlegt, ob diese Datei in dieser aktuellen Version gesichert wurde. Datensicherungsprogramme setzen in der Regel dieses Attribut nach einer Sicherung zurück, nach der Änderung der Datei durch den Benutzer wird es vom Betriebssystem wieder gesetzt.

    ARCNET

    Abkürzung für "Attached Ressource Computer Network" • Ein von der Firma Datapoint entwickeltes Netzwerkprotokoll.

    ARP

    Abkürzung für "Address Resolution Protocol" • Protokoll zur Bestimmung der Hardware-Adresse (MAC-Adresse) einer Netzwerk-Karte.

    ARPAnet

    Abkürzung für "Advanced Research Projects agency-NET"

    Array

    Bezeichnet eine Liste von zusammengehörenden Daten. Es wird zwischen ein-, zwei- und mehrdimensionalen Arrays unterschieden.

    Asbest

    ... ist der Oberbegriff für eine Reihe von natürlich vorkommenden Mineralien.

    ASCII

    Abkürzung für "American Standard Code for Information Interchange" (Amerikanische Standarddarstellung für den Austausch von Informationen) Der ASCII-Standard hat sich in den 60er Jahren zur Zeit der Datenübertragung mittels Telex entwickelt. Für jedes Zeichen gibt es einen Zahlencode, der es ermöglicht, zwischen verschiedenen Systemen Texte auszutauschen. Mit 7 Bit erfaßt der ASCII-Code zunächst aber nur das "einfache" Alphabet (!, ", #, $, ..., 0, 1, 2, 3, ..., A, B, C, D, ..., a, b, c, d, ..., {, |, }) und Steuerungcodes, die z.B. für die Druckersteuerung benötigt werden - insgesamt sind das 128 Zeichen. Nicht berücksichtigt sind darin Sonderzeichen - also deutsche Umlaute, das "ß" und andere nationale Sonderzeichen, die erst im erweiterten ASCII-Code enthalten sind, der auf einer 8 Bit-Struktur aufbaut.
    Auch heute ist es in der Telekommunikation - z. B. per E-Mail - noch UNüblich, Sonder-Zeichen zu verwenden, denn sie werden von anderen Systemen unter Umständen falsch interpretiert (siehe auch Unicode und UUENCODE).

    ASP

    • Abkürzung für "Active Server Pages". Microsofts Konzept für dynamische Web-Seiten, deren Inhalte serverseitig generiert werden (siehe auch ActiveX und PHP).
    • Abkürzung für Association for Shareware Professionals (ASP) • siehe auch Shareware

    ASPI

    Abkürzung für "Advanced SCSI Programming Interface"

    Assembler

    Maschinenspezifische / computerabhängige Programmiersprache

    Asset Management

    Das Asset Management verwaltet Inventar im physikalischen und betriebswirtschaftlichen Sinne

    Assistenten

    Assistenten (auch "Wizards") sind Dienstprogramme, die den Anwender bei komplexen Abläufen unterstützen oder bei der schnellen Erstellung von bestimmten Dokumenten wie Faxen, Einladungen, INTERNET-Seiten usw. helfen. Der Assistent fragt dabei Schritt für Schritt die erforderlichen Daten ab und generiert abschließend das fertige Dokument, das dann noch mit dem jeweiligen Programm beliebig verändert werden kann.

    assoziative Bemaßung / Assoziativbemaßung

    An geometrische Elemente gekoppelte Bemaßung, die sich allen Änderungen der Geometrie (z.B. Verschieben einer Gebäudeecke, Verändern der Wanddicke, Vergrößern einer Tür,...) automatisch anpaßt.

    assoziative Schraffur / Assoziativschraffur

    Durch einen geschlossenen Linienzug (Polyline / sichtbar oder unsichtbar) begrenzte Schraffur, die sich selbständig allen Veränderungen der Begrenzung anpaßt.

    asymmetrische Verschlüsselung

    siehe Verschlüsselung

    asynchron

    Ein Datenübertragungsverfahren, bei dem die Komponenten des Systems nicht im selben Takt Daten übertragen. Deshalb sind Steuerbits erforderlich, die den Anfang und das Ende eines Bytes signalisieren.

    AT (-Kommandos)

    Abkürzung für "Attention" - also "Achtung, da kommt ein Befehl" • Die AT-Kommandosprache hat sich als Standard in der Modem-Kommunikation durchgesetzt und wird immer häufiger (aber noch lange nicht standardmäßig) auch zur Kommunikation mit ISDN-Adaptern verwendet (siehe auch Modem-Befehle).

    Die AT-Grundfunktionen sind weitgehend nach dem Firmenstandard des amerikanischen Modemherstellers Hayes normiert. Seit Einführung der ersten Hayes-Modems haben sich aber nicht genormte Abweichungen vom Ur-Standard gebildet.

    Athlon

    ... so benennt Mitte 1999 AMD den K7-Prozessor • Damit passt AMD die Namensgebung seinem Erzrivalen Intel an, der seine Chips schon seit laengerem mit Namen versieht, die nach intergalaktischen Rittern oder chemischen Zusaetzen klingen.

    Aber der Athlon verspricht auch in technischer Hinsicht eine Wendung. Insidern zufolge ist der Prozessor, der auf einer neuen Architektur basiert, mindestens so leistungsfaehig wie der neue Pentium III mit der gleichen Taktfrequenz. Vor allem bei den fuer Multimedia wichtigen Fliesskomma-Befehlen ist der Prozessor stark. Damit koennte es AMD gelingen, wieder in die schwarzen Zahlen zu gelangen. Auch von den Verspaetungen bei Intel duerfte AMD profitieren. Der K7/Athlon soll bereits im August 1999 in die Massenproduktion gehen - damit waere er im Herbst bei den PC-Herstellern. Intel hat die Fertigstellung seines PIII-Konkurrenzprodukts "Coppermine" dagegen auf November verschoben 1999.

    siehe auch:

    ATM (Adobe Type Manager)

    Abkürzung für "Adobe Type Manager" • Der Adobe Type Manager ist ein Add-On für WINDOWS oder MacOS und skaliert PostScript Type 1-Fonts (Zeichensätze) in jeglicher Größe und Auflösung. Das gilt für die Darstellung auf dem Bildschirm wie fürs Drucken. Ähnliches tut WINDOWS mit den sogenannten Truetype-Fonts zwar auch, im professionellen Bereich sind aber trotzdem wegen der hohen Darstellungsqualität hauptsächlich Type-1-Fonts im Einsatz. Die Qualitätsunterschiede machen sich besonders bei hochauflösenden Druckern (mehr als 600 dpi) bemerkbar. Ein Nachteil der Type-1-Schriften ist, daß sie ziemlich teuer sind.

    ATM (Asynchronous Transfer Mode)

    Abkürzung für "Asynchronous Transfer Mode" • ATM bezeichnet eine Netzwerk-Technik, mit der Daten zum Transport in gleich große Pakete unterteilt werden und "asynchrom" meint: Daten werden schneller vom Server zum Nutzer übertragen als umgekehrt. Die ATM-Pakete nutzen - im Gegensatz zur im Internet verwendeten TCP/IP-Technologie - auf ihrem Weg vom Sender zum Empfänger alle den gleichen Weg. (siehe auch www.atmforum.com)

    ATS / ATS-Europlus

    Abkürzung für "Automatic Tuning System" • Automatischer Sendersuchlauf in einem (Auto-)Radio, wodurch alle am Ort empfangbaren Sender automatisch gespeichert werden. Ihre Reihenfolge läßt sich nur beim weiterentwickelten ATS-Europlus-System problemlos ändern. ATS-Europlus erkennt zudem die Sendernamen und ordnet den Programmen ihre ShowView-Leitzahlen automatisch zu; außerdem unterstützt ATS-Europlus auch NexTViewLink und Follow-TV

    Attachment

    Datei-Anhängsel (z.B. eine Zeichnungsdatei) einer E-Mail (siehe auch Binärübertragung).

    Attribut

    Zusatzangabe(n) zur Kennzeichnung eines Elementes • Beispiel: die Stichwörter in diesem Glossar haben die Attribute "Überschrift 4" und "fett" (siehe auch Dateiattribut / Dateieigenschaft).

    In CAD-Systemen gehören alle Informationen zum Attribut, die einem Element in alphanumerischer oder symbolischer Form automatisch oder manuell "mitgegeben" werden und die der internen Verarbeitung dienen. Dazu zählen:

    • Layer- / Folienzugehörigkeit
    • Farbe
    • Strichstärke bzw. Angaben zum Zeichenstift bei Stift-Plottern
    • Linientyp (gestrichelt, strichpunktiert, ... oder anwenderdefiniert)
    • Assoziationen zu anderen Elementen
    • Zuordnungen zur nichtgrafischen Datenbanken (Materialinformation)
    • und elementspezifische Informationen wie
      • Wanddicke, Lage der Wandachse, ...
      • Öffnungshöhe, -breite und tiefe

    ATTS

    Abkürzung für "Automatic Tape Tuning System" von Grundig • ATTS erkennt nach Einlegen einer Videokassette automatisch die Bandlänge, die bereits abgelaufene Spielzeit und die verbleibende Restspielzeit. Einfache Systeme funktionieren nur, wenn man ihnen die Bandlänge (z.B. E-240, E-300) eintippt.

      
    Aufenthaltsräume

    Aufenthaltsräume sind Räume, die nicht nur zum vorübergehenden Aufenthalt von Menschen bestimmt oder geeignet sind.

    Auflösung (allgemein)

    Anzahl der Bildelemente (Pixel) oder Druckpunkte pro Längen- oder Flächeneinheit aus denen sich ein Bild zusammensetzt: dpi, ppi, lpi. Typische Auflösung

    • für digitale Kameras (und Grafikkarten - siehe auch unten):
      • 320 / 240 (CGA),
      • 640 / 480 (VGA),
      • 800 / 600 (S-VGA, SuperVGA),
      • 1024 / 768 (XGA)
    • für den Druck von Halbtonbildern: 300 dpi und 600 dpi.
    • Belichter: 1200 und 3500 dpi

    Auflösung (Grafikkarte / Monitor)

    Unter Auflösung versteht man die Anzahl der waagerechten und senkrechten Bildpunkte (Pixel), aus denen sich ein Monitorbild zusammensetzt. Grundsätzlich gilt: je höher die Auflösung des Bildes, desto detailreicher ist die Darstellung des Bildschirminhaltes und desto größer ist der verfügbare Arbeitsbereich auf dem Bildschirm.

    Grundsätzlich gilt, daß die Auflösung einer Grafikkarte abhängig ist vom Grafikkarten-Speicher, der Bildwiederholfrequenz und der Farbtiefe: je höher die Auflösung, um so geringer die Bildwiederholfrequenz und die Farbtiefe. Grafikkarten mit 2 MByte Speicher können bei 1280 x 1024 Bildpunkten nur 256 Farben darstellen, während bei einer 800 x 600er Auflösung 16,7 Mio. Farben möglich sind. Hier ein konkretes Beispiel, das die Abhängigkeiten verdeutlicht:

    Auflösung Farben 2 MB Grafikspeicher max. Hz 4 MB Grafikspeicher max. Hz empfohlene Bildschirm-
    Größe *)
    1600 x 1200 256 / 32.768 / 16,7 Mio. - 80 / 80 / - > 20 Zoll
    1280 x 1024 256 / 32.768 / 16,7 Mio. 75 / - / - 120 / 120 / 75 20 Zoll
    1152 x 864 256 / 32.768 / 16,7 Mio. 110 / 71 / - 160 / 160 / 100 17 - 19 Zoll
    1024 x 768 256 / 32.768 / 16,7 Mio. 127 / 89 / - 200 / 200 / 120 17 Zoll
    800 x 600 256 / 32.768 / 16,7 Mio. 200 / 140 / 90 200 / 200 / 200 14 - 17 Zoll

    *) zu bedenken ist, daß eine sinnvolle Bildschirmgröße auch immer abhängig ist von der Anwendung: Bildverarbeitung mit einer Auflösung von 1280 x 1024 auf einem 17"-Monitor ist denkbar. CAD sollte bei dieser Auflösung aber doch auch einem 20"-Zoll-Monitor angewendet werden.

    aufwärtskompatibel

    Programme, die Daten neuerer Programmversion verarbeiten können, sind aufwärtskompatibel.

    Ausgangsspannung

    Nutzbare Signalspannung bei der Wiedergabe eines synthetischen Signals (digitaler Sinus 1 kHz) bei Vollaussteuerung - z.B. am Line-Ausgang einer Soundkarte. Vorsicht: mit Signalpegeln von über 1.000 mV kann man manchen Verstärkereingang übersteuern!

    Auslagerungsdatei

    ... ist  eine - oft temporäre - Datei, die moderne Betriebssysteme wie Windows, OS/2 etc. auf der Festplatte eines Rechners anlegen, um im Arbeitsspeicher befindliche, aber aktuell nicht benötigte Informationen kurzfristig zwischenzuspeichern (siehe auch "Virtuelle Speicher-Technik). Zwingend erforderlich wird die Auslagerungsdatei (neudeutsch auch als "Swapfile" bezeichnet), wenn die zu bearbeitenden Daten nicht im Arbeitsspeicher eines Rechners Platz finden.

    Auswahlfenster

    Grafik- / CAD-Funktion, mit dessen Hilfe ein oder mehrere geometrische Elemente markiert / identifiziert werden können; die ausgewählten Elemente können dann im nächsten Schritt gelöscht, kopiert, gedreht, ... oder vergrößert werden (siehe Strecken für ein Anwendungsbeispiele).
    Abhängig von der verwendeten Software muß das Auswahlfenster nicht immer rechteckig sein - es werden auch runde oder mehreckige angeboten (siehe auch Identifizieren, Kreuzen-Auswahl).

    Authentizität

    Mit Hilfe der Authentizität wird sichergestellt, daß eine Meldung tatsächlich von derjenigen Person oder Institution stammt, welche sich als Absender ausgibt.

    Auto Tracking

    Diese automatische Spurlagenkontrolle bringt die Videoköpfe eines Videogerätes in ihre optimale Abtastposition. Zusätzlich sollte sich die Spurlage für die Wiedergabe von Fremd-, Leih- und Kaufvideos auch manuell regeln lassen. Die Spurlagenkontrolle ist notwendig, da Videodaten schräg aufgezeichnet werden.

    Authorization

    auch: "Berechtigung" • Das Recht eines Anwenders, auf bestimmte Daten (nur) mit definierten Funktionen wie Lesen, Ändern, Einfügen oder Löschen zuzugreifen. Diese Rechte werden von einem Administrator vergeben.

    AutoLISP

    ... ist die AutoCAD-Programmiersprache • AutoLISP ist eine AutoCAD-spezifische Version von LISP, einer Computersprache, die vorwiegend für Programme der künstlichen Intelligenz zum Einsatz kommt.

    AutoCAD

    Weltweiter Industriestandard (Vorbild!?) für CAD Software, von Autodesk entwickelt.

    Autodesk

    Pionier in Sachen CAD auf PCs.

    autoexec.bat

    Eine Batch-Datei, die verschiedene Funktionen während des Systemstarts durchführt.

    Autorensystem

    Ist eine Kombination aus Programmiersprache und Anwendung, z.B. zur Erzeugung von Multimedia-Anwendungen.

    Autoresponder

    Englische Bezeichnung für "automatische Beantwortung" siehe Autoresponder-E-Mail

    AVA

    Abkürzung für "Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung"  • In Deutschland setzte die Diskussion um EDV im Bauwesen gegen Ende der 60er Jahre ein. Der Schwerpunkt wurde dabei auf die standardisierte Beschreibung von Bauleistungen gelegt, die im Bereich Ausschreibung, Vergabe, Abrechnung (AVA) eingesetzt werden konnten. Ein "Gemeinsamer Ausschuß für Elektronik im Bauwesen" (GAEB), in dem Vertreter aus Bauindustrie, Verwaltung und Architektenschaft zusammen saßen, überprüfte die Anwendungsmöglichkeiten und brachte Anfang der 70er Jahre das Standardleistungsbuch (StLB) heraus (siehe auch DBD, Mengenermittlung).

    Avatar

    Bezeichnung für eine fiktive Identität, die ein Teilnehmer innerhalb virtueller Welten, zum Beispiel beim Chatten, annehmen kann. Avatare sind synthetische Repräsentationen realer Menschen, werden auch Natural Residents genannt und gehören den Cyberian Citizens (Cyberianern) an (siehe auch MUVR).

    Average Access Time

    mittlere Zugriffszeit: statistisch gemittelte Dauer zwischen der Anforderung von Daten und ihrer Verfügbarkeit.

    AVI

    Abkürzung für "Audio Video Interleave" • Audio/Videoformat von WINDOWS (Video für WINDOWS)

    AV-Festplatte

    Optimierte SCSI-Festplatte zur Video- und Musikbearbeitung, die einen gleichmäßige Fluß der Daten und eine minimale Übertragungsgeschwindigkeit garantierte. Weiterhin wird im Gegensatz zu Standard-Festplatten keine Neujustierung des Schreib/Lesekopfes während der Übertragung vorgenommen.

    Axonometrie

    siehe Darstellen und Visualisieren

      
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